Führungen

Zum Tag des offenen Denkmals lädt die BI Gasometer am Samstag (11.9.) und Sonntag (12.9.) um 12, 14 und 16 Uhr zu Führungen ein. Wir starten im nördlichen Cheruskerpark (Eingang ist in der Cherusker-/Ecke Roßbachstraße) und führen durch das Parkgelände am früheren Gaswerkgrundstück entlang, also „rund um den Gasometer“. Der alte Gasbehälter, der das Schöneberger Stadtbild seit 100 Jahren prägt, soll im Mittelpunkt stehen. Aber auch „drumherum“ gibt es viele interessante Themen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, und die Führungen sind selbstverständlich kostenlos.

Von 12 bis 16 Uhr informiert Sie die BI am Samstag und am Sonntag außerdem am Eingang des Cheruskerparks mit fachkompetenter Unterstützung der Geschichtswerkstatt in Sachen „Rote Insel“. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Aus Anlass des Jubiläums „100 Jahre Gasometer“ haben wir uns intensiv mit den aktuellen Fragen des Denkmalschutzes und der Sanierung beschäftigt. Seit letztem Jahr ist bekannt, dass es erhebliche Eingriffe in die Denkmalsubstanz gegeben hat. Auf unserer neuen Seite lesen Sie dazu mehr.

Wie kommen Sie am 11. und 12.9. zu uns?

Nächste S-Bahn: Julius-Leber-Brücke (S1)

Weitere S-Bahnhöfe: Schöneberg (S1, Ringbahn) und Südkreuz (S2, Ringbahn), jeweils rund 10 Minuten Fußweg zum Treffpunkt

Nächste Busse: 106, 204, 104 (Haltestelle Julius-Leber-Brücke)

Metrobusse: M46 (Haltestelle Südkreuz oder Gotenstraße), M48 (Haltestelle Kaiser-Wilhelm-Platz), jeweils rund 10 Minuten Fußweg zum Treffpunkt

Unsere Führung verläuft auf Wegen, die barrierefrei sind. Die genannten S-Bahnhöfe verfügen über Aufzüge, allerdings sollten Rollstuhlfahrer zur Anreise nicht den S-Bahnhof Schöneberg wählen. Von dort führt der nächste Weg zu unserem Treffpunkt durch eine Straße, die teilweise keinen ausreichend breiten Gehweg hat.

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Bi macht Pecha Kucha

Am Dienstag, dem 31.08.2010 ab 20.20 Uhr präsentiert die BI Gasometer im Rahmen der 20. Berliner Pecha Kucha den Gasometer Schöneberg, dessen dunkle Seite der Macht und die Schönheiten und Schändungen der letzten zwei Jahre.

Ein Pecha Kucha ist eine Art Power-Powerpoint Pop: Jeder Sprecher hat 20 * 20 Sekunden und 20 Folien (das sind in Worten 6:40 Minuten) Zeit, sein Thema zu präsentieren, wobei die Folien automatisch wechseln.

Sonja hat für die BI die Highlights der Thesen, Bilder und Menschen rund um den Gasometer zusammen getragen. Alex wird für die Worte sorgen. Mit 6 EUR sind Sie dabei!

Wir befinden uns da übrigen in guter Gesellschaft: Die Kleingartenkolonie Gleisdreieck präsentierte ihr Ding auf der letzten, der 19. Nacht.

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100 Jahre Gasometer und Rote Insel

Rund um den Gasometer: Unter diesem Motto veranstaltet am Samstag, dem 11.09.2010 und Sonntag, dem 12.09.2010 die BI-Gasometer Führungen rund um den Schöneberger Gasometer, der in diesem Jahr 100 Jahre alt wird. Thema der Führungen ist die Geschichte des die Umgebung prägenden Gasometers in seiner Wechselwirkung zur Umgebung und der Roten Insel.

Führungen finden an beiden Tagen um 12.00 Uhr, 14.00 Uhr und 16.00 Uhr statt. Treffpunkt ist dabei jeweils der Eingang zum Cheruskerpark in der Cherusker-/Ecke Rossbachstraße in 10829 Berlin.

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Festsetzung des B 7-29 noch in 2010?

Etwa ein Jahr nach Beschlussfassung über den umstrittenen Bebauungsplan 7-29 “Gasometer-Gelände” warten die Anwohner immer noch auf Korrekturen und eine abschließende Befassung durch die Bezirksvertreter, damit erforderlichenfalls auch rechtliche Schritte gegen den Plan eingeleitet werden können.

Dazu teilt jetzt das Bezirksamt auf eine persönliche Anfrage eines Anwohners mit:

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Gasometer-Nightscreen erloschen

Der Schöneberger Gasometer verzichtet derzeit auf Lichtreklame – die vom Betreiber als “Nightscreen” und von Anwohnern spöttisch als “Nightmare-Screen” bezeichnete Lichtreklame an der zur Stadtautobahn blickenden südlichen Seite des Gasometers ist erloschen.

Bereits seit Wochen fragten sich die Anwohner, ob es nachts den Werbern zu hell geworden sei für ihre krude Mischung aus Eigenwerbung, Pro-Bono Geflimmer und kommerzieller Reklame. Jedenfalls bestätigte gestern unsere Nachbarin Sabine, dass der Nightscreen überhaupt nicht mehr in Betrieb ist. Sie muss es wissen, hatte doch die Lichtreklame zuvor nächtlich für unangenehm wechselnde Helligkeit in ihrem Schlafzimmer gesorgt.

Werbefreie Zone am Gasometer – es darf bezweifelt werden, ob dafür ästhetische Gründe ausschlaggebend waren. Was vor rund zwei Jahren mit breitem medialem TamTam begann, ist im Dunkel versunken. Weniger als zwei Jahre sind seit dem offiziellen Start der Leuchtreklame vergangen.

Nachtrag vom 20.07.2010: Es flimmert wieder!

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Anwohnerprotest

Als kleine Nachlese von der Parkeröffnung hier noch zwei markante Bilder:

Anwohnerprotest am Cheruskerpark (Nord)Hier protestieren Anwohner gegen die Mittelverschwendung bei der Rodung des Cheruskerparks (Nord) und hier

Protest der Anwohnerfragt sich jemand, ob das Bezirksamt bei den Verhandlungen rund um die Nordspitze mehr fremde- als eigene Interessen wahrgenommen hat. Mehr dazu unter Nordspitze.

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High Noon und Plan B

Der Glöckner hat schon alles gesagt: Es kam außer BI-Gasometer, Bezirksamt und vielen Mitarbeitern und Hilfskräften des Bezirksamts kaum jemand zur Eröffnung des Cheruskerparks Nordspitze.

Gähnende Leere, gleißende Sonne und die Anwohner des gegenüber vom Parkeingang liegenden Hauses (ein sehr BI-Aktives-Gebäude) hatten durch ein 10 Meter langes Transparent verdeutlicht, was von der überfallartigen Umgestaltung des “alten” Cheruskerparks Nord zu halten ist.

Bereits am Eingang sammelten sich mehrere zwielichtige Gestalten mit großen Scheinen, um den Zusammenhang zwischen Geld und Park sinnfällig zu machen.

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Cheruskerpark Nord: Bier, Ballons und Clowns

Flyer Parkeröffnung

Sehr kurzfristig hat das Bezirksamt eingeladen zur Eröffnung des Cheruskersparks (Nord) sowie der so genannten “Nordspitze”. Das ist ein schmal zulaufendes Dreieck nördlich des Gasometers, bei dessen Altlastensanierung und gärtnerischer Anlage das Bezirksamt nach unserer Ansicht sinn- und grundlos größere Summen Steuermittel vers(ch)enkt hat.

Am Samstag, dem 03.07.2010 um 14.00 Uhr werden bei vermutlich glühender Hitze Offizielle des Bezirksamts bemühen, der Öffentlichkeit die beiden neu gestalteten Flächen als Errungenschaften der Bezirkspolitiker zu präsentieren. Ob es dabei Bier, Ballons und Clowns zur Belustigung der bei der Planung und Gestaltung völlig überrumpelten Anwohner geben wird, ist noch nicht bekannt. Jedenfalls kündigt das Bezirksamt an, dass ein Clown die Kinder unterhalten wird. Auch Bezirksstadtrat Oliver Schworck (SPD) wird anwesend sein.

Anwohnerinnen und Anwohner werden dies begleiten und Informationen zu den seltsamen Verrenkungen des Bezirks rund um Gasometer und “Nordspitze” anbieten. Zu erkennen sind wir leicht an den interessanten Hüten, die uns vor der Sonne schützen und Ihnen helfen, uns zu finden.
Illustration Flyer NordspitzeWir müssen bei dieser Gelegenheit darauf hinweisen, dass es sich bei der im Einladungsflyer verwendeten Grafik um eine fotorealistische Montage handelt, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Die Darstellung ist in die Länge gestreckt (die Nordspitze ist in Natura wesentlich kürzer als auf dieser seltsamen Grafik), was in diesem Artikel von uns gut zu sehen ist. Außerdem ist der Gasometer auch nicht so ausgebaut und in Wirklichkeit viel schöner und höher.

Weitere Infos unter Stadtumbau-Berlin.

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Design or not Design

BI-Gasometer Logo (alt)

BI-Gasometer Logo (alt)

… wer seinen Shakespeare gelesen hat, kennt Hamlet als Urheber dieser Frage aller Fragen. Zwar geht es bei der Webseite der BI-Gasometer nicht darum, einen Ehrenpreis in Webdesign zu gewinnen. Immerhin hat unser “altes” Layout mit dem niedlichen kleinen Himmelgasometer mehr als zwei Jahre gehalten und wurde allgemein als übersichtlich und praktisch gelobt.

Fotomontage: Riss am Gasometer

Fotomontage: Riss am Gasometer

Aber wenn die Botschaft wichtiger ist als das Design, und wenn Hamburger Rechtsanwälte im Auftrag eines Berliner Immobilienentwicklers eifrig mitlesen und mangels Ortskenntnis nicht erkennen können, dass dieses Bild in dem Artikel über Zerwürfnisse zwischen Bezirksamt und den Machern am Gasometer eine Fotomontage ist.

Und das alles nur, weil unser altes Layout leider Bildunterschriften nicht ordentlich unterstützte.

Mit der Folge, dass der kleine Webmaster dieser Seiten jetzt gegen den großen Projektentwickler am Gasometer hässliche kleine Gerichtsverfahren führen muss und schöne Fotomontagen vorübergehend verunstalten musste, um auch Ortsunkundigen zu signalisieren, dass der Spalt kein Loch, das Rathaus Schöneberg vom Gasometer gar weit weg und die Montage eine Montage ist.

Spätestens dann ist es -um mal bei Hamlet zu bleiben- an der Zeit, das Layout zu ändern. Damit es dann heißen kann

.. to oppose the strings and arrows of outrageous fortune, and by opposing end them.

Wir danken den Machern von wordpress für die gelungene Version 3.0 und das funktionale neue Standard-Theme und können uns zukünftig einfacher und -hoffentlich- übersichtlicher den wichtigen Dingen widmen. Wozu natürlich auch Design gehört.

Das neue Design von bi-gasometer.de ist

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Veränderungen

Veränderungen und Umbauten am Gasometer

Gasometer: Eingangstür Ostseite

Gasometer: Eingangstür Ostseite

Es sah seltsam aus rund um den Schöneberger Gasometer. Getigerte Handläufe, silberfarbene Rohre, Container, Bretterverkleidungen und eine knallrote Tür waren Anfang April 2010 vom Cheruskerpark aus zu beobachten, wie auf den Bildern zu diesem Artikel zu sehen. Mit Denkmalschutz scheint dies wenig zu tun zu haben. Empörte Anwohner beschwerten sich vielmehr über unzulässige Veränderungen am denkmalgeschützten Gasometer.

Wenig erhellend sind auch die Informationen, die das Bezirksamt und die Senatsverwaltung zum Thema geben. Wie die zuständige Senatsverwaltung auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling mitteilte,

wurden mehrere kleine Eingriffe in die Wandung des Gasometers eingebracht, die aber teilweise wieder zurückgenommen wurden. Dies geschah ohne denkmalrechtliche Genehmigung.

In dem wegen dieser Veränderungen eingeleiteten Anhörungsverfahren hat der Eigentümer sich laut Auskunft der Senatsverwaltung

dahin gehend geäußert, dass nicht er selbst, sondern der Betreiber der Veranstaltungshalle die Maßnahmen veranlasst hat.

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