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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Gelindes Chaos beim Stadtumbau</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 10:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtumbau West]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berf&#252;llung Teil I Mit etwa 250 interessierten Zuh&#246;rerinnen war die Informationsveranstaltung des Bezirksamts am 26.01.2012 sehr gut besucht. Die breit gestreute Einladung hatte Wirkung gezeigt. Chaotisch wirkte dagegen der Ablauf: Zun&#228;chst musste der zu kleine &#8220;Kennedy-Saal&#8221; im Rathaus Sch&#246;neberg wegen &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2012/01/28/gelindes-chaos-beim-stadtumbau/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="" class="wp-caption alignright" style="width: 288px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="&#220;berf&#252;llung Teil I" src="https://lh6.googleusercontent.com/-V4FskJR67g4/TyL8ZL8nYHI/AAAAAAAABvw/ZdMN2O5r1Ig/w348-h261-k/IMG_0007.JPG" alt="" width="278" height="209" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">&#220;berf&#252;llung Teil I</dd>
</dl>
</div>
<p>Mit etwa 250 interessierten Zuh&#246;rerinnen war die Informationsveranstaltung des Bezirksamts am 26.01.2012 sehr gut besucht. Die breit gestreute Einladung hatte Wirkung gezeigt. Chaotisch wirkte dagegen der Ablauf: Zun&#228;chst musste der zu kleine &#8220;Kennedy-Saal&#8221; im Rathaus Sch&#246;neberg wegen &#220;berf&#252;llung geschlossen werden. Die Versammlung wurde dann (mit St&#252;hletragen) in den benachbarten &#8220;Willy-Brandt&#8221; Saal verlegt, wo die Referenten ohne Verst&#228;rkung nur schwer zu verstehen waren.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="" class="wp-caption alignright" style="width: 296px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" " title="&#220;berf&#252;llung II" src="https://lh6.googleusercontent.com/-F2_-1i6RjkI/TyL8bhANyII/AAAAAAAABwI/GjNpa1XsVRQ/w357-h269-k/IMG_0019.JPG" alt="" width="286" height="214" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">&#220;berf&#252;llung II</dd>
</dl>
</div>
<p>Inhaltlich gab es <a title="Bericht bei roteinsel.blog" href="http://roteinsel.blogspot.com/2012/01/volle-hutte.html">wenig Neues</a>: An den Yorckbr&#252;cken werden zwei statt geplant einer Br&#252;cke restauriert. Die Fahrradverbindung am S&#252;dkreuz bleibt symbolisch und schwierig. Die Verbindung vom Leuthener Platz nach Tempelhof kommt vielleicht noch in diesem Jahr. Der Stadtraum unter den Yorckbr&#252;cken hat nur eine geringe Aufenthaltsqualit&#228;t. Immerhin wird es demn&#228;chst m&#246;glich sein, die Yorckstra&#223;e vom Gleisdreieck aus Richtung S&#252;den ohne Lebensgefahr und Ampel &#252;ber Eine Br&#252;cke zu &#252;berqueren. In diesem Jahr werden rund 2,6 Millionen EUR F&#246;rdermittel erwartet.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="" class="wp-caption alignleft" style="width: 305px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Mittelfrage: Die F&#246;rdermitteil" src="https://lh3.googleusercontent.com/-JIFKLseAVEQ/TyL8c-7hcZI/AAAAAAAABwk/6ACu_hBAXvk/w369-h269-k/IMG_0022.JPG" alt="" width="295" height="214" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Mittelfrage: Die F&#246;rdermittel</dd>
</dl>
</div>
<p>Aufgrund der widrigen &#228;u&#223;eren Umst&#228;nde, aber auch durch v&#246;llig fehlende Struktur gelang es dem Bezirksamt nicht, die F&#252;lle der Informationen sinnvoll zu strukturieren. Was ist fertig, was noch zu erwarten &#8211; wie h&#228;ngt das zusammen und in welchen Bereichen werden die Anwohnerinnen &#252;berhaupt noch beteiligt? Wer Antworten auf diese Fragen suchte, war auf der falschen Veranstaltung. Offensichtlich war jedoch: Es gibt viel Geld aus F&#246;rdert&#246;pfen zu verbauen und das Bezirksamt braucht regelm&#228;&#223;ige Veranstaltungen, um den Bedingungen des F&#246;rdergebers zu gen&#252;gen.</p>
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		<item>
		<title>Leuchtturm 2012 im Dunkel</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2012/01/21/leuchtturm-2012-im-dunkel/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 20:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Gasometer]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>

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		<description><![CDATA[Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2012/01/21/leuchtturm-2012-im-dunkel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran.jpg"><img class="alignright  wp-image-3183" title="Gasometer_Kran" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran-300x225.jpg" alt="Abendd&#228;mmerung mit Gasometer und Kran" width="435" height="324" /></a>Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden Gasbeh&#228;lters nichts zu sehen.</p>
<p>Auch die Sanierung und Neueinrichtung des alten Maschinen- und Kesselhauses von Alfred Messel, in dem ja im Sommer laut offiziellen Ausk&#252;nften die TU Studieng&#228;nge abhalten will, scheint nur z&#246;gerlich zu erfolgen. Geheimnisvoll hatte es in <a title="Information TU Belrin" href="http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2011/mai_2011/medieninformation_nr_1272011/">Pressemeldungen des vergangenen Sommers</a> ja gehei&#223;en:</p>
<blockquote><p>„Finanziert durch externe Investoren, werden die 1.700 Quadratmeter Nutzfl&#228;che des denkmalgesch&#252;tzten roten Backsteingeb&#228;udes in den n&#228;chsten Monaten f&#252;r den Wissenschaftsbetrieb umgebaut und denkmalgesch&#252;tzt saniert.“</p></blockquote>
<p>Apropos Dunkelheit, die „Nightscreen“-Werbefl&#228;che am Gasometer leuchtet schon seit Weihnachten nicht mehr. Sie wurde abgeschaltet, als immer mehr Leuchtdioden ausfielen. Dass die defizit&#228;re Anlage derzeit f&#252;r entbehrlich gehalten wird, ist wohl bezeichnend. Schlie&#223;lich wurden auch 2011 keine Gewinne erzielt. Hat das <a href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung/" target="_blank">sinnlose „gro&#223;e Flimmern“</a> an einem Baudenkmal ein endg&#252;ltiges Ende gefunden?<span id="more-3182"></span></p>
<p>Da k&#246;nnte sich die Nachfolgerin von Bernd Kr&#246;mer, die neue Stadtr&#228;tin f&#252;r Stadtplanung Sibylle Klotz, gl&#252;cklich sch&#228;tzen. Wir hatten 2010 prognostiziert: „Eine Sanierung des Gasometers wurde durch den `Sanierungsvertrag´ nicht erreicht. Stattdessen hat sich der Bezirk eine langfristige Leuchtwerbung eingehandelt, f&#252;r die es weder wirtschaftlich noch denkmalpflegerisch einen nachvollziehbaren Grund gibt. Der Bezirk hat sich &#252;ber den Tisch ziehen lassen oder sogar absichtlich den Eigent&#252;mer zu Lasten des Denkmalschutzes beg&#252;nstigt. Mit dieser Altlast d&#252;rfen sich dann die Amtsnachfolger von Baustadtrat Kr&#246;mer herumschlagen.“</p>
<p>Aber das ist nat&#252;rlich nicht die einzige „Altlast“ des ausgeschiedenen CDU-Stadtrats Kr&#246;mer. Der Bebauungsplan 7-29 beispielsweise liegt auch nach der erneuten <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/17/und-euref-macht-es-auch-nicht/" target="_blank">Abstimmung durch die Bezirksverordnetenversammlung</a> vor 10 Monaten am 16.2.2011 bislang nicht der zust&#228;ndigen Senatsverwaltung zur Pr&#252;fung vor. Dies ist aber ausdr&#252;cklich nach der ersten Pr&#252;fung als Auflage an den Bezirk gegeben worden. Ist auch beim zweiten Mal die Abstimmung unter Druck zu fr&#252;h erfolgt? Gibt es derzeit noch weiteren &#196;nderungsbedarf?</p>
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		<item>
		<title>Tiefgarage wird nachts betoniert</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/12/14/tiefgarage-wird-nachts-betoniert/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:55:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>

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		<description><![CDATA[Baugrube an der Nordspitze Die Baugrube auf dem aktuellen Bild nebenan will gef&#252;llt werden. Ein Anwohner aus dem gegen&#252;ber der Nordspitze gelegenen Haus Cheruskerstra&#223;e 7 wurde durch die Senatsverwaltung dar&#252;ber informiert, dass die Betonierarbeiten f&#252;r die Tiefgarage des Hochhauses in &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/12/14/tiefgarage-wird-nachts-betoniert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_3172" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Bauarbeiten-02.jpg"><img class="size-medium wp-image-3172" title="Baugrube an der Nordspitze" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Bauarbeiten-02-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Baugrube an der Nordspitze</dd>
</dl>
</div>
<p>Die Baugrube auf dem aktuellen Bild nebenan will gef&#252;llt werden. Ein Anwohner aus dem gegen&#252;ber der Nordspitze gelegenen Haus Cheruskerstra&#223;e 7 wurde durch die Senatsverwaltung dar&#252;ber informiert, dass die Betonierarbeiten f&#252;r die Tiefgarage des Hochhauses in der Nacht vom 14. auf den 15.12.2011 auch nach 22.00 Uhr bis 01.00 Uhr nachts mit L&#228;rmpegeln von bis zu 62 dbA (gemessen 0,5 Meter vor dem ge&#246;ffneten Fenster der am n&#228;chsten an der Baustelle gelegenen Fenster) durchgef&#252;hrt werden d&#252;rfen. Kurzfristige &#220;berschreitungen dieses ohnehin schon hohen L&#228;rmpegels um bis zu 8 dbA (L&#228;rmspitzen) sind zul&#228;ssig.</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Bauarbeiten-01.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3173" title="Bauarbeiten-01" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Bauarbeiten-01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die erhebliche &#220;berschreitung der zur Nachtzeit zul&#228;ssigen H&#246;chstwerte (<a title="&#220;bersicht L&#228;rmschutzwerte" href="http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/5673/" target="_blank">zul&#228;ssig sind ab 22 Uhr in allgemeinen Wohngebieten 40 dbA</a>) wird durch die Senatsverwaltung mit technischen Anforderungen des Bauherren begr&#252;ndet: Viel Beton muss ohne Unterbrechung verarbeitet werden. Nach einschl&#228;gigen Ver&#246;ffentlichungen entspricht ein um 10 dbA angehobener Pegel subjektiv -also beim betroffenen Anwohner- einer Verdoppelung des Schallpegels. Da mag sich jede/r ausrechnen, um wieviel Prozent sich der L&#228;rmpegel vor den Fenstern der Cherusker- und Ebersstra&#223;e hier erh&#246;ht.</p>
<p>Und von durchfahrenden Betonmischern in der Torgauer Stra&#223;e (die nach einstimmigem Beschluss der BVV schon in der letzten Wahlperiode am &#246;stlichen Ende geschlossen werden sollte) ist weiterer L&#228;rm zu erwarten. Proteste sind ausdr&#252;cklich erw&#252;nscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Torgauer I: Geheime Geschenke</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Torgauer Straße]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3119" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078.jpg"><img class="size-medium wp-image-3119" title="Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078-300x225.jpg" alt="Torgauer Stra&#223;e" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und befindet sich in der Torgauer Stra&#223;e. Alles andere als einladend, f&#252;hrt sie bergan und bietet neben holprigem Pflaster den vermutlich engsten B&#252;rgersteig Sch&#246;nebergs.</p>
<p>Ein gro&#223;es Immobilienschild am Sachsendamm verk&#252;ndet die Heilsbotschaft eines Immobilienprojekts, wenn man sich durch die Gasse hindurch wagt: Das „Europ&#228;ische Energieforum“ wirbt um Partner.</p>
<div id="attachment_3120" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072.jpg"><img class="size-medium wp-image-3120" title="Werbeschild am Sachsendamm" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072-300x225.jpg" alt="Werbeschild am Sachsendamm" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Werbeschild am Sachsendamm</p></div>
<p>Oben angekommen sieht man zun&#228;chst nichts von den <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/" target="_blank">Phantasien des Projektentwicklers</a> Reinhard M&#252;ller. Eine Einfahrt f&#252;hrt auf das Gel&#228;nde Torgauer Stra&#223;e 12-15, auf dem als erstes die schon lange ans&#228;ssige Firma Begatec zu sehen ist. Ein Backsteingeb&#228;ude an der Stra&#223;e in gotischem Stil verr&#228;t jedoch, wer hier einst residierte, n&#228;mlich die erste Gasanstalt s&#252;dlich von Berlin, die sich an der Berlin-Potsdamer-Eisenbahnstrecke 1871 niederlie&#223;. Das Reglerhaus diente der Einspeisung des Gases in das &#246;ffentliche Netz.<span id="more-3113"></span></p>
<div id="attachment_3121" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067.jpg"><img class="size-medium wp-image-3121 " title="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067-300x225.jpg" alt="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" width="350" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898</p></div>
<p>Die Torgauer verl&#228;uft weiter parallel zur Ringbahn zwischen dem S-Bahnhof Sch&#246;neberg und dem Bahnhof S&#252;dkreuz und ist damit die s&#252;dlichste Stra&#223;e auf der von Eisenbahntrassen umzingelten Sch&#246;neberger Insel. Deren Bebauung begann vor 140 Jahren – und die heutige Torgauer Stra&#223;e und die heutige Leberstra&#223;e waren die ersten Verkehrswege, die das neue Terrain s&#252;dlich der Kolonnenstra&#223;e erschlossen.</p>
<div id="attachment_3118" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061.jpg"><img class="size-medium wp-image-3118" title="Laterne an der Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061-225x300.jpg" alt="" width="246" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Laterne an der Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Heute bietet die westliche Torgauer Stra&#223;e den einmaligen Anblick verlassener Autowerkst&#228;tten, ges&#228;umt von einem Sammelsurium an unterschiedlichen Gaslaternen. Auch wenn man es kaum vermutet, hier soll an unterschiedlichen Modellen die vom Senat beschlossene und <a href="http://www.gaslicht-kultur.de/Gaslaternen.html" target="_blank">kritisierte</a> komplette Umr&#252;stung der Berliner Gaslaternen auf Energiesparlampen getestet werden. Das Ende einer &#196;ra, die mit der Errichtung der fr&#252;hesten &#8220;Englischen Gasanstalt&#8221; in Berlin 1826 begann und als erstes modernes st&#228;dtisches Versorgungsnetzwerk die St&#228;dtetechnik revolutionierte. Die heute noch bestehenden 44.000 Berliner Gaslaternen legen ein Zeugnis von dieser Erfolgsgeschichte ab, die nichts weniger als eine kulturelle Revolution einleitete.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Sch&#246;neberger Gasanstalt, die von je her von der schmalen Torgauer Stra&#223;e erschlossen wurde. Die hier geplante B&#252;rostadt braucht aufgrund ihrer Gr&#246;&#223;e von ca. 165.000 qm Geschossfl&#228;chen eine leistungsst&#228;rkere Anbindung an das Stra&#223;ennetz. Die kann wegen der Lage nur von S&#252;den erfolgen. Und das bedeutet, die Ringbahn muss unterquert werden. Diese Art der Erschlie&#223;ung ist im <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/" target="_blank">Bebauungsplan 7-29</a> festgeschrieben, sie ist damit Voraussetzung f&#252;r das mit diesem Bebauungsplan festgelegte Kerngebiet und seine wesentlich st&#228;rkere Ausnutzung des Grundst&#252;cks. Letztlich kann der B-Plan 7-29 ohne sie auch nicht rechtskr&#228;ftig werden, da planfestgestellte Bahnanlagen von dieser Zufahrtsstra&#223;e betroffen sind.</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088.jpg"><img class="size-medium wp-image-3123" title="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088-300x225.jpg" alt="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" width="251" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre</p></div>
<p>Die neue Planstra&#223;e soll die Torgauer Stra&#223;e ungef&#228;hr an der fr&#252;heren Ringbahnspitzkehre kreuzen. Letztere ist nur noch am alten Widerlager der Br&#252;ckenkonstruktion zu erkennen. Wie der Verlauf der neuen Stra&#223;e aufgrund der H&#246;henverh&#228;ltnisse aussehen wird, bleibt spannend. Jedenfalls soll die Torgauer Stra&#223;e dann an dieser Stelle gesperrt sein.</p>
<p>Nicht nur das verr&#228;t uns der Bebauungsplan 7-29, sondern auch, dass der Bezirk eine &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che westlich dieser neuen Stra&#223;e plant, und zwar auf der Nordseite des Bahndamms der Ringbahn, der kurz dahinter ja schon den Sachsendamm erreicht. Zwischen Sachsendamm und Planstra&#223;e soll also eine kaum nutzbare Gr&#252;nfl&#228;che entstehen – auf Kosten des Steuerzahlers. Das fand auch das Amt f&#252;r Natur des Bezirks absurd. In der erforderlichen Stellungnahme zum Bebauungsplan schrieb es:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topografie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rden in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt – in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p></blockquote>
<div id="attachment_3124" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081.jpg"><img class="size-medium wp-image-3124" title="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081-300x225.jpg" alt="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?</p></div>
<p>Das Urteil der Kollegen ficht bislang jedoch das Amt f&#252;r Planen unter <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Andreas Baldow</a> nicht an. Auch offenbar die Tatsache nicht, dass der Fl&#228;chen- nutzungsplan genau dort keine Gr&#252;nanlage vorsieht! Die in seiner Argumentation vorgeschobene Notwen-digkeit einer Fu&#223;- und Radweg-verbindung an dieser Stelle sollte angesichts der Sperrung der Torgauer Stra&#223;e kein Problem darstellen und keine zus&#228;tzlichen Fl&#228;chen n&#246;tig machen. Au&#223;erdem verteidigt das Amt f&#252;r Planen die Gr&#252;nfl&#228;che als „integralen Teil der Landschaftsplanung“ im Rahmen des Stadtumbaus S&#252;dkreuz. Erstaunlich ist da nur, dass die Fl&#228;che bei der ersten Aufstellung des Bebauungsplans nicht von Interesse war.</p>
<p>Erst bei der zweiten Beteiligung taucht das zweifelhafte St&#252;ck Gr&#252;n im April 2009 in seiner jetzigen Ausdehnung auf. Direkt gegen&#252;ber auf der anderen Seite der Torgauer liegt laut neuem B-Plan 7-29 im &#220;brigen in der Zukunft dann ein 55 m hohes Geb&#228;ude. Als Motivation f&#252;r die Gr&#252;nfl&#228;chenplanung kann man wohl getrost die einseitige Parteilichkeit des Amtes unter Stadtrat <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Bernd Kr&#246;mer</a> annehmen.</p>
<p>Der Nutznie&#223;er ist mit Sicherheit nicht die &#214;ffentlichkeit. Von ihr sind aber die vermutlich hohen Kosten f&#252;r den Bau der Gr&#252;nanlage zu tragen, die noch nicht beziffert werden k&#246;nnen. Denn ganz offensichtlich sind hier bauliche Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung des Bahndammes notwendig. W&#228;hrend der Ankauf wegen der kommerziell sonst nicht zu verwertenden Fl&#228;che gering sein wird, handelt sich der Bezirk nat&#252;rlich dauerhafte Unterhaltskosten ein. Die Kosten f&#252;r die Sanierung der Bodenaltlasten dieser westlich der Planstra&#223;e gelegenen Fl&#228;che beziffert der Bezirk au&#223;erdem mit 44.744 Euro. Hinzuzuziehen sind die Kosten der Erstellung der Gr&#252;nfl&#228;che, die aufgrund der ungeeigneten Lage sehr aufw&#228;ndig sein wird. Warum sollte der Steuerzahler die kosmetische Umfeldbegr&#252;nung eines Kerngebiets mit B&#252;ros finanzieren, noch dazu in der N&#228;he einer zuk&#252;nftig viel befahrenen Stra&#223;e?</p>
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		<title>Torgauer Stra&#223;e im Nebel</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[BVV]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt und die Torgauer Stra&#223;e -momentan einzige Zufahrt zum geplanten Kerngebiet am Sch&#246;neberger Gasometer- lagen im Nebel, als die BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg gestern das neue Bezirksamt w&#228;hlte. Inhaltlich gab es nach den intensiven Abstimmungsgespr&#228;chen zwischen SPD und Gr&#252;nen eine recht &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/11/24/torgauer-strasse-im-nebel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-02.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3103" title="Torgauer-02" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-02-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" /></a>Die Stadt und die Torgauer Stra&#223;e -momentan einzige Zufahrt zum geplanten Kerngebiet am Sch&#246;neberger Gasometer- lagen im Nebel, als die BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg gestern das neue Bezirksamt w&#228;hlte. Inhaltlich gab es nach den intensiven Abstimmungsgespr&#228;chen zwischen SPD und Gr&#252;nen eine recht umfangreiche <a title="Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung Rot/Gr&#252;n (PDF)" href="http://www.gruene-ts.de/allgemein/zahlgemeinschaftsvereinbarung-zwischen-spd-und-bundnis-90die-grunen-in-der-bvv-tempelhof-schoneberg/" target="_blank">Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung</a>, auf deren Grundlage Angelika Sch&#246;ttler (SPD) mit deutlicher Mehrheit zur Bezirksb&#252;rgermeisterin gew&#228;hlt wurde. Die CDU hatte die personellen Vorschl&#228;ge der anderen Parteien unterst&#252;tzt, so dass auch f&#252;r die Personalvorschl&#228;ge der CDU mit zwei Stadtr&#228;ten (Schule und Hochbau) sowie die von den Gr&#252;nen gestellte &#8220;Superstadtr&#228;tin&#8221; Dr. Sibyll Klotz (Stadtplanung, Soziales, Gesundheit u.a.) deutliche Mehrheiten zustande kamen. Selbst der wegen seiner problematischen Kommunikation in der letzten Wahlperiode wenig beliebte Stadtrat Oliver Schworck (SPD) wurde mit ausreichender Mehrheit in seinem neuen Amt als Jugendstadtrat best&#228;tigt.<span id="more-3102"></span></p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-3104 alignleft" title="Torgauer-01" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-01-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Rund um den Sch&#246;neberger Gasometer best&#228;tigt die Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung noch einmal die ohnehin klare Beschlusslage, dass das Rot/Gr&#252;n sich f&#252;r eine umgehende Schlie&#223;ung der Torgauer Stra&#223;e an ihrem &#246;stlichen Ende stark machen will. Dadurch soll der zur Zeit umfangreiche Baustellen- und Gewerbeverkehr von den anliegenden Wohngebieten fort gelenkt und verhindert werden, dass Gro&#223;ank&#252;ndiger Reinhard M&#252;ller den Verkehr f&#252;r seine ehrgeizigen Bauvorhaben im n&#246;rdlichen Bereich des Gel&#228;ndes nicht wie bisher &#252;ber eine fu&#223;g&#228;ngerbevorrechtigte Behelfsausfahrt Richtung Rote Insel, sondern wie vorgesehen entweder &#252;ber die vom Vorhabentr&#228;ger zu bauende Planstra&#223;e zum Sachsendamm (teuer) oder aber direkt in die &#252;berf&#252;llte Dominicusstra&#223;e unmittelbar unter der S-Bahnbr&#252;cke (fahrtechnisch anspruchsvoll) abwickelt.</p>
<p>Interessant (und nach Darstellung mehrerer Teilnehmer an den Abstimmungsgespr&#228;chen inhaltlich unstrittig) ist in der Vereinbarung auch, dass das Tempelhofer Forum mit seinem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Wolfgang Koch evaluiert werden soll. Dabei soll gepr&#252;ft werden, ob sich die dort stattfindenden Fortbildungsangebote nicht besser und kosteng&#252;nstiger sowie in weniger teuren R&#228;umlichkeiten durch andere Tr&#228;ger und ohne umfangreiche Finanzierung durch den Bezirk abwickeln lassen. Das Tempelhofer Forum wurde unter anderem <a title="Bericht Lokalpolitiker" href="http://bi-gasometer.de/lokalpolitiker" target="_blank">kritisiert</a>, weil sein Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und &#8220;Hausherr&#8221; Wolfgang Koch sich in der Vergangenheit umfangreich damit besch&#228;ftigt hatte, Kontakte zwischen der EUREF AG, Reinhard M&#252;ller und anderen Sponsoren einerseits und der damaligen Jugendstadtr&#228;tin Angelika Sch&#246;ttler zu pflegen und wie bestellt wirkende Propaganda-Berichterstattung &#252;ber die Aktivit&#228;ten der EUREF am Gasometer &#252;ber den ebenfalls in den R&#228;umen des Tempelhofer Forums sitzenden Verein paperpress abzusetzen.</p>
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		<title>Datenschutz verbessert</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/11/03/datenschutz-verbessert/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 17:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Einwendungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ehemalige Bezirksverordnete Rolf Br&#252;ning (Gr&#252;ne) hat mit einer Anfrage beim Berliner Datenschutzbeauftragten f&#252;r eine Verbesserung der Verwaltungspraxis beim Amt des Sch&#246;neberger Baustadtrates Bernd Kr&#246;mer (CDU) gesorgt. Wie der Berliner Datenschutzbeauftragte unter dem 05.10.2011 mitteilte, bedurften die Vertragsmuster der Baubeh&#246;rde &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/11/03/datenschutz-verbessert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Kopie-von-Hamster.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3089" title="Kopie von Hamster" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Kopie-von-Hamster-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Der ehemalige Bezirksverordnete Rolf Br&#252;ning (Gr&#252;ne) hat mit einer Anfrage beim Berliner Datenschutzbeauftragten f&#252;r eine Verbesserung der Verwaltungspraxis beim Amt des Sch&#246;neberger Baustadtrates Bernd Kr&#246;mer (CDU) gesorgt. Wie der <a title="Brief Datenschutzbeauftragter" href="http://www.bi-gasometer.de/download/dokument/2011-10-05%20Datenschutz.pdf" target="_blank">Berliner Datenschutzbeauftragte unter dem 05.10.2011 mitteilte</a>, bedurften die Vertragsmuster der Baubeh&#246;rde einer Verbesserung des Datenschutzes.</p>
<p>Bei der B&#252;rgerbeteiligung zum umstrittenen Bebauungsplan 7-29 (Kerngebiet am Gasometer) hatte das Bezirksamt mit einem schlampig gemachten Vertrag die Einwendungen von &#252;ber 150 B&#252;rgern in Kopie an ein vom Vorhabentr&#228;ger bezahltes Planungsb&#252;ro weiter gegeben, ohne dieses zur Verschwiegenheit und datenschutzrechtlich ordnungsgem&#228;&#223;en Behandlung dieser Daten vertraglich zu verpflichten. Dies war von betroffenen B&#252;rgern und Br&#252;ning im Verlauf des Verfahrens immer wieder kritisiert worden. Es mag niemand gern, wenn das nicht vertraglich zu Verschwiegenheit und Datenschutz verpflichtete Planungsb&#252;ro Namen und Anschriften s&#228;mtlicher Gegner eines Planungsvorhabens und deren Eingaben einfach so erh&#228;lt.</p>
<p>Ein sch&#246;ner Erfolg f&#252;r Rolf Br&#252;ning, der aus ganz offensichtlich nicht mit seiner Arbeit als Bezirksverordneter zusammen h&#228;ngenden Gr&#252;nden von seiner Partei f&#252;r die kommde Periode noch nicht einmal f&#252;r einen Nachr&#252;ckerplatz auf der BVV-Liste nominiert wurde.</p>
<p>&#220;brigens: Das oben stehende Bild eines Graffitis hat der auf Street-Art versessene Br&#252;ning aus seinem Archiv zur Verf&#252;gung gestellt.</p>
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		<title>Provinzgeschichten: Gelder, Sponsoren und Eitelkeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 05:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>

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		<description><![CDATA[KITS Nr. 39; Quelle: Bezirksamt TS Unsere Seite &#252;ber Lokalpolitiker am Gasometer ist fertig: Einflussnahme kann so einfach sein, wenn die Politik keine Distanz zu fremden Geldern h&#228;lt. Bereits 2009 hatten wir die Grundregeln des Lobbying am Beispiel der Energie-Universit&#228;t &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/24/provinzgeschichten-gelder-sponsoren-und-eitelkeiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_2927" class="wp-caption alignright" style="width: 276px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/Kits-04.jpg"><img class="size-medium wp-image-2927" title="Kits-04" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/Kits-04-266x300.jpg" alt="" width="266" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">KITS Nr. 39; Quelle: Bezirksamt TS</dd>
</dl>
</div>
<p>Unsere <a title="Bericht Lokalpolitiker" href="http://bi-gasometer.de/lokalpolitiker" target="_blank">Seite &#252;ber Lokalpolitiker am Gasometer</a> ist fertig: Einflussnahme kann so einfach sein, wenn die Politik keine Distanz zu fremden Geldern h&#228;lt. Bereits 2009 hatten wir die <a title="Artikel Lobbying" href="http://www.bi-gasometer.de/lobbying/" target="_blank">Grundregeln des Lobbying</a> am Beispiel der Energie-Universit&#228;t dargestellt. Die Regeln zur Korruptionserkennung und -bek&#228;mpfung sind schlicht, die Rezepte f&#252;r die Einflussnahme auf Provinzpolitiker auch. Regeln f&#252;r gutes Verhalten gegen&#252;ber Interessen Au&#223;enstehender scheinen jedoch in Sch&#246;neberg nicht zu gelten.</p>
<p>Da kauft der fr&#252;here Bezirksb&#252;germeister einen Maulkorb f&#252;r 630 EUR monatlich. Da tricksen und l&#252;gen Stadtr&#228;te wie Bernd Kr&#246;mer (CDU) nach Herzenslust, wenn es darum geht, einem Vorhabentr&#228;ger am Gasometer Vorteile zu verschaffen. Die Jugendstadtr&#228;tin und Spitzenkandidatin der SPD verstrickt sich in ein undurchsichtiges Geflecht aus nicht abgerechneten Sponsorengeldern, fremdfinanzierter Selbstdarstellung und Gef&#228;lligkeiten aller Art. Da werden Posten in der Bezirksverwaltung aufgespalten zwischen Rathaus Friedenau und einer Villa in Tempelhof, w&#228;hrend der Stelleninhaber sich mit weitschweifigen Gesellschaftsgeschichten als bezirksamtsgef&#246;rderter Gesellschaftskolumnist a la <a title="Wikipedia: Fernsehserie Kir Royal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kir_Royal_%28Fernsehserie%29" target="_blank">Baby Schimmerlos</a> besch&#228;ftigt.</p>
<p>Dies und die pers&#246;nlichen Wege der Politiker und Akteure in Sch&#246;neberg waren uns eine eigene Seite wert. Unter <a title="Bericht Lokalpolitiker" href="http://bi-gasometer.de/lokalpolitiker" target="_blank">Lokalpolitiker</a> lesen Sie mehr &#252;ber Geschichten aus der kleinen Provinz Sch&#246;neberg.</p>
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		<title>Lesung: Korrupt!?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 18:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Korrupt? Lesung und Diskussion Donnerstag, 20.10.2011 um 20.00 Uhr Spenersaal Leberstra&#223;e 7, 10829 Berlin (Erdgeschoss) Der Eintritt ist frei. Der investigative Journalist und Autor Mathew D. Rose &#8211; bekannt durch mehrere Ver&#246;ffentlichungen &#252;ber den Berliner Filz &#8211; liest aus seinem &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/lesung-korrupt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrupt-Image_cut.jpg"><img class="size-medium wp-image-3024 alignleft" title="Korrupt-Image_cut" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrupt-Image_cut-191x300.jpg" alt="Titel: Korrupt?" width="191" height="300" /></a><strong>Korrupt? </strong><br />
<strong>Lesung und Diskussion Donnerstag, 20.10.2011<br />
um 20.00 Uhr</strong><br />
Spenersaal Leberstra&#223;e 7, 10829 Berlin (Erdgeschoss)<br />
Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Der investigative Journalist und Autor Mathew D. Rose &#8211; bekannt durch mehrere Ver&#246;ffentlichungen &#252;ber den Berliner Filz &#8211; liest aus seinem j&#252;ngst erschienenen Buch unter anderem &#252;ber &#8220;Das erste Private-Energie-Universit&#228;ts-Partyzelt der Hauptstadt am Gasometer&#8221;</p>
<h2>&#220;ber den Autor</h2>
<p>Mathew D. Rose, geb. 1954 in New York, ist studierter Historiker und arbeitet seit vielen Jahren als investigativer Journalist in Deutschland. Mitte der 1990er Jahre hat er sich durch die Aufdeckung von Korruption und Vetternwirtschaft in Berlin, den „Berliner Filz“, einen Namen gemacht.<span id="more-3023"></span></p>
<p>Seine Ver&#246;ffentlichungen f&#252;hrten u.a. zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss Landesbank-Skandal. Rose tritt h&#228;ufig in Diskussionsveranstaltungen auf, er hat in Der Spiegel, Handelsblatt, ManagerMagazin und verschiedenen Tageszeitungen ver&#246;ffentlicht sowie mehrere B&#252;cher geschrieben.</p>
<h2>&#220;ber das Buch</h2>
<p>Vertreten Politiker wirklich den Willen des Volkes? Oder arbeiten sie auf eigene Rechnung? Mathew D. Rose folgt (unter anderem am Sch&#246;neberger Gasometer) der Spur des Geldes und wirft einen Blick hinter die Finanzkulissen von Parteien und Politikern. Er enth&#252;llt: Politik funktioniert nach den Gesetzen des Big Business. Geld und Macht bestimmen immer &#246;fter die politischen Entscheidungen. Die Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben.</p>
<p>Ein ganzes Kapitel befasst sich mit der Einflussnahme und den Geldfl&#252;ssen rund um den Sch&#246;neberger Gasometer. Warum viele bekannte Politiker dort H&#246;flichkeitsbesuche machten und wie die Bezirkspolitiker und die &#214;ffentlichkeit beeinflusst wurden. Ein Krimi aus dem Berliner Polit-Alltag. Und ein leidenschaftliches Pl&#228;doyer f&#252;r weniger Parteienwirtschaft und mehr Demokratie.</p>
<p>Eine Veranstaltung der BI Gasometer. F&#252;r politische Kultur. Gegen Korruption und Amtsmissbrauch.</p>
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		</item>
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		<title>Kr&#246;mer: Unwahrheit, keine L&#252;ge</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/kroemer-unwahrheit-keine-luege/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 18:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[BVV]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
		<category><![CDATA[Unwahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Lokalpolitiker l&#252;gen nicht. Sie sagen versehentlich die Unwahrheit. So zum Beispiel Bernd Kr&#246;mer (CDU), damals Baustadtrat zu dem heiklen Thema, ob oder ob nicht der &#8220;Investor&#8221; (gemeint ist der Vorhabentr&#228;ger) am Gasometer &#252;berhaupt einen eigenen finanziellen Beitrag zur Altlastensanierung der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/kroemer-unwahrheit-keine-luege/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/kroemer-grinser.jpg"><img class="size-full wp-image-2972 alignleft" title="kroemer-grinser" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/kroemer-grinser.jpg" alt="" width="139" height="121" /></a>Lokalpolitiker l&#252;gen nicht. Sie sagen versehentlich die Unwahrheit. So zum Beispiel Bernd Kr&#246;mer (CDU), damals Baustadtrat zu dem heiklen Thema, ob oder ob nicht der &#8220;Investor&#8221; (gemeint ist der Vorhabentr&#228;ger) am Gasometer &#252;berhaupt einen eigenen finanziellen Beitrag zur Altlastensanierung der Nordspitze geleistet hat. Hat er m&#246;glicherweise nicht. Man wei&#223; es nicht, weil das Bezirksamt zwar schnell dabei war, eigene Gelder f&#252;r die Altlastensanierung an den Vorhabentr&#228;ger zu &#252;berweisen, jedoch keine Abrechnungspflicht vereinbarte. Wie wir im <a title="Bericht Nordspitze" href="http://bi-gasometer.de/nordspitze" target="_blank">&#8220;Nordspitzenreport&#8221;</a> ausf&#252;hrlich recherchiert und dargestellt haben.</p>
<p>Bernd Kr&#246;mer hatte in der BVV vom 16.03.2011 gesagt:</p>
<blockquote><p>„Die Gr&#252;nfl&#228;che (Nordspitze) wurde teilweise vom Investor bezahlt.“</p></blockquote>
<p>Das war so nicht richtig, versehentlich gelogen, daher geplaudert. Denn es wei&#223; keiner, weil keine Abrechnungspflicht vereinbart wurde. Auf eine entsprechende Frage in der folgenden BVV vom 13.04.2011 wurde Kr&#246;mer dazu befragt &#8211; und reagierte arrogant ausweichend. Und <span id="more-2966"></span>wiederholte die problematische Behauptung zur Sicherheit gleich noch mal. Im Wortlaut:</p>
<blockquote><p>Meine Frage betrifft eine &#196;u&#223;erung von Herrn Kr&#246;mer in der letzten BVV vom 16. M&#228;rz diesen Jahres zur Drucksache 1729/XVIII. Herr Kr&#246;mer hat, Sie haben gesagt: „Die Gr&#252;nfl&#228;che (Nordspitze) wurde teilweise vom Investor bezahlt.“ Entspricht diese Aussage der Wahrheit und, wenn ja, mit welchem Betrag hat sich der Investor an der Nordspitzensanierung und der Gr&#252;nfl&#228;chengestaltung beteiligt?</p></blockquote>
<p>Kr&#246;mer erkennt schon, dass er beim Dahinplaudern ertappt wurde. Angriff ist da die beste Verteidigung &#8211; er antwortet:</p>
<blockquote><p>Sch&#246;nen Dank zun&#228;chst daf&#252;r, dass Sie mir mit Ihrer Fragestellung unterstellen, das Bezirksamt w&#252;rde bewusst l&#252;gen. Aber auch diese Fragestellung &#252;ber die Beteiligung des Investors an den Kosten hatten wir ja auch l&#228;nger nicht, seit ca. einem Jahr nicht mehr, insofern werde ich das gern auch noch mal vortragen. <strong>Der Investor des Euref-Projekts auf dem ehemaligen Gasag-Standort Sch&#246;neberg hat sich entsprechend dem Sanierungsvertrag an der Altlastensanierung der Gasag-Nordspitze beteiligt.</strong><sup><a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/kroemer-unwahrheit-keine-luege/#footnote_0_2966" id="identifier_0_2966" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="hier wird die nicht beweisbare, letztlich m&amp;#246;glicherweise falsche Behauptung wiederholt">1</a></sup> Im Rahmen der Mitteilung zur Kenntnisnahme zur Drucksache 1106/XVIII der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg wurde in diesem Zusammenhang mitgeteilt – ich zitiere mit Einverst&#228;ndnis des Herrn Vorstehers aus meiner eigenen Mitteilung – : ‚Das vom Bezirksamt Tempelhof-Sch&#246;neberg im Jahr 2007 beauftragte Gutachterb&#252;ro hat f&#252;r die Gasag-Nordspitze Sanierungskosten in H&#246;he von ca. 2.050.000 Euro f&#252;r die gesamte Fl&#228;che ermittelt. Die anteiligen Kosten f&#252;r die Parkfl&#228;che belaufen sich laut Gutachten auf ca. 1,4 Mio Euro. Das Bezirksamt hat sich &#8211; laut Sanierungsvertrag zwischen der Gasag, dem Investor der Euref-Fl&#228;che und dem Land Berlin vom 6. November 2008 in H&#246;he von 400.000 Euro an den Sanierungskosten ausschlie&#223;lich f&#252;r den Bereich der Parkfl&#228;che beteiligt. Die Mittel hierzu entstammten dem Kapitel 4610, Titel 89339 und wurden im Dezember 2008 ausgezahlt. Die &#252;brigen Kosten sind laut Vertrag zu 750.000 Euro auf die Gasag und der restliche Betrag auf den Investor verteilt.’</p>
<p><strong>Die genaue H&#246;he des vom Investor aufgewendeten Betrags ist dem Bezirksamt nicht bekannt. Die Altlastensanierung wurde zwischenzeitlich durch den Investor durchgef&#252;hrt.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Der letzte Absatz sollte eigentlich hei&#223;en: &#8220;Ich wei&#223; es nicht. Leider habe ich irref&#252;hrende Vermutungen verbreitet. Tut mir leid, versehentlich die Unwahrheit gesagt zu haben. Ich werde nie wieder die Unwahrheit sagen oder Halbwahrheiten verbreiten wie nochmals im ersten Teil meiner Antwort.&#8221;</p>
<p>Aber so einen Satz werden wir von diesem Bezirkspolitiker vermutlich nie h&#246;ren.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2966" class="footnote">hier wird die nicht beweisbare, letztlich m&#246;glicherweise falsche Behauptung wiederholt</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Guten Abend!</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 11:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da musste man sich erst mal die Augen reiben: Kaum zu glauben, was man da sah in der Abendschau am 3. Oktober 2011. War das wirklich das Gasometer-Gel&#228;nde Sch&#246;neberg in seinem jetzigen Zustand? Der markante Gasbeh&#228;lter ist nat&#252;rlich fotogen, und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/09/guten-abend/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da musste man sich erst mal die Augen reiben: Kaum zu glauben, was man da sah in der Abendschau am 3. Oktober 2011. War das wirklich das Gasometer-Gel&#228;nde Sch&#246;neberg in seinem jetzigen Zustand?</p>
<div id="attachment_2637" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Containerdorf-e1314430981130.jpg"><img class="size-medium wp-image-2637" title="Containerdorf am Gasometer" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Containerdorf-300x225.jpg" alt="Containerdorf am Gasometer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Containerdorf am Gasometer</p></div>
<p>Der markante Gasbeh&#228;lter ist nat&#252;rlich fotogen, und die Kamera setzte ihn immer wieder in Szene – allerdings ohne die <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/27/denkmalschandung-und-druckgeblase/">zahlreichen L&#246;cher</a>, die roten T&#252;ren, die umgebenden Container und die immer weiter um sich greifenden technischen Ger&#228;te f&#252;r Klimatechnik und Gebl&#228;se, die offenbar notwendig f&#252;r das Betreiben eines funktionierenden Fernsehstudios sind.</p>
<p>Daf&#252;r gab es reichlich Schaubilder des Projektentwicklers aus der Vogelperspektive, die immer wieder mal kurz eingeblendet und mit der Kamera im Schwenk gezeigt wurden. Ordentlich kommentiert wurden sie nicht. Aber es ging ja ohnehin so schnell, dass der Abendschau-Zuschauer sich genauso wenig einen Eindruck verschaffen konnte wie vom tats&#228;chlichen Zustand des Gel&#228;ndes heute.</p>
<p><span id="more-3000"></span></p>
<div id="attachment_2998" class="wp-caption alignright" style="width: 391px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-005.jpg"><img class="size-medium wp-image-2998" title="Blick auf abgedeckten belasteten Boden und Baustelle am Park" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-005-300x225.jpg" alt="Blick auf abgedeckten belasteten Boden und Baustelle am Park" width="381" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf abgedeckten belasteten Boden und Baustelle am Park</p></div>
<p>Ein weiter Blick &#252;ber den Park an der Nordspitze lie&#223; das „Europ&#228;ische Energie Forum“ ganz weit weg erscheinen. Wen interessiert es, dass sich die immer wieder gezeigte Baustelle direkt am Park befindet und <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/">wie hoch dort gebaut wird</a>. H&#228;tte man nicht den Weitblick gew&#228;hlt, w&#228;re au&#223;erdem aufgefallen, dass da noch ein paar seltsame Haufen liegen, mit Planen bedeckt. Das <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/15/nordspitze-vorm-spielen-wird-gewarnt/">mit Altlasten verseuchte Erdreich</a> aus der Baugrube, das seit Mitte August (!) seiner Entsorgung harrt.</p>
<p>Weiteres Highlight: Der Protagonist des Films Projektentwickler Reinhard M&#252;ller. In den Nebenrollen: Andreas Knie (INNOZ), Klaus Wowereit und Bernd Kr&#246;mer. Die Botschaft des Films: Es gehe voran bei Euref. Regie f&#252;hrte die RBB-Reporterin Heike Boldt-Sch&#252;ler. Wann der Film entstand, hat man dem Zuschauer im &#220;brigen gleich vorenthalten. Anlass war n&#228;mlich ein &#252;berhaupt nicht mehr aktueller Zusammenhang: Eine Grundsteinlegung am 14 September 2011 auf dem Gel&#228;nde in Anwesenheit des Wahlk&#228;mpfers Klaus Wowereit.</p>
<p>So erstaunlich wie die Bilder des offensichtlich versp&#228;tet nachgeschobenen Beitrags waren die Kommentare der Reporterin. Darunter Folgender, nachdem sich Stadtrat Bernd Kr&#246;mer vor der Schmiede zu einem Statement aufgestellt hatte (und nicht vor den von ihm genehmigten Containern im Denkmalbereich gleich daneben):</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Der Bezirk h&#228;tte den kleinen Park [gemeint ist die Nordspitze] nicht finanzieren k&#246;nnen und auch nicht den gasgetr&#228;nkten Boden oder die Altbauten saniert. Das &#252;bernahm Euref-Vorstand M&#252;ller.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Warum sollte es Bernd Kr&#246;mer nicht auch bei dieser Reporterin versuchen mit dem <a href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">M&#228;rchen von der Nordspitze</a>. Das geh&#246;rt zu seinem Standard-Repertoire wie die Anpreisung von „Euref“ als „Leuchtturmprojekt“. Wer ihr wohl erz&#228;hlt haben mag, dass der Boden, welchen sie auch immer meinte, „gasgetr&#228;nkt“ gewesen sei und dass der Bezirk und nicht der Eigent&#252;mer, die Altbauten zu sanieren h&#228;tte?</p>
<p>Auch die TU d&#252;rfte ihre besondere Freude gehabt haben. Reinhard M&#252;ller gab folgendes Statement ab, nachdem die Reporterin kommentiert hatte, eine private Energie-Universit&#228;t komme nicht, aber die TU biete in Zukunft Masterstudieng&#228;nge an:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, wir haben viel, viel mehr bekommen, als wir je erhofft haben. Wir haben hier heute Promotionsrecht. Wir haben eine staatliche Anerkennung. Das alles ist bei einer privaten Energie-Universit&#228;t sehr schwierig und insofern sind wir mehr als zufrieden.</p></blockquote>
<div id="attachment_2999" class="wp-caption alignright" style="width: 426px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-012.jpg"><img class="size-medium wp-image-2999 " title="Andocken einer Druckluftschleuse am Gasometer Ende August" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-012-300x225.jpg" alt="Andocken einer Druckluftschleuse am Gasometer Ende August" width="416" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Andocken einer Druckluftschleuse am Gasometer Ende August</p></div>
<p>Ach ja, und dann war da noch die Rede von der <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/05/07/lack-ab-rost-ab/">Sanierung des Gasometers</a>, die laut Bezirk schon 2009 vertragsgem&#228;&#223; begonnen hat. O-Ton Reinhard M&#252;ller:  &#8220;<em>Wir haben mit der Sanierung des Gasometers begonnen, das wird leider drei Jahre dauern, weil wir eine besondere Laser-technologie hier verwenden, die besonders energieschonend ist.&#8221;</em></p>
<p>Gute Nacht!</p>
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