Design or not Design

BI-Gasometer Logo (alt)

BI-Gasometer Logo (alt)

… wer seinen Shakespeare gelesen hat, kennt Hamlet als Urheber dieser Frage aller Fragen. Zwar geht es bei der Webseite der BI-Gasometer nicht darum, einen Ehrenpreis in Webdesign zu gewinnen. Immerhin hat unser „altes“ Layout mit dem niedlichen kleinen Himmelgasometer mehr als zwei Jahre gehalten und wurde allgemein als übersichtlich und praktisch gelobt.

Fotomontage: Riss am Gasometer

Fotomontage: Riss am Gasometer

Aber wenn die Botschaft wichtiger ist als das Design, und wenn Hamburger Rechtsanwälte im Auftrag eines Berliner Immobilienentwicklers eifrig mitlesen und mangels Ortskenntnis nicht erkennen können, dass dieses Bild in dem Artikel über Zerwürfnisse zwischen Bezirksamt und den Machern am Gasometer eine Fotomontage ist.

Und das alles nur, weil unser altes Layout leider Bildunterschriften nicht ordentlich unterstützte.

Mit der Folge, dass der kleine Webmaster dieser Seiten jetzt gegen den großen Projektentwickler am Gasometer hässliche kleine Gerichtsverfahren führen muss und schöne Fotomontagen vorübergehend verunstalten musste, um auch Ortsunkundigen zu signalisieren, dass der Spalt kein Loch, das Rathaus Schöneberg vom Gasometer gar weit weg und die Montage eine Montage ist.

Spätestens dann ist es -um mal bei Hamlet zu bleiben- an der Zeit, das Layout zu ändern. Damit es dann heißen kann

.. to oppose the strings and arrows of outrageous fortune, and by opposing end them.

Wir danken den Machern von wordpress für die gelungene Version 3.0 und das funktionale neue Standard-Theme und können uns zukünftig einfacher und -hoffentlich- übersichtlicher den wichtigen Dingen widmen. Wozu natürlich auch Design gehört.

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Veränderungen

Veränderungen und Umbauten am Gasometer

Gasometer: Eingangstür Ostseite

Gasometer: Eingangstür Ostseite

Es sah seltsam aus rund um den Schöneberger Gasometer. Getigerte Handläufe, silberfarbene Rohre, Container, Bretterverkleidungen und eine knallrote Tür waren Anfang April 2010 vom Cheruskerpark aus zu beobachten, wie auf den Bildern zu diesem Artikel zu sehen. Mit Denkmalschutz scheint dies wenig zu tun zu haben. Empörte Anwohner beschwerten sich vielmehr über unzulässige Veränderungen am denkmalgeschützten Gasometer.

Wenig erhellend sind auch die Informationen, die das Bezirksamt und die Senatsverwaltung zum Thema geben. Wie die zuständige Senatsverwaltung auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling mitteilte,

wurden mehrere kleine Eingriffe in die Wandung des Gasometers eingebracht, die aber teilweise wieder zurückgenommen wurden. Dies geschah ohne denkmalrechtliche Genehmigung.

In dem wegen dieser Veränderungen eingeleiteten Anhörungsverfahren hat der Eigentümer sich laut Auskunft der Senatsverwaltung

dahin gehend geäußert, dass nicht er selbst, sondern der Betreiber der Veranstaltungshalle die Maßnahmen veranlasst hat.

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