Einwendungen

Einwendungen zum B-Plan 7-29 (Gasometer-Gelände)

Die BI Gasometer dokumentiert hier in anonymisierter Form Einwendungen und Eingaben von Anwohnern des Gasag-Geländes in der frühzeitigen und förmlichen Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan 7-29. Hier werden nur die bereits eingesandten Einwände veröffentlicht. Gern veröffentlichen wir auch Ihre Einwendungen. Bitte schicken Sie uns Ihren Brief an das Bezirksamt als Datei oder PDF (an webmaster@bi-gasometer.de )und machen Sie möglichst vorab Ihren Namen und die persönlichen Details unkenntlich.

Einwände aus der förmlichen Bürgerbeteiligung

Bereits eingesandt wurden uns die folgenden Einwendungen:

  1. Anwohner Ebersstraße 76: Verschattung, Lärm, Denkmalschutz bezüglich der Stützwand Torgauer Straße/Dominicusstraße (PDF / DOC)
  2. Dr. Elisabeth Ziemer, die frühere Bezirksbürgermeisterin (Leberstraße): Nutzungskonzept, Planstraße/Verkehr, Denkmal, Nordspitze (PDF / DOC)
  3. Ein Stadtplaner aus der BI: Abwägungs- und Planungsdefizite (PDF)
  4. Anwohner aus der Cheruskerstraße: Kerngebietsausweisung, fehlerhafte Schallmessungen, Erschließung, Verkehr (PDF)
  5. Anwohner aus der Cheruskerstraße: Risse im Gebäude (PDF)
  6. Anwohner aus der Leuthener Straße: Planungsrechtliche Unzulässigkeit eines Kerngebiets, warum und was stattdessen ging (PDF)
  7. Anwohner aus der Cheruskerstraße 10/2: Flimmerleuchten der Werbung und warum die Lebensqualität des ruhigen “Familienkiezes” beeinträchtig wird (PDF)
  8. Anwohner aus der Gotenstraße: Die Nachtigall singt nicht mehr, Lärmbelastung, übermäßige Grundstücksausnutzung (PDF)
  9. Anwohner aus der Feurigstraße: Gebäudehöhen, die “S-Bahn-Schlucht”, Sicherheit der S-Bahn, kein festgeschriebenes Nutzungskonzept (PDF)
  10. Anwohner aus der Cheruskerstraße: 24 verschiedene Bedenken, u.a. fehlende Prüfung des Nutzungskonzepts im Hinblick auf zahllose ähnliche Standorte (PDF)
  11. Ältere Anwohnerin aus der Dominicus-/Eberstraße: Ruhiges und sicheres Wohnen muss im Vordergrund stehen. Der Bezirk bedient mit einer solchen Planung die Interessen von Immobilienanlegern ohne Grund und schraubt damit die Belastungen bei Lärm und Verschattung für die Wohnbevölkerung grundlos nach oben (PDF)
  12. Planungsrechtliche und politische Bedenken eines Anwohners, der früher beruflich oft mit derartigen Planungsprozessen befasst war (PDF)
  13. Eine BI-Aktive bringt es auf zwei Seiten auf den Punkt: Einseitiges Planungsverfahren, unmäßige Bebauung, der Gasometer wird verschandelt (PDF)
  14. Sprachlich sehr klar und extrem vernichtend: Unsere Aktive befasst sich eigentlich “nur” mit der fehlerhaften Kerngebietsausweisung, Denkmalschutz, Verkehr und dem Rätsel der Nordspitze. Umso treffender die Zusammenfassung auf Seite 7 – lesen Sie selbst (PDF).
  15. Verquickung von Bezirksamt und Projektentwickler, nebulöse Planungsziele, politische Probleme der Planung werden angesprochen (PDF)

Einwände aus der frühzeitigen Bürgerbeteiligung

  1. Einwände-01 Eine Anwohnerin aus der Leberstraße zeigt Verfahrensfehler und eine unzusammenhängende Planung des Bezirksamts auf. Fehlerhafte Verkehrsplanung, fragwürdiger Umgang mit der seit Jahrzehnten stillgelegten S-Bahntrasse zwischen Gasometer und Cheruskerstraße sowie die fehlenden Bezüge zu umliegenden Entwicklungsgebieten werden kritisiert.
  2. Einwände-02 Ein Anwohner aus der Cheruskerstraße beschäftigt sich ausführlich mit den formalen Versäumnissen der Planung und den Merkwürdigkeiten und Rätseln um das angebliche Nutzungskonzept.
  3. Einwände-03 Anwohner und Wohnungseigentümer aus der Gotenstraße weisen darauf hin, dass u.a. ihre Aussicht von der Terrasse verschandelt wird.
  4. Einwände-04 Ein Anwohner aus der Cheruskerstraße zeigt Bezüge zu politischen Skandalen der Vergangenheit auf und weist auf den umfangreichen Büroleerstand hin.
  5. Einwände-05 Ein Anwohner aus der Cheruskerstraße macht sich Gedanken zur Fragwürdigkeit des Nutzungskonzepts und der problematischen Verkehrsanbindung in der Planung des Bezirksamts. Er formuliert in 11 Punkten die Ansprüche der Anwohner an eine Neuplanung.
  6. Einwände-06 Eine Anwohnerin aus der Leberstraße weist besonders auf die planungsrechtlichen Probleme des Vorhabens hin. Kritisiert werden Mängel des Planungsverfahrens und ein ungeklärter Umgang mit der sog. “Nordspitze”.
  7. Einwände-07 Eine Anwohnerin aus der Herbertstraße geht auf den aus ihrer Sicht fragwürdigen Hintergrund des Projektentwicklers ein, der seine Projekte in der Vergangenheit skandalträchtig mit Außenwerbung koppelte (Brandenburger Tor). Kritisiert wird die oberflächliche Außendarstellung des Bezirksamts und gigantomanische Planung.
  8. Einwände-08 (BI Westtangente) Der BI Westtangente haben wir es zu verdanken, dass Schöneberg heute nicht Teil einer Stadtautobahn ist. Die Autobahn verendete nach der erfolgreichen Arbeit der BI am Sachsendamm und soll jetzt exklusiv auf das Gasag-Gelände verlängert werden. Die BI Westtangente hat ebenfalls Einwendungen erhoben.
  9. Einwände-09 Eine Anwohnerin aus der Leberstraße bringt es ganz gut auf den Punkt und fordert wie die BI Gasometer: Erhalt des Gasometers, Einhaltung der Berliner Traufhöhe, Schwerpunkt der Nutzung Wohnbebauung, Schwerpunkt Energie (Niedrigenergiehäuser u.a.), autofreie Planung. Besonders wichtige Forderung: Beteiligung der Anwohner und nicht “Selbstbedienung” für einen Projektentwickler.
  10. Einwände-10 Einer unserer Aktiven aus der Cheruskerstraße kritisiert zu Recht die völlig fehlende Folgenabschätzung im Bereich Verkehr sowie das einseitig zu Lasten der Anwohner abgekürzte Verfahren. Bemängelt wird auch, dass die notwendigen Begleituntersuchungen (Verkehr, Lärmgutachten, Naturschutz, Lichtsmog u.a.) bisher nicht in Auftrag gegeben wurden, so dass eine realistische Einschätzung der Planungen für die Anwohner nicht möglich ist.

Dies ist nur ein kleiner, nicht repräsentativer Ausschnitt der uns eingesandten Stellungnahmen und Einwendungen. Die Veröffentlichung dient dazu, die Standpunkte der Betroffenen darzustellen und die weitere Diskussion einzuleiten.

4 Responses to Einwendungen

  1. Pingback: bi-gasometer.de » Blog Archive » Einwände der Anwohner

  2. Pingback: bi-gasometer.de » Blog Archive » 120 Einwendungen verschiedener Anwohner

  3. neuman says:

    HALLO GIBT ES NOCH IRRGENDEINE EINE MÖGLICHKEIT DEN BAU ZU STOPPEN??? DIESER BAU ZERSTÖRT UNSER BEZIRK UNSERN KIEZ.
    SIND DIE GRÜNEN FÜR DEN BAU ODER GEGEN DEN BAU??? KÖNNEN DIE UNS NICHT WEITERHELFEN??? BIN LEIDER NICHT SO INFORMIERT.

    GRUß

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