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	<title>Kommentare zu: H&#228;userkampf des Bezirksamts &#8211; revisited</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Von: azche24</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2009/09/16/haeuserkampf-des-bezirksamts-revisited/comment-page-1/#comment-507</link>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 18:04:40 +0000</pubDate>
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		<description>Ist ja interessant:

&lt;blockquote&gt;Wenn jemand ein Baurecht hat und einige Jahre nicht nutzt, kann man das Grundst&#252;ck in seiner Bebaubarkeit herabsetzen, ohne dass dies einen Schadenersatzanspruch ausl&#246;st. Etwa ein Mischgebietsgrundst&#252;ck zu einer Gr&#252;nfl&#228;che.Dies geschieht durch einen Bebauungsplan. Der Eigent&#252;mer kann das aufhalten, wenn er rechtzeitig einen Bauantrag auf Grundlage der bisherigen Festsetzung stellt.
&lt;/blockquote&gt;

Wenn das am Winterfeldplatz so einfach gewesen w&#228;re, dann w&#228;re der Bezirk auch nicht zur&#252;ck auf los gegangen oder? Jedenfalls ging es dort auch nach meiner Erinnerung um Ruine und das Gel&#228;nde &quot;Kindergarten / Schule&quot; - die massivste Verschwendung von Steuergeldern vor dem Stadtbad Sch&#246;neberg. Das ist na klar H&#228;userkampf. Und die Hohenfriedbergstra&#223;e hat damit nun &#252;berhaupt nichts zu tun. Da wurde kein Grundst&#252;ck &#252;berplant.

&lt;blockquote&gt;Das Land Berlin h&#228;tte die Grundst&#252;cke an der Torgauer Stra&#223;e von der Bahntochter zum Verkehrswert erwerben m&#252;ssen, jetzt muss es die Grundst&#252;cke von den Erwerbern zum Verkehrswert erwerben; ersatzweise zum Verkehrswert enteignen.&lt;/blockquote&gt;

Dissens: Der Bezirk h&#228;tte die Torgauer Stra&#223;e in die Planung 7-29 mit einbeziehen m&#252;ssen und zwar von Anfang an. Diese verwegene Gr&#252;ntrasse zwischen Bahndamm und drei stark genutzten Stra&#223;en mit einer Breite von 15 - 25 Metern ist in meinen Augen rein alibihaft. Und k&#246;nnte dem Buch &quot;Schmuddelkinder&quot; von Franz Josef Degenhardt entsprungen sein. Interessant auch der zeitliche Ablauf: Erst wird gro&#223;spurig maximales Baurecht an M&#252;llers Mannen herausgereicht. Und erst danach bemerkt der arme Bezirk, dass die in den schicken Projektunterlagen sichtbaren Gr&#252;n- und Arrondierungsfl&#228;chen fehlen. Und macht ganz hektisch einen weiteren B-Plan. 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist ja interessant:</p>
<blockquote><p>Wenn jemand ein Baurecht hat und einige Jahre nicht nutzt, kann man das Grundst&#252;ck in seiner Bebaubarkeit herabsetzen, ohne dass dies einen Schadenersatzanspruch ausl&#246;st. Etwa ein Mischgebietsgrundst&#252;ck zu einer Gr&#252;nfl&#228;che.Dies geschieht durch einen Bebauungsplan. Der Eigent&#252;mer kann das aufhalten, wenn er rechtzeitig einen Bauantrag auf Grundlage der bisherigen Festsetzung stellt.
</p></blockquote>
<p>Wenn das am Winterfeldplatz so einfach gewesen w&#228;re, dann w&#228;re der Bezirk auch nicht zur&#252;ck auf los gegangen oder? Jedenfalls ging es dort auch nach meiner Erinnerung um Ruine und das Gel&#228;nde &#8220;Kindergarten / Schule&#8221; &#8211; die massivste Verschwendung von Steuergeldern vor dem Stadtbad Sch&#246;neberg. Das ist na klar H&#228;userkampf. Und die Hohenfriedbergstra&#223;e hat damit nun &#252;berhaupt nichts zu tun. Da wurde kein Grundst&#252;ck &#252;berplant.</p>
<blockquote><p>Das Land Berlin h&#228;tte die Grundst&#252;cke an der Torgauer Stra&#223;e von der Bahntochter zum Verkehrswert erwerben m&#252;ssen, jetzt muss es die Grundst&#252;cke von den Erwerbern zum Verkehrswert erwerben; ersatzweise zum Verkehrswert enteignen.</p></blockquote>
<p>Dissens: Der Bezirk h&#228;tte die Torgauer Stra&#223;e in die Planung 7-29 mit einbeziehen m&#252;ssen und zwar von Anfang an. Diese verwegene Gr&#252;ntrasse zwischen Bahndamm und drei stark genutzten Stra&#223;en mit einer Breite von 15 &#8211; 25 Metern ist in meinen Augen rein alibihaft. Und k&#246;nnte dem Buch &#8220;Schmuddelkinder&#8221; von Franz Josef Degenhardt entsprungen sein. Interessant auch der zeitliche Ablauf: Erst wird gro&#223;spurig maximales Baurecht an M&#252;llers Mannen herausgereicht. Und erst danach bemerkt der arme Bezirk, dass die in den schicken Projektunterlagen sichtbaren Gr&#252;n- und Arrondierungsfl&#228;chen fehlen. Und macht ganz hektisch einen weiteren B-Plan.</p>
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		<title>Von: Axel Seltz</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2009/09/16/haeuserkampf-des-bezirksamts-revisited/comment-page-1/#comment-506</link>
		<dc:creator>Axel Seltz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:20:28 +0000</pubDate>
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		<description>Der Bericht hier und in der WELT stimmt nicht ganz.

Es ging nicht um das Grundst&#252;ck Gleditschstra&#223;e Ecke Winterfeldtstra&#223;e, auf dem das Baller-Haus steht.Es ging um die heutige Gr&#252;nfl&#228;che an der Gleditschstra&#223;e und eine Teilfl&#228;che, die heute mit der Sporthalle bebaut ist.

Wenn jemand ein Baurecht hat und einige Jahre nicht nutzt, kann man das Grundst&#252;ck in seiner Bebaubarkeit herabsetzen, ohne dass dies einen Schadenersatzanspruch ausl&#246;st. Etwa ein Mischgebietsgrundst&#252;ck zu einer Gr&#252;nfl&#228;che.Dies geschieht durch einen Bebauungsplan. Der Eigent&#252;mer kann das aufhalten, wenn er rechtzeitig einen Bauantrag auf Grundlage der bisherigen Festsetzung stellt. 

In der Fristenfrage hat das Bezirksamt seinerzeit unter Federf&#252;hrung Uwe Saagers (und meiner Stimme als Bezirksverordneter) rechtsirrt&#252;mlich teuren Mist gebaut. F&#252;r den Winterfeldt-Kiez war dieser Mist aber gewiss segensreicher als eine durchgehende Bebauung der Ostseite.

Die von Sabine Ritter (Gr&#252;ne) zu verantwortende Angelegenheit Hohenfriedbergstra&#223;e 22 war allerdings (gegen meine einsame Stimme von Rot-Gr&#252;n) nur ideologischer Mist und noch nicht einmal rechtsirrt&#252;mlich.

Was lernt uns das?

Wir werden uns bei den Grundst&#252;cken an der Torgauer Stra&#223;e vom Wollen und vom K&#246;nnen leiten lassen. 

Das Land Berlin h&#228;tte die Grundst&#252;cke an der Torgauer Stra&#223;e von der Bahntochter zum Verkehrswert erwerben m&#252;ssen, jetzt muss es die Grundst&#252;cke von den Erwerbern zum Verkehrswert erwerben; ersatzweise zum Verkehrswert enteignen.

Die Erwerber der Grundst&#252;cke haben nach Auskunft des Bezirksamtes keinen Bauantrag vor dem Aufstellungsbeschluss &#252;ber den Bebauungsplan gestellt, noch irgendwelche Wertsteigerungen an den Grundst&#252;cken vorgenommen, die den Verkehrswert erh&#246;ht h&#228;tten.

Also: Kein H&#228;userkampf, sondern Rechtsstaat in all seiner Vollkommenheit. 

Axel Seltz, SPD, Bezirksverordneter</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bericht hier und in der WELT stimmt nicht ganz.</p>
<p>Es ging nicht um das Grundst&#252;ck Gleditschstra&#223;e Ecke Winterfeldtstra&#223;e, auf dem das Baller-Haus steht.Es ging um die heutige Gr&#252;nfl&#228;che an der Gleditschstra&#223;e und eine Teilfl&#228;che, die heute mit der Sporthalle bebaut ist.</p>
<p>Wenn jemand ein Baurecht hat und einige Jahre nicht nutzt, kann man das Grundst&#252;ck in seiner Bebaubarkeit herabsetzen, ohne dass dies einen Schadenersatzanspruch ausl&#246;st. Etwa ein Mischgebietsgrundst&#252;ck zu einer Gr&#252;nfl&#228;che.Dies geschieht durch einen Bebauungsplan. Der Eigent&#252;mer kann das aufhalten, wenn er rechtzeitig einen Bauantrag auf Grundlage der bisherigen Festsetzung stellt. </p>
<p>In der Fristenfrage hat das Bezirksamt seinerzeit unter Federf&#252;hrung Uwe Saagers (und meiner Stimme als Bezirksverordneter) rechtsirrt&#252;mlich teuren Mist gebaut. F&#252;r den Winterfeldt-Kiez war dieser Mist aber gewiss segensreicher als eine durchgehende Bebauung der Ostseite.</p>
<p>Die von Sabine Ritter (Gr&#252;ne) zu verantwortende Angelegenheit Hohenfriedbergstra&#223;e 22 war allerdings (gegen meine einsame Stimme von Rot-Gr&#252;n) nur ideologischer Mist und noch nicht einmal rechtsirrt&#252;mlich.</p>
<p>Was lernt uns das?</p>
<p>Wir werden uns bei den Grundst&#252;cken an der Torgauer Stra&#223;e vom Wollen und vom K&#246;nnen leiten lassen. </p>
<p>Das Land Berlin h&#228;tte die Grundst&#252;cke an der Torgauer Stra&#223;e von der Bahntochter zum Verkehrswert erwerben m&#252;ssen, jetzt muss es die Grundst&#252;cke von den Erwerbern zum Verkehrswert erwerben; ersatzweise zum Verkehrswert enteignen.</p>
<p>Die Erwerber der Grundst&#252;cke haben nach Auskunft des Bezirksamtes keinen Bauantrag vor dem Aufstellungsbeschluss &#252;ber den Bebauungsplan gestellt, noch irgendwelche Wertsteigerungen an den Grundst&#252;cken vorgenommen, die den Verkehrswert erh&#246;ht h&#228;tten.</p>
<p>Also: Kein H&#228;userkampf, sondern Rechtsstaat in all seiner Vollkommenheit. </p>
<p>Axel Seltz, SPD, Bezirksverordneter</p>
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