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	<title>bi-gasometer.de &#187; Chronik</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Leuchtturm 2012 im Dunkel</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 20:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Gasometer]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>

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		<description><![CDATA[Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2012/01/21/leuchtturm-2012-im-dunkel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran.jpg"><img class="alignright  wp-image-3183" title="Gasometer_Kran" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran-300x225.jpg" alt="Abendd&#228;mmerung mit Gasometer und Kran" width="435" height="324" /></a>Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden Gasbeh&#228;lters nichts zu sehen.</p>
<p>Auch die Sanierung und Neueinrichtung des alten Maschinen- und Kesselhauses von Alfred Messel, in dem ja im Sommer laut offiziellen Ausk&#252;nften die TU Studieng&#228;nge abhalten will, scheint nur z&#246;gerlich zu erfolgen. Geheimnisvoll hatte es in <a title="Information TU Belrin" href="http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2011/mai_2011/medieninformation_nr_1272011/">Pressemeldungen des vergangenen Sommers</a> ja gehei&#223;en:</p>
<blockquote><p>„Finanziert durch externe Investoren, werden die 1.700 Quadratmeter Nutzfl&#228;che des denkmalgesch&#252;tzten roten Backsteingeb&#228;udes in den n&#228;chsten Monaten f&#252;r den Wissenschaftsbetrieb umgebaut und denkmalgesch&#252;tzt saniert.“</p></blockquote>
<p>Apropos Dunkelheit, die „Nightscreen“-Werbefl&#228;che am Gasometer leuchtet schon seit Weihnachten nicht mehr. Sie wurde abgeschaltet, als immer mehr Leuchtdioden ausfielen. Dass die defizit&#228;re Anlage derzeit f&#252;r entbehrlich gehalten wird, ist wohl bezeichnend. Schlie&#223;lich wurden auch 2011 keine Gewinne erzielt. Hat das <a href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung/" target="_blank">sinnlose „gro&#223;e Flimmern“</a> an einem Baudenkmal ein endg&#252;ltiges Ende gefunden?<span id="more-3182"></span></p>
<p>Da k&#246;nnte sich die Nachfolgerin von Bernd Kr&#246;mer, die neue Stadtr&#228;tin f&#252;r Stadtplanung Sibylle Klotz, gl&#252;cklich sch&#228;tzen. Wir hatten 2010 prognostiziert: „Eine Sanierung des Gasometers wurde durch den `Sanierungsvertrag´ nicht erreicht. Stattdessen hat sich der Bezirk eine langfristige Leuchtwerbung eingehandelt, f&#252;r die es weder wirtschaftlich noch denkmalpflegerisch einen nachvollziehbaren Grund gibt. Der Bezirk hat sich &#252;ber den Tisch ziehen lassen oder sogar absichtlich den Eigent&#252;mer zu Lasten des Denkmalschutzes beg&#252;nstigt. Mit dieser Altlast d&#252;rfen sich dann die Amtsnachfolger von Baustadtrat Kr&#246;mer herumschlagen.“</p>
<p>Aber das ist nat&#252;rlich nicht die einzige „Altlast“ des ausgeschiedenen CDU-Stadtrats Kr&#246;mer. Der Bebauungsplan 7-29 beispielsweise liegt auch nach der erneuten <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/17/und-euref-macht-es-auch-nicht/" target="_blank">Abstimmung durch die Bezirksverordnetenversammlung</a> vor 10 Monaten am 16.2.2011 bislang nicht der zust&#228;ndigen Senatsverwaltung zur Pr&#252;fung vor. Dies ist aber ausdr&#252;cklich nach der ersten Pr&#252;fung als Auflage an den Bezirk gegeben worden. Ist auch beim zweiten Mal die Abstimmung unter Druck zu fr&#252;h erfolgt? Gibt es derzeit noch weiteren &#196;nderungsbedarf?</p>
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		<title>Planungsstand: Eins, Zwei, Drei</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 18:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Gasag-Gelände]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz schnell gab es in der Bezirksverordnetenversammlung vom 22. Juni 2011 noch etwas zu erledigen, bevor die Wahlperiode ausl&#228;uft: Weil die Nibelungentreue von CDU und SPD zu Projektentwickler Reinhard M&#252;ller seit 2008 so gut funktioniert hat, wollte man ihm noch &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2541" class="wp-caption alignright" style="width: 291px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Lageplan-2011-07-10.jpg"><img class="size-medium wp-image-2541" title="Lageplan Gasometergel&#228;nde" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Lageplan-2011-07-10-281x300.jpg" alt="" width="281" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lageplan Gasometergel&#228;nde</p></div>
<p>Ganz schnell gab es in der Bezirksverordnetenversammlung vom 22. Juni 2011 noch etwas zu erledigen, bevor die Wahlperiode ausl&#228;uft: Weil die Nibelungentreue von CDU und SPD zu Projektentwickler Reinhard M&#252;ller seit 2008 so gut funktioniert hat, wollte man ihm noch die Planreife f&#252;r mehrere Bauantr&#228;ge auf dem alten Gasag-Gel&#228;nde g&#246;nnen, die wir auf der nebenstehenden Grafik (nach unserem Informationsstand) darstellen.</p>
<p>Neben Baufeld 7 ist es jetzt auch auf  den Baufeldern 8, 6 und 15 (Ost) erlaubt, ein Hochhaus zu errichten. Welche Nutzung hat der Grundst&#252;ckseigent&#252;mer, der das Gel&#228;nde einst als „Europ&#228;isches Energieforum“ inszenierte, in den Bauantr&#228;gen angegeben? Jeweils B&#252;rogeb&#228;ude mit Tiefgarage! Wer sich aber f&#252;r die insgesamt rund 46.000 qm neuer Gewerbefl&#228;che interessieren sollte, ist nicht bekannt.</p>
<p>Klar ist hingegen, dass dem einfallsreichen Projektentwickler mangels notwendiger verkehrlicher Erschlie&#223;ung durch eine neue Stra&#223;e von S&#252;den weitere Neubauten vorerst nicht mehr genehmigt werden k&#246;nnen. Die BVV hat ihm also auf Vorrat Baurechte bewilligt und damit allen bewiesen, dass das Konzept eines Energie­forums tats&#228;chlich eine Luftnummer war.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe Gasag, liebe Eisb&#228;ren</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 15:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Luftnummer]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; alle Anwohner des Gasometers, in dem eine rauschende Siegesfeier steigen soll, sind geradezu entz&#252;ckt &#252;ber die sportlichen Erfolge im Eishockey und dar&#252;ber, dass es etwas zu feiern gibt. Gern nehmen wir Nachbarn daf&#252;r auch an einem Feiertag L&#228;rm bis &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/04/21/liebe-gasag-liebe-eisbaren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2405" class="wp-caption alignright" style="width: 228px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-21_Gasag-Brief.jpg"><img class="size-medium wp-image-2405" title="2011-04-21_Gasag-Brief" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-21_Gasag-Brief-218x300.jpg" alt="Ank&#252;ndigung Gasag: Siegesfeier Eisb&#228;ren" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ank&#252;ndigung Gasag: Siegesfeier Eisb&#228;ren</p></div>
<p>&#8230; alle Anwohner des Gasometers, in dem eine rauschende Siegesfeier steigen soll, sind geradezu entz&#252;ckt &#252;ber die sportlichen Erfolge im Eishockey und dar&#252;ber, dass es etwas zu feiern gibt. Gern nehmen wir Nachbarn daf&#252;r auch an einem Feiertag L&#228;rm bis 23.00 Uhr (und hoffentlich nicht dar&#252;ber hinaus) in Kauf.</p>
<ul>
<li>Aber findet Ihr nicht auch, dass eine Siegesfeier f&#252;r ein so gro&#223;es Ereignis besser in einer richtigen Veranstaltungshalle untergebracht w&#228;re?</li>
<li>Ist es nicht etwas sehr prollig, in einem Partyzelt inmitten eines leise vor sich hin rostenden Industriedenkmals zu feiern?</li>
<li>W&#228;re es nicht sch&#246;n, wenn Gasag und B&#228;ren einen richtigen Ort zum Feiern h&#228;tten?</li>
<li>Zum Beispiel in einem nagelneu instand gesetzten Gasometer mit einer richtigen Veranstaltungshalle, die ein richtiges Dach, Schallschutz und ordentliche Toiletten hat?</li>
<li>W&#228;re es nicht wunderbar, wenn Gasag und B&#228;ren im n&#228;chsten Jahr richtig feiern k&#246;nnten?</li>
</ul>
<p>Dann m&#252;sstet Ihr aber den Eigent&#252;mer des Gasometers dazu bringen, den Gasometer zu entrosten und mit echtem Geld eine richtige Veranstaltungshalle zu bauen. Da g&#228;be es was zu feiern. Und Grund f&#252;r die Anwohner und Nachbarn, sich richtig zu freuen.</p>
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		<title>Und Euref macht es auch nicht</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/03/17/und-euref-macht-es-auch-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 13:47:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[BVV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die &#8220;Betonk&#246;pfe&#8221; in den Fraktionen von CDU und SPD glauben ganz fest an ihr kleines &#8220;Leuchttumprojekt&#8221; am Gasometer und haben wie  zu erwarten in der Sitzung vom 16.03.2011 der BVV kurz vor Toresschluss gegen 21 Uhr f&#252;r die vorzeitige Planreife &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/17/und-euref-macht-es-auch-nicht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2373" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Eingang_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-2373" title="Eingang_01" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Eingang_01-300x251.jpg" alt="" width="300" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Au&#223;enwerbung und Graffitis an der Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Die &#8220;Betonk&#246;pfe&#8221; in den Fraktionen von CDU und SPD glauben ganz fest an ihr kleines &#8220;Leuchttumprojekt&#8221; am Gasometer und haben wie  zu erwarten in der Sitzung vom 16.03.2011 der BVV kurz vor Toresschluss gegen 21 Uhr f&#252;r die vorzeitige Planreife auch <a title="Das Torgauer Problem" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/das-torgauer-problem/">ohne ausreichende Erschlie&#223;ung</a> des Gel&#228;ndes gestimmt.</p>
<p>Der BV Seltz (SPD) k&#252;ndigte nur einen Antrag der SPD zur Schlie&#223;ung der Torgauer Stra&#223;e &#8220;aus Richtung&#8221; Norden an. Gemeint ist damit vermutlich die Sperrung der Torgauer Stra&#223;e von der Roten Insel her, also aus Richtung Osten. <span id="more-2365"></span>Seltz hatte sich bereits im zuvor im Ausschuss der Stimme zu diesem Antrag enthalten.</p>
<p>Gegen Ende der recht kurzen Aussprache ging &#252;berraschend der BV Ratzkowski von den Grauen ans Pult. Er unterst&#252;tze das Projekt zwar voll und ganz, sagte er, aber Punkt 4 – der Verkehr &#252;ber die Torgauer Stra&#223;e &#8211; sei der Grund, weshalb er sich bei der Abstimmung enthalten werde.</p>
<p>Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) wollte das irgendwie entkr&#228;ften,<br />
meldete sich noch einmal zu Wort und sagte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Damit kein Mi&#223;verst&#228;ndnis entsteht, die Stra&#223;e bezahlt nicht etwa die &#246;ffentliche Hand, sondern Euref.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was nach unseren Informationen mehr als unsicher ist. So sah dies offenbar auch der durch die gebrochenen Versprechungen am Gasometer radikalisierte Bezirksverordnete Ratzkowski, der -inzwischen im Zuschauerteil- ins Plenum zur&#252;ck rief:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und Euref macht es auch nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>F&#252;r diese Ansicht des emp&#246;rten Bezirksverordneten spricht viel. An ihren Taten werden sie gemessen&#8230;</p>
<p>Die Beschlussvorlage wurde angenommen bei 5 Enthaltungen und 11 Nein-Stimmen. Sie wurde mit deutlichen Worten <a title="Bericht &quot;Update&quot;" href="http://roteinsel.blogspot.com/2011/03/gasometer-update.html" target="_blank">hier</a> kommentiert.</p>
<p>Material und Dokumente:</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bezirk mauert &#8211; vorzeitige Planreife und Hochhaus</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/bezirk-mauert-vorzeitige-planreife-und-hochhaus/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 06:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[BVV]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsfehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sieht so aus, als seien die Vertreter von CDU und SPD in der BVV von allen guten Geistern verlassen: In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 09.03.2010 stimmten die Vertreter dieser Fraktionen mit jeweils einer Enthaltung f&#252;r einen Antrag, der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/bezirk-mauert-vorzeitige-planreife-und-hochhaus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2317" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Cheruskerpark.jpg"><img class="size-medium wp-image-2317" title="Cheruskerpark" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Cheruskerpark-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Cheruskerpark von Norden (Foto: Emma P.)</p></div>
<p>Es sieht so aus, als seien die Vertreter von CDU und SPD in der BVV von allen guten Geistern verlassen: In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 09.03.2010 stimmten die Vertreter dieser Fraktionen mit jeweils einer Enthaltung f&#252;r einen <a title="Kr&#246;mers zweiter Anlauf" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">Antrag</a>, der gleichzeitig die vorzeitige Planreife f&#252;r ein Kerngebiet auf dem Gasometergel&#228;nde feststellt und sich positiv zu einer Baugenehmigung f&#252;r ein Hochhaus n&#246;rdlich des Gasometers verh&#228;lt, das dann den gerade <a title="Cheruskerpark Nord: Bier, Ballons und Clowns" href="http://www.bi-gasometer.de/2010/07/01/cheruskerpark-nord-bier-ballons-und-clowns/">neu hergestellten Cheruskerpark</a> auf der Nordspitze gr&#252;ndlich verschattet. Damit liegen jedenfalls <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">mehr als 400.000 EUR des Bezirks</a> zuk&#252;nftig im Schatten, wenn dieses Bauprojekt verwirklicht wird.</p>
<p><span id="more-2314"></span>Noch im Vorfeld hatte die BI-Gasometer versucht, die Bezirksverordneten mit sachlichen Argumenten und einem Rundschreiben von der Unsinnigkeit dieses Vorhabens zu &#252;berzeugen. Die Verwirklichung eines so gro&#223;en Bauvorhabens mit rund 160.000 m² Fl&#228;che ohne ausreichende Planungsgrundlage und mit einer Baustellenlogistik und Versorgung nur &#252;ber die enge und steile Torgauer Stra&#223;e ist nach unserer Meinung Selbstbedienung f&#252;r einen bisher sehr unzuverl&#228;ssigen Projektentwickler und schadet der Entwicklung in diesem Bereich empfindlich. Zwar ist das von Bezirksstadtrat Kr&#246;mer (CDU) verantwortete Kerngebiet am Gasometer immer noch in weiter Ferne, weil die daf&#252;r notwendige Erschlie&#223;ung mit einer Stra&#223;e vom Sachendamm ohne Zustimmung der Deutschen Bahn nicht m&#246;glich ist. Und die steht bis zum heutigen Tag aus. Und wird m&#246;glicherweise auch niemals kommen. Trotzdem schafft das Bezirksamt zusammen mit der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg Fakten f&#252;r zun&#228;chst ein Hochhaus, dem nicht nur angemessene Erschlie&#223;ung, sondern auch das planerische Umfeld fehlen.</p>
<p>Die abschlie&#223;ende Abstimmung &#252;ber die Beschlussvorlage des Bezirksamts findet in der BVV-Sitzung am Mittwoch, dem 16.03.2011 ab 17.00 Uhr statt.</p>
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		<item>
		<title>Anwohnerversammlung &#8211; Negative Bilanz</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/02/14/anwohnerversammlung-negative-bilanz/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 10:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre EUREF-Projekt am Gasometer: Keine Energie-Uni, keine Sanierung und Rost am Gasometer, Schwarzbau-Aktivit&#228;ten im Zusammenhang mit der Errichtung der &#8220;WM-Kuppel&#8221;, zweckfreie Leuchtwerbung am Gasometer f&#252;r unabsehbare Zeit und Geldverschwendung des Bezirks. Die Vorteile bei diesem Projekt liegen bisher ganz &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/14/anwohnerversammlung-negative-bilanz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_02_10_Veranstaltung.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2243" title="2011_02_10_Veranstaltung" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_02_10_Veranstaltung-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a>Drei Jahre EUREF-Projekt am Gasometer: Keine Energie-Uni, keine Sanierung und Rost am Gasometer, Schwarzbau-Aktivit&#228;ten im Zusammenhang mit der Errichtung der &#8220;WM-Kuppel&#8221;, zweckfreie Leuchtwerbung am Gasometer f&#252;r unabsehbare Zeit und Geldverschwendung des Bezirks. Die Vorteile bei diesem Projekt liegen bisher ganz eindeutig und einseitig beim Eigent&#252;mer des Grundst&#252;cks und seinen Firmen. Dies war die ern&#252;chternde Bilanz auf unserer Veranstaltung vom 10.02.2011, die von etwa 50 Teilnehmern besucht war. In kurzen Referaten stellten wir dar, was alles schief l&#228;uft mit dem Leuchtturmprojekt am Sch&#246;neberger Gasometer und warum es Zeit wird, die Planung zu &#228;ndern. W&#228;hrend die Spitzenkandidatin Renate K&#252;nast der Berliner Gr&#252;nen sich zeitgleich in der &#8220;WM-Kuppel&#8221; <a title="Bericht &quot;paperpress&quot; &#252;ber Veranstaltung" href="http://paperpress.org/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=article&amp;sid=1392&amp;mode=thread&amp;order=0&amp;thold=0" target="_blank">vor den G&#228;sten eines Immobilienforums produzierte</a>, ging es bei uns um wenig erfreuliche Fakten:</p>
<p><span id="more-2241"></span>Der <strong>Privat-Uni Schwindel der EUREF</strong> beherrschte das erste Referat: Wie die Anwohner und &#214;ffentlichkeit (nicht aber die auf einer wenig beachteten Versammlung informierten Bezirksvertreter) bewusst dar&#252;ber <a title="EUREF-Uni gescheitert – Luftnummer des Projektentwicklers offiziell beendet" href="http://www.bi-gasometer.de/2009/10/27/euref-gescheitert-diese-luftnummer-des-projektentwicklers-offiziell-beendet/" target="_blank">get&#228;uscht wurden</a>, dass die zu Beginn des Projekts versprochene stiftungsfinanzierte Privatuniversit&#228;t so schnell nicht kommen wird. Noch bei der Beschlussfassung &#252;ber den umstrittenen Bebauungsplan 7-29 am 15.07.2009 glaubten manche Bezirkspolitiker und Anwohner sowie die &#214;ffentlichkeit fest daran, dass es demn&#228;chst am Gasometer eine &#8220;richtige&#8221; Hochschule mit Promotionsrecht, Professoren und regelm&#228;&#223;igem Lehrbetrieb geben w&#252;rde. Dabei hatten Experten bereits im M&#228;rz 2009 darauf hingewiesen, dass mit den vorhandenen Mitteln und der bescheidenen personellen Ausstattung der EUREF eine derartige &#8220;echte&#8221; Universit&#228;t nicht zu realisieren sei.</p>
<p>An das Licht der breiten &#214;ffentlichkeit kam dies jedoch erst, als sich im Herbst 2009 (nach Beschlussfassung der BVV am 15.07.2009 &#252;ber den Bebauungsplan f&#252;r das &#8220;Leuchtturmprojekt&#8221;) der von der EUREF konsultierte Prof. Andreas Knie vor der Kamera der Berliner Abendschau <a title="Bericht &#252;ber RBB-Reportage" href="http://www.bi-gasometer.de/2009/10/27/rbb-berichtet-kritisch-ueber-filz-am-gasometer/">verplapperte</a> und sinngem&#228;&#223; sagte:</p>
<blockquote><p>F&#252;r eine derartige stiftungsfinanzierte Privatuniversit&#228;t braucht man etwa 200 Millionen Euro Kapital. Das ist am Gasometer derzeit einfach nicht vorhanden. &#8230;.</p></blockquote>
<p>Und es folgte die Aussage:</p>
<blockquote><p>Universt&#228;ten sind heute ein  sehr schwieriger Markt … da muss man <em>bottom-up </em>herangehen.</p></blockquote>
<p>&#8220;Bottom-up&#8221; hei&#223;t w&#246;rtlich &#252;bersetzt &#8220;mit dem Allerwertesten nach oben&#8221;. Und so kommt es auch seither an: Wie eine Gummiente verkehrt herum treibt das nun noch als &#8220;Euref-Institut&#8221; bezeichnete &#220;berbleibsel der gro&#223;spurigen Ank&#252;ndigungen vor sich hin. Mit kleinen Veranstaltungen, Dinnerparties und substanzlos erscheinenden Ank&#252;ndigungen wie einem &#8220;TU-Campus&#8221; wird nur kaschiert, dass die gro&#223;spurige Ank&#252;ndigung vom November 2008, als man eine stiftungsfinanzierte Privat-Universit&#228;t schaffen wollte, eine Luftnummer ist.</p>
<p>Zur <strong>Leuchtwerbung</strong> stellten wir ausf&#252;hrlich  anhand von Zitaten der Bezirkspolitik dar, warum die Leuchtwerbung nur  Anwohnern schadet, das Denkmal Gasometer verhunzt und im &#252;brigen auch  keinerlei finanziellen Beitrag zur Sanierung des Gasometers leistet.  Ausf&#252;hrlich hatten wir dazu schon <a title="Leuchtwerbung" href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung/" target="_blank">hier</a> berichtet. Sp&#228;testens nach diesem Beitrag  verfestigte sich auch bei vielen Zuh&#246;rern der Eindruck:</p>
<blockquote><p>So dumm kann ein Bezirksstadtrat doch eigentlich gar nicht sein. Solche schlimmen Fehler zum Nachteil des Bezirks und seiner Bewohner riechen schon nach Korruption.</p></blockquote>
<p>So sagte es mir nach der Veranstaltung ein Zuh&#246;rer, der sich vorher noch nicht mit der Materie befasst hatte.</p>
<p><strong><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/SAM_0027.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2250" title="Gone with the Wind" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/SAM_0027-181x300.jpg" alt="Gone with the Wind" width="181" height="300" /></a>Rost und Schwarzbau</strong> am Gasometer waren die Themen des zweiten Vortrags. Warum die dringend notwendige Sanierung des F&#252;hrungsger&#252;sts mit seinem massiven Rostfra&#223; weiterhin nicht stattfindet. Und statt dessen nur alibihafte Erprobungen von Anstricharbeiten am (weniger instandsetzungsbed&#252;rftigen-) Wasserbeh&#228;lter, wie auf dem nebenstehenden Foto vom Januar 2011 zu sehen.</p>
<p>In allen Details legte die Referentin dar, dass am Wasserbeh&#228;lter des denkmalgesch&#252;tzten Gasometers <a title="Das M&#228;rchen vom Denkmalschutz – oder: Die T&#252;r, die nicht passte" href="http://www.bi-gasometer.de/2010/11/30/maerchen-denkmalschutz-tuer-passt-nicht/" target="_blank">mehrere ungenehmigte bauliche Ver&#228;nderungen vorgenommen</a> wurden, von denen einige nachtr&#228;glich durch den willf&#228;hrigen Bezirksstadtrat abgesegnet wurden. Andere bauliche Ver&#228;nderungen (solche ohne notwendige Genehmigung bezeichnet man landl&#228;ufig als Schwarzbau) wurden durch das Bezirksamt trotz mehrfacher Hinweise bis heute nicht bemerkt.</p>
<p>Die leidige <strong>Nordspitze</strong> besch&#228;ftigt uns schon seit 2009. Hier hat der Bezirk (wiederum ohne erkennbar eigene Vorteile zu haben) <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/" target="_blank">viel Geld verschenkt</a> und sogar unter Versto&#223; gegen die Landeshaushaltsordnung viel Geld f&#252;r Sanierungsarbeiten f&#252;r ein Grundst&#252;ck &#252;berwiesen, das dem Bezirk damals noch nicht geh&#246;rte und &#252;ber das durch den Empf&#228;nger niemals abgerechnet wurde. Zum Dank daf&#252;r erh&#228;lt der Bezirk einen um rund 3500 qm geschrumpften Teil der Fl&#228;che, die f&#252;r den Eigent&#252;mer des Gasometer-Gel&#228;ndes wegen Ihrer Nordlage und der notwendigen Abstandsfl&#228;chen praktisch wertlos ist.</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2253" title="2011-02-10_Plan&#252;bersicht" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht-284x300.jpg" alt="" width="284" height="300" /></a>Und der dort eingerichtete Park wird -so die neueste Entwicklung- m&#246;glicherweise in K&#252;rze dadurch beeintr&#228;chtigt, dass auf dem s&#252;dlich angrenzenden Baufeld 7 direkt an der Grenze zum Park ein <a title="Kr&#246;mers zweiter Anlauf" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/" target="_blank">Hochhaus mit 11 Geschossen und 38 Meter H&#246;he errichtet</a> wird. Womit der teuer hergestellte Park an der Nordspitze zum schattigen Hinterhof der Hochh&#228;user am Gasometer w&#252;rde.</p>
<p>Wer auf die nebenstehende Grafik schaut, erkennt schnell das Problem: Auch hier hat sich der Bezirk entweder aus Dummheit oder aus anderen Gr&#252;nden daf&#252;r entschieden, alle Vorteile nicht f&#252;r Bezirk und B&#252;rger, sondern f&#252;r den Eigent&#252;mer des Gasometer-Gel&#228;ndes eintreten zu lassen.</p>
<p>Ein gelungener Abend, der trotz der vielen Arbeit auch in die Zukunft wies: Wer jetzt noch trotz der verheerenden Bilanz das Kerngebiet am Gasometer bef&#252;rwortet, will es nicht besser wissen oder dem Bezirk und seinen Bewohnern schaden. Dummheit oder Unprofessionalit&#228;t ist das dann nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wutb&#252;rger und Leuchtwurm – das Jahr 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 19:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivität]]></category>
		<category><![CDATA[BI]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
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		<description><![CDATA[Wutb&#252;rger ist das Wort des Jahres 2010. Wohl nichts hat das Jahr 2010 politisch so gepr&#228;gt wie die Proteste steuerzahlender Wahlb&#252;rger gegen gr&#246;&#223;enwahnsinnige Planungen politischer Zirkel in Stuttgart. Doch „Stuttgart 21“ spielte sich auch am Gasometer ab, wo sinnfreie Bauplanung, &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/12/26/wutbuerger-und-leuchtwurm-das-jahr-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/12/Kahlschlag.jpg"><img class="size-medium wp-image-2160   alignleft" title="Kahlschlag" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/12/Kahlschlag-225x300.jpg" alt="Protest bei der Er&#246;ffnung der Nordspitze im Juli" width="119" height="158" /></a>Wutb&#252;rger ist das <a title="Tagesschau: Wort des Jahres 2010" href="http://www.tagesschau.de/inland/wortdesjahres106.html" target="_blank">Wort des Jahres 2010</a>. Wohl nichts hat das Jahr 2010 politisch so gepr&#228;gt wie die Proteste steuerzahlender Wahlb&#252;rger gegen gr&#246;&#223;enwahnsinnige Planungen politischer Zirkel in Stuttgart. Doch „Stuttgart 21“ spielte sich auch am Gasometer ab, wo sinnfreie Bauplanung, Gefasel vom „Leuchtturmprojekt“ und m&#252;hsam kaschierte Denkmalverschandelung gen&#252;gend Stoff f&#252;r unsere B&#252;rgerinitiative und viele interessante Aktionen und Artikel boten.</p>
<h2>Kr&#246;mers Traum</h2>
<p>Es begann ganz harmlos und nett mit unserem <a href="../../../../../2010/01/08/bi-gasometer-laedt-ein-zum-film-am-14-01-2010/">Filmabend am 14.01.2010</a>. Wir zeigten <a href="http://www.henners-traum.de/">„Henners Traum“</a> einen ebenso leisen wie entlarvenden Dokumentarfilm des hessischen Filmemachers Klaus Stern &#252;ber die vollst&#228;ndig sinnlosen Aktivit&#228;ten eines hessischen Gemeindeb&#252;rgermeisters, um das gr&#246;&#223;te Tourismusprojekt Europas in eine landschaftlich reizvolles aber leider sehr regenreiches Naturschutzgebiet zu holen.</p>
<blockquote><p>„.. das wird ein Leuchtturmprojekt! 5 Luxushotels, 5 Sterne, 5 Golfpl&#228;tze“</p></blockquote>
<p>&#196;hnliche Spr&#252;che sollte man in diesem Jahr auch am Gasometer noch h&#228;ufiger h&#246;ren.</p>
<h2><span id="more-2155"></span>Fachliche Fehler und Stagnation</h2>
<p>Im Februar kam heraus, was bereits zuvor gemunkelt wurde: Der &#252;berhastet verabschiedete Bebauungsplan 7-29 hatte die Fachpr&#252;fung bei der Senatsverwaltung f&#252;r Stadtentwicklung nicht &#252;berstanden und wurde an den Bezirk <a href="../../../../../2010/02/11/bebauungsplan-7-29-gasometer-fehlerhaft/">zur&#252;ckverwiesen</a>. Baustadtrat Kr&#246;mer zog sich darauf zur&#252;ck, die 4-5 Beanstandungen seien ja bei einem so „anspruchsvollen Projekt“ eher ein Resultat der besonders sorgf&#228;ltigen Arbeit seiner Verwaltung. Jedoch konnte die Behebung der M&#228;ngel nicht mehr im Jahr 2010 abgeschlossen werden. Zudem gab es immer wieder Ger&#252;chte &#252;ber schwelende Konflikte im Amt f&#252;r Planen des Bezirks, dessen Mitarbeiter wohl nicht wie ihr Chef bedingungslos Planungsrecht und Denkmalrecht wegen eines Projekts von zweifelhafter G&#252;te aush&#246;hlen lassen wollten.</p>
<p>Doch das Jahr 2010 machte wie das Jahr 2009 anschaulich, dass die „Entwicklung“ des alten Gaswerksgel&#228;ndes nicht vorankommt. Investoren gibt es nicht. Von einer Universit&#228;t ist weit und breit nichts in Sicht. Nicht nur sind die hochfliegenden Pl&#228;ne des Projektentwicklers &#252;berhaupt nicht ins Rollen gekommen, auch die vielen Versprechungen stellten sich als falsch heraus. Mit durchsichtigen Man&#246;vern musste daher &#252;ber die offensichtliche Stagnation hinwegget&#228;uscht werden, z.B. was die Sanierung des Gasometers angeht.</p>
<h2>Fr&#252;hjahr bringt Schlammschlacht</h2>
<p>Wenn der Schnee taut und nichts passiert, ist die Schlammschlacht nicht weit. Nach einem erbitterten Ringen innerhalb des Bezirksamtes (von dem man als Au&#223;enstehender nicht mehr mitbekam als Andeutungen, Raunen und verdrehte Augen) wechselte <a href="../../../../../2010/04/13/andreas-baldow-wird-gesucht/">Andreas Baldow</a> (damals noch SPD) in das Amt f&#252;r Planen beim Bezirksamt Tempelhof-Sch&#246;neberg und legte gleichzeitig sein Amt als Bezirksverordneter der SPD nieder. Baldow war zuvor Sprecher seiner Fraktion f&#252;r Stadtplanung und Vorsitzender des Ausschusses f&#252;r Stadtplanung. Baldow plant seither als Mitarbeiter des Bezirksamts das, was er vorher stets -emotional und faktenfrei- verteidigt hatte, unter anderem mit den Worten:</p>
<blockquote><p>„Bei dieser Planung habe ich einfach ein gutes Bauchgef&#252;hl.“</p></blockquote>
<p>Auch die Presse &#228;u&#223;erte sich nun kritisch zum Stillstand am Gasometer. Wir nahmen einen Artikel in der TAZ mit dem Titel <a href="../../../../../2010/04/02/taz-investor-kratzt-am-denkmal/">„Investor kratzt am Denkmal“</a> zum Anlass, &#252;ber das Zerw&#252;rfnis zwischen Bezirksamt (damals noch ohne Andreas Baldow) und Projektentwickler Reinhard M&#252;ller zu berichten.</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-01-06-BA_und_Gasometer_fotomontage.jpg"><img class="size-medium wp-image-1535   alignleft" title="Fotomontage: Riss am Gasometer" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-01-06-BA_und_Gasometer_fotomontage-225x300.jpg" alt="Fotomontage: Riss am Gasometer" width="126" height="168" /></a></p>
<p>Offensichtlich l&#228;stig, denn prompt verklagte M&#252;ller den Autoren des Berichts. Nicht wegen der Fakten – die waren ja zutreffend. Vielmehr wurde behauptet, die in unserem Artikel verwendete Fotomontage w&#252;rde die von M&#252;llers Mannen in den Wasserbeh&#228;lter des Gasometers ges&#228;gten L&#246;cher zeigen. K&#246;nnen Sie das auf dem nebenstehenden Bild (welches eine Zeitlang unseren Bericht verunzieren musste) etwa nicht erkennen?</p>
<p>Diesen Zensurversuch konnten wir unterbinden. Eine f&#252;r Presserecht zust&#228;ndige Kammer des LG Hamburg wies mit Urteil vom Dezember 2010 die Klage M&#252;llers ab.Die von M&#252;ller bem&#252;hte Zweideutigkeit der Fotomontage stelle nicht weniger als einen Zensurversuch dar, meinte die sonst als eher pressefeindlich und streng bekannte Kammer und verschaffte uns damit den f&#252;r eine &#246;ffentliche Diskussion und Auseinandersetzung notwendigen Schutz der Meinungsfreiheit.</p>
<h2>Werkstattgespr&#228;che und b&#246;se Autos</h2>
<p>Wer Mittel aus dem EU-Programm „Stadtumbau West“ in Anspruch nimmt wie der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg, muss dem Subventionsgeber B&#252;rgerbeteiligung nachweisen. Grund f&#252;r das Bezirksamt sich nun darin zu versuchen, diese B&#252;rgerbeteiligung mit so genannten <a href="../../../../../2010/05/21/transparenz/">&#8220;Werkstattgespr&#228;chen&#8221;</a> zu organisieren, bei denen vor allem die eingeladenen B&#252;rgerinnen und B&#252;rge dazu dienten, dem Bezirksamt die Kulisse f&#252;r den Subventionsgeber zu liefern.</p>
<p>Christiane entdeckte im subventionsorientierten Getrommel der Presseleute von EUREF die kleine aber feine Geschichte von den <a href="../../../../../2010/05/13/gute-autos-boese-autos/">„Guten Autos und b&#246;sen Autos“</a> &#8211; eine weitere Luftnummer am Gasometer.</p>
<h2>Denkmalschutz und Leuchtwerbung</h2>
<p>Inzwischen war der Gasometer selbst an vielen Stellen anges&#228;gt und auf h&#228;ssliche Art und Weise ver&#228;ndert worden, wie wir ausf&#252;hrlich <a href="../../../../../2010/06/05/veraenderungen/">dokumentierten</a>. Die von uns auf vielen verschiedenen Wegen (BVV, Landesdenkmalamt) vorgebrachten Hinweise, dass hier planm&#228;&#223;ig gegen das Landesdenkmalschutzgesetz versto&#223;en werde, f&#252;hrten allerdings nur dazu, dass das Bezirksamt die Verst&#246;&#223;e (und L&#246;cher) teilweise mit einer r&#252;ckwirkenden Genehmigung sanktionierte. Andere Ver&#228;nderungen bemerkte das Bezirksamt gar nicht erst. Wir mussten erst mit der kleinen <a href="../../../../../2010/11/30/maerchen-denkmalschutz-tuer-passt-nicht/">Fabel vom Denkmalk&#246;nig</a> darauf aufmerksam machen, dass mehrere h&#228;ssliche (und bis heute nicht genehmigte -) Umbauten am Gasometer diesen immer mehr verschandeln.</p>
<p>Das Jubil&#228;um des vor 100 Jahren fertig gestellten Gasometers hat uns zu F&#252;hrungen „Rund um das Gaswerksgel&#228;nde“ zum Tag des offenen Denkmals im September angeregt und zu einem ausf&#252;hrlichen <a title="Bericht: 100 Jahre Gasometer" href="http://www.bi-gasometer.de/gasometer/" target="_blank">Bericht</a> &#252;ber die Geschichte des Gasometers. Die rege Teilnahme und die vielen Nachfragen zum Denkmalschutz haben uns gezeigt, dass der Gasometer als stadtbildpr&#228;gendes Denkmal auf gro&#223;es Interesse st&#246;&#223;t und f&#252;r das Umfeld auf der Roten Insel tats&#228;chlich ein Bauwerk darstellt, mit dem sich die Anwohner identifizieren.</p>
<p>Zum Jahresende haben wir uns intensiver mit der Leuchtwerbung am Gasometer besch&#228;ftigt. Die Schl&#252;sse, die wir aus dem denkmalschutzwidrigen Vertrag, den wir &#246;ffentlich gemacht haben, ziehen mussten, waren klar und eindeutig: So funktioniert Denkmalschutz niemals!</p>
<p>Grund genug f&#252;r den <a href="../../../../../leuchtwerbung/">Report Leuchtwerbung</a>, die schier unglaubliche und schmutzige Geschichte von Inkompetenz und Vorteilsgew&#228;hrung bei der Genehmigung und Abwicklung der Leuchtwerbung. Die Leuchtwerbung ist in 2010 grandios gescheitert und wirbt nur noch f&#252;r sich selbst. Wir werden sehen, was das n&#228;chste Jahr am Gasometer bringt.</p>
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		<title>Prozesshanselei: Loch oder Spalt?</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Dec 2010 17:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensurversuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die in einem Riss oder Spalt lieber ein Loch sehen. Und dann vor den Kadi ziehen. So geschehen bez&#252;glich unserer Berichterstattung &#252;ber den Riss am Gasometer im Fr&#252;hjahr 2010, wo wir &#252;ber ein offenes Zerw&#252;rfnis zwischen Projektentwickler &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/12/25/prozesshanselei-loch-oder-spalt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1535" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-01-06-BA_und_Gasometer_fotomontage.jpg"><img class="size-medium wp-image-1535" title="Fotomontage: Riss am Gasometer" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-01-06-BA_und_Gasometer_fotomontage-225x300.jpg" alt="Fotomontage: Riss am Gasometer" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Fotomontage: Riss am Gasometer</p></div>
<p>Es gibt Menschen, die in einem Riss oder Spalt lieber ein Loch sehen. Und dann vor den Kadi ziehen. So geschehen bez&#252;glich unserer Berichterstattung &#252;ber den <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/04/02/taz-investor-kratzt-am-denkmal/" target="_blank">Riss am Gasometer im Fr&#252;hjahr 2010</a>, wo wir &#252;ber ein offenes Zerw&#252;rfnis zwischen Projektentwickler Reinhard M&#252;ller und dem Bezirksamt berichtet hatten. Der Artikel war mit einer Fotomontage illustriert, auf der das Rathaus Sch&#246;neberg durch einen riesigen Riss/Spalt im Gasometer in dessen Inneres guckt. Mit Dekoration durch Gr&#252;npflanzen.</p>
<p>Dies f&#252;hrte zu einem einstweiligen Verf&#252;gungs- und anschlie&#223;enden Gerichtsverfahren, mit dem M&#252;ller dem Verfasser des Berichts untersagen will, den Eindruck zu erwecken, auf dem Bild w&#252;rden die im Bericht genannten L&#246;cher gezeigt. So absurd, wie einem dieses Ansinnen erscheinen mag, ist das nicht &#8211; &#252;ber derartige Fragen wird im Presserecht gern und ausdauernd gestritten.</p>
<p><span id="more-2181"></span>Zwar gab die f&#252;r diesen Fall erw&#228;hlte Pressekammer des Landgerichts Hamburg zun&#228;chst im einstweiligen Verfahren dem Ansinnen statt, so dass wir das beanstandete Foto seither mit ebenso h&#228;sslichen wie nach unserer Meinung auch &#252;berfl&#252;ssigen Hinweisen und Erl&#228;uterungen versehen. Jedoch befand dieselbe Kammer bald darauf mit einem sehr ausf&#252;hrlich begr&#252;ndeten Urteil, eine derartig bem&#252;hte Doppeldeutigkeit w&#252;rde im Ergebnis die Meinungsfreiheit des Urhebers der Ver&#246;ffentlichung &#252;ber Geb&#252;hr einschr&#228;nken. Und wies die Klage M&#252;llers ab. Wogegen dieser ein Berufungsverfahren anstrengte.</p>
<p>Nach wie vor und wohl nicht nur mir seltsam erscheint die Deutung des Begriffs &#8220;Loch&#8221; durch die Anw&#228;lte M&#252;llers. Es bedarf meiner Meinung nach schon erheblicher Verrenkungen und sogar Unkenntnis der deutschen Sprache, um in dem Spalt/Riss ein Loch zu sehen. Die in den <a title="Artikel &#252;ber L&#246;cher am Gasometer" href="http://www.bi-gasometer.de/?p=2109" target="_blank">Gasometer ges&#228;gten L&#246;cher</a>, von denen im Bericht und dem Zerw&#252;rfnis die Rede ist, sehen n&#228;mlich aus wie L&#246;cher:</p>
<div id="attachment_2131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-Rote-T&#252;r.jpg"><img class="size-medium wp-image-2131" title="2010-11-29 Rote T&#252;r" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-Rote-T&#252;r-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Rote T&#252;r, Tigergel&#228;nder, verschlossenes Loch</p></div>
<p>Von allen Seiten umschlossen. Und in diesem Fall sogar einmal rot!</p>
<p>Noch besser sieht man die Einschnitte und &#8220;L&#246;cher&#8221; auf dieser Detailaufnahme:</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/12/Umbauten-Gasometer.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2193" title="Umbauten-Gasometer" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/12/Umbauten-Gasometer-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Es scheint mir, als wolle Projektentwickler Reinhard M&#252;ller fehlenden Schwung mit seinen hoch fliegenden Pl&#228;nen am Gasometer durch Prozesshanselei ersetzen. In mehreren F&#228;llen ging er gerichtlich gegen diese Webseite vor, um missliebige Berichterstattung zu unterbinden. Dabei war der Ausgang dieser Verfahren bisher durchaus gemischt und verursachte im Wesentlichen beiden Parteien Arbeit und Kosten. Von teilweisen Abweisungen der Antr&#228;ge M&#252;llers &#252;ber au&#223;ergerichtliche Einigung, Obsiegen und Unterliegen &#8211; alles dabei.</p>
<p>Ob solche Prozesshanselei n&#252;tzlich ist und f&#252;r wen, mag jeder selbst entscheiden. Wir jedenfalls werden uns jedenfalls weiterhin gegen solche Zensurversuche zur Wehr setzen.</p>
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		<title>Leuchtturm ohne Leuchtwurm</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/11/07/leuchtturm-leuchtwurm/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 20:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
		<category><![CDATA[Nightmare-Screen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dunkelheit am Leuchtturm-Projekt. Die Leuchtwerbung am Gasometer leuchtet derzeit nicht mehr. Sie war seit zwei Jahren das sichtbare Zeichen daf&#252;r, dass Kommerz an diesem weithin sichtbaren Industriedenkmal stattfindet. Gen&#252;tzt hat die Reklame dem Gasometer nicht. Seine Instandsetzung durch umfassende Entrostung &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/11/07/leuchtturm-leuchtwurm/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-admin/www.gasometer-schoeneberg.de"><img class="  " style="margin: 5px;" title="Gasometer im Gegenlicht" src="http://gasometer-schoeneberg.de/albums/userpics/10001/normal_Gasometer_im_Gegenlicht.JPG" alt="Gasometer im Gegenlicht" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Gasometer im Gegenlicht, Quelle: www.gasometer-schoeneberg.de</p></div>
<p>Dunkelheit am Leuchtturm-Projekt. Die Leuchtwerbung am Gasometer leuchtet derzeit nicht mehr. Sie war seit zwei Jahren das sichtbare Zeichen daf&#252;r, dass Kommerz an diesem weithin sichtbaren Industriedenkmal stattfindet.</p>
<p>Gen&#252;tzt hat die Reklame dem Gasometer nicht. Seine Instandsetzung durch umfassende Entrostung des F&#252;hrungsger&#252;sts l&#228;sst weiterhin auf sich warten.</p>
<p>Heute scheint die ca. drei Tonnen schwere Konstruktion einer LED-Wand aus Baustahlmatten wie im gleichnamigen Roman von Joseph Conrad das &#8220;<a title="Wikipedia: Herz der Finsternis von Joseph Conrad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herz_der_Finsternis" target="_blank">Herz der Finsternis</a>&#8221; zu sein oder -um beim beim Bild zu bleiben- <em><strong>„Das Grauen! Das Grauen!“</strong></em></p>
<p><span id="more-1989"></span>In der Tat kann einen das Grauen befallen, wenn man verfolgt, wie der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg, in diesem Fall federf&#252;hrend der f&#252;r Denkmalschutz wie Bauangelegenheiten zust&#228;ndige Stadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU), sich mit dieser Leuchtwerbung &#252;ber den Tisch ziehen lie&#223;. Was als spektakul&#228;r-sinnlose Leuchtreklame begann, endet nunmehr nach nur gut zwei Jahren im wirtschaftlichen wie politischen Desaster f&#252;r Bezirk und Werbebetreiber.</p>
<p>Aus einer fachlich fundierten und juristisch klaren (und vorher abgestimmten) Genehmigung einer langj&#228;hrig in der Denkmalpflege t&#228;tigen Mitarbeiterin des Bezirksamts wird nach pers&#246;nlicher Intervention des Bezirksstadtrates und mit dessen h&#246;chstpers&#246;nlicher Unterschrift ein fadenscheiniger Vertrag, &#252;ber dessen Anwendung und Auslegung trefflich zu streiten ist. Als Verschlimmbesserung nach Gutsherrenart w&#252;rde ich dies bezeichnen.</p>
<p>In m&#252;hevoller Kleinarbeit haben wir die Geschichte und die Fakten  dieses  Leuchtwerbungs-Desasters namens &#8220;Nightmare-Screen&#8221; zusammen  getragen  und in einem <a title="Bericht: Leuchtwerbung" href="http://bi-gasometer.de/leuchtwerbung" target="_blank">Bericht Leuchtwerbung</a> online gestellt. Ein weiterer Bericht aus dem Sch&#246;neberger Sumpf aus Inkompetenz, Leuchtturm-Geschwafel und unterlassener Denkmalpflege. Das Herz der Finsternis eben.</p>
<div class="wpfilebase-attachment">
	<div class="wpfilebase-fileicon"><a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf" ><img align="middle" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-includes/images/crystal/document.png" /></a></div>
	<div class="wpfilebase-rightcol">
		<div class="wpfilebase-filetitle">
			<a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf" >BI Gasometer fordert Ende der Leuchtwerbung</a>
			2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf
			<a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/#wpfb-file-32" class="wpfilebase-postlink">View post</a>
		</div>
		<div class="wpfilebase-filedetails" id="wpfilebase-filedetails1" style="display: none;">
		Erklärung der BI Gasometer zur Beendigung der Leuchtwerbung am Schöneberger Gasometer.
		<table border="0" width="220">
			
			<tr><th>Autor:</th><td>www.bi-gasometer.de</td></tr>
			
			
			<tr><th>Kategorie:</th><td>Flugblatt</td></tr>
			
			<tr><th>Datum:</th><td>27.01.11</td></tr>
			<tr><th>MD5 Hash:</th><td><small>54debb068f762f251e4c685994b91372</small></td></tr>
		</table>
		</div>
	</div>
	<div class="wpfilebase-fileinfo">
		116.5 KiB
		60 Downloads
		<a href="#" onclick="return wpfilebase_filedetails(1);">Details...</a>
	</div>
	<div style="clear: both;"></div>
</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lichtwerbung: verdunkeln, verschleiern, verz&#246;gern</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/</link>
		<comments>http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 19:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehr als zwei Jahren flimmert am Gasometer der &#8220;Nightmare-Screen&#8221; &#8211; sinnlose Lichtwerbung, die in letzter Zeit h&#228;ufiger auch nachts abgestellt bleibt. Fr&#252;her wollte der Eigent&#252;mer des Gasometers, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller, mit Erl&#246;sen aus dieser Lichtwerbung die Sanierung des Gasometers &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1898" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/10/2010-06-01-Lichtwerbung.jpg"><img class="size-medium wp-image-1898 " title="Lichtwerbung, Sommer 2010" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/10/2010-06-01-Lichtwerbung-224x300.jpg" alt="Lichtwerbung, Sommer 2010" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtwerbung von der Torgauer Stra&#223;e aus gesehen, 2010</p></div>
<p>Seit <a href="http://www.bi-gasometer.de/2008/10/16/urban-screen-im-regen/">mehr als zwei Jahren</a> flimmert am Gasometer der &#8220;Nightmare-Screen&#8221; &#8211; sinnlose <a title="Artikel vom September 2009" href="http://www.bi-gasometer.de/2009/06/14/nachgefragt-lichtwerbungspanne-am-gasometer/">Lichtwerbung</a>, die in letzter Zeit h&#228;ufiger auch <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/07/19/gasometer-nightscreen-erloschen/">nachts abgestellt</a> bleibt. Fr&#252;her wollte der Eigent&#252;mer des Gasometers, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller, mit Erl&#246;sen aus dieser Lichtwerbung die Sanierung des Gasometers finanzieren.</p>
<p>Wie erst jetzt <a href="http://forum.bi-gasometer.de/viewtopic.php?f=6&amp;t=52">bekannt wurde</a>, hat sich der f&#252;r die Genehmigung dieser Denkmalverschandelung zust&#228;ndige Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) nicht nur leichtfertig &#252;ber Beschwerden und Bedenken von Anwohnern hinweg gesetzt. Sondern er hat (ob aus Unkenntnis oder absichtlich, ist nicht bekannt) sogar die &#214;ffentlichkeit falsch informiert. Und die &#220;berpr&#252;fung von Anwohnerbeschwerden sowie die Benachrichtigung der Bewerdef&#252;hrer hat weit mehr als ein Jahr gedauert.</p>
<p><span id="more-1896"></span>Zur Erinnerung: Im April 2008 schloss Bezirksstadtrat Kr&#246;mer mit Projektentwickler und Gasometer-Eigent&#252;mer Reinhard M&#252;ller einen Lichtwerbungsvertrag, in dem M&#252;ller die Berechtigung einger&#228;umt wurde, am denkmalgesch&#252;tzten Gasometer Lichtwerbung anzubringen.</p>
<p>Im Sommer 2008 wurde der Nightmare-Screen in Betrieb genommen. Kurz darauf gingen die ersten Beschwerden genervter Anwohner beim Bezirksamt ein, denen die Lichtreflexe der Werbeanlage abends in die Zimmerfenster strahlten.</p>
<p>In einer Art hellseherischer Voraussicht hatte der f&#252;r den in meinen Augen mehr als dubiosen &#8220;Lichtwerbungsvertrag&#8221; vom 07.04.2008 zust&#228;ndige Bezirksstadtrat bereits am 14.05.2008 in der Lokalausgabe Sch&#246;neberg der Zeitung &#8220;Berliner Woche&#8221; vom 14. Mai 2008 behauptet</p>
<blockquote><p>„Die Anwohner k&#246;nnen gar nicht gest&#246;rt werden, weil sie die Lichter gar nicht sehen k&#246;nnen. Die Dinger leuchten schlie&#223;lich alle nur Richtung Sachsendamm und da wohnt niemand&#8221;</p></blockquote>
<p>&#196;hnlich &#228;u&#223;erte sich der Herr Stadtrat sp&#228;ter gegen&#252;ber der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg.</p>
<p>Im Oktober 2008 stellte das Bezirksamt bei eigenen Messungen in den Wohnungen der betroffenen Anwohner</p>
<p><img src="file:///D:/TEMP/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<blockquote><p>unter Ber&#252;cksichtigung von WorstGase-Faktoren nach den „Hinweisen zur Beurteilung und Messung von Lichtimmissionen des L&#228;nderausschusses f&#252;r Immissionsschutz vom 10.05.2000 <strong>keine Immissionsrichtwert&#252;berschreitungen</strong> der mittleren Beleuchtungsst&#228;rke (Raumaufhellung) fest.</p></blockquote>
<p>F&#252;r weitere Messungen wurde ein sachverst&#228;ndiger Gutachter beauftragt. Diese Messung fand dann in einigen Wohnungen der Beschwerdef&#252;hrer im April 2009 statt. Das  Gutachten lag dem Amt im Juni 2009 vor.</p>
<blockquote><p>Das Gutachten kam zum Ergebnis, dass der Betreiber, um die Nightscreen LED-Werbeanlage ordnungsgem&#228;&#223; zu betreiben, die Leuchtdichte mittels der bereits installierten Helligkeitsregelungen mit Pulsweitenmodulationen gem&#228;&#223; den zul&#228;ssigen Beleuchtungsst&#228;rken und den Lio-Werten in der Nachtzeit auf 40% zu dimmen hat.</p></blockquote>
<p>So hei&#223;t es weiter im Bescheid des Bezirksamts vom Febuar 2010.</p>
<p>Kurz gesagt hat das Bezirksamt offenbar 8 Monate gebraucht, um die Ergebnisse des Gutachtens auszuwerten und dem Beschwerdef&#252;hrer mitzuteilen, der damit etwa anderthalb Jahre nach seiner Beschwerde informiert wurde. Das Ergebnis der &#220;berpr&#252;fung war verheerend: Die Lichtwerbung war 60 % zu hell. Angeblich hat der Betreiber der Lichtwerbung deren Leuchtst&#228;rke verringert. Ob und wenn ja wie dies &#252;berpr&#252;ft wurde, sagt das Bezirksamt nicht.</p>
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