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	<title>bi-gasometer.de &#187; Meinung</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Transparenz</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/05/21/transparenz/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DrD</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Nordspitze]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtumbau West]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwort des Bezirksamts zu den Kosten der Sanierung der Nordspitze des alten Gaswerks Sch&#246;neberg und des dort neu angelegten Parks schafft keine Transparenz. Im Duden wird das Fremdwort eindeutig definiert, es kann einerseits „Durchsichtigkeit“ und „Lichtdurchl&#228;ssigkeit“ bedeuten und andererseits &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/05/21/transparenz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-028.jpg"><img class="size-medium wp-image-1489 alignright" title="Park auf der Nordspitze" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-028-225x300.jpg" alt="Park auf der Nordspitze, Blick nach S&#252;den" width="207" height="275" /></a>Die Antwort des Bezirksamts zu den Kosten der Sanierung der Nordspitze des alten Gaswerks Sch&#246;neberg und des dort neu angelegten Parks schafft keine Transparenz.</p>
<p>Im Duden wird das Fremdwort eindeutig definiert, es kann einerseits „Durchsichtigkeit“ und „Lichtdurchl&#228;ssigkeit“ bedeuten und andererseits „Deutlichkeit“ und „Verstehbarkeit“. Was das Bezirksamt derzeit in einer Mitteilung zur Kenntnisnahme (<a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-04-27-KA-Transparenz.pdf">2010-04-27 KA Transparenz</a>) an die BVV beabsichtigt, ist einerseits leicht zu durchschauen, weil durchsichtig, da es andererseits an Deutlichkeit eindeutig mangelt. Das war aber nicht der Sinn der &#220;bung:<br />
Der Antrag der Gr&#252;nen lautete, die „Finanzierung der GASAG-Nordspitze“ als &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che transparent darstellen“.<br />
Statt entsprechend des Antrages mit den tats&#228;chlichen Ausgaben f&#252;r die Sanierung der besagten Fl&#228;che aufzuwarten, werden in der Antwort des Bezirksamts alte Kostenvoranschl&#228;ge zitiert, die vermutlich zu hoch beziffert waren. Durchsichtigkeit Fehlanzeige.</p>
<p>Bereits im letzten September hat die B&#252;rgerinitiative auf die hoch problematische Verschiebung eines Grundst&#252;cks an einen Projektentwickler hingewiesen und die fehlende Abrechnung eben dieses Unternehmers bei der <a href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">Sanierung der Nordspitze</a>.<span id="more-1480"></span><br />
Wir haben damals u.a. kritisiert:</p>
<ul>
<li> Der Bezirk hat durch einen nachl&#228;ssigen Sanierungsvertrag vers&#228;umt, die Firma DENKMALplus zu verpflichten, eine ordnungsgem&#228;&#223;e Gesamtabrechnung &#252;ber die Sanierungskosten abzulegen. Er kann daher keine Rechenschaft dar&#252;ber ablegen, ob die Sanierungsmittel von 400.000 € (Bezirk) + 750.000 € (GASAG) nur in die Altlastenbeseitigung der k&#252;nftigen Parkfl&#228;che geflossen sind.</li>
<li>Der Bezirk ist erhebliche finanzielle Risiken eingegangen, was die Folgekosten angeht. Durch den notwendigen Ankauf von Erschlie&#223;ungsfl&#228;chen (Cheruskerpark, Bahngel&#228;nde) ist der Bezirk gezwungen, weiteres Land anzukaufen und zwar zu Preisen, welche die andere Seite diktieren kann.</li>
<li>Die rechtzeitige Kl&#228;rung dieser entscheidenden Frage vor der Sanierung und vor dem eigentlichen Parkbau fand nicht statt.</li>
</ul>
<p>Nun ist also mehr als deutlich, dass der Bezirk keine Abrechnung eingefordert hat. Er kann daher den Verdacht einer Subventionierung der Sanierung eines privaten Grundst&#252;cks, das in Teilen zeitgleich saniert wurde wie das Parkgel&#228;nde, nicht ausr&#228;umen. Oder in aller Deutlichkeit: Wer hier auf Transparenz meint verzichten zu k&#246;nnen, n&#228;hrt den Verdacht des Filzes.</p>
<p>&#220;ber die Kosten des Ankaufs von Fl&#228;chen des Cheruskerparks zur Sicherung einer dauerhaften Erschlie&#223;ung des Parks auf der Nordspitze ist in der Mitteilung des Bezirksamtes gar nichts zu lesen. Wie kann &#252;berhaupt die dauerhafte Erschlie&#223;ung angesichts des Vorbehaltes der Bahn (Trasse S21) und mit welchen Kosten gew&#228;hrleistet werden?</p>
<p>Dass urspr&#252;ngliche Kostenvoranschl&#228;ge nichts mit den tats&#228;chlichen Ausgaben zu tun haben, beweist das Bezirksamt selbst: Waren die Kosten f&#252;r den Parkbau urspr&#252;nglich mit ca. 500.000 Euro beziffert gewesen, reichen nun 443.000 Euro aus, die der Stadtumbau finanziert. Und dort ist Transparenz ohnehin gegeben: Welche Mittel aus dem Stadtumbau flie&#223;en, kann jeder selber feststellen, indem er das j&#228;hrlich aktualisierte <a href="http://www.berlin.de/sen/strukturfonds/ab2007/efre/ergebnisse_foerderung_efre.html">Verzeichnis der Beg&#252;nstigten</a> einsieht.</p>
<p>Diese Auflistung ist – nebenbei bemerkt – auch deshalb interessant, weil sie derzeit noch einen alten Planungsstand enth&#228;lt: Man hatte eigentlich eine wesentliche g&#252;nstigere Anlage geplant. Bewilligt waren n&#228;mlich urspr&#252;nglich nur 345.000 Euro (Stand: 31.12.2008). Nachdem man aber kurze Zeit sp&#228;ter einen wesentlich teureren Entwurf ausgew&#228;hlt hatte und g&#252;nstigere Projekte links liegen lie&#223;, musste der Stadtumbau Mittel nachlegen. Ob sich das gelohnt hat, kann jeder selber entscheiden: Einfach hingehen und gucken. Die Parkgestaltung ist jetzt transparent genug.</p>
<p>In der Sitzung der BVV am 19.5.2010 wurde die Drucksache im &#220;brigen an den Ausschuss f&#252;r Stadtplanung &#252;berwiesen.</p>
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		<item>
		<title>Gute Autos &#8211; b&#246;se Autos</title>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 16:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrischu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Kerngebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Luftnummer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[E-Mobilit&#228;t als Aufh&#228;nger Am Sch&#246;neberger Gasometer soll jetzt geforscht werden. E-Mobilit&#228;t hei&#223;t das Thema. Partys im Gasometer-Zelt und erste Abrissarbeiten am „Messelbau“ markieren sichtbar und h&#246;rbar den Start. Auch bei der Er&#246;ffnung des Parks auf dem Flughafen Tempelhof wimmelte es &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/05/13/gute-autos-boese-autos/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>E-Mobilit&#228;t als Aufh&#228;nger</h3>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/E-Mobility_081.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1469" title="E-Mobility_08" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/E-Mobility_081-300x224.jpg" alt="Alle Elektroautos sind gr&#252;n?" width="300" height="224" /></a>Am Sch&#246;neberger Gasometer soll jetzt geforscht werden. E-Mobilit&#228;t hei&#223;t das Thema. Partys im Gasometer-Zelt und erste Abrissarbeiten am „Messelbau“ markieren sichtbar und h&#246;rbar den Start. Auch bei der Er&#246;ffnung des Parks auf dem Flughafen Tempelhof wimmelte es von Elektrofahrzeugen, wie dem gr&#252;nen Modell auf unserem Bild.</p>
<p>Was da auf dem vormaligen Gaswerksgel&#228;nde geforscht werden soll, bleibt aber wolkig:</p>
<blockquote><p>„Formen des Flottenbetriebs, der Ladeinfrastrukturen und IT-Schnittstellen sollen hinsichtlich Nutzerverhalten und Anwenderfreundlichkeit getestet werden. Daraus sollen Erkenntnisse abgeleitet und in marktf&#228;hige Mobilit&#228;tsangebote &#252;berf&#252;hrt werden.“ <a href="    http://www.bemobility.de/site/bemobility/de/bemobility/modellregion/modellregion.htm">(Quelle)</a><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.bemobility.de/site/bemobility/de/bemobility/modellregion/modellregion.html"></a></span></p></blockquote>
<p>Uns von der BI interessiert an dem Modethema Elektromobilit&#228;t vor allem eins:<span id="more-1455"></span></p>
<ol>
<li>Welche Rolle spielen 	das Gasometergel&#228;nde und die umliegenden Wohngebiete im Projekt?</li>
<li>Begr&#252;ndet ein 	zeitlich begrenztes, &#246;ffentlich gef&#246;rdertes Forschungsprojekt ein 	Kerngebiet?</li>
</ol>
<p>Beide Fragen sind kurz zu beantworten:</p>
<ol>
<li>keine, ein Zusammenhang ist nicht zu erkennen</li>
<li>nein, ein Zusammenhang ist nicht zu erkennen</li>
</ol>
<h3>Wichtig wie Griechenland</h3>
<p>Zum Gl&#252;ck sind Elektroautos derzeit politisch so wichtig wie Griechenland und bei Politikern beliebt. Elektromobilit&#228;t wird mit Klimaschutz gleichgesetzt. Daher kann man sich in der Presse gut &#252;ber Sinn und Unsinn der politischen Begeisterung informieren.Das Fazit:</p>
<p><strong>Elektroautos bleiben f&#252;r die n&#228;chsten 20 Jahre zu teuer.</strong> Die Produktionskosten liegen 10.000 bis 15.000 € &#252;ber den vergleichbaren Autos mit Verbrennungsmotoren. Dazu kommen viele ungel&#246;ste technische Probleme: Reichweite, Antrieb, Unfallsicherheit, Gewicht und Batterien – alle Bereiche sind mit Fragezeichen zu versehen.</p>
<p>Uns interessiert vor allem ein Punkt: Welche Voraussetzungen muss eine Gemeinde, d.h. wir mit unseren Steuergeldern schaffen, damit die sch&#246;ne neue Welt der Elektromobilit&#228;t funktioniert?<em> </em>Und wird man aus Schaden klug? Schlie&#223;lich gab es ja schon einige <strong>gescheiterte teure Projekte des Bundes – die Magnetschwebebahn, den Transrapid</strong><em>-, </em>die an fehlender Infrastruktur und an fehlendem Markt gescheitert sind.</p>
<p>Die BI-Gasometer fragt die Sch&#246;neberger Politiker, die das subventionierte Projekt als Fortschritt f&#252;r ihr Kerngebiet am Gasometer loben: <strong>Wie lange wird es ernsthafte Forschung dort geben und ist dazu ein Kerngebiet am Gasometer notwendig?</strong> Reicht am Ende gar ein Parkplatz mit Ladestation?</p>
<p>Nun trauen wir dem Partymacher M&#252;ller durchaus zu, eine <strong>Elektroauto-Teststrecke </strong>auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde <strong>als Show</strong> zu inszenieren. Aber wegweisende und nachhaltige Forschung zu den Kosten und Nutzen in Hinblick auf Klimaschutz und Mobilit&#228;t?</p>
<p>Professor Knie, der bei InnoZ, Partner der EUREF, das Projekt leitet, hat in der Berliner Zeitung am 16.4. 2010 verk&#252;ndet, dass er</p>
<blockquote><p>„<strong>Elektroautos als</strong> <strong>Angebot der Gemeinden betrachtet“</strong>.</p></blockquote>
<h3>Verdeckte Subventionen f&#252;r die Autoindustrie</h3>
<p>Elektromobilit&#228;t ist ein altbew&#228;hrtes Konzept im &#214;ffentlichen Nahverkehr, dort hei&#223;t es „O-Bus“und „die Elektrische“ (Stra&#223;enbahn). Es funktioniert &#252;ber Oberleitungen und mobile Stromabnehmer. Die staatlichen Subventionen flie&#223;en aber nicht in die F&#246;rderung und Verbesserung des &#214;PNV, sie flie&#223;t auch nicht in neue Busse und Stra&#223;enbahnen. Sie hat kein Konzept f&#252;r die Gemeinden, das Stadtentwicklung und Mobilit&#228;t gemeinsam entwickelt. <strong>Elektromobilit&#228;t ist dagegen bislang lediglich eine verdeckte Subvention f&#252;r die deutsche Automobilbranche.</strong></p>
<h3>Kosten-Nutzen Analyse</h3>
<p>Allen an der E-Auto-Diskussion beteiligten Akteuren ist bekannt, dass kaum jemand ein Elektroauto kaufen wird. Die Experten sind sich einig, dass sie aufgrund der Kosten auf lange Zeit keine Konkurrenz zu herk&#246;mmlichen Autos sein k&#246;nnen.</p>
<p>Das f&#228;ngt bei der Infrastruktur an: Ungef&#228;hr 80 % der Bev&#246;lkerung in Gro&#223;st&#228;dten wohnt in Mehrfamilienh&#228;usern und verf&#252;gt &#252;ber keine Garage. Es werden also separate Ladestationen notwendig, die <strong>pro Fahrzeug kommunale Investitionskosten von 4.000 bis 6.000 €</strong> voraussetzen w&#252;rden.</p>
<h3>In der Praxis</h3>
<p>Europ&#228;er fahren vor allem in der Stadt zur Arbeit und auf Strecken unter 5 km. M&#252;tter in den Vorst&#228;dten fahren mehr, weil sie den &#214;PNV ersetzen m&#252;ssen. Die meisten Wege vom Arbeitsplatz, zum Einkaufen und zum Sport sind so kurz, dass die in der Batterie gespeicherte Energiemenge f&#252;r den elektrischen Betrieb eines Kleinwagens ausreichen w&#252;rde. Das gilt aber vor allem f&#252;r Alleinfahrer und nicht f&#252;r Familien. Sie transportieren Kinder und Gep&#228;ck und brauchen mehr Platz im Auto. Daf&#252;r ben&#246;tigen sie ein herk&#246;mmliches Fahrzeug – eventuell mit Hybridantrieb. Das Elektroauto eignet sich von seiner Leistung her hingegen lediglich als ein <strong>Zusatzfahrzeug</strong>.</p>
<h3>Null-Emissions-Auto?</h3>
<div id="attachment_1460" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/E-Mobility_02.jpg"><img class="size-medium wp-image-1460 " style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="E-Mobility_02" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/E-Mobility_02-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Werbung des Stromkonzerns RWE f&#252;r &quot;E-Mobility&quot; auf dem Flughafen Tempelhof</p></div>
<p>Ehrlicher w&#228;re es, Elektroautos als „Anderswo-Emissions-Fahrzeuge“ zu bezeichnen. Beim Lob des E-Autos wird verdr&#228;ngt, dass die klassischen Schadstoffe Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe und Stickstoffoxide bei modernen Benzinfahrzeugen, welche die Schadstoffnormen Euro 4 einhalten, so niedrig sind, dass sie kaum noch gemessen werden k&#246;nnen. Im Vergleich mit Bus und Bahn schneidet das E-Autos sehr schlecht ab. Sie verbrauchen deutlich weniger Energie pro Kopf als jeder PKW.</p>
<p>Festzuhalten bleibt: Der batterieelektrische Antrieb von Kraftfahrzeugen ist einer der teuersten Wege, um CO2-Emissionen zu senken.</p>
<h3>Alternativen</h3>
<p>Die USA und China gehen daher einen anderen Weg als unsere Regierung. Sie f&#246;rdern mit Milliardensummen den Ausbau bzw. die Wiederherstellung des Schienennetzes und des &#214;PNV. Sie wollen weg vom PKW und hin zu lebenswerten St&#228;dten.</p>
<p><strong>Es ist sch&#246;n</strong>, dass auf dem Gasometergel&#228;nde ein Geb&#228;ude saniert wird. Aber daf&#252;r braucht niemand ein Kerngebiet.<br />
<strong>Es ist auch sch&#246;n</strong>, wenn der Bund Steuergelder f&#252;r die technische Forschung ausgibt, aber auch hier w&#228;ren mehr Basisdemokratie und Nachhaltigkeit statt Lobbyisten- und industriegelenkter Subventionen f&#252;r uns Steuerzahler effizienter.<br />
<strong>Am sch&#246;nsten w&#228;re es</strong>, wenn der Bezirk endlich eine schl&#252;ssige Planung f&#252;r das ganze Gebiet bis zum S&#252;dkreuz wagen w&#252;rde, statt immer nur an neue virtuelle Welten zu glauben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gl&#252;ckliches Sch&#246;neberg</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/05/06/glueckliches-schoeneberg/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 08:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrischu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauskandal]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es kriminell wird? Der Spiegel berichtet in Heft 15/2010 &#252;ber einen Bauskandal in Bonn, der die Stadt und viele Handwerksbetriebe ruinieren kann . Die Bonner Politiker und nun vor allem die B&#252;rger &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/05/06/glueckliches-schoeneberg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es  kriminell wird?</h3>
<p><img class="alignleft" title="Blaumilchkanal" src="http://www.ephraimkishon.de/film_der_blaumilchkanal_poster.jpg" alt="Blaumilchkanal" width="210" height="333" />Der Spiegel berichtet in Heft 15/2010 &#252;ber einen <a title="Bericht Spiegel" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69946915.html" target="_self">Bauskandal in Bonn</a>, der die Stadt und viele Handwerksbetriebe ruinieren kann . Die Bonner Politiker und nun vor allem die B&#252;rger sind dort Opfer eines „M&#228;rchenmannes“ und ihres eigenen Gr&#246;&#223;enwahns geworden. </p>
<p>Ein Mann von au&#223;erhalb kam, verk&#252;ndete gro&#223;e Baupl&#228;ne zu einem World Conference Centrum Bonn (WCCB) , versprach, dass die Stadt keinen Pfennig daf&#252;r geben muss, nahm selbst viel Geld mit und verlie&#223; danach die Stadt. Er hinterl&#228;sst nun Schulden, ein halbfertiges Geb&#228;ude und einen politischen Skandal mitten im Wahlkampf. Bonn liegt schlie&#223;lich in NRW.</p>
<p>Aber auch die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt jetzt gegen Stadtpolitiker bis hin zur Ex-Oberb&#252;rgermeisterin. Der Spiegel fragt deshalb: <strong></strong></p>
<blockquote><p><strong>Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es kriminell wird? </strong></p></blockquote>
<h3>Die Masche ist einfach</h3>
<p>Der Investor &#252;berzeugte die Bonner mit einem irgendwie bekannten Namen (Hyundai), hat aber nichts mit dem gleichlautenden Konzern zu tun. Die Bonner verzichteten aber wegen des Namens auf jegliche Bonit&#228;tspr&#252;fung.</p>
<p>Der Investor kam gemeinsam mit gut beleumundeten Architekten und Anw&#228;lten. Diese wechselten nach Abschluss der Vertr&#228;ge offiziell die Seiten und fingen bei Mr. Kim an.</p>
<p><span id="more-1443"></span>Er fand F&#252;rsprecher bei Politikern, die gegen das Votum der Fachverwaltung alle Hebel in Bewegung setzten, um das Projekt zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Er fand begeisterte Unterst&#252;tzung bei der lokalen Presse, die durch viele wohlwollende, aber faktenarme Artikel Werbung f&#252;r das Bauvorhaben machte.</p>
<h3>In Sch&#246;neberg ist so etwas zum Gl&#252;ck nicht m&#246;glich</h3>
<ul>
<li>Die Politiker in Sch&#246;neberg wissen, dass Investoren ihnen gern eitle Tr&#228;ume verkaufen.</li>
<li>Sie wissen, dass Investoren und Projektentwickler versuchen, mit Subventionen und Steuergeldern ihre Gewinne zu erh&#246;hen</li>
<li>Sie sind sich bewusst, dass <strong><a href="http://www.bi-gasometer.de/lobbying/">Lobbying</a> </strong>heute zum Handwerk geh&#246;rt und vertrauen daher nie ihrem <strong><a title="Artikel: Das Bauchgef&#252;hl von Andreas Baldow" href="http://www.bi-gasometer.de/2008/10/26/stadtrat-kroemer-laesst-koepfe-rollen/">Bauchgef&#252;hl</a> </strong> sondern nur harten Zahlen und Fakten.</li>
<li>Sie wissen, dass Anw&#228;lte auch wenn sie fr&#252;her mal als <a title="Artikel: Ups" href="http://www.bi-gasometer.de/2008/08/02/s-bahn-und-park-saager-versucht-es-wieder/" target="_self">Baustadtrat oder Bezirksb&#252;rgermeister gearbeitet haben</a>, ihre Mandanten frei w&#228;hlen und deren Interessen wohlfeil gegen die Gemeinde vertreten k&#246;nnen.</li>
<li>Sie achten streng darauf, dass kein Lokalpolitiker und kein Verwaltungsangestellter in Interessenskonflikte ger&#228;t, weil er <a href="http://www.bi-gasometer.de/2008/07/22/bezirksburgermeister-kauft-maulkorb-fur-630-eur-monatlich/" target="_self">enge pers&#246;nliche Kontakte zu Investoren</a> pflegt. Daher vertrauen sie auch ihrer Fachverwaltung und achten auf eine unabh&#228;ngige Pr&#252;fung von Bauvorhaben.</li>
<li>Sie sorgen daf&#252;r, dass die Gemeinde bei der Schaffung von gewinntr&#228;chtigem Baurecht an den Planungsgewinnen beteiligt wird.</li>
<li>Sie lernen aus den Fehlern anderer und wissen seit dem  Berliner Bankenskandal, dass die Finanzierung von Gro&#223;projekten &#252;ber Immobilienfonds ihre T&#252;cken hat.</li>
<li>Auch die Sch&#246;neberger Presse achtet streng auf ihre Unabh&#228;ngigkeit und wei&#223;, dass ihr h&#246;chstes Gut die Freiheit in der Berichterstattung ist. Sie nutzt diese Freiheit durch sorgf&#228;ltige Recherche und l&#228;sst sich nicht direkt vom Projektentwickler mit &#8220;offiziellen Verlautbarungen&#8221; f&#252;ttern, die dann in <a href="http://www.bi-gasometer.de/2008/12/09/ed-koch-traumte-von-baggern/">Sonderausgaben unter das Volk gebracht</a> werden.</li>
<li>Sch&#246;neberger Politiker sind auch – im Gegensatz zu Bonnern – nicht durch gro&#223;e Namen aus der Bundespolitik zu beeindrucken. Denn sie sind schlie&#223;lich die neuen Hauptst&#228;dter und wissen, dass Bundespolitiker auch gerne mal gegen Honorar kleine Vortr&#228;ge halten, aber niemals f&#252;r die Folgen eines Bauskandals bezahlen m&#252;ssen.</li>
</ul>
<p>Schlie&#223;lich bleibt nur eine Frage offen:</p>
<h3>Wann und wie lernen Politiker?</h3>
<p>Reicht es, wenn man schon als Kind Andersens „des Kaisers neue Kleider“ gelesen hat?</p>
<p>Gibt es Warnsignale, die Politiker dazu bringen, Begeisterung in Skepsis zu verwandeln?</p>
<p>Oder muss es immer erst Kosten in Millionenh&#246;he geben, die dann umgelegt werden auf „die Steuerzahler“, aber nicht auf die private B&#246;rse der Politiker ?</p>
<p>Der Gasometer in Sch&#246;neberg hat den Bezirk schon 500.000 € gekostet, um dem Investor bei der Sanierung der Altlasten auf einem privaten Grundst&#252;ck zu helfen. Ein Bauvorhaben, das 500 Mio.€ privates Investitionskapital verspricht und mit verdeckten Subventionen beginnt, sollte bei allen Politikern die Warnsignale zum Schrillen bringen.</p>
<h3><strong>Verhindern wir einen neuen Blaumilchkanal!</strong></h3>
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		</item>
		<item>
		<title>EUREF kommt zu sp&#228;t – Delmenhorst ist weiter</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/03/04/euref-kommt-zu-spaet-delmenhorst-ist-weiter/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrischu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Energie-Uni]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt wartet leider nicht auf das EUREF Institut – der Bezirk sollte die Planziele am Gasometer der Realit&#228;t anpassen. Das EUREF Nutzungskonzept muss sich in einem Subventionsmarkt behaupten, der durch Wissenschaftler mit fachlicher Kompetenz und durch Industrieunternehmen mit erheblichem &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/03/04/euref-kommt-zu-spaet-delmenhorst-ist-weiter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Delmenhorst bei Nacht" href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/03/delmenhorst.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1327" style="margin: 10px;" title="delmenhorst" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/03/delmenhorst-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Die Welt wartet leider nicht auf das EUREF Institut – der Bezirk sollte die Planziele am Gasometer der Realit&#228;t anpassen.</p>
<p>Das EUREF Nutzungskonzept muss sich in einem Subventionsmarkt behaupten, der durch Wissenschaftler mit fachlicher Kompetenz und durch Industrieunternehmen mit erheblichem Eigenkapital dominiert wird. Kompetenznetzwerke in der Energieforschung entstehen derzeit im Wochentakt – lokal, regional, international. Der staatlich subventionierte Forschungsbetrieb bietet Millionenbudgets, die vor allem Technikentwicklung (E-Mobilit&#228;t, Geothermie, Solarzellen, Biogas) aber auch interdisziplin&#228;re Modellprojekte in der energetischen Geb&#228;udesanierung unterst&#252;tzen. Da greifen Universit&#228;ten zu, aber auch Industrie und Landkreise. Immobilienentwickler sind dagegen in keinem Projekt erw&#228;hnt. Auch Politiker werden nicht als Fangemeinde pr&#228;sentiert.</p>
<p>Der Pressedienst idw offenbart, dass die Planspiele der EUREF weder einzigartig noch innovativ sind.</p>
<p><span id="more-1326"></span>Die Universit&#228;t Duisburg-Essen (UDE) kooperiert mit Kanada bei der Entwicklung von Brennstoffzellen <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://idw-online.de/pages/de/news350035">http://idw-online.de/pages/de/news350035</a></span> und startet ein interdisziplin&#228;res Projekt zur Elektromobilit&#228;t. Beteiligt sind 15 Lehrst&#252;hle mit ihren Instituten.&#8221; Finanziert wird das 15 Millionen-Projekt aus Mitteln des Konjunkturpakets II durch das Bundesverkehrsministerium. Industrie-Partner sind die Ford-Werke K&#246;ln und die Rheinenergie. <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://idw-online.de/pages/de/news350559">http://idw-online.de/pages/de/news350559</a></span> .</p>
<p>Der Harz setzt auf Elektroautos: 17 Partner aus Wissenschaft und Industrie beteiligen sich am Projekt &#8220;Harz.ErneuerbareEnergien-mobility&#8221; &#8211; kurz Harz.EE-mobility . Gef&#246;rdert wird das Projekt vom Bundesministerium f&#252;r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Einen Teil der F&#246;rdersumme von 12 Millionen Euro &#252;bernehmen die Industriepartner.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010/02/elektroautos-harz.jsp">http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010/02/elektroautos-harz.jsp</a></span></p>
<p>Auch das Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) in Delmenhorst hat die Zeichen der Subventionspolitik erkannt und wird zuk&#252;nftig &#8220;Energieforschung&#8221; betreiben. Elektromobilit&#228;t steht neben den erneuerbaren Energien  &#8211; hier vor allem Windkraft und Offshore-Anlagen-ganz oben. <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.h-w-k.de/pressemitteilungen.html">http://www.h-w-k.de/pressemitteilungen.html</a></span></p>
<p>Klimaneutrales Bauen und energetische Sanierung setzt das gr&#252;n regierte Freiburg f&#252;r ein ganzes Quartier um &#8211; eine Forderung der BI Gasometer, die in Sch&#246;neberg noch nicht einmal politisch andiskutiert wurde. Das Investitionsvolumen in Freiburg betr&#228;gt ca. 114 Mio. EUR f&#252;r die Geb&#228;udesanierung, zuz&#252;glich der Investitionen f&#252;r Ma&#223;nahmen weiterer Eigent&#252;mer sowie der Ausgaben f&#252;r die Energieversorgung, siehe  <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://idw-online.de/pages/de/pressreleases273">http://idw-online.de/pages/de/pressreleases273.</a></span></p>
<p>Auch Berlin und Potsdam sind aktiv: die Universit&#228;ten haben gerade „Geo.X“ &#8211; ein geowissenschaftliches Kompetenznetzwerk in der Region Potsdam-Berlin etabliert. Geo-X beansprucht, die Fakult&#228;tsgrenzen zu &#252;berwinden und eine neue Qualit&#228;t in der Kooperation mit den Ingenieur-, Natur-, Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften anzustreben. Beteiligt ist u.a. Prof Dr. Reinhard H&#252;ttl, der sich auch im Beirat der EUREF wie als Pr&#228;sident von acatech engagiert.</p>
<p>Mehr dar&#252;ber unter  <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.acatech.de/">http://www.acatech.de/</a></span> und  <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.geo-x.net/ueber-uns/">http://www.geo-x.net/ueber-uns/</a></span> .</p>
<p>Potsdam hat zus&#228;tzlich eine Klimaschutzstrategie beauftragt, die das PIK entwickelt und hierbei die Beitr&#228;ge von 9 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung koordiniert. Beteiligung der &#214;ffentlichkeit am Planungsprozess ist ausdr&#252;cklich vorgesehen <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://idw-online.de/pages/de/news351947">http://idw-online.de/pages/de/news351947</a></span></p>
<p>Bei der Forschungssubvention ist Zeit gleich Geld. Ideen von gestern werden nicht gef&#246;rdert. M&#252;llers  Mannen haben nach unserer Auffassung den Anschluss schon lange verpasst. Einige Vortr&#228;ge und Kurzseminare, die noch nicht einmal in dem weiterhin mit Bauger&#252;sten &#8220;verzierten&#8221; Messelbau stattfinden k&#246;nnen, reichen da noch nicht einmal f&#252;r die Kreisliga der Energieforschung. Peinlich, zu sp&#228;t und &#252;berfl&#252;ssig!</p>
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