Bebauungsplan Gasag Gelände – Entwurf im Internet erhältlich

Der Entwurf des Bebauungsplans für das ehemalige GASAG-Gelände Torgauer Straße mit dem Gasometer befindet sich zur Zeit im Stadium der vorgezogenen Bürgerbeteiligung.

Das Bezirksamt hat die Unterlagen jetzt auch im Internet bereit gestellt, wo man sich die Pläne und Unterlagen vorab anschauen kann. Ein Modell, aus dem der enorme Umfang der Bebauung plastisch zu sehen wäre, gibt es leider nicht. Die als „Besonnungspläne“ bezeichneten Unterlagen über die Verdunkelung der umliegenden Wohnungsbauten (eigentlich handelt es sich um „Verdunkelungspläne“ oder „Verschattungsstudien“) sind im Internet nicht zugänglich und werden auch nicht ausgehändigt.

Sprecher der BI Gasometer

Auf dem Aktiventreffen vom 28.02.2008 (wie zukünftig immer Donnerstag um 20.00 Uhr im Café Harmonie, Cherusker/Leuthener Straße) wurden Christine Dürr und Knut Jeckstadt zu Sprechern der BI gewählt. Christine hatte bereits die erste öffentliche Veranstaltung der BI am 19.02.2008 organisiert und moderiert.

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Aufstellung des Bebauungsplans für das Gasometer Gelände

Mächtig eilig hat es das Bezirksamt Schöneberg mit Aufstellung des Bebauungsplans für das ehemalige Gasag-Gelände in der Torgauer Straße mit dem Gasometer. Bereits heute am 20.02.2008 beschloss die BVV Tempelhof Schöneberg im Konsensverfahren die Aufstellung und vorgezogene Bürgerbeteiligung für den Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan “Gasometer-Gelände“ . Die Planunterlagen können unter dieser Adresse und im Rathaus Schöneberg bis zum 25.03.2008 eingesehen werden.

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Erste öffentliche Veranstaltung der BI Gasometer

Heute fand die erste öffentliche Veranstaltung zum Ausbau des ehemaligen GASAG-Geländes zu einem Bürozentrum statt. Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger verschafften sich einen ersten Überblick und beschlossen die Bildung einer Bürgerintiative, um die weiteren Planungen kritisch zu begleiten.

Der Bezirksverordnete Ralf Kühne berichtete, dass Gegenstand des bevorstehenden Bebauungsplanverfahrens eine sehr massive Bebauung des ehemaligen Gasag-Geländes ist. Dies soll nach ersten Informationen folgende Merkmale aufweisen:
mindestens 1.000.000 m² Nettogeschossfläche mit Bürobauten

  • vollständige Ausfüllung des Gasometers mit einem massiven Baukörper
  • Baukörper mit einer Höhe von 35 – 65 Meter Höhe entlang der gesamten S-Bahn Trasse. Das Volumen der geplanten Baukörper ist vergleichbar dem sandsteinfarbenen Gebäuderiegel vom Potsdamer Platz bis zum Schöneberger Ufer
  • auf dem stark verschatteten und vollständig mit Altlasten verseuchten Zipfel im Norden des Geländes soll eine kleine Grün- und Freizeitfläche entstehen („Nordspitze“)
  • um diese ehrgeizigen Pläne verwirklichen zu können, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich
  • der Bebauungsplan soll so schnell wie möglich verabschiedet werden, damit möglich bereits im Winter 2008/2009 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann