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	<title>bi-gasometer.de &#187; Politik</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Torgauer I: Geheime Geschenke</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3119" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078.jpg"><img class="size-medium wp-image-3119" title="Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078-300x225.jpg" alt="Torgauer Stra&#223;e" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und befindet sich in der Torgauer Stra&#223;e. Alles andere als einladend, f&#252;hrt sie bergan und bietet neben holprigem Pflaster den vermutlich engsten B&#252;rgersteig Sch&#246;nebergs.</p>
<p>Ein gro&#223;es Immobilienschild am Sachsendamm verk&#252;ndet die Heilsbotschaft eines Immobilienprojekts, wenn man sich durch die Gasse hindurch wagt: Das „Europ&#228;ische Energieforum“ wirbt um Partner.</p>
<div id="attachment_3120" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072.jpg"><img class="size-medium wp-image-3120" title="Werbeschild am Sachsendamm" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072-300x225.jpg" alt="Werbeschild am Sachsendamm" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Werbeschild am Sachsendamm</p></div>
<p>Oben angekommen sieht man zun&#228;chst nichts von den <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/" target="_blank">Phantasien des Projektentwicklers</a> Reinhard M&#252;ller. Eine Einfahrt f&#252;hrt auf das Gel&#228;nde Torgauer Stra&#223;e 12-15, auf dem als erstes die schon lange ans&#228;ssige Firma Begatec zu sehen ist. Ein Backsteingeb&#228;ude an der Stra&#223;e in gotischem Stil verr&#228;t jedoch, wer hier einst residierte, n&#228;mlich die erste Gasanstalt s&#252;dlich von Berlin, die sich an der Berlin-Potsdamer-Eisenbahnstrecke 1871 niederlie&#223;. Das Reglerhaus diente der Einspeisung des Gases in das &#246;ffentliche Netz.<span id="more-3113"></span></p>
<div id="attachment_3121" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067.jpg"><img class="size-medium wp-image-3121 " title="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067-300x225.jpg" alt="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" width="350" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898</p></div>
<p>Die Torgauer verl&#228;uft weiter parallel zur Ringbahn zwischen dem S-Bahnhof Sch&#246;neberg und dem Bahnhof S&#252;dkreuz und ist damit die s&#252;dlichste Stra&#223;e auf der von Eisenbahntrassen umzingelten Sch&#246;neberger Insel. Deren Bebauung begann vor 140 Jahren – und die heutige Torgauer Stra&#223;e und die heutige Leberstra&#223;e waren die ersten Verkehrswege, die das neue Terrain s&#252;dlich der Kolonnenstra&#223;e erschlossen.</p>
<div id="attachment_3118" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061.jpg"><img class="size-medium wp-image-3118" title="Laterne an der Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061-225x300.jpg" alt="" width="246" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Laterne an der Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Heute bietet die westliche Torgauer Stra&#223;e den einmaligen Anblick verlassener Autowerkst&#228;tten, ges&#228;umt von einem Sammelsurium an unterschiedlichen Gaslaternen. Auch wenn man es kaum vermutet, hier soll an unterschiedlichen Modellen die vom Senat beschlossene und <a href="http://www.gaslicht-kultur.de/Gaslaternen.html" target="_blank">kritisierte</a> komplette Umr&#252;stung der Berliner Gaslaternen auf Energiesparlampen getestet werden. Das Ende einer &#196;ra, die mit der Errichtung der fr&#252;hesten &#8220;Englischen Gasanstalt&#8221; in Berlin 1826 begann und als erstes modernes st&#228;dtisches Versorgungsnetzwerk die St&#228;dtetechnik revolutionierte. Die heute noch bestehenden 44.000 Berliner Gaslaternen legen ein Zeugnis von dieser Erfolgsgeschichte ab, die nichts weniger als eine kulturelle Revolution einleitete.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Sch&#246;neberger Gasanstalt, die von je her von der schmalen Torgauer Stra&#223;e erschlossen wurde. Die hier geplante B&#252;rostadt braucht aufgrund ihrer Gr&#246;&#223;e von ca. 165.000 qm Geschossfl&#228;chen eine leistungsst&#228;rkere Anbindung an das Stra&#223;ennetz. Die kann wegen der Lage nur von S&#252;den erfolgen. Und das bedeutet, die Ringbahn muss unterquert werden. Diese Art der Erschlie&#223;ung ist im <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/" target="_blank">Bebauungsplan 7-29</a> festgeschrieben, sie ist damit Voraussetzung f&#252;r das mit diesem Bebauungsplan festgelegte Kerngebiet und seine wesentlich st&#228;rkere Ausnutzung des Grundst&#252;cks. Letztlich kann der B-Plan 7-29 ohne sie auch nicht rechtskr&#228;ftig werden, da planfestgestellte Bahnanlagen von dieser Zufahrtsstra&#223;e betroffen sind.</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088.jpg"><img class="size-medium wp-image-3123" title="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088-300x225.jpg" alt="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" width="251" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre</p></div>
<p>Die neue Planstra&#223;e soll die Torgauer Stra&#223;e ungef&#228;hr an der fr&#252;heren Ringbahnspitzkehre kreuzen. Letztere ist nur noch am alten Widerlager der Br&#252;ckenkonstruktion zu erkennen. Wie der Verlauf der neuen Stra&#223;e aufgrund der H&#246;henverh&#228;ltnisse aussehen wird, bleibt spannend. Jedenfalls soll die Torgauer Stra&#223;e dann an dieser Stelle gesperrt sein.</p>
<p>Nicht nur das verr&#228;t uns der Bebauungsplan 7-29, sondern auch, dass der Bezirk eine &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che westlich dieser neuen Stra&#223;e plant, und zwar auf der Nordseite des Bahndamms der Ringbahn, der kurz dahinter ja schon den Sachsendamm erreicht. Zwischen Sachsendamm und Planstra&#223;e soll also eine kaum nutzbare Gr&#252;nfl&#228;che entstehen – auf Kosten des Steuerzahlers. Das fand auch das Amt f&#252;r Natur des Bezirks absurd. In der erforderlichen Stellungnahme zum Bebauungsplan schrieb es:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topografie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rden in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt – in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p></blockquote>
<div id="attachment_3124" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081.jpg"><img class="size-medium wp-image-3124" title="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081-300x225.jpg" alt="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?</p></div>
<p>Das Urteil der Kollegen ficht bislang jedoch das Amt f&#252;r Planen unter <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Andreas Baldow</a> nicht an. Auch offenbar die Tatsache nicht, dass der Fl&#228;chen- nutzungsplan genau dort keine Gr&#252;nanlage vorsieht! Die in seiner Argumentation vorgeschobene Notwen-digkeit einer Fu&#223;- und Radweg-verbindung an dieser Stelle sollte angesichts der Sperrung der Torgauer Stra&#223;e kein Problem darstellen und keine zus&#228;tzlichen Fl&#228;chen n&#246;tig machen. Au&#223;erdem verteidigt das Amt f&#252;r Planen die Gr&#252;nfl&#228;che als „integralen Teil der Landschaftsplanung“ im Rahmen des Stadtumbaus S&#252;dkreuz. Erstaunlich ist da nur, dass die Fl&#228;che bei der ersten Aufstellung des Bebauungsplans nicht von Interesse war.</p>
<p>Erst bei der zweiten Beteiligung taucht das zweifelhafte St&#252;ck Gr&#252;n im April 2009 in seiner jetzigen Ausdehnung auf. Direkt gegen&#252;ber auf der anderen Seite der Torgauer liegt laut neuem B-Plan 7-29 im &#220;brigen in der Zukunft dann ein 55 m hohes Geb&#228;ude. Als Motivation f&#252;r die Gr&#252;nfl&#228;chenplanung kann man wohl getrost die einseitige Parteilichkeit des Amtes unter Stadtrat <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Bernd Kr&#246;mer</a> annehmen.</p>
<p>Der Nutznie&#223;er ist mit Sicherheit nicht die &#214;ffentlichkeit. Von ihr sind aber die vermutlich hohen Kosten f&#252;r den Bau der Gr&#252;nanlage zu tragen, die noch nicht beziffert werden k&#246;nnen. Denn ganz offensichtlich sind hier bauliche Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung des Bahndammes notwendig. W&#228;hrend der Ankauf wegen der kommerziell sonst nicht zu verwertenden Fl&#228;che gering sein wird, handelt sich der Bezirk nat&#252;rlich dauerhafte Unterhaltskosten ein. Die Kosten f&#252;r die Sanierung der Bodenaltlasten dieser westlich der Planstra&#223;e gelegenen Fl&#228;che beziffert der Bezirk au&#223;erdem mit 44.744 Euro. Hinzuzuziehen sind die Kosten der Erstellung der Gr&#252;nfl&#228;che, die aufgrund der ungeeigneten Lage sehr aufw&#228;ndig sein wird. Warum sollte der Steuerzahler die kosmetische Umfeldbegr&#252;nung eines Kerngebiets mit B&#252;ros finanzieren, noch dazu in der N&#228;he einer zuk&#252;nftig viel befahrenen Stra&#223;e?</p>
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		<title>Torgauer Stra&#223;e im Nebel</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stadt und die Torgauer Stra&#223;e -momentan einzige Zufahrt zum geplanten Kerngebiet am Sch&#246;neberger Gasometer- lagen im Nebel, als die BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg gestern das neue Bezirksamt w&#228;hlte. Inhaltlich gab es nach den intensiven Abstimmungsgespr&#228;chen zwischen SPD und Gr&#252;nen eine recht &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/11/24/torgauer-strasse-im-nebel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-02.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3103" title="Torgauer-02" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-02-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" /></a>Die Stadt und die Torgauer Stra&#223;e -momentan einzige Zufahrt zum geplanten Kerngebiet am Sch&#246;neberger Gasometer- lagen im Nebel, als die BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg gestern das neue Bezirksamt w&#228;hlte. Inhaltlich gab es nach den intensiven Abstimmungsgespr&#228;chen zwischen SPD und Gr&#252;nen eine recht umfangreiche <a title="Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung Rot/Gr&#252;n (PDF)" href="http://www.gruene-ts.de/allgemein/zahlgemeinschaftsvereinbarung-zwischen-spd-und-bundnis-90die-grunen-in-der-bvv-tempelhof-schoneberg/" target="_blank">Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung</a>, auf deren Grundlage Angelika Sch&#246;ttler (SPD) mit deutlicher Mehrheit zur Bezirksb&#252;rgermeisterin gew&#228;hlt wurde. Die CDU hatte die personellen Vorschl&#228;ge der anderen Parteien unterst&#252;tzt, so dass auch f&#252;r die Personalvorschl&#228;ge der CDU mit zwei Stadtr&#228;ten (Schule und Hochbau) sowie die von den Gr&#252;nen gestellte &#8220;Superstadtr&#228;tin&#8221; Dr. Sibyll Klotz (Stadtplanung, Soziales, Gesundheit u.a.) deutliche Mehrheiten zustande kamen. Selbst der wegen seiner problematischen Kommunikation in der letzten Wahlperiode wenig beliebte Stadtrat Oliver Schworck (SPD) wurde mit ausreichender Mehrheit in seinem neuen Amt als Jugendstadtrat best&#228;tigt.<span id="more-3102"></span></p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-3104 alignleft" title="Torgauer-01" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-01-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Rund um den Sch&#246;neberger Gasometer best&#228;tigt die Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung noch einmal die ohnehin klare Beschlusslage, dass das Rot/Gr&#252;n sich f&#252;r eine umgehende Schlie&#223;ung der Torgauer Stra&#223;e an ihrem &#246;stlichen Ende stark machen will. Dadurch soll der zur Zeit umfangreiche Baustellen- und Gewerbeverkehr von den anliegenden Wohngebieten fort gelenkt und verhindert werden, dass Gro&#223;ank&#252;ndiger Reinhard M&#252;ller den Verkehr f&#252;r seine ehrgeizigen Bauvorhaben im n&#246;rdlichen Bereich des Gel&#228;ndes nicht wie bisher &#252;ber eine fu&#223;g&#228;ngerbevorrechtigte Behelfsausfahrt Richtung Rote Insel, sondern wie vorgesehen entweder &#252;ber die vom Vorhabentr&#228;ger zu bauende Planstra&#223;e zum Sachsendamm (teuer) oder aber direkt in die &#252;berf&#252;llte Dominicusstra&#223;e unmittelbar unter der S-Bahnbr&#252;cke (fahrtechnisch anspruchsvoll) abwickelt.</p>
<p>Interessant (und nach Darstellung mehrerer Teilnehmer an den Abstimmungsgespr&#228;chen inhaltlich unstrittig) ist in der Vereinbarung auch, dass das Tempelhofer Forum mit seinem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Wolfgang Koch evaluiert werden soll. Dabei soll gepr&#252;ft werden, ob sich die dort stattfindenden Fortbildungsangebote nicht besser und kosteng&#252;nstiger sowie in weniger teuren R&#228;umlichkeiten durch andere Tr&#228;ger und ohne umfangreiche Finanzierung durch den Bezirk abwickeln lassen. Das Tempelhofer Forum wurde unter anderem <a title="Bericht Lokalpolitiker" href="http://bi-gasometer.de/lokalpolitiker" target="_blank">kritisiert</a>, weil sein Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und &#8220;Hausherr&#8221; Wolfgang Koch sich in der Vergangenheit umfangreich damit besch&#228;ftigt hatte, Kontakte zwischen der EUREF AG, Reinhard M&#252;ller und anderen Sponsoren einerseits und der damaligen Jugendstadtr&#228;tin Angelika Sch&#246;ttler zu pflegen und wie bestellt wirkende Propaganda-Berichterstattung &#252;ber die Aktivit&#228;ten der EUREF am Gasometer &#252;ber den ebenfalls in den R&#228;umen des Tempelhofer Forums sitzenden Verein paperpress abzusetzen.</p>
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		<title>Lesung: Korrupt!?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 18:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Korrupt? Lesung und Diskussion Donnerstag, 20.10.2011 um 20.00 Uhr Spenersaal Leberstra&#223;e 7, 10829 Berlin (Erdgeschoss) Der Eintritt ist frei. Der investigative Journalist und Autor Mathew D. Rose &#8211; bekannt durch mehrere Ver&#246;ffentlichungen &#252;ber den Berliner Filz &#8211; liest aus seinem &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/lesung-korrupt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrupt-Image_cut.jpg"><img class="size-medium wp-image-3024 alignleft" title="Korrupt-Image_cut" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrupt-Image_cut-191x300.jpg" alt="Titel: Korrupt?" width="191" height="300" /></a><strong>Korrupt? </strong><br />
<strong>Lesung und Diskussion Donnerstag, 20.10.2011<br />
um 20.00 Uhr</strong><br />
Spenersaal Leberstra&#223;e 7, 10829 Berlin (Erdgeschoss)<br />
Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Der investigative Journalist und Autor Mathew D. Rose &#8211; bekannt durch mehrere Ver&#246;ffentlichungen &#252;ber den Berliner Filz &#8211; liest aus seinem j&#252;ngst erschienenen Buch unter anderem &#252;ber &#8220;Das erste Private-Energie-Universit&#228;ts-Partyzelt der Hauptstadt am Gasometer&#8221;</p>
<h2>&#220;ber den Autor</h2>
<p>Mathew D. Rose, geb. 1954 in New York, ist studierter Historiker und arbeitet seit vielen Jahren als investigativer Journalist in Deutschland. Mitte der 1990er Jahre hat er sich durch die Aufdeckung von Korruption und Vetternwirtschaft in Berlin, den „Berliner Filz“, einen Namen gemacht.<span id="more-3023"></span></p>
<p>Seine Ver&#246;ffentlichungen f&#252;hrten u.a. zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss Landesbank-Skandal. Rose tritt h&#228;ufig in Diskussionsveranstaltungen auf, er hat in Der Spiegel, Handelsblatt, ManagerMagazin und verschiedenen Tageszeitungen ver&#246;ffentlicht sowie mehrere B&#252;cher geschrieben.</p>
<h2>&#220;ber das Buch</h2>
<p>Vertreten Politiker wirklich den Willen des Volkes? Oder arbeiten sie auf eigene Rechnung? Mathew D. Rose folgt (unter anderem am Sch&#246;neberger Gasometer) der Spur des Geldes und wirft einen Blick hinter die Finanzkulissen von Parteien und Politikern. Er enth&#252;llt: Politik funktioniert nach den Gesetzen des Big Business. Geld und Macht bestimmen immer &#246;fter die politischen Entscheidungen. Die Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben.</p>
<p>Ein ganzes Kapitel befasst sich mit der Einflussnahme und den Geldfl&#252;ssen rund um den Sch&#246;neberger Gasometer. Warum viele bekannte Politiker dort H&#246;flichkeitsbesuche machten und wie die Bezirkspolitiker und die &#214;ffentlichkeit beeinflusst wurden. Ein Krimi aus dem Berliner Polit-Alltag. Und ein leidenschaftliches Pl&#228;doyer f&#252;r weniger Parteienwirtschaft und mehr Demokratie.</p>
<p>Eine Veranstaltung der BI Gasometer. F&#252;r politische Kultur. Gegen Korruption und Amtsmissbrauch.</p>
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		<title>Wahlpr&#252;fsteine Gasometer</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 16:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Was will oder wird Ihre Partei rund um den Gasometer in den n&#228;chsten 5 Jahren tun? Zur Wahl der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Sch&#246;neberg am 18.09.2011 haben wir den &#8220;gro&#223;en drei&#8221; Parteien unsere Wahlpr&#252;fsteine vorgelegt. Die Antworten kamen von den Fachsprechern der BVV-Fraktionen &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/11/wahlprufsteine-gasometer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-Wahlplakate_04.jpg"><img class="size-medium wp-image-2802 alignright" title="2011-08 Wahlplakate_04" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-Wahlplakate_04-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a><strong>Was will oder wird Ihre Partei rund um den Gasometer in den n&#228;chsten 5 Jahren tun? </strong></p>
<p>Zur Wahl der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Sch&#246;neberg am 18.09.2011 haben wir den &#8220;gro&#223;en drei&#8221; Parteien unsere Wahlpr&#252;fsteine vorgelegt. Die Antworten kamen von den Fachsprechern der BVV-Fraktionen (Stefan B&#246;ltes f&#252;r die SPD und J&#246;rn Oltmann f&#252;r die Gr&#252;nen) und werden hier unver&#228;ndert wiedergegeben. Die Antworten der Gr&#252;nen sind zwar l&#228;nger als unsere Vorgabe (100 W&#246;rter je Frage); wir haben uns jedoch entschlossen nicht zu k&#252;rzen. Die CDU war nicht zu einer Stellungnahme bereit oder in der Lage.</p>
<p><strong>Frage 1:</strong>  Was wird Ihre Partei in der kommenden Wahlperiode unternehmen, um das Industriedenkmal &#8220;Gaswerk Sch&#246;neberg&#8221; mit dem Gasometer in denkmalgerechtem <span id="more-2798"></span>Zustand zu erhalten?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #ff0000;">SPD: Die SPD-Fraktion hat bereits im September 2009 einen Antrag in die BVV eingebracht, der sich mit der Frage der Sanierung des Gasometers und dem Vertrag &#252;ber die Leuchtwerbung auseinandersetzte. Mit dem Antrag, der in der BVV beschlossen wurde, sollte die Firma Denkmal Plus zur Vertragserf&#252;llung angehalten werden. Die SPD-Fraktion hat sich nach der Beschlussfassung &#252;ber diesen Antrag insbesondere im Stadtplanungsausschuss immer wieder daf&#252;r eingesetzt, dass das BA auf Vertragserf&#252;llung besteht. Die SPD wird auch in Zukunft den Prozess kritisch begleiten und ggf. das Bezirksamt auffordern, t&#228;tig zu werden.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Gr&#252;ne: Wir Gr&#252;ne nehmen unsere Kontrollfunktion als Bezirksverordnete sehr ernst und haben in der Vergangenheit immer wieder durch Kleine, M&#252;ndliche oder Gro&#223;e Anfragen das Bezirksamt u.a. nach der Einhaltung des Denkmalschutzgesetzes am Sch&#246;neberger Gasometer hinterfragt. Wir haben Akteneinsicht genommen und das Bezirksamt durch Antr&#228;ge zum konkreten Handeln aufgefordert. Damit haben wir zu einer Sensibilisierung beigetragen, auch wenn wir uns nicht immer in allen einzelnen Punkten durchsetzen konnten. Wir waren und sind als Fraktion sehr dankbar f&#252;r Hinweise von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern und der BI Gasometer. Nur mit diesen zus&#228;tzlichen Hinweisen und Informationen kann eine erfolgreiche Kontrolle ausge&#252;bt werden. Das werden wir auch in der neuen Wahlperiode tun.<br />
</span></p>
<p><strong>Frage 2:</strong>  Was beabsichtigt Ihre Partei zu tun, wenn die vertraglich vereinbarte Sanierung des Gasometers nicht fristgerecht erfolgt?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #ff0000;">SPD: Siehe Frage 1!</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Gr&#252;ne: Dem Vorhabentr&#228;ger ist auf dem Gel&#228;nde das rechtlich weitest m&#246;gliche Baurecht einger&#228;umt worden. Eine politische Einflussnahme zur Begrenzung des Bauvorhabens und damit erkennbare Wahrung &#246;ffentlicher Interessen wurde von SPD und CDU im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens abgelehnt. Das Bezirksamt ist dar&#252;ber hinaus dem Vorhabentr&#228;ger auch bei der Genehmigung zur Errichtung der gro&#223;fl&#228;chigen Leuchtwerbung sehr gro&#223;z&#252;gig entgegengekommen. Aus diesem Grund sind wir strikt daf&#252;r, dass die vertraglichen Verpflichtungen zur Sanierung des Sch&#246;neberger Gasometers einzuhalten sind und keine weiteren vertraglichen Zugest&#228;ndnisse – wie etwa Fristverl&#228;ngerungen &#8211; mehr zu machen sind. Sollten die Fristen nicht eingehalten werden sind die &#252;blichen rechtlichen Instrumente zur Durchsetzung der vertraglichen Rechte des Bezirksamtes zu pr&#252;fen (z.B. Ersatzvornahme).</span></p>
<p><strong>Frage 3:</strong> Welche Position vertritt Ihre Partei in Hinblick auf die wirtschaftlich defizit&#228;re Leuchtwerbung am Gasometer. Wie lange soll die Genehmigung hierf&#252;r aufrecht erhalten werden?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #ff0000;">SPD: Siehe Frage 1!</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Gr&#252;ne: Nachdem bereits mehrere Wochen die Leuchtwerbung ganz ausgefallen war, haben wir mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung das Bezirksamt aufgefordert, die Genehmigung zu entziehen und den Abbau der Leuchtwerbung zu erreichen. Leider haben wir hierf&#252;r keine Mehrheit in der BVV gefunden.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Wir haben – nach den bisher vorgelegten Zahlen &#8211; den Eindruck, dass die Leuchtwerbung nicht wirtschaftlich zu betreiben ist und sind auch aus diesem Grund daf&#252;r, die Genehmigung zu entziehen.</span></p>
<p><strong>Frage 4:</strong> Wann und wie wird sich Ihre Partei gem&#228;&#223; dem Beschluss der BVV daf&#252;r    einsetzen, eine Sperrung der Torgauer Stra&#223;e in H&#246;he Cheruskerstra&#223;e f&#252;r den motorisierten Fahrzeugverkehr umzusetzen?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #ff0000;">SPD: Die SPD-Fraktion hat den Beschluss der BVV zur Sperrung der Torgauer Stra&#223;e angeregt. Wir gehen davon aus, dass die beschlossenen Verkehrsma&#223;nahmen z&#252;gig umgesetzt werden. </span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Gr&#252;ne: Der Vorhabentr&#228;ger hat durch ein Verkehrsgutachten im November 2010 einen Nachweis erbracht, dass die Erschlie&#223;ung von Neubauvorhaben von bis zu 46.400qm &#252;ber die Torgauer Stra&#223;e gesichert sei und keine weiteren Ma&#223;nahmen an den betroffenen Knotenpunkten notwendig seien.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Wir teilen diese Einsch&#228;tzung nicht! Wir sind der Auffassung, dass die Erschlie&#223;ung bei Neubauvorhaben am Gasometer-Standort nicht &#252;ber die kleine Torgauer Stra&#223;e erfolgen kann und sollte. Die Situation auf der Kopfsteinpflasterstra&#223;e ist bereits heute so, dass Fu&#223;g&#228;nger, die sich begegnen, auf die Stra&#223;e ausweichen m&#252;ssen. Diese Gefahrensituation ist nur bei einem geringen Verkehrsaufkommen tolerierbar. Zus&#228;tzlicher Verkehr (im Gutachten wurden 450 KFZ pro Tag im Quell- und Zielverkehr unterstellt) bedeutet dagegen eine unangemessene Versch&#228;rfung.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Insoweit sah bereits der BVV-Beschluss vom Mai 2011 nur eine Milderung vor, weil damit der Durchgangsverkehr unterbunden werden sollte. Eine Zunahme des Ziel- und Quellverkehrs und damit eine versch&#228;rfte Gefahrenlage sind damit trotzdem gegeben.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Wir werden also in der neuen Wahlperiode nicht nur durch Anfragen das Bezirksamt dazu dr&#228;ngen den Beschluss umzusetzen, sondern werden die gesamte verkehrliche Erschlie&#223;ung – und damit die vertragliche Verpflichtung des Investors zum Bau einer Entlastungsstra&#223;e – erneut auf die Tagesordnung in den Aussch&#252;ssen und in der BVV setzen lassen.</span></p>
<p><strong>Frage 5:</strong>  Welche Meinung vertritt Ihre Partei in Bezug auf die fortdauernden<br />
tempor&#228;ren Nutzungen des Gasometers als Veranstaltungsort ohne<br />
angemessene bauliche Vorkehrungen in Hinblick auf Schallschutz,<br />
Klimatisierung, Heizung und sanit&#228;rer Infrastruktur?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #ff0000;">SPD: Die SPD steht einer tempor&#228;ren Nutzung des Gasometers als Veranstaltungsort grunds&#228;tzlich offen gegen&#252;ber. Allerdings werden wir im Einzelfall begr&#252;ndete Beschwerden sehr genau pr&#252;fen und vor allem bei erheblichen st&#246;renden Emissionen das Bezirksamt auffordern, f&#252;r Vorkehrungen und Schutzma&#223;nahmen zu sorgen. Rechtsverst&#246;&#223;e werden wir nicht hinnehmen.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Gr&#252;ne: Der Vorhabentr&#228;ger wirbt damit ein CO2-neutrales Areal schaffen zu wollen. Die Veranstaltungen in der Kuppel des Gasometers erleben wir hier als Widerspruch zu den eigenen Zielen. Denn selbst eine Biogasanlage sorgt nicht von sich aus f&#252;r eine CO2-Neutralit&#228;t. So kann zwar die Produktion der Energie CO2-neutral erfolgen, d.h. aber nicht, dass die Verwendung der Energie au&#223;er Acht gelassen werden darf. Klimaschutz muss bedeuten, dass die vorhandene W&#228;rmeenergie so effizient und bedarfsgerecht wie m&#246;glich verwendet wird. Der Kuppelbau ist wenig dazu angetan eine solche sparsame Verwendung zu gew&#228;hrleisten.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Wir sind der Meinung, dass der Vorhabentr&#228;ger f&#252;r eine ausreichende haustechnische Infrastruktur und einen ausreichenden Schallschutz sorgen muss. Die Mittel und M&#246;glichkeiten auf der BVV-Ebene sind hierzu sehr begrenzt. Insoweit suchen wir auch hier die Zusammenarbeit zwischen Partei und Initiative(n).</span></p>
<p><strong>Frage 6:</strong> Welche Positionen vertritt Ihre Partei in Hinblick auf eine aktive<br />
B&#252;rgerbeteiligung bei st&#228;dtebaulichen Planungen und Gr&#252;nfl&#228;chenplanungen im Bezirk? Mit welchen Konzepten will sie an das Thema herangehen?</p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #ff0000;">SPD: Bereits jetzt ist die B&#252;rgerbeteiligung bei st&#228;dtebaulichen Vorhaben gesetzlich klar geregelt. Im B-Plan-Verfahren ist ausdr&#252;cklich eine Beteiligung von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern vorgesehen, deren Einw&#228;nde gepr&#252;ft und abgewogen werden m&#252;ssen. Diesen Verfahrensschritt halten wir f&#252;r unabdingbar. Dar&#252;ber hinaus hat die SPD schon in der Vergangenheit stets das Gespr&#228;ch mit den Betroffenen gesucht und bei der Ausarbeitung tragf&#228;higer Kompromisse mitgewirkt. Auch in der kommenden Wahlperiode werden wir uns f&#252;r eine m&#246;glichst breite Beteiligung vor allem betroffener Anwohnerinnen und Anwohner stark machen und neue Instrumente der Beteiligung &#8211; wie Runde Tische oder Perspektivenwerkst&#228;tten &#8211; einrichten, wo dies sinnvoll erscheint.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Gr&#252;ne: F&#252;r uns ist die aktive B&#252;rgerbeteiligung ein umfassendes Angebot an die Bev&#246;lkerung sich einzumischen und ihre Ideen und Forderungen direkt einzubringen. Hierzu stellen wir uns unterschiedliche Formen vor, die an den unterschiedlichsten Stellen und Bereichen zum Einsatz kommen.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">In unserem Wahlprogramm haben wir dazu umfangreiche Ausf&#252;hrungen gemacht. Was hier allgemein formuliert ist, wird sich konkret bei dem Vorhaben am G&#252;terbahnhof Wilmersdorf (am Innsbrucker Platz) und bei der alten M&#228;lzerei in Lichtenrade in Form einer Perspektivenwerkstatt vollziehen. Wir wollen, dass der Bezirk die Lehren aus dem Beteiligungsdesaster am Gasometer zieht und eine Entwicklung an den beiden genannten Standorten nur mit einer Perspektivenwerkstatt vor (!) einem Aufstellungsbeschluss zu einem Bebauungsplanverfahren anst&#246;&#223;t.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">Wir wollen, dass notwendige Umbauma&#223;nahmen oder Neustrukturierungen &#8211; beispielsweise in Parkanlagen &#8211; in der Planungsphase mit den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern er&#246;rtert werden. Dabei sollen die Ideen und Forderungen in die Planung einflie&#223;en und zur Umsetzung gelangen und nicht &#8211; wie im Heinrich-Lassen-Park geschehen – erst im Nachgang zu langwierigen und teuren Nachbesserungen f&#252;hren.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="color: #008000;">F&#252;r uns gilt der Grundsatz: Je fr&#252;her und je transparenter die aktive Beteiligung der Bev&#246;lkerung geschieht, desto gr&#246;&#223;er ist die Akzeptanz. Wer dies erreicht, erreicht auch eine z&#252;gige Umsetzung der Projekte. Und wer die Akzeptanz nicht herstellen kann, ist vielleicht gut beraten auf ein umstrittenes Projekt ganz zu verzichten. Dies gilt f&#252;r Bauvorhaben von Investoren genauso wie f&#252;r Bauma&#223;nahmen, die das Bezirksamt selbst durchf&#252;hrt.</span></p>
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		<title>Cheruskerpark Nord bleibt &#252;bersichtlich</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 16:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Schworck]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsfehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor etwa einem Jahr am 03.07.2010 er&#246;ffnete der f&#252;r B&#252;rgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt zust&#228;ndige Stadtrat Oliver Schworck (SPD) die neue Gr&#252;nfl&#228;che auf der Nordspitze und den mit erheblichen Mitteln von Gr&#252;n, B&#228;umen und B&#252;schen weitgehend befreiten Teil des n&#246;rdlichen &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/10/cheruskerpark-nord-bleibt-uebersichtlich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a.jpg"><img class="size-medium wp-image-2502 alignright" title="Schworck-Foto 016a" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a-300x290.jpg" alt="" width="260" /></a><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Vor etwa einem Jahr am </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="../../../../../2010/07/09/high-noon-und-plan-b/" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">03.07.2010</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> er&#246;ffnete der f&#252;r B&#252;rgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt zust&#228;ndige </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik/ba/lebenslauf_schworck.html" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Stadtrat Oliver Schworck (SPD)</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> die neue Gr&#252;nfl&#228;che auf der Nordspitze und den mit erheblichen Mitteln von Gr&#252;n, B&#228;umen und B&#252;schen weitgehend befreiten Teil des n&#246;rdlichen Cheruskerparks.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wie kurz darauf am </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://heinrich-lassen-park.de/doku.php?id=start" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Lassenpark</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> war es zuvor zu </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="../../../../../2009/09/10/aufregung-am-noerdlichen-cheruskerpark/" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">heftigen Protesten der Anwohner</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> gekommen, weil der Stadtrat dort wie hier ohne Kommunikation mit den Anwohnern zahlreiche B&#228;ume und B&#252;sche gerodet, viel Tiefbau beauftragt und seine h&#246;chstpers&#246;nlichen Vorstellungen von einer &#252;bersichtlichen Parkanlage durchgesetzt hatte.<span id="more-2500"></span></span></span></p>
<div id="attachment_2507" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-03.jpg"><img class="size-medium wp-image-2507" title="Nordspitze-03" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-03-300x200.jpg" alt="Sch&#228;den" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sch&#228;den: Die zweckfreien Holzobjekte nach einem Jahr</p></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">W&#228;hrend die Anwohner sich gegen Rodungen und sterile Rampen und Betonmauern verwahrten, versuchte das Bezirksamt, mit maximalem Mitteleinsatz das Gegenteil von einem Park zu schaffen. Die Anlage auf der Nordspitze ist als &#252;bersichtliche Freifl&#228;che mit minimaler Vegetation gestaltet. Stadtrat Schwor</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">ck ist schlie&#223;lich erkl&#228;rter Anh&#228;nger der These, dass B&#252;sche und B&#228;ume Kriminalit&#228;t geradezu anziehen und Tempelhof-Sch&#246;neberg g&#228;nzlich unregierbar machen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Dann waren die Ma&#223;nahmen hoffentlich nicht teuer, fragt sich der Kopf sch&#252;ttelnde B&#252;rger. Weit gefehlt: </span></span></p>
<div id="attachment_2505" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-2505" title="Nordspitze-01" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-01-300x200.jpg" alt="Edelstahl pur" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Edelstahl pur: endlose Gel&#228;nderfluchten</p></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">D</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">er </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Landesrechnungshof</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> hat in seinem Jahresbericht 2011 die „Gasag-Nordspitze“ unter die Lupe genommen. Er kritisiert, dass die Wirtschaftlichkeit nicht &#252;berpr&#252;ft worden sei und zu aufwendige Ausstattungsdetails ausgew&#228;hlt wurden. Unter anderem aufw&#228;ndige Edelstahlgel&#228;nder, ein sauber betonierter Bolzplatz (von denen es zahllose weitere- in unmittelbarer N&#228;he gibt) und ein schier unendliche Mehrzahl von Rampen und Betonmauern – dies alles h&#228;tte wohl nicht unbedingt sein m&#252;ssen. </span></span></p>
<div id="attachment_2537" class="wp-caption alignright" style="width: 146px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-06-25_Nordspitze-012.jpg"><img class="size-medium wp-image-2537 " title="2011-06-25_Nordspitze-012" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-06-25_Nordspitze-012-170x300.jpg" alt="Verwunderung" width="136" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Verwunderung &#252;ber viel Edelstahl</p></div>
<p>Die Mittel f&#252;r den Parkbau kamen aus dem F&#246;rderprogramm Stadtumbau West und betrugen 443.000 Euro (Fl&#228;che: 7.000 qm). Das Einsparpotential h&#228;tte laut Rechnungshof bei mehr als 100.000 Euro liegen k&#246;nnen.</p>
<p>Das ist jedoch nicht die einzige Verschwendung von Steuermitteln an diesem Ort. Der angrenzende Nordteil des Cheruskerparks wurde aufwendig umgestaltet (nicht instandgesetzt). Inzwischen ist klar: Diese „Ma&#223;nahme“ kostete sage und schreibe rund 206.000 Euro, die der Bezirk selber aufgebracht hat. Auch hier h&#228;tten die Kosten erheblich gesenkt werden k&#246;nnen.</p>
<div id="attachment_2532" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Parkeingang_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-2532 " title="Parkeingang_klein" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Parkeingang_klein-300x225.jpg" alt="Eingang S&#252;d Park" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Undurchdringlich: Der Eingang im S&#252;den des Parks</p></div>
<p>Und nach einem Jahr zeigt sich auch, worum es dem Bezirksamt vor allem geht:</p>
<p>M&#246;glichst viel Beton und Stahl, damit wenig Pflege anf&#228;llt. Am s&#252;dlichen Eingang des Parks ist ein beeindruckendes Gestr&#252;pp von Unkraut zu bewundern – hier fand offensichtlich seit Fertigstellung der Rampe keinerlei Pflege mehr statt. Nun mag Stadtrat Schworck &#252;berlegen, ob die fast mannshohen Unkr&#228;uter dort nicht weiteres Sicherheitsrisiko darstellen. Und f&#252;r die v&#246;llig abgenutzten Holzobjekete (moderner Schnickschnack zur Dekoration der leeren Wiese) kann das Bezirksamt schon jetzt erhebliche Folgekosten f&#252;r den Austausch einplanen. Die Holzteile sind von Witterung und Gebrauch abgesto&#223;en und stellen demn&#228;chst vermutlich ein weiteres Sicherheitsrisiko dar.</p>
<p>Sehen Sie unsere Bildergalerie zum Park und der Nordspitze auf <a title="Bilder vom Park am Gasometer" href="http://www.gasometer-schoeneberg.de/thumbnails.php?album=24" target="_blank">www.gasometer-schoeneberg.de!</a></p>
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		<item>
		<title>BI Gasometer fordert: Keine vorzeitige Planreife f&#252;r 7-29!</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/03/04/bi-gasometer-fordert-keine-vorzeitige-planreife-fur-7-29/</link>
		<comments>http://www.bi-gasometer.de/2011/03/04/bi-gasometer-fordert-keine-vorzeitige-planreife-fur-7-29/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 06:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Scheinbar hat es der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg sehr eilig, wenn es darum geht, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller am Gasometer handfeste Vorteile zu verschaffen. Und weil die f&#252;r eine profitable Kerngebietsausweisung notwendige Zustimmung der Deutschen Bahn zu einer Kreuzung ihrer wichtigen Bahntrasse entlang &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/04/bi-gasometer-fordert-keine-vorzeitige-planreife-fur-7-29/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar hat es der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg sehr eilig, wenn es darum geht, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller am Gasometer handfeste Vorteile zu verschaffen. Und weil die f&#252;r eine profitable Kerngebietsausweisung notwendige Zustimmung der Deutschen Bahn zu einer Kreuzung ihrer wichtigen Bahntrasse entlang der Torgauer Stra&#223;e immer noch nicht vorliegt, <a title="Kr&#246;mers zweiter Anlauf" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">versucht Baustadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) es jetzt zusammen mit der SPD anders herum</a>. Es soll gleichzeitig ein B&#252;rohochhaus mit rund 46.000 m² Geschossfl&#228;che genehmigt und die <a title="Bezirk mauert – vorzeitige Planreife und Hochhaus" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/bezirk-mauert-vorzeitige-planreife-und-hochhaus/">vorzeitige Planreife f&#252;r ein Kerngebiet</a> beschlossen werden. Sie k&#246;nnen sich gegen dieses Anliegen mit unserer <a title="Petition" href="http://www.bi-gasometer.de/petition/">Online-Petition</a> wenden.</p>
<p>Die Sachargumente sprechen gegen diese Praktiken. Wir fordern die Bezirkspolitiker in unserem heute versandten Schreiben daher auf,</p>
<p><span id="more-2319"></span>sich nicht &#252;berfahren zu lassen:</p>
<blockquote><p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">seit drei Jahren verfolgt die B&#252;rgerinitiative Gasometer die Planungen des Bezirksamts f&#252;r den Bereich des alten Gaswerks Sch&#246;neberg. In dieser Zeit ist der Bezirk in planerische und finanzielle Vorleistung gegangen, ohne dass der nutznie&#223;ende Projektentwickler seine Zusagen auch nur in einem Fall eingehalten h&#228;tte:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Gasometer wurde nicht kurzfristig saniert, wie 2007 angek&#252;ndigt. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die zur Begr&#252;ndung f&#252;r ein Kerngebiet angef&#252;hrte Energie-Universit&#228;t, 	welche zugleich eine Initialz&#252;ndung f&#252;r die Standortentwicklung 	ausl&#246;sen sollte, ist bis heute nicht zu sehen. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Eine 	nicht denkmalgerechte Leuchtwerbung am Gasometer wurde bewilligt, 	ohne dass dies seinem Erhalt genutzt oder dem Bezirk irgendeinen 	Vorteil gebracht h&#228;tte. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Dem Bezirk sind auch fortlaufend zus&#228;tzliche Kosten entstanden:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">F&#252;r 	die Bodensanierung der Nordspitze hat das Bezirksamt dem 	Projektentwickler  400.000 EUR zu einem Zeitpunkt &#252;berwiesen, als 	noch nicht einmal das Grundst&#252;ck gesichert war – ein klarer 	Versto&#223; gegen die Landeshaushaltsordnung. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Eine 	Abrechnungspflicht f&#252;r diesen Zuschuss wurde nicht vereinbart. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der 	Bezirk l&#228;sst sich zwingen, Arrondierungsfl&#228;chen und 	Verkehrsfl&#228;chen (Nordspitze, Zugang zum Cheruskerpark, Bahntrasse S 	21, Bahndamm s&#252;dlich der Torgauer Stra&#223;e) aus eigenen Mitteln und 	Mitteln des Stadtumbau West zu erwerben, ohne dass hieraus dem 	Bezirk Vorteile entstehen. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Bezirk will jetzt sogar vorzeitige Planreife f&#252;r ein Hochhaus auf dem Baufeld 7 des Plangebiets bewilligen, obwohl die Erschlie&#223;ung weder f&#252;r die Baulogistik noch f&#252;r zus&#228;tzliche Nutzer eines derartigen Geb&#228;udes gesichert ist. Damit wird eine weitere Zusage des Projektentwicklers nicht eingehalten, n&#228;mlich dass es durch die geplanten Bauaktivit&#228;ten und Geb&#228;ude nicht zu einer zus&#228;tzlichen Belastung der Wohngebiete mit Autoverkehr kommen w&#252;rde. Das Gegenteil ist der Fall. Die ohnehin durch das KFZ-orientierte Kleingewerbe belastete Torgauer Stra&#223;e w&#252;rde zu einer Baustellen- und Grundst&#252;cksauffahrt f&#252;r ein fast 15.000 m² Bruttogeschossfl&#228;che umfassenden Hochhauses.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mit der jetzt vorliegenden Beschlussvorlage des Bezirks werden Sachzw&#228;nge geschaffen, die dem Bezirk langfristig Nachteile bringen. Insbesondere legt sich der Bezirk grundlos auf eine Kerngebietsausweisung fest, ohne dass eine derartige Nutzung verkehrlich gesichert w&#228;re.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Es ist derzeit nicht absehbar, dass die f&#252;r eine derart verdichtete Bebauung notwendige Planstra&#223;e vom Sachsendamm gebaut werden kann. Die Bahn weist darauf hin, dass weder die Kreuzungsvereinbarung, noch der Br&#252;ckenbau im laufenden Bahnbetrieb, noch das notwendige Planfeststellungsverfahren nach § 18 AEG bisher vorliegen (vgl. hierzu die Stellungnahmen Ziff. 1 und 2 der Anlage 1).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Erstellung der Planstra&#223;e f&#252;r einen zweistelligen Millionenbetrag ist bisher mit dem Projektentwickler in keinster Weise vertraglich gesichert. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wir bef&#252;rchten, dass hier eine Planungsruine entsteht.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Bezirk missbraucht Mittel aus dem Programm Stadtumbau West f&#252;r den Ankauf einer Bahnb&#246;schung s&#252;dlich der Torgauer Stra&#223;e, obwohl der Fachbereich Natur des Bezirksamts dies unmissverst&#228;ndlich als sinnlos und damit als Verschwendung von Steuermitteln bezeichnet hat (Anlage 1 Ziff. 4).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Damit die Planung gesichert ist und die &#246;ffentliche Hand nicht weiter belastet wird, fordern wir:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	&#252;berhastete Beschlussfassung auf der Grundlage falscher und 	widerspr&#252;chlicher Angaben in der Begr&#252;ndung zum B-Plan 7-29.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	Koppelung der Beschl&#252;sse &#252;ber den B-Plan und die vorzeitige 	Planreife f&#252;r das Baufeld 7</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	Festsetzung eines Kerngebiets ohne eine gesicherte, vertraglich 	geregelte Erschlie&#223;ung. Kreuzungsvereinbarung und 	Erschlie&#223;ungsvertrag sind notwendig, um die Verkehrsfrage 	verbindlich zu regeln. Das 2009/2010 erstellte Verkehrsgutachten 	muss ver&#246;ffentlicht und in der &#214;ffentlichkeit diskutiert werden.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der 	Bedarf f&#252;r ein Kerngebiet ist zu belegen. Wohnbebauung und 	B&#252;roh&#228;user brauchen kein Kerngebiet.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Es 	ist endlich Klarheit &#252;ber die Kosten zu schaffen. Der BVV wurden im 	Beschluss vom 15.07.2009 falsche Angaben zu den Auswirkungen auf den 	Bezirkshaushalt gemacht. Finanzielle Auswirkungen des B-Plans sind 	umfassend zu ermitteln und korrekt darstellen. Die ermittelten 	Kosten sind dem Vorhabentr&#228;ger vollst&#228;ndig aufzuerlegen.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der 	unsinnige Ankauf von 1900 m² Bahnb&#246;schung als „Gr&#252;nanlage“ 	muss unterbleiben. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	Zustimmung zum Bebauungsplan ohne verbindliche Vertr&#228;ge f&#252;r die 	Altlastensanierung im Bereich S&#252;dspitze und der Planstra&#223;e. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mit Versprechungen l&#228;sst sich kein Kerngebiet in einem zentralen Bereich Sch&#246;nebergs planen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wir fordern Sie auf: Zwingen Sie das Bezirksamt, diese entscheidenden Punkte zu kl&#228;ren und die Planungsgrundlagen zu sichern! Erst dann k&#246;nnen Sie &#252;berhaupt einen verantwortbaren Beschluss fassen.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das vollst&#228;ndige Schreiben finden Sie hier.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
</span></p>
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		<title>Kr&#246;mers zweiter Anlauf</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 19:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2257 alignright" title="2011-02-10_Plan&#252;bersicht" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1-284x300.jpg" alt="" width="227" height="240" /></a>Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts gemerkt.</p>
<p>Worum geht es: Baustadtrat Kr&#246;mer hat zur letzten BVV-Sitzung im Februar nachtr&#228;glich den Bebauungsplan 7-29 f&#252;r das Gel&#228;nde am Gasometer auf die Tagesordnung setzen lassen. Die <a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=3593&amp;options=4">Drucksache 1729/XVIII</a> enth&#228;lt nicht nur eine erneute Abstimmung &#252;ber den in jeder Hinsicht „gro&#223;z&#252;gigen“ Bebauungsplan, sondern will auch die Zustimmung f&#252;r einen Bauantrag auf dem Gel&#228;nde vor der Rechtsg&#252;ltigkeit des B-Plans erreichen. Der Antrag ist in den zust&#228;ndigen Ausschuss &#252;berwiesen worden. Jetzt also wird zun&#228;chst am 9. M&#228;rz 2011 (ab 17 Uhr) im &#246;ffentlichen Stadtplanungsausschuss dar&#252;ber beraten.</p>
<p><span id="more-2214"></span></p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg"><img class="size-full wp-image-2226 alignleft" title="Rathaus Sch&#246;neberg" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg" alt="Blick auf Rathaus Sch&#246;neberg vom Gasometer" width="479" height="359" /></a>Warum aber muss sich die BVV nochmals mit dem B-Plan 7-29 befassen? Der am 15.7.2009 von der BVV verabschiedete Plan wurde in mehreren Punkten vom Pr&#252;fer der Senatsverwaltung beanstandet und das Ergebnis dem Bezirk mit Schreiben vom 17.12.2009 mitgeteilt. Seit Dezember 2009 also hatte das Bezirksamt Zeit, die Fehler zu korrigieren, den Hinweisen nachzugehen und weitere notwendige Abstimmungen zu treffen. In den mehr als 12 Monaten seither h&#228;tte es wohl auch eine einwandfreie Begr&#252;ndung zum Bebauungsplan verfassen k&#246;nnen, immerhin geht es um ein relativ gro&#223;es Kerngebiet, das die Auslastung des Grundst&#252;cks erheblich steigert. Davon zeugt das vorgelegten Dokument allerdings nicht, es ist nach wie vor mit zahlreichen Unstimmigkeiten und auch Fehlern versehen.</p>
<p>Die Senatsverwaltung hat im &#220;brigen klar und deutlich formuliert, dass es zu der ersten Abstimmung eigentlich nicht h&#228;tte kommen d&#252;rfen, da die Voraussetzungen dazu seinerzeit nicht erf&#252;llt waren. Und rechtskr&#228;ftig kann der B-Plan im Moment auch nach einer erneuten Beschlussfassung nicht werden. Und zwar darum: Es gibt noch keine L&#246;sung f&#252;r die Bahndurchquerung im S&#252;den (Ringbahn) durch einen neue Planstra&#223;e, die das Kerngebiet erschlie&#223;t. Aber nicht nur das: Es gibt f&#252;r den Projektentwickler und Grundst&#252;ckseigent&#252;mer, der hinter dem neuen Plan steckt, immer noch keinerlei rechtsverbindliche Vereinbarung f&#252;r den Stra&#223;enbau. Seine Bauantr&#228;ge aber sollen offenbar durchgewunken werden.</p>
<p>Nach wie vor wird den BVV-Mitgliedern vorgemacht, dass mit den vorgelegten Planungen quasi keine Kosten f&#252;r den Bezirk verbunden sind. Das ist falsch! Schon 2009 hat das Bezirksamt in der Beschlussvorlage zum B-Plan die „haushaltsm&#228;&#223;igen Auswirkungen“ nicht richtig dargestellt, und das mit offenkundiger Absicht. Das Zustandekommen des Beschlusses von damals ist auch in dieser Hinsicht fragw&#252;rdig!</p>
<p>Wer wissen will, ob die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses aus ihrem Tiefschlaf erwacht sind, muss sich den 9. M&#228;rz als Termin vormerken! &#220;ber die letzten drei Jahre Planungsmisere am Gasometer h&#228;tten sie sich wunderbar auf der BI-Veranstaltung am 10. Februar informieren k&#246;nnen. Rund 45 Anwohner nutzen die Gelegenheit, aber nur zwei Mitglieder der BVV.</p>
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		<title>Leuchtturm ohne Leuchtwurm</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/11/07/leuchtturm-leuchtwurm/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 20:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
		<category><![CDATA[Nightmare-Screen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dunkelheit am Leuchtturm-Projekt. Die Leuchtwerbung am Gasometer leuchtet derzeit nicht mehr. Sie war seit zwei Jahren das sichtbare Zeichen daf&#252;r, dass Kommerz an diesem weithin sichtbaren Industriedenkmal stattfindet. Gen&#252;tzt hat die Reklame dem Gasometer nicht. Seine Instandsetzung durch umfassende Entrostung &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/11/07/leuchtturm-leuchtwurm/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-admin/www.gasometer-schoeneberg.de"><img class="  " style="margin: 5px;" title="Gasometer im Gegenlicht" src="http://gasometer-schoeneberg.de/albums/userpics/10001/normal_Gasometer_im_Gegenlicht.JPG" alt="Gasometer im Gegenlicht" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Gasometer im Gegenlicht, Quelle: www.gasometer-schoeneberg.de</p></div>
<p>Dunkelheit am Leuchtturm-Projekt. Die Leuchtwerbung am Gasometer leuchtet derzeit nicht mehr. Sie war seit zwei Jahren das sichtbare Zeichen daf&#252;r, dass Kommerz an diesem weithin sichtbaren Industriedenkmal stattfindet.</p>
<p>Gen&#252;tzt hat die Reklame dem Gasometer nicht. Seine Instandsetzung durch umfassende Entrostung des F&#252;hrungsger&#252;sts l&#228;sst weiterhin auf sich warten.</p>
<p>Heute scheint die ca. drei Tonnen schwere Konstruktion einer LED-Wand aus Baustahlmatten wie im gleichnamigen Roman von Joseph Conrad das &#8220;<a title="Wikipedia: Herz der Finsternis von Joseph Conrad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herz_der_Finsternis" target="_blank">Herz der Finsternis</a>&#8221; zu sein oder -um beim beim Bild zu bleiben- <em><strong>„Das Grauen! Das Grauen!“</strong></em></p>
<p><span id="more-1989"></span>In der Tat kann einen das Grauen befallen, wenn man verfolgt, wie der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg, in diesem Fall federf&#252;hrend der f&#252;r Denkmalschutz wie Bauangelegenheiten zust&#228;ndige Stadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU), sich mit dieser Leuchtwerbung &#252;ber den Tisch ziehen lie&#223;. Was als spektakul&#228;r-sinnlose Leuchtreklame begann, endet nunmehr nach nur gut zwei Jahren im wirtschaftlichen wie politischen Desaster f&#252;r Bezirk und Werbebetreiber.</p>
<p>Aus einer fachlich fundierten und juristisch klaren (und vorher abgestimmten) Genehmigung einer langj&#228;hrig in der Denkmalpflege t&#228;tigen Mitarbeiterin des Bezirksamts wird nach pers&#246;nlicher Intervention des Bezirksstadtrates und mit dessen h&#246;chstpers&#246;nlicher Unterschrift ein fadenscheiniger Vertrag, &#252;ber dessen Anwendung und Auslegung trefflich zu streiten ist. Als Verschlimmbesserung nach Gutsherrenart w&#252;rde ich dies bezeichnen.</p>
<p>In m&#252;hevoller Kleinarbeit haben wir die Geschichte und die Fakten  dieses  Leuchtwerbungs-Desasters namens &#8220;Nightmare-Screen&#8221; zusammen  getragen  und in einem <a title="Bericht: Leuchtwerbung" href="http://bi-gasometer.de/leuchtwerbung" target="_blank">Bericht Leuchtwerbung</a> online gestellt. Ein weiterer Bericht aus dem Sch&#246;neberger Sumpf aus Inkompetenz, Leuchtturm-Geschwafel und unterlassener Denkmalpflege. Das Herz der Finsternis eben.</p>
<div class="wpfilebase-attachment">
	<div class="wpfilebase-fileicon"><a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf" ><img align="middle" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-includes/images/crystal/document.png" /></a></div>
	<div class="wpfilebase-rightcol">
		<div class="wpfilebase-filetitle">
			<a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf" >BI Gasometer fordert Ende der Leuchtwerbung</a>
			2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf
			<a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/#wpfb-file-32" class="wpfilebase-postlink">View post</a>
		</div>
		<div class="wpfilebase-filedetails" id="wpfilebase-filedetails1" style="display: none;">
		Erklärung der BI Gasometer zur Beendigung der Leuchtwerbung am Schöneberger Gasometer.
		<table border="0" width="220">
			
			<tr><th>Autor:</th><td>www.bi-gasometer.de</td></tr>
			
			
			<tr><th>Kategorie:</th><td>Flugblatt</td></tr>
			
			<tr><th>Datum:</th><td>27.01.11</td></tr>
			<tr><th>MD5 Hash:</th><td><small>54debb068f762f251e4c685994b91372</small></td></tr>
		</table>
		</div>
	</div>
	<div class="wpfilebase-fileinfo">
		116.5 KiB
		60 Downloads
		<a href="#" onclick="return wpfilebase_filedetails(1);">Details...</a>
	</div>
	<div style="clear: both;"></div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Lichtwerbung: verdunkeln, verschleiern, verz&#246;gern</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/</link>
		<comments>http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 19:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehr als zwei Jahren flimmert am Gasometer der &#8220;Nightmare-Screen&#8221; &#8211; sinnlose Lichtwerbung, die in letzter Zeit h&#228;ufiger auch nachts abgestellt bleibt. Fr&#252;her wollte der Eigent&#252;mer des Gasometers, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller, mit Erl&#246;sen aus dieser Lichtwerbung die Sanierung des Gasometers &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1898" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/10/2010-06-01-Lichtwerbung.jpg"><img class="size-medium wp-image-1898 " title="Lichtwerbung, Sommer 2010" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/10/2010-06-01-Lichtwerbung-224x300.jpg" alt="Lichtwerbung, Sommer 2010" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lichtwerbung von der Torgauer Stra&#223;e aus gesehen, 2010</p></div>
<p>Seit <a href="http://www.bi-gasometer.de/2008/10/16/urban-screen-im-regen/">mehr als zwei Jahren</a> flimmert am Gasometer der &#8220;Nightmare-Screen&#8221; &#8211; sinnlose <a title="Artikel vom September 2009" href="http://www.bi-gasometer.de/2009/06/14/nachgefragt-lichtwerbungspanne-am-gasometer/">Lichtwerbung</a>, die in letzter Zeit h&#228;ufiger auch <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/07/19/gasometer-nightscreen-erloschen/">nachts abgestellt</a> bleibt. Fr&#252;her wollte der Eigent&#252;mer des Gasometers, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller, mit Erl&#246;sen aus dieser Lichtwerbung die Sanierung des Gasometers finanzieren.</p>
<p>Wie erst jetzt <a href="http://forum.bi-gasometer.de/viewtopic.php?f=6&amp;t=52">bekannt wurde</a>, hat sich der f&#252;r die Genehmigung dieser Denkmalverschandelung zust&#228;ndige Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) nicht nur leichtfertig &#252;ber Beschwerden und Bedenken von Anwohnern hinweg gesetzt. Sondern er hat (ob aus Unkenntnis oder absichtlich, ist nicht bekannt) sogar die &#214;ffentlichkeit falsch informiert. Und die &#220;berpr&#252;fung von Anwohnerbeschwerden sowie die Benachrichtigung der Bewerdef&#252;hrer hat weit mehr als ein Jahr gedauert.</p>
<p><span id="more-1896"></span>Zur Erinnerung: Im April 2008 schloss Bezirksstadtrat Kr&#246;mer mit Projektentwickler und Gasometer-Eigent&#252;mer Reinhard M&#252;ller einen Lichtwerbungsvertrag, in dem M&#252;ller die Berechtigung einger&#228;umt wurde, am denkmalgesch&#252;tzten Gasometer Lichtwerbung anzubringen.</p>
<p>Im Sommer 2008 wurde der Nightmare-Screen in Betrieb genommen. Kurz darauf gingen die ersten Beschwerden genervter Anwohner beim Bezirksamt ein, denen die Lichtreflexe der Werbeanlage abends in die Zimmerfenster strahlten.</p>
<p>In einer Art hellseherischer Voraussicht hatte der f&#252;r den in meinen Augen mehr als dubiosen &#8220;Lichtwerbungsvertrag&#8221; vom 07.04.2008 zust&#228;ndige Bezirksstadtrat bereits am 14.05.2008 in der Lokalausgabe Sch&#246;neberg der Zeitung &#8220;Berliner Woche&#8221; vom 14. Mai 2008 behauptet</p>
<blockquote><p>„Die Anwohner k&#246;nnen gar nicht gest&#246;rt werden, weil sie die Lichter gar nicht sehen k&#246;nnen. Die Dinger leuchten schlie&#223;lich alle nur Richtung Sachsendamm und da wohnt niemand&#8221;</p></blockquote>
<p>&#196;hnlich &#228;u&#223;erte sich der Herr Stadtrat sp&#228;ter gegen&#252;ber der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg.</p>
<p>Im Oktober 2008 stellte das Bezirksamt bei eigenen Messungen in den Wohnungen der betroffenen Anwohner</p>
<p><img src="file:///D:/TEMP/moz-screenshot.png" alt="" /></p>
<blockquote><p>unter Ber&#252;cksichtigung von WorstGase-Faktoren nach den „Hinweisen zur Beurteilung und Messung von Lichtimmissionen des L&#228;nderausschusses f&#252;r Immissionsschutz vom 10.05.2000 <strong>keine Immissionsrichtwert&#252;berschreitungen</strong> der mittleren Beleuchtungsst&#228;rke (Raumaufhellung) fest.</p></blockquote>
<p>F&#252;r weitere Messungen wurde ein sachverst&#228;ndiger Gutachter beauftragt. Diese Messung fand dann in einigen Wohnungen der Beschwerdef&#252;hrer im April 2009 statt. Das  Gutachten lag dem Amt im Juni 2009 vor.</p>
<blockquote><p>Das Gutachten kam zum Ergebnis, dass der Betreiber, um die Nightscreen LED-Werbeanlage ordnungsgem&#228;&#223; zu betreiben, die Leuchtdichte mittels der bereits installierten Helligkeitsregelungen mit Pulsweitenmodulationen gem&#228;&#223; den zul&#228;ssigen Beleuchtungsst&#228;rken und den Lio-Werten in der Nachtzeit auf 40% zu dimmen hat.</p></blockquote>
<p>So hei&#223;t es weiter im Bescheid des Bezirksamts vom Febuar 2010.</p>
<p>Kurz gesagt hat das Bezirksamt offenbar 8 Monate gebraucht, um die Ergebnisse des Gutachtens auszuwerten und dem Beschwerdef&#252;hrer mitzuteilen, der damit etwa anderthalb Jahre nach seiner Beschwerde informiert wurde. Das Ergebnis der &#220;berpr&#252;fung war verheerend: Die Lichtwerbung war 60 % zu hell. Angeblich hat der Betreiber der Lichtwerbung deren Leuchtst&#228;rke verringert. Ob und wenn ja wie dies &#252;berpr&#252;ft wurde, sagt das Bezirksamt nicht.</p>
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		<title>Transparenz</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
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		<category><![CDATA[Nordspitze]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtumbau West]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwort des Bezirksamts zu den Kosten der Sanierung der Nordspitze des alten Gaswerks Sch&#246;neberg und des dort neu angelegten Parks schafft keine Transparenz. Im Duden wird das Fremdwort eindeutig definiert, es kann einerseits „Durchsichtigkeit“ und „Lichtdurchl&#228;ssigkeit“ bedeuten und andererseits &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/05/21/transparenz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-028.jpg"><img class="size-medium wp-image-1489 alignright" title="Park auf der Nordspitze" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-028-225x300.jpg" alt="Park auf der Nordspitze, Blick nach S&#252;den" width="207" height="275" /></a>Die Antwort des Bezirksamts zu den Kosten der Sanierung der Nordspitze des alten Gaswerks Sch&#246;neberg und des dort neu angelegten Parks schafft keine Transparenz.</p>
<p>Im Duden wird das Fremdwort eindeutig definiert, es kann einerseits „Durchsichtigkeit“ und „Lichtdurchl&#228;ssigkeit“ bedeuten und andererseits „Deutlichkeit“ und „Verstehbarkeit“. Was das Bezirksamt derzeit in einer Mitteilung zur Kenntnisnahme (<a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-04-27-KA-Transparenz.pdf">2010-04-27 KA Transparenz</a>) an die BVV beabsichtigt, ist einerseits leicht zu durchschauen, weil durchsichtig, da es andererseits an Deutlichkeit eindeutig mangelt. Das war aber nicht der Sinn der &#220;bung:<br />
Der Antrag der Gr&#252;nen lautete, die „Finanzierung der GASAG-Nordspitze“ als &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che transparent darstellen“.<br />
Statt entsprechend des Antrages mit den tats&#228;chlichen Ausgaben f&#252;r die Sanierung der besagten Fl&#228;che aufzuwarten, werden in der Antwort des Bezirksamts alte Kostenvoranschl&#228;ge zitiert, die vermutlich zu hoch beziffert waren. Durchsichtigkeit Fehlanzeige.</p>
<p>Bereits im letzten September hat die B&#252;rgerinitiative auf die hoch problematische Verschiebung eines Grundst&#252;cks an einen Projektentwickler hingewiesen und die fehlende Abrechnung eben dieses Unternehmers bei der <a href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">Sanierung der Nordspitze</a>.<span id="more-1480"></span><br />
Wir haben damals u.a. kritisiert:</p>
<ul>
<li> Der Bezirk hat durch einen nachl&#228;ssigen Sanierungsvertrag vers&#228;umt, die Firma DENKMALplus zu verpflichten, eine ordnungsgem&#228;&#223;e Gesamtabrechnung &#252;ber die Sanierungskosten abzulegen. Er kann daher keine Rechenschaft dar&#252;ber ablegen, ob die Sanierungsmittel von 400.000 € (Bezirk) + 750.000 € (GASAG) nur in die Altlastenbeseitigung der k&#252;nftigen Parkfl&#228;che geflossen sind.</li>
<li>Der Bezirk ist erhebliche finanzielle Risiken eingegangen, was die Folgekosten angeht. Durch den notwendigen Ankauf von Erschlie&#223;ungsfl&#228;chen (Cheruskerpark, Bahngel&#228;nde) ist der Bezirk gezwungen, weiteres Land anzukaufen und zwar zu Preisen, welche die andere Seite diktieren kann.</li>
<li>Die rechtzeitige Kl&#228;rung dieser entscheidenden Frage vor der Sanierung und vor dem eigentlichen Parkbau fand nicht statt.</li>
</ul>
<p>Nun ist also mehr als deutlich, dass der Bezirk keine Abrechnung eingefordert hat. Er kann daher den Verdacht einer Subventionierung der Sanierung eines privaten Grundst&#252;cks, das in Teilen zeitgleich saniert wurde wie das Parkgel&#228;nde, nicht ausr&#228;umen. Oder in aller Deutlichkeit: Wer hier auf Transparenz meint verzichten zu k&#246;nnen, n&#228;hrt den Verdacht des Filzes.</p>
<p>&#220;ber die Kosten des Ankaufs von Fl&#228;chen des Cheruskerparks zur Sicherung einer dauerhaften Erschlie&#223;ung des Parks auf der Nordspitze ist in der Mitteilung des Bezirksamtes gar nichts zu lesen. Wie kann &#252;berhaupt die dauerhafte Erschlie&#223;ung angesichts des Vorbehaltes der Bahn (Trasse S21) und mit welchen Kosten gew&#228;hrleistet werden?</p>
<p>Dass urspr&#252;ngliche Kostenvoranschl&#228;ge nichts mit den tats&#228;chlichen Ausgaben zu tun haben, beweist das Bezirksamt selbst: Waren die Kosten f&#252;r den Parkbau urspr&#252;nglich mit ca. 500.000 Euro beziffert gewesen, reichen nun 443.000 Euro aus, die der Stadtumbau finanziert. Und dort ist Transparenz ohnehin gegeben: Welche Mittel aus dem Stadtumbau flie&#223;en, kann jeder selber feststellen, indem er das j&#228;hrlich aktualisierte <a href="http://www.berlin.de/sen/strukturfonds/ab2007/efre/ergebnisse_foerderung_efre.html">Verzeichnis der Beg&#252;nstigten</a> einsieht.</p>
<p>Diese Auflistung ist – nebenbei bemerkt – auch deshalb interessant, weil sie derzeit noch einen alten Planungsstand enth&#228;lt: Man hatte eigentlich eine wesentliche g&#252;nstigere Anlage geplant. Bewilligt waren n&#228;mlich urspr&#252;nglich nur 345.000 Euro (Stand: 31.12.2008). Nachdem man aber kurze Zeit sp&#228;ter einen wesentlich teureren Entwurf ausgew&#228;hlt hatte und g&#252;nstigere Projekte links liegen lie&#223;, musste der Stadtumbau Mittel nachlegen. Ob sich das gelohnt hat, kann jeder selber entscheiden: Einfach hingehen und gucken. Die Parkgestaltung ist jetzt transparent genug.</p>
<p>In der Sitzung der BVV am 19.5.2010 wurde die Drucksache im &#220;brigen an den Ausschuss f&#252;r Stadtplanung &#252;berwiesen.</p>
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