Und Euref macht es auch nicht

Außenwerbung und Graffitis an der Torgauer Straße

Die „Betonköpfe“ in den Fraktionen von CDU und SPD glauben ganz fest an ihr kleines „Leuchttumprojekt“ am Gasometer und haben wie  zu erwarten in der Sitzung vom 16.03.2011 der BVV kurz vor Toresschluss gegen 21 Uhr für die vorzeitige Planreife auch ohne ausreichende Erschließung des Geländes gestimmt.

Der BV Seltz (SPD) kündigte nur einen Antrag der SPD zur Schließung der Torgauer Straße „aus Richtung“ Norden an. Gemeint ist damit vermutlich die Sperrung der Torgauer Straße von der Roten Insel her, also aus Richtung Osten. Weiterlesen

Das Torgauer Problem

Ansicht Torgauer Straße von der Dominicusstraße

Ansicht Torgauer Straße von der Dominicusstraße

Jeder Schöneberger rund um den Gasometer weiß, in welch grauenhaftem Zustand die Torgauer Straße von der Cheruskerstraße bis zur Dominicusstraße ist. Und auf unserem Bild ist die Straße noch nicht einmal zugeparkt und mit Auto-Transportern zugestellt. Diese Straße soll ein Kerngebiet und ein neues Bürohochhaus mit mehr als 40.000 m² Bürofläche versorgen? Wohl kaum.

Wie wir in unserer Stellungnahme von heute zu diesem Thema beschreiben, wurde hier nicht nur gepfuscht, indem der aktuelle Zustand der Torgauer Straße in den Verkehrsgutachten des Bezirksamts überhaupt nicht erwähnt wurde. Es wurde auch vernachlässigt, dass die Torgauer Straße nicht zur Aufnahme großer Verkehrsmengen geeignet ist. Offenbar hat das um Eile bemühte Bezirksamt noch nicht einmal das Tiefbauamt eingeschaltet oder um eine Stellungnahme gebeten. In unserer Stellungnahme heißt es:

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Petition: Keine vorzeitige Planreife für 7-29!

Beteiligen Sie sich an unserer Petition gegen die Beschlussvorlage vorzeitige Planreife „Kerngebiet“ und ein Hochhaus am Gasometer. Wenn sich gewählte Bezirksvertreter bewusst über die Interessen des Bezirks und der Anwohner hinweg setzen, können Sie wenigstens durch ihre per Email bestätigte Unterschrift zeigen, dass Sie sich gegen eine derartige „Hau-Ruck-Planung“ wenden.

Machen Sie mit! Selbstverständlich wird Ihre Emailadresse nicht veröffentlicht.

 

Bezirk mauert – vorzeitige Planreife und Hochhaus

Cheruskerpark von Norden (Foto: Emma P.)

Es sieht so aus, als seien die Vertreter von CDU und SPD in der BVV von allen guten Geistern verlassen: In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 09.03.2010 stimmten die Vertreter dieser Fraktionen mit jeweils einer Enthaltung für einen Antrag, der gleichzeitig die vorzeitige Planreife für ein Kerngebiet auf dem Gasometergelände feststellt und sich positiv zu einer Baugenehmigung für ein Hochhaus nördlich des Gasometers verhält, das dann den gerade neu hergestellten Cheruskerpark auf der Nordspitze gründlich verschattet. Damit liegen jedenfalls mehr als 400.000 EUR des Bezirks zukünftig im Schatten, wenn dieses Bauprojekt verwirklicht wird.

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Bezirk verschleudert Geld für Projektentwickler?

1900 m² Bahnböschung - die "Grünfläche"

1900 m² Bahnböschung - die "Grünfläche"

Haushaltsauswirkungen: Keine. So steht es lapidar in dem von Bezirksstadtrat Bernd Krömer (CDU) verantworteten Beschlussentwurf für die Feststellung der vorzeitigen Planreife und die Genehmigung eines Hochhauses mit 11 Geschossen und 38 Metern Höhe am südlichen Rand des Gasometer-Geländes. Ganz zutreffend ist das nicht. Der Bezirk kauft rund um das Plangebiet Flächen an – und das ist nicht umsonst.

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BI Gasometer fordert: Keine vorzeitige Planreife für 7-29!

Scheinbar hat es der Bezirk Tempelhof-Schöneberg sehr eilig, wenn es darum geht, Projektentwickler Reinhard Müller am Gasometer handfeste Vorteile zu verschaffen. Und weil die für eine profitable Kerngebietsausweisung notwendige Zustimmung der Deutschen Bahn zu einer Kreuzung ihrer wichtigen Bahntrasse entlang der Torgauer Straße immer noch nicht vorliegt, versucht Baustadtrat Bernd Krömer (CDU) es jetzt zusammen mit der SPD anders herum. Es soll gleichzeitig ein Bürohochhaus mit rund 46.000 m² Geschossfläche genehmigt und die vorzeitige Planreife für ein Kerngebiet beschlossen werden. Sie können sich gegen dieses Anliegen mit unserer Online-Petition wenden.

Die Sachargumente sprechen gegen diese Praktiken. Wir fordern die Bezirkspolitiker in unserem heute versandten Schreiben daher auf,

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