Ausstellungseröffnung Europan 9 Ausstellung

Bezirksstadtrat Bernd Krömer (CDU) eröffnet eine Ausstellung zum EUROPAN 9-Wettbewerb, an dem unter anderem auch der Bezirk Schöneberg beteiligt hatte mit dem Südkreuz-Areal, das im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau West“ städtebaulich aufgewertet und weiterentwickelt werden soll. Den Preis gewonnen haben (kaum verwunderlich aus meiner Sicht) andere Entwürfe.

Die Ausstellung wird am 3. Juni 2008 um 14.00 Uhr eröffnet. Es sprechen Stadtrat Bernd Krömer und Ulrike Poeverlein, Geschäftsführerin von Europan Deutschland.

Siehe auch Hinweis auf Veranstaltung.

Bezirksstadtrat Krömer erteilt Redeverbot

Am 12.06.2008 veranstaltet die BI Gasometer eine Expertenanhörung zum aktuellen Stand der Planung, zu der unsere Pressesprecherin selbstverständlich auch zwei fachkundige Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes eingeladen hatte. Beide waren an einem fachlichen Austausch und einer Information der Öffentlichkeit sehr interessiert – immerhin gehört dies zu den wesentlichen Aufgaben eines bezirklichen Planungsamtes.

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Jubelveranstaltung der CDU floppte

Wie der Glöcker bereits vollständig, wahrheitsgetreu und vollendet sarkastisch vermeldet hat, fand am 27.05.2008 eine Art Jubelveranstaltung auf dem Gasometer-Gelände statt, bei der Herr Reinhard Müller als Projektentwickler sowie Baustadtrat Bernd Krömer (CDU) zwar nicht Hand in Hand, aber doch in bemerkenswerter Eintracht Propaganda rund um ihr gemeinsames Projekt zu verbreiten suchten. Weiterlesen

Anfrage: Genehmigung der Lichtreklame am Gasometer

Ich werde dem Bezirksstadtrat Krömer (CDU) in der heutigen Sitzung der BVV Tempelhof-Schöneberg folgende Frage stellen:

Wie beurteilt das Bezirksamt die Zulässigkeit einer 660 Qudratmeter großen Werbefläche an der Außenhaut des des Baudenkmals Gasometer Torgauer Straße im Hinblick auf § 10 Abs. 2 und 3 BauO Berlin und was konkret unternimmt das Bezirksamt um zu verhindern, dass die Werbeeinnahmen des Betreibers auch wirklich wenigstens teilweise zur Sanierung des Gasometers verwendet werden unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die geplante Leuchtreklame verunstaltend sein könnte, ein Baugerüst nicht vorhanden und mit einem Beginn von Bauarbeiten zur Sanierung des Stahlskeletts des Gasometer nicht vor Beginn nächsten Jahres zu rechnen ist?

Die Anfrage wurde ergänzt um folgende Nachfrage:

Wenn die Sach- und Rechtslage so eindeutig ist, warum hat der zuständige Stadtrat unmittelbar vor Erteilung der Genehmigung dieser Außenwerbung die dafür und für den Bezirk Schöneberg zuständige Mitarbeiterin der unteren Denkmalbehörde überraschend und ohne Begründung ausgetauscht gegen eine andere Mitarbeiterin des Bezirksamts, die eigentlich für den Bezirk Tempelhof zuständig, besonders anstellig und dem Bezirksstadtrat privat verbunden ist?

Die Nachfrage wurde durch den Bezirksverordnetenvorsteher (wohl zu Recht) unterbunden, da es sich um eine Personalangelegenheit handelt. Jedoch ist mir die Antwort auf diese Frage bekannt.

Warum eine Personalangelegenheit im Bezirksamt eine Rolle spielt, lesen Sie demnächst hier. Bleiben Sie dran!

Sitzung BVV Tempelhof-Schöneberg

Am 21.05.2008 ab 16.30 Uhr tagt die BVV Schöneberg. Die BI Gasometer hat eine kleine Anfrage (so genannte „Bürgeranfrage“) zur Genehmigung der Lichtreklame am Gasometer vorbereitet.

Ort: Rathaus Schöneberg Beginn: 16.30 Uhr

Finger weg vom S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke !

Wie der Tagesspiegel meldet und einige Anwohner bereits bemerkt haben, wurde in der Nacht vom 14. auf den 15.05.2008 auf dem gerade eröffneten S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke (Kolonnenstraße) mit Spraydosen und zerstörtem Inventar schwere Sachbeschädigung begangen.  Dabei wurde mit dummen Sprüchen wie

„Schöneberg ist auch ohne Investor geil“

vielfach der Eindruck erweckt, die Aktiven der BI Gasometer würden nach ihren  langen Arbeitstagen in der Nacht als Sprayer herumlaufen. Wir von der BI Gasometer missbilligen dies auf das schärfste:

Jahrelang (ich persönlich beispielsweise seit mehr als 20 Jahren) haben die Anwohner der umliegenden Straßenzüge auf diesen Bahnhof gewartet. Wir wohnen hier und wir wollen diesen Bahnhof nutzen. Wer immer die Täter waren – Investoren- oder Politikerschelte auf diese Weise schadet nur der Sache. Oder sollte diese Aktion sogar die Arbeit der BI in Misskredit bringen?

Die BI Gasometer hat mit über 200 Einwendungen gegen den Bebauungsplan zum Gasometer deutlich gemacht, dass ein Großteil der Bevölkerung der „Roten Insel“ die Zerstörung ihrer Lebensqualität durch die geplanten enormen Baumassen nicht akzeptiert. Wir akzeptieren keine Gewalt.

Geschützter Bereich = „gated area“

Niemand soll sagen, er oder sie hätte nichts gewusst. Die an dem Schöneberger Gasometer-Gelände interessierte EUREF AG bezeichnet auf ihrer Internetpräsenz praktisch 4/5 des Geländes als „geschützten Bereich“:

Gated Area

Mit der dezenten orangen Linie wird der geschlossene Bereich oder auch „geschützte Bereich“ des Geländes markiert. Übrigens ist der Park links vor im Bild (südöstlich, um genau zu sein) in der Planung nicht existent. Das Grundstück gehört weder dem Bezirk, noch dem Projektentwickler.