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	<title>bi-gasometer.de &#187; B-Plan</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Leuchtturm 2012 im Dunkel</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 20:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
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		<description><![CDATA[Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2012/01/21/leuchtturm-2012-im-dunkel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran.jpg"><img class="alignright  wp-image-3183" title="Gasometer_Kran" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran-300x225.jpg" alt="Abendd&#228;mmerung mit Gasometer und Kran" width="435" height="324" /></a>Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden Gasbeh&#228;lters nichts zu sehen.</p>
<p>Auch die Sanierung und Neueinrichtung des alten Maschinen- und Kesselhauses von Alfred Messel, in dem ja im Sommer laut offiziellen Ausk&#252;nften die TU Studieng&#228;nge abhalten will, scheint nur z&#246;gerlich zu erfolgen. Geheimnisvoll hatte es in <a title="Information TU Belrin" href="http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2011/mai_2011/medieninformation_nr_1272011/">Pressemeldungen des vergangenen Sommers</a> ja gehei&#223;en:</p>
<blockquote><p>„Finanziert durch externe Investoren, werden die 1.700 Quadratmeter Nutzfl&#228;che des denkmalgesch&#252;tzten roten Backsteingeb&#228;udes in den n&#228;chsten Monaten f&#252;r den Wissenschaftsbetrieb umgebaut und denkmalgesch&#252;tzt saniert.“</p></blockquote>
<p>Apropos Dunkelheit, die „Nightscreen“-Werbefl&#228;che am Gasometer leuchtet schon seit Weihnachten nicht mehr. Sie wurde abgeschaltet, als immer mehr Leuchtdioden ausfielen. Dass die defizit&#228;re Anlage derzeit f&#252;r entbehrlich gehalten wird, ist wohl bezeichnend. Schlie&#223;lich wurden auch 2011 keine Gewinne erzielt. Hat das <a href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung/" target="_blank">sinnlose „gro&#223;e Flimmern“</a> an einem Baudenkmal ein endg&#252;ltiges Ende gefunden?<span id="more-3182"></span></p>
<p>Da k&#246;nnte sich die Nachfolgerin von Bernd Kr&#246;mer, die neue Stadtr&#228;tin f&#252;r Stadtplanung Sibylle Klotz, gl&#252;cklich sch&#228;tzen. Wir hatten 2010 prognostiziert: „Eine Sanierung des Gasometers wurde durch den `Sanierungsvertrag´ nicht erreicht. Stattdessen hat sich der Bezirk eine langfristige Leuchtwerbung eingehandelt, f&#252;r die es weder wirtschaftlich noch denkmalpflegerisch einen nachvollziehbaren Grund gibt. Der Bezirk hat sich &#252;ber den Tisch ziehen lassen oder sogar absichtlich den Eigent&#252;mer zu Lasten des Denkmalschutzes beg&#252;nstigt. Mit dieser Altlast d&#252;rfen sich dann die Amtsnachfolger von Baustadtrat Kr&#246;mer herumschlagen.“</p>
<p>Aber das ist nat&#252;rlich nicht die einzige „Altlast“ des ausgeschiedenen CDU-Stadtrats Kr&#246;mer. Der Bebauungsplan 7-29 beispielsweise liegt auch nach der erneuten <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/17/und-euref-macht-es-auch-nicht/" target="_blank">Abstimmung durch die Bezirksverordnetenversammlung</a> vor 10 Monaten am 16.2.2011 bislang nicht der zust&#228;ndigen Senatsverwaltung zur Pr&#252;fung vor. Dies ist aber ausdr&#252;cklich nach der ersten Pr&#252;fung als Auflage an den Bezirk gegeben worden. Ist auch beim zweiten Mal die Abstimmung unter Druck zu fr&#252;h erfolgt? Gibt es derzeit noch weiteren &#196;nderungsbedarf?</p>
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		<title>Torgauer I: Geheime Geschenke</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
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		<category><![CDATA[Torgauer Straße]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3119" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078.jpg"><img class="size-medium wp-image-3119" title="Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078-300x225.jpg" alt="Torgauer Stra&#223;e" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und befindet sich in der Torgauer Stra&#223;e. Alles andere als einladend, f&#252;hrt sie bergan und bietet neben holprigem Pflaster den vermutlich engsten B&#252;rgersteig Sch&#246;nebergs.</p>
<p>Ein gro&#223;es Immobilienschild am Sachsendamm verk&#252;ndet die Heilsbotschaft eines Immobilienprojekts, wenn man sich durch die Gasse hindurch wagt: Das „Europ&#228;ische Energieforum“ wirbt um Partner.</p>
<div id="attachment_3120" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072.jpg"><img class="size-medium wp-image-3120" title="Werbeschild am Sachsendamm" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072-300x225.jpg" alt="Werbeschild am Sachsendamm" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Werbeschild am Sachsendamm</p></div>
<p>Oben angekommen sieht man zun&#228;chst nichts von den <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/" target="_blank">Phantasien des Projektentwicklers</a> Reinhard M&#252;ller. Eine Einfahrt f&#252;hrt auf das Gel&#228;nde Torgauer Stra&#223;e 12-15, auf dem als erstes die schon lange ans&#228;ssige Firma Begatec zu sehen ist. Ein Backsteingeb&#228;ude an der Stra&#223;e in gotischem Stil verr&#228;t jedoch, wer hier einst residierte, n&#228;mlich die erste Gasanstalt s&#252;dlich von Berlin, die sich an der Berlin-Potsdamer-Eisenbahnstrecke 1871 niederlie&#223;. Das Reglerhaus diente der Einspeisung des Gases in das &#246;ffentliche Netz.<span id="more-3113"></span></p>
<div id="attachment_3121" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067.jpg"><img class="size-medium wp-image-3121 " title="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067-300x225.jpg" alt="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" width="350" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898</p></div>
<p>Die Torgauer verl&#228;uft weiter parallel zur Ringbahn zwischen dem S-Bahnhof Sch&#246;neberg und dem Bahnhof S&#252;dkreuz und ist damit die s&#252;dlichste Stra&#223;e auf der von Eisenbahntrassen umzingelten Sch&#246;neberger Insel. Deren Bebauung begann vor 140 Jahren – und die heutige Torgauer Stra&#223;e und die heutige Leberstra&#223;e waren die ersten Verkehrswege, die das neue Terrain s&#252;dlich der Kolonnenstra&#223;e erschlossen.</p>
<div id="attachment_3118" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061.jpg"><img class="size-medium wp-image-3118" title="Laterne an der Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061-225x300.jpg" alt="" width="246" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Laterne an der Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Heute bietet die westliche Torgauer Stra&#223;e den einmaligen Anblick verlassener Autowerkst&#228;tten, ges&#228;umt von einem Sammelsurium an unterschiedlichen Gaslaternen. Auch wenn man es kaum vermutet, hier soll an unterschiedlichen Modellen die vom Senat beschlossene und <a href="http://www.gaslicht-kultur.de/Gaslaternen.html" target="_blank">kritisierte</a> komplette Umr&#252;stung der Berliner Gaslaternen auf Energiesparlampen getestet werden. Das Ende einer &#196;ra, die mit der Errichtung der fr&#252;hesten &#8220;Englischen Gasanstalt&#8221; in Berlin 1826 begann und als erstes modernes st&#228;dtisches Versorgungsnetzwerk die St&#228;dtetechnik revolutionierte. Die heute noch bestehenden 44.000 Berliner Gaslaternen legen ein Zeugnis von dieser Erfolgsgeschichte ab, die nichts weniger als eine kulturelle Revolution einleitete.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Sch&#246;neberger Gasanstalt, die von je her von der schmalen Torgauer Stra&#223;e erschlossen wurde. Die hier geplante B&#252;rostadt braucht aufgrund ihrer Gr&#246;&#223;e von ca. 165.000 qm Geschossfl&#228;chen eine leistungsst&#228;rkere Anbindung an das Stra&#223;ennetz. Die kann wegen der Lage nur von S&#252;den erfolgen. Und das bedeutet, die Ringbahn muss unterquert werden. Diese Art der Erschlie&#223;ung ist im <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/" target="_blank">Bebauungsplan 7-29</a> festgeschrieben, sie ist damit Voraussetzung f&#252;r das mit diesem Bebauungsplan festgelegte Kerngebiet und seine wesentlich st&#228;rkere Ausnutzung des Grundst&#252;cks. Letztlich kann der B-Plan 7-29 ohne sie auch nicht rechtskr&#228;ftig werden, da planfestgestellte Bahnanlagen von dieser Zufahrtsstra&#223;e betroffen sind.</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088.jpg"><img class="size-medium wp-image-3123" title="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088-300x225.jpg" alt="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" width="251" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre</p></div>
<p>Die neue Planstra&#223;e soll die Torgauer Stra&#223;e ungef&#228;hr an der fr&#252;heren Ringbahnspitzkehre kreuzen. Letztere ist nur noch am alten Widerlager der Br&#252;ckenkonstruktion zu erkennen. Wie der Verlauf der neuen Stra&#223;e aufgrund der H&#246;henverh&#228;ltnisse aussehen wird, bleibt spannend. Jedenfalls soll die Torgauer Stra&#223;e dann an dieser Stelle gesperrt sein.</p>
<p>Nicht nur das verr&#228;t uns der Bebauungsplan 7-29, sondern auch, dass der Bezirk eine &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che westlich dieser neuen Stra&#223;e plant, und zwar auf der Nordseite des Bahndamms der Ringbahn, der kurz dahinter ja schon den Sachsendamm erreicht. Zwischen Sachsendamm und Planstra&#223;e soll also eine kaum nutzbare Gr&#252;nfl&#228;che entstehen – auf Kosten des Steuerzahlers. Das fand auch das Amt f&#252;r Natur des Bezirks absurd. In der erforderlichen Stellungnahme zum Bebauungsplan schrieb es:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topografie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rden in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt – in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p></blockquote>
<div id="attachment_3124" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081.jpg"><img class="size-medium wp-image-3124" title="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081-300x225.jpg" alt="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?</p></div>
<p>Das Urteil der Kollegen ficht bislang jedoch das Amt f&#252;r Planen unter <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Andreas Baldow</a> nicht an. Auch offenbar die Tatsache nicht, dass der Fl&#228;chen- nutzungsplan genau dort keine Gr&#252;nanlage vorsieht! Die in seiner Argumentation vorgeschobene Notwen-digkeit einer Fu&#223;- und Radweg-verbindung an dieser Stelle sollte angesichts der Sperrung der Torgauer Stra&#223;e kein Problem darstellen und keine zus&#228;tzlichen Fl&#228;chen n&#246;tig machen. Au&#223;erdem verteidigt das Amt f&#252;r Planen die Gr&#252;nfl&#228;che als „integralen Teil der Landschaftsplanung“ im Rahmen des Stadtumbaus S&#252;dkreuz. Erstaunlich ist da nur, dass die Fl&#228;che bei der ersten Aufstellung des Bebauungsplans nicht von Interesse war.</p>
<p>Erst bei der zweiten Beteiligung taucht das zweifelhafte St&#252;ck Gr&#252;n im April 2009 in seiner jetzigen Ausdehnung auf. Direkt gegen&#252;ber auf der anderen Seite der Torgauer liegt laut neuem B-Plan 7-29 im &#220;brigen in der Zukunft dann ein 55 m hohes Geb&#228;ude. Als Motivation f&#252;r die Gr&#252;nfl&#228;chenplanung kann man wohl getrost die einseitige Parteilichkeit des Amtes unter Stadtrat <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Bernd Kr&#246;mer</a> annehmen.</p>
<p>Der Nutznie&#223;er ist mit Sicherheit nicht die &#214;ffentlichkeit. Von ihr sind aber die vermutlich hohen Kosten f&#252;r den Bau der Gr&#252;nanlage zu tragen, die noch nicht beziffert werden k&#246;nnen. Denn ganz offensichtlich sind hier bauliche Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung des Bahndammes notwendig. W&#228;hrend der Ankauf wegen der kommerziell sonst nicht zu verwertenden Fl&#228;che gering sein wird, handelt sich der Bezirk nat&#252;rlich dauerhafte Unterhaltskosten ein. Die Kosten f&#252;r die Sanierung der Bodenaltlasten dieser westlich der Planstra&#223;e gelegenen Fl&#228;che beziffert der Bezirk au&#223;erdem mit 44.744 Euro. Hinzuzuziehen sind die Kosten der Erstellung der Gr&#252;nfl&#228;che, die aufgrund der ungeeigneten Lage sehr aufw&#228;ndig sein wird. Warum sollte der Steuerzahler die kosmetische Umfeldbegr&#252;nung eines Kerngebiets mit B&#252;ros finanzieren, noch dazu in der N&#228;he einer zuk&#252;nftig viel befahrenen Stra&#223;e?</p>
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		<title>Datenschutz verbessert</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 17:07:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nachgefragt]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
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		<description><![CDATA[Der ehemalige Bezirksverordnete Rolf Br&#252;ning (Gr&#252;ne) hat mit einer Anfrage beim Berliner Datenschutzbeauftragten f&#252;r eine Verbesserung der Verwaltungspraxis beim Amt des Sch&#246;neberger Baustadtrates Bernd Kr&#246;mer (CDU) gesorgt. Wie der Berliner Datenschutzbeauftragte unter dem 05.10.2011 mitteilte, bedurften die Vertragsmuster der Baubeh&#246;rde &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/11/03/datenschutz-verbessert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Kopie-von-Hamster.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3089" title="Kopie von Hamster" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Kopie-von-Hamster-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Der ehemalige Bezirksverordnete Rolf Br&#252;ning (Gr&#252;ne) hat mit einer Anfrage beim Berliner Datenschutzbeauftragten f&#252;r eine Verbesserung der Verwaltungspraxis beim Amt des Sch&#246;neberger Baustadtrates Bernd Kr&#246;mer (CDU) gesorgt. Wie der <a title="Brief Datenschutzbeauftragter" href="http://www.bi-gasometer.de/download/dokument/2011-10-05%20Datenschutz.pdf" target="_blank">Berliner Datenschutzbeauftragte unter dem 05.10.2011 mitteilte</a>, bedurften die Vertragsmuster der Baubeh&#246;rde einer Verbesserung des Datenschutzes.</p>
<p>Bei der B&#252;rgerbeteiligung zum umstrittenen Bebauungsplan 7-29 (Kerngebiet am Gasometer) hatte das Bezirksamt mit einem schlampig gemachten Vertrag die Einwendungen von &#252;ber 150 B&#252;rgern in Kopie an ein vom Vorhabentr&#228;ger bezahltes Planungsb&#252;ro weiter gegeben, ohne dieses zur Verschwiegenheit und datenschutzrechtlich ordnungsgem&#228;&#223;en Behandlung dieser Daten vertraglich zu verpflichten. Dies war von betroffenen B&#252;rgern und Br&#252;ning im Verlauf des Verfahrens immer wieder kritisiert worden. Es mag niemand gern, wenn das nicht vertraglich zu Verschwiegenheit und Datenschutz verpflichtete Planungsb&#252;ro Namen und Anschriften s&#228;mtlicher Gegner eines Planungsvorhabens und deren Eingaben einfach so erh&#228;lt.</p>
<p>Ein sch&#246;ner Erfolg f&#252;r Rolf Br&#252;ning, der aus ganz offensichtlich nicht mit seiner Arbeit als Bezirksverordneter zusammen h&#228;ngenden Gr&#252;nden von seiner Partei f&#252;r die kommde Periode noch nicht einmal f&#252;r einen Nachr&#252;ckerplatz auf der BVV-Liste nominiert wurde.</p>
<p>&#220;brigens: Das oben stehende Bild eines Graffitis hat der auf Street-Art versessene Br&#252;ning aus seinem Archiv zur Verf&#252;gung gestellt.</p>
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		<title>Die Riesen kommen!</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 19:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kognito</dc:creator>
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		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsfehler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bi-gasometer.de/?p=2675</guid>
		<description><![CDATA[Das Landesdenkmalamt sprach in seiner Stellungnahme zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans f&#252;r das alte Gaswerk Sch&#246;neberg 2008 von einer &#8220;Verzwergung&#8221; des Denkmalensembles, konnte oder wollte sich jedoch letztlich nicht durchsetzen. Jetzt sehen wir die Folgen: Das gesch&#252;tzte Denkmal Gaswerk Sch&#246;neberg &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landesdenkmalamt sprach in seiner Stellungnahme zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans f&#252;r das alte Gaswerk Sch&#246;neberg 2008 von einer &#8220;Verzwergung&#8221; des Denkmalensembles, konnte oder wollte sich jedoch letztlich nicht durchsetzen. Jetzt sehen wir die Folgen: Das gesch&#252;tzte Denkmal Gaswerk Sch&#246;neberg wird zugebaut.<br />
Am 14. September 2011 wurde der Grundstein f&#252;r den ersten Hochhaus-Riesen auf dem Baufeld 7 in Anwesenheit des Regierenden B&#252;rgermeisters Klaus Wowereit gelegt. Das Baurecht hierf&#252;r wurde am 16.03.2011 mit der Verabschiedung des umstrittenen Bebauungsplans 7-29 von der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Sch&#246;neberg geschaffen. Da der Bebauungsplan noch nicht rechtskr&#228;ftig ist, wurde am 16.03. und am 22.06.2011 zus&#228;tzlich Planungsreife f&#252;r vier Baufelder beschlossen. Danach d&#252;rfen die &#8220;Riesen&#8221; mit Bauh&#246;hen von 29,5 m bis 55 m auf den Baufeldern 6, 7, 8 und 15 gebaut werden. Vorgesehen ist jeweils ein B&#252;rogeb&#228;ude mit zweigeschossiger Tiefgarage und Gastronomie im Erdgeschoss. Im obersten Geschoss des Baufeldes 8 ist zus&#228;tzlich ein Penthouse angedacht.</p>
<h2>Wie k&#246;nnten die Riesen aussehen?</h2>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_2691" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-27-Perspektive-02.jpg"><img class="size-large wp-image-2691  " title="Simulation Baumassen Baufelder Nord" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-27-Perspektive-02-1024x761.jpg" alt="Simulation Baumassen Baufelder Nord" width="576" height="428" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"><span style="color: #333300;">Bild 1: Fotomontage Baufelder Nord (Grundlagen: siehe Erl&#228;uterung)</span></dd>
</dl>
</div>
<p>Wir haben anhand unserer Informationen aus den Beschl&#252;ssen der BVV ein Computermodell mit den vier Bauk&#246;rpern in 3-D erstellt und daraus eine Fotomontage und einen Lageplan mit einer Darstellung der Verschattung angefertigt. Der Schattenwurf wurde f&#252;r den 16.07.2011 um 17:25 Uhr (Sommerzeit) in Berlin berechnet. Die Fotomontage zeigt die maximal zul&#228;ssigen Baumassen und keine konkreten Architekturentw&#252;rfe. Unsere Darstellungen basieren auf den Ausweisungen des Bebauungsplans 7-29 in Verbindung mit den Beschl&#252;ssen zur Planungsreife.<br />
<span id="more-2675"></span>F&#252;r die oben stehende Fotomontage haben wir das nebenstehende Foto von Norden her (Standpunkt im &#246;ffentlichen Park) verwendet.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_2687" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-27-Perspektive-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-2687" title="Ansicht Gasometer von Norden" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-27-Perspektive-01-300x223.jpg" alt="Ansicht Gasometer von Norden" width="300" height="223" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"><span style="color: #003300;">Bild 2: Ansicht Gasometer von Norden</span></dd>
</dl>
</div>
<p>Das Baufeld 7 (rechts) mit einer H&#246;he von bis zu 38m und das Baufeld 8 (links) mit bis zu 33m ragen in der Fotomontage vor dem Gasometer auf. Wie eine Wand verdecken die Bauk&#246;rper den Gasometer fast vollst&#228;ndig. Die gew&#246;hnliche Berliner Traufh&#246;he von 22m der umliegenden Wohnungsbebauung auf der Sch&#246;neberger Insel und in der Ebersstra&#223;e wird deutlich &#252;berschritten. Au&#223;erdem verschatten die neuen Bauk&#246;rper den neu geschaffenen &#246;ffentlichen Park, wobei die Verschattung im Sommer, wie hier dargestellt, geringer ist als w&#228;hrend der &#252;brigen Jahreszeiten. Auch die Verschattung der neuen Geb&#228;ude untereinander ist erheblich.</p>
<p>Bei den zu erwartenden Geb&#228;udeh&#246;hen kann man f&#252;r das Baufeld 7 von elf Geschossen mit einer Geschossh&#246;he (lichte Raumh&#246;he + Decke) von ca. 3,40m ausgehen. Im Baufeld 8 k&#246;nnen neun Geschosse mit einer Geschossh&#246;he von ca. 3,60m untergebracht werden.</p>
<h2>Grundlagen</h2>
<pre><span style="text-decoration: underline;"><strong>Annahmen der Visualisierung</strong></span>
Geb&#228;udeh&#246;hen = zul&#228;ssige Bauh&#246;hen nach dem Bebauungsplan:
 Baufeld 6: 29,50m + Dachaufbauten
 Baufeld 7: 38,00m + Dachaufbauten
 Baufeld 8: 33,00m + Dachaufbauten
 Baufeld 15: 55,00m + Dachaufbauten
Schattenwurf vom 16.07.2011 um 17:25 Uhr (Sommerzeit) in Berlin
Die Schattenberechnung erfolgte mit dem Computerprogramm SketchUp.</pre>
<p>Die zugelassenen Ausma&#223;e der Bauk&#246;rper nach dem Bebauungsplan k&#246;nnen nat&#252;rlich in Form und H&#246;he unterschritten werden. Auch um die Belichtung der gro&#223;en Geb&#228;udebl&#246;cke zu gew&#228;hrleisten sind z.B. H&#246;fe erforderlich. Da es jedoch verschiedene Ausf&#252;hrungsm&#246;glichkeiten gibt, haben wir bei unserer Darstellung auf die m&#246;glichen Au&#223;enma&#223;e beschr&#228;nkt. Indessen steigt die Wirtschaftlichkeit, je weiter die Rechte des Bebauungsplans ausgenutzt werden. Es muss daher damit gerechnet werden, dass die Bebauung wie in unserer Visualisierung bis an die Grenzen des M&#246;glichen und planungsrechtlich Zul&#228;ssigen erfolgt.</p>
<h2>Verschattungsplan und &#220;bersicht</h2>
<p>Der Standpunkt der Aufnahme f&#252;r die Fotomontage befindet sich auf der Nordspitze neben den S-Bahngleisen auf H&#246;he der Ro&#223;bachstra&#223;e und ist in unserem nachstehenden Verschattungsplan mit einem roten Punkt markiert.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_2722" class="wp-caption aligncenter" style="width: 586px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-27-verschattung-plan.jpg"><img class="size-large wp-image-2722   " title="2011-08-27 verschattung plan" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-27-verschattung-plan-913x1024.jpg" alt="Simulation: Verschattungsplan Gasometergel&#228;nde - Simulation der Verschattung durch Bauk&#246;rper auf dem Gebiet des Bebauungsplan 7-29 und durch angrenzende Geb&#228;ude im Osten" width="576" height="645" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"><span style="color: #000000;">Bild 3: Schematischer Lage &#8211; und Verschattungsplan Gel&#228;nde Gaswerk Sch&#246;neberg<br />
</span></dd>
</dl>
</div>
<p>Auch die Verschattung basiert auf dem gleichen 3-D Modell mit denselben Daten wie die Fotomontage. Computerprogramme k&#246;nnen jedoch nicht exakt den tats&#228;chlichen Schattenwurf vorhersagen, weil dieser durch eine Vielzahl weiterer Faktoren bestimmt wird.</p>
<p>Sehr deutlich wird auf der Plan&#252;bersicht auch, wie stark die Gr&#252;nfl&#228;chen im S&#252;dosten des Gebietes verschattet werden k&#246;nnten, wenn dort der derzeit h&#246;chste neue Riese mit einer H&#246;he von bis zu 55 m auf dem Baufeld 15 gebaut wird.</p>
<h2>Harmlose Bildchen</h2>
<p>Da ist es kein Wunder, wenn die Grafiken der Projektentwicklerin (die wir hier aus urheberrechtlichen Gr&#252;nden leider nicht zeigen d&#252;rfen) ein ganz anderes, nach unserer Ansicht erheblich verharmlosendes Bild der von ihnen geplanten Geb&#228;uden zeigt. Um sich ein Bild zu machen, empfiehlt sich ein Besuch der Webseite der EUREF AG und ein kritischer Vergleich der dort dargestellten Bauk&#246;rper mit der Umgebung (B&#228;ume, Gasometer, umliegende H&#228;user, Verschattung). Dort wird z.B. durch die Darstellung der Neubauten im Norden aus der Vogelperspektive ein Blickwinkel gew&#228;hlt, den wir vom Boden aus nie haben werden. Die in der Wirklichkeit vorhandenen Z&#228;une sind verschwunden, das &#246;ffentliche Parkgel&#228;nde scheint Teil des Euref-Projekts zu sein. Jedenfalls nach unserer Visualisierung sieht die durch die Bauk&#246;rper zu erwartende Zukunft auf dem Gel&#228;nde h&#246;her und schattiger aus als auf den sonnig wirkenden Bildchen der Projektentwicklerin.</p>
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		<title>Planungsstand: Eins, Zwei, Drei</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 18:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Gasag-Gelände]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz schnell gab es in der Bezirksverordnetenversammlung vom 22. Juni 2011 noch etwas zu erledigen, bevor die Wahlperiode ausl&#228;uft: Weil die Nibelungentreue von CDU und SPD zu Projektentwickler Reinhard M&#252;ller seit 2008 so gut funktioniert hat, wollte man ihm noch &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2541" class="wp-caption alignright" style="width: 291px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Lageplan-2011-07-10.jpg"><img class="size-medium wp-image-2541" title="Lageplan Gasometergel&#228;nde" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Lageplan-2011-07-10-281x300.jpg" alt="" width="281" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lageplan Gasometergel&#228;nde</p></div>
<p>Ganz schnell gab es in der Bezirksverordnetenversammlung vom 22. Juni 2011 noch etwas zu erledigen, bevor die Wahlperiode ausl&#228;uft: Weil die Nibelungentreue von CDU und SPD zu Projektentwickler Reinhard M&#252;ller seit 2008 so gut funktioniert hat, wollte man ihm noch die Planreife f&#252;r mehrere Bauantr&#228;ge auf dem alten Gasag-Gel&#228;nde g&#246;nnen, die wir auf der nebenstehenden Grafik (nach unserem Informationsstand) darstellen.</p>
<p>Neben Baufeld 7 ist es jetzt auch auf  den Baufeldern 8, 6 und 15 (Ost) erlaubt, ein Hochhaus zu errichten. Welche Nutzung hat der Grundst&#252;ckseigent&#252;mer, der das Gel&#228;nde einst als „Europ&#228;isches Energieforum“ inszenierte, in den Bauantr&#228;gen angegeben? Jeweils B&#252;rogeb&#228;ude mit Tiefgarage! Wer sich aber f&#252;r die insgesamt rund 46.000 qm neuer Gewerbefl&#228;che interessieren sollte, ist nicht bekannt.</p>
<p>Klar ist hingegen, dass dem einfallsreichen Projektentwickler mangels notwendiger verkehrlicher Erschlie&#223;ung durch eine neue Stra&#223;e von S&#252;den weitere Neubauten vorerst nicht mehr genehmigt werden k&#246;nnen. Die BVV hat ihm also auf Vorrat Baurechte bewilligt und damit allen bewiesen, dass das Konzept eines Energie­forums tats&#228;chlich eine Luftnummer war.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>H&#246;chstm&#246;gliches Verwertungsinteresse</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 15:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[BVV]]></category>
		<category><![CDATA[Gasometer]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem fantasy-Namen „Euref&#8221; (Europ&#228;isches Energieforum&#8221;) will sich der Berliner Immobilien-Mann Reinhard M&#252;ller in Sch&#246;neberg h&#246;chstm&#246;gliches Baurecht verschaffen. Vor vier Jahren hat er dazu von der GASAG Teile des Gasometer-Gel&#228;ndes gekauft. Das kleine Areal an der Torgauer Stra&#223;e soll Kerngebiet &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/05/28/hochstmogliches-verwertungsinteresse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2467" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/05/Torgauer_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2467" title="Torgauer_1" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/05/Torgauer_1-300x225.jpg" alt="Torgauer Stra&#223;e mit Werbung" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Torgauer Stra&#223;e mit Werbung EUREF</p></div>
<p style="text-align: justify;">Unter dem fantasy-Namen „Euref&#8221; (Europ&#228;isches Energieforum&#8221;) will sich der Berliner Immobilien-Mann Reinhard M&#252;ller in Sch&#246;neberg h&#246;chstm&#246;gliches Baurecht verschaffen. Vor vier Jahren hat er dazu von der GASAG Teile des Gasometer-Gel&#228;ndes gekauft. Das kleine Areal an der Torgauer Stra&#223;e soll Kerngebiet und mit zehn neuen Hochh&#228;usern zugebaut werden. Sogar der denkmalgesch&#252;tzte Gasbeh&#228;lter wird mit einem 57 Meter hohen Innenausbau bedroht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Landesdenkmalamt war dagegen, sah aber von seinen „erheblichen denkmalpflegerischen Bedenken“ ab, um „die Verwertungsinteressen des potenziellen Investors an einer h&#246;chstm&#246;glichen Ausnutzung des Grundst&#252;ckes“ nicht zu gef&#228;hrden.</p>
<p><span id="more-2462"></span>
<p style="text-align: justify;">Drei Jahre verfolgt das Bezirksamt nun schon die Absicht, mit seinem Bebauungsplan 7-29 alles in der Umgebung in den Schatten zu stellen. Die Anwohner in ihren f&#252;nfst&#246;ckigen<br />
Altbauten sehen sich 15-Geschossern ausgesetzt, und M&#252;ller selbst bezeichnet seine<br />
Megalomanie als „das logischste und einfachste Projekt, was ich &#252;berhaupt gemacht habe“.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch es gibt noch ein Problem. Wer „rd. 163.800 m²“ Geschossfl&#228;che plant, muss auch A sagen. „Die Planstra&#223;e A ist zur Erschlie&#223;ung der k&#252;nftigen Nutzungen erforderlich.“ So will es das Baugesetzbuch, so steht es im B-Plan.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vom Gel&#228;nde-Besitzer zu zahlende neue Zufahrt soll (h&#246;rt man) 30 Mio. Euro kosten und direkt unter der S-Bahn-Ringlinie zur Autobahn nach Steglitz f&#252;hren. Rechtskraft erlangt der B-Plan 7-29 erst, wenn die Unterf&#252;hrung, also die Br&#252;cke unter der S-Bahn, tats&#228;chlich gebaut ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass dies geschieht, damit rechnet ernsthaft niemand mehr. 31 Bezirksverordnete haben dennoch der sog. Planreife des B-Plans 7-29 zugestimmt und damit einem M&#252;ller-Bauantrag vom Dezember 2010, der ein B&#252;rogeb&#228;ude mit 9 Etagen direkt an der Nordspitze vorsieht. Es ist anzunehmen, dass die BVV-Mehrheit vom 16. M&#228;rz 2011<br />
sich hierdurch in eine rechtliche Schieflage begeben hat (16 CDU, 13 SPD, 1 GDP, 1 FDP).</p>
<p style="text-align: justify;">Planreife gibt es n&#228;mlich nur, wenn das Vorhaben dem k&#252;nftigen Bebauungsplan nicht entgegensteht und die Zuwegung (Erschlie&#223;ung) gesichert ist (§ 33 Abs. 1 Nr. 2 u. 4 BauGB).</p>
<p style="text-align: justify;">Vorliegend h&#228;ngt jedoch das eine vom andern ab. Gibt es keine Zufahrt, gibt es kein Kerngebiet, gibt es kein Hochhaus. Dann sind dort „lediglich 5 Vollgeschosse zul&#228;ssig&#8221;. Auf eine B&#252;rgerfrage, welches Zwangsmittel es gebe, dass M&#252;ller die Planstra&#223;e A auch wirklich baut, antwortete Stadtrat Kr&#246;mer (CDU):</p>
<blockquote><p>„Die Absicherung ist &#252;ber den st&#228;dtebaulichen Vertrag gew&#228;hrleistet.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dass sie das nicht ist, kann man in § 4 des Vertrages nachlesen. Dort hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>St&#228;dtebaulicher Vertrag vom 10. Juli 2009<br />
§ 4 Fristen<br />
„Die Verpflichtungen aus § 3 sind innerhalb der nachfolgend vereinbarten  Fristen zu erf&#252;llen: (1) Die Erschlie&#223;ung (§ 3 Abs. 1) muss, soweit die  vorhandene Torgauer Stra&#223;e f&#252;r die Erschlie&#223;ung neuer Vorhaben im  Vertragsgebiet nicht ausreichend ist, vor Aufnahme der Nutzungen im  Vertragsgebiet funktionsf&#228;hig abgeschlossen sein. Der Vorhabentr&#228;ger  wird vorbehaltlich des Abschlusses der erforderlichen  Eisenbahnkreuzungsvereinbarung mit der Herstellung der  Erschlie&#223;ungsanlagen sp&#228;testens zum 01.01.2012 beginnen. Bei  Zugrundelegung einer zweij&#228;hrigen Bauzeit ist die Fertigstellung bis zum 01.01.2014 vorzusehen. N&#228;heres wird in dem Erschlie&#223;ungsvertrag geregelt.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Ich f&#252;hle mich nicht als Nachbar der Roten Insel&#8221; hat M&#252;ller im Herbst 2010 verk&#252;ndet, er betrachte sich mehr „in gr&#246;&#223;eren Zusammenh&#228;ngen&#8221;. Man kann nur hoffen, dass das so bleibt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Torgauer Problem</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/das-torgauer-problem/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 19:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsfehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ansicht Torgauer Stra&#223;e von der Dominicusstra&#223;e Jeder Sch&#246;neberger rund um den Gasometer wei&#223;, in welch grauenhaftem Zustand die Torgauer Stra&#223;e von der Cheruskerstra&#223;e bis zur Dominicusstra&#223;e ist. Und auf unserem Bild ist die Stra&#223;e noch nicht einmal zugeparkt und mit &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/das-torgauer-problem/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_2336" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/torgauer.jpg"><img class="size-medium wp-image-2336" title="torgauer" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/torgauer-300x199.jpg" alt="Ansicht Torgauer Stra&#223;e von der Dominicusstra&#223;e" width="300" height="199" /></a></dt>
<p class="wp-caption-dd">Ansicht Torgauer Stra&#223;e von der Dominicusstra&#223;e</p>
</dl>
</div>
<p>Jeder Sch&#246;neberger rund um den Gasometer wei&#223;, in welch grauenhaftem Zustand die Torgauer Stra&#223;e von der Cheruskerstra&#223;e bis zur Dominicusstra&#223;e ist. Und auf unserem Bild ist die Stra&#223;e noch nicht einmal zugeparkt und mit Auto-Transportern zugestellt. Diese Stra&#223;e soll ein Kerngebiet und ein neues B&#252;rohochhaus mit mehr als 40.000 m² B&#252;rofl&#228;che versorgen? Wohl kaum.</p>
<p>Wie wir in unserer Stellungnahme von heute zu diesem Thema beschreiben, wurde hier nicht nur gepfuscht, indem der aktuelle Zustand der Torgauer Stra&#223;e in den Verkehrsgutachten des Bezirksamts &#252;berhaupt nicht erw&#228;hnt wurde. Es wurde auch vernachl&#228;ssigt, dass die Torgauer Stra&#223;e nicht zur Aufnahme gro&#223;er Verkehrsmengen geeignet ist. Offenbar hat das um Eile bem&#252;hte Bezirksamt noch nicht einmal das Tiefbauamt eingeschaltet oder um eine Stellungnahme gebeten. In unserer Stellungnahme hei&#223;t es:</p>
<p><span id="more-2335"></span></p>
<blockquote><p>In der Bezirksamtsvorlage vom 09.02.2011 zur Abstimmung &#252;ber</p>
<ol>
<li>den &#252;berarbeiteten Bebauungsplan-Entwurf 7-29 nach der Beanstandung durch die Rechtspr&#252;fung des Senats und</li>
<li>die Planreife f&#252;r einen Hochhaus-Neubau auf  dem Gasometer-Gel&#228;nde an der Torgauer Str. 12-15 mit zus&#228;tzlichen 14.718,61 qm Gescho&#223;fl&#228;che</li>
</ol>
<p>wird zum Nachweis daf&#252;r, da&#223; Absatz 4 von § 33 BauGB erf&#252;llt sei, ein Verkehrsgutachten angef&#252;hrt (vom November 2009 mit Vertiefung November 2010).</p>
<p>§ 33 Abs. 4 BauGB besagt, dass Planreife-Bauvorhaben nur zul&#228;ssig sind, wenn die Zuwegung (Erschlie&#223;ung) gesichert ist.</p>
<p>In dem Verkehrsgutachten 2009/2010 wird der Ausbauzustand der Torgauer Stra&#223;e nicht behandelt. Auch in dem Verkehrsgutachten vom September 2008 (zum Bebauungsplan 7-29) ist dies unterblieben. Eine Betrachtung der Torgauer Stra&#223;e war allerdings damals auch entbehrlich, da die Planung vorsah, da&#223; <span style="text-decoration: underline;">vor</span> einer baulichen Entwicklung auf dem Gasometer-Gel&#228;nde die Planstra&#223;e A ausgebaut ist und die Torgauer Stra&#223;e als Zuwegung entf&#228;llt.</p>
<p>Die verkehrlichen Betrachtungen im Verkehrsgutachten 2009/2010 beschr&#228;nken sich auf die Leistungsf&#228;higkeit der umgebenden Verkehrsknotenpunkte, obwohl es nunmehr darum geht, die Torgauer Stra&#223;e als Erschlie&#223;ungsstra&#223;e f&#252;r bauliche Entwicklungen auf dem Gasometer-Gel&#228;nde <span style="text-decoration: underline;">vor</span> Fertigstellung der Planstra&#223;e A zuzulassen, und dies f&#252;r eine Bruttogescho&#223;fl&#228;chenzahl von insgesamt 46.400 qm.</p>
<p>Das Verkehrsgutachten 2009/2010 ist nicht geeignet, als Beleg f&#252;r eine geordnete verkehrliche Abwicklung &#252;ber die Torgauer Stra&#223;e im Zuge einer baulichen Entwicklung auf dem Gasometer-Gel&#228;nde zu dienen. Es gibt keine qualifizierte Einsch&#228;tzung bez&#252;glich der zu erwartenden Verkehrs­mengen im Kontext des desolaten und mit aktuellen Normen unvereinbaren Ausbauzustandes der Torgauer Stra&#223;e (Mindestgehwegbreiten, behindertengerechte Auffahrten etc.). Eine Stellungnahme des Tiefbauamts ist offenbar ebenfalls nicht eingeholt worden, m&#246;glicherweise ist dieses &#252;ber die in der Beschlu&#223;vorlage enthaltenen Vorhaben nicht einmal informiert worden.</p>
<p>Der bauliche Zustand der Torgauer Stra&#223;e ist als desolat zu bezeichnen. Der Stra&#223;enbelag (Gro&#223;steinpflaster, Granit) stammt aus der gr&#252;nderzeitlichen Entwicklung des Gasanstaltge­l&#228;ndes und hat seitdem keine Instandsetzung mehr erfahren.</p>
<p>Die engste Stelle des n&#246;rdlichen Fu&#223;weges (weniger als 1 m Breite) befindet sich genau in dem Bereich, der nun zus&#228;tzlichen Kraftfahrzeugverkehr aufnehmen soll, n&#228;mlich zwischen der Einfahrt ins ehemalige Gasag-Gel&#228;nde und dem Sachsendamm. Gem. Verkehrsgutachten 2009/2010 mu&#223; mit &#252;ber 500 zus&#228;tzlichen Fahrzeugbewegungen am Tag gerechnet werden, wenn die in der Beschlussvorlage dargelegten Bauvorhaben genehmigt werden. Der B&#252;rgersteig auf der Nordseite l&#228;sst den Begegnungsfall Fu&#223;g&#228;nger/Fu&#223;g&#228;nger nicht zu, ohne dass ein Passant auf die Fahrbahn ausweichen muss. Auf dem gegen&#252;berliegenden s&#252;dlichen Fu&#223;weg ist die Bewegungsfreiheit durch Poller so eingeschr&#228;nkt, dass dieser insgesamt kaum passierbar ist.</p>
<p>Festzuhalten ist, da&#223; Fu&#223;- und (aufgrund der Oberfl&#228;chenbeschaffenheit der Fahrbahn) teilweise auch Radverkehr hier aktuell auf weniger als 100 cm Breite abgewickelt werden mu&#223;, was im Alltag nur funktioniert, wenn Fu&#223;g&#228;nger die Fahrbahn benutzen.</p>
<p>Der Bordstein ist zudem h&#228;ufig 20 cm erhaben &#252;ber die Fahrbahn, so dass Ausweichbewegungen eine erhebliche zus&#228;tzliche Verletzungsgefahr mit sich bringen. Aufgrund der teilweise 10 cm tiefen Spurrinnen in der Fahrbahn ist auch keine ordentliche Niederschlagswasserabf&#252;hrung gew&#228;hrleistet; witterungsabh&#228;ngig bilden sich in Teilabschnitten gro&#223;e und tiefe Wasserlachen, die Fu&#223;g&#228;nger zu einem Spie&#223;rutenlauf zwingen.</p>
<p>Daraus folgt: Wenn hier nun in erheblichem Umfang zus&#228;tzlicher Kraftfahrzeugverkehr abgewickelt werden soll, so ist dies gegen&#252;ber allen Nutzern dieses Stra&#223;enabschnitts unverantwortlich. Zur Einhaltung der Sorgfaltspflicht und zur Abwehr von Gefahren f&#252;r den nach bisherigen Planungen hier zu f&#246;rdernden Fu&#223;g&#228;nger- und Radfahrerverkehr ist es zwingend erforderlich, f&#252;r jede bauliche Entwicklung auf dem Gasometer-Gel&#228;nde einen entsprechenden DIN-gerechten Ausbau der Torgauer Stra&#223;e in diesem Teilabschnitt aufzuerlegen.</p>
<p>Umgekehrt gilt: Eine bauliche Entwicklung auf dem ehemaligen Gasag-Gel&#228;nde ist ohne Sanierung der Torgauer Stra&#223;e nicht zul&#228;ssig.</p></blockquote>
<p>Eines w&#228;re jedenfalls kein Problem: Autoschrauber gibt es in diesem Teil der Torgauer Stra&#223;e genug. Wenigstens die Reparatur von Fahrzeugen, die beim Passieren der Torgauer Stra&#223;e zum multinationalen Kerngebiet Achsbruch oder Sto&#223;d&#228;mpfersch&#228;den erlitten haben, kann sofort und vor Ort erfolgen:</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl id="attachment_2339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/normal_Torgauer-05.jpg"><img class="size-medium wp-image-2339" title="normal_Torgauer-05" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/normal_Torgauer-05-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Autoschrauber in der Torgauer Stra&#223;e</dd>
</dl>
</div>
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		<title>Bezirk mauert &#8211; vorzeitige Planreife und Hochhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 06:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sieht so aus, als seien die Vertreter von CDU und SPD in der BVV von allen guten Geistern verlassen: In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 09.03.2010 stimmten die Vertreter dieser Fraktionen mit jeweils einer Enthaltung f&#252;r einen Antrag, der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/bezirk-mauert-vorzeitige-planreife-und-hochhaus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2317" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Cheruskerpark.jpg"><img class="size-medium wp-image-2317" title="Cheruskerpark" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Cheruskerpark-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Cheruskerpark von Norden (Foto: Emma P.)</p></div>
<p>Es sieht so aus, als seien die Vertreter von CDU und SPD in der BVV von allen guten Geistern verlassen: In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 09.03.2010 stimmten die Vertreter dieser Fraktionen mit jeweils einer Enthaltung f&#252;r einen <a title="Kr&#246;mers zweiter Anlauf" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">Antrag</a>, der gleichzeitig die vorzeitige Planreife f&#252;r ein Kerngebiet auf dem Gasometergel&#228;nde feststellt und sich positiv zu einer Baugenehmigung f&#252;r ein Hochhaus n&#246;rdlich des Gasometers verh&#228;lt, das dann den gerade <a title="Cheruskerpark Nord: Bier, Ballons und Clowns" href="http://www.bi-gasometer.de/2010/07/01/cheruskerpark-nord-bier-ballons-und-clowns/">neu hergestellten Cheruskerpark</a> auf der Nordspitze gr&#252;ndlich verschattet. Damit liegen jedenfalls <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">mehr als 400.000 EUR des Bezirks</a> zuk&#252;nftig im Schatten, wenn dieses Bauprojekt verwirklicht wird.</p>
<p><span id="more-2314"></span>Noch im Vorfeld hatte die BI-Gasometer versucht, die Bezirksverordneten mit sachlichen Argumenten und einem Rundschreiben von der Unsinnigkeit dieses Vorhabens zu &#252;berzeugen. Die Verwirklichung eines so gro&#223;en Bauvorhabens mit rund 160.000 m² Fl&#228;che ohne ausreichende Planungsgrundlage und mit einer Baustellenlogistik und Versorgung nur &#252;ber die enge und steile Torgauer Stra&#223;e ist nach unserer Meinung Selbstbedienung f&#252;r einen bisher sehr unzuverl&#228;ssigen Projektentwickler und schadet der Entwicklung in diesem Bereich empfindlich. Zwar ist das von Bezirksstadtrat Kr&#246;mer (CDU) verantwortete Kerngebiet am Gasometer immer noch in weiter Ferne, weil die daf&#252;r notwendige Erschlie&#223;ung mit einer Stra&#223;e vom Sachendamm ohne Zustimmung der Deutschen Bahn nicht m&#246;glich ist. Und die steht bis zum heutigen Tag aus. Und wird m&#246;glicherweise auch niemals kommen. Trotzdem schafft das Bezirksamt zusammen mit der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg Fakten f&#252;r zun&#228;chst ein Hochhaus, dem nicht nur angemessene Erschlie&#223;ung, sondern auch das planerische Umfeld fehlen.</p>
<p>Die abschlie&#223;ende Abstimmung &#252;ber die Beschlussvorlage des Bezirksamts findet in der BVV-Sitzung am Mittwoch, dem 16.03.2011 ab 17.00 Uhr statt.</p>
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		<title>Bezirk verschleudert Geld f&#252;r Projektentwickler?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 07:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Haushaltsauswirkungen: Keine. So steht es lapidar in dem von Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) verantworteten Beschlussentwurf f&#252;r die Feststellung der vorzeitigen Planreife und die Genehmigung eines Hochhauses mit 11 Geschossen und 38 Metern H&#246;he am s&#252;dlichen Rand des Gasometer-Gel&#228;ndes. Ganz zutreffend &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/07/bezirk-verschleudert-geld-fur-projektentwickler/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-07_Gruenflaeche.jpg"><img class="size-medium wp-image-2289 " title="2011-03-07_Gruenflaeche" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-07_Gruenflaeche-300x117.jpg" alt="1900 m² Bahnb&#246;schung - die &quot;Gr&#252;nfl&#228;che&quot;" width="300" height="117" /></a><p class="wp-caption-text">1900 m² Bahnb&#246;schung - die &quot;Gr&#252;nfl&#228;che&quot;</p></div>
<p>Haushaltsauswirkungen: Keine. So steht es lapidar in dem von Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) verantworteten Beschlussentwurf f&#252;r die Feststellung der vorzeitigen Planreife und die Genehmigung eines Hochhauses mit 11 Geschossen und 38 Metern H&#246;he am s&#252;dlichen Rand des Gasometer-Gel&#228;ndes. Ganz zutreffend ist das nicht. Der Bezirk kauft rund um das Plangebiet Fl&#228;chen an &#8211; und das ist nicht umsonst.</p>
<p><span id="more-2261"></span>Im Einzelnen wird zu den finanziellen Auswirkungen des Plans ausgef&#252;hrt:</p>
<blockquote><p>Die Herstellung der &#246;ffentlichen Parkanlage wurde aus Mitteln des Programms &#8216;Stadtumbau-West&#8217; finanziert. Mit dem Erwerb des Flurst&#252;cks 39 <strong>durch das Land Berlin</strong> wurden die Voraussetzungen f&#252;r die Erschlie&#223;ung des geplanten Bolzplatzes geschaffen.</p>
<p>Auch der Grunderwerb und die Herstellung der &#246;ffentlichen Parkanlage einschlie&#223;lich der Bodensanierungsma&#223;nahmen<br />
westlich der Planstra&#223;e A erfolgt ebenfalls aus Mitteln des Programms &#8216;Stadtumbau West&#8217;.</p></blockquote>
<p>Schaut man sich jedoch einmal die nach dem bisherigen Stand durch den Bezirk angekauften oder noch anzukaufenden Fl&#228;chen an, dann sieht es um das Plangebiet am Gasometer aus wie auf einem Flickenteppich. In vielen F&#228;llen hat der Bezirk bereits Fl&#228;chen erworben oder will dies noch tun, um die Planung umzusetzen.</p>
<p>Besonders markant ist die in der Grafik (ein Auszug aus dem offiziellen Plan) gr&#252;n markierte Stelle. Es handelt sich um ein 1900 m² gro&#223;es St&#252;ck Bahngel&#228;nde neben der Einm&#252;ndung der Planstra&#223;e in den Tunnel unter dem Bahngleis, die als Gr&#252;nfl&#228;che ausgewiesen ist. Im wirklichen Leben liegt diese Fl&#228;che auf einem steilen Bahndamm und ist damit f&#252;r Menschen, die keine bergsteigerische Ausbildung haben, eigentlich wertlos.</p>
<p>Hierzu vermerkt der Fachbereich Natur des Bezirksamts in seiner Stellungnahme zum Planentwurf von Stadtrat Kr&#246;mer:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topgrafie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e<br />
an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene<br />
Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rde in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt<br />
– in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am<br />
schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die<br />
Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p>
<p>Der durch die Begr&#252;ndung des Bebauungsplans erweckte Eindruck, dass die Festsetzung als Gr&#252;nanlage notwendig sei, um eine m&#246;gliche 100%ige Versiegelung gem&#228;&#223; bestehendem Planungsrecht abzuwehren, ist aus der Sicht des Fachbereichs Natur rein spekulativ, da eine anderweitige Verwertung aufgrund der spezifischen Eigenarten des Grundst&#252;cks nicht zu erwarten ist.</p></blockquote>
<p>Deutlicher geht es kaum: Ankauf einer sinnlosen Bahnb&#246;schung durch Bezirk f&#252;r teures Geld, die nicht zu nutzen ist und zudem in der Unterhaltung besonders teuer (weil es sich um steiles Gel&#228;nde handelt). Und das alles nur, um einen alibihaften Ausgleich f&#252;r die vollst&#228;ndige Versiegelung der &#252;brigen Fl&#228;chen zu erhalten. Verstehe das, wer will. Und nur mit Vorteilsgew&#228;hrung zu beschreiben ist die Tatsache, dass der Bezirk solche Fl&#228;chen ankauft, anstatt solche Kosten im Verhandlungsweg auf den den Nutznie&#223;er der Planung am Gasometer abzuw&#228;lzen.</p>
<p>Demnach gibt der Bezirk wertvolle Mittel aus dem Programm &#8220;Stadtumbau West&#8221; f&#252;r den Ankauf einer Fl&#228;che aus, die in keiner Weise dem Bezirk oder seinen B&#252;rgern dient. Im Orient bezeichnet man so etwas als <a title="Wikipedia: Definition Morgengabe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morgengabe" target="_blank">&#8220;Morgengabe&#8221;</a> &#8211; ein teures Geschenk f&#252;r die Braut. Und dies ist -wenn die bisher bekannten Fakten zutreffen- nicht die einzige Morgengabe.  Der Bezirk kauft anscheinend beliebig und zahlreich Fl&#228;chen und Grundst&#252;cke an, die allein dem Projektentwickler am Gasometer n&#252;tzen. In Zeiten knapper Haushaltsmittel ebenso unverantwortlich wie die Geldgeschenke des Bezirks bei dem Ankauf der <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/" target="_blank">Nordspitze</a>.</p>
<p>Ohne Auswirkungen f&#252;r den Haushalt sieht anders aus.</p>
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		<title>Kr&#246;mers zweiter Anlauf</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 19:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2257 alignright" title="2011-02-10_Plan&#252;bersicht" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1-284x300.jpg" alt="" width="227" height="240" /></a>Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts gemerkt.</p>
<p>Worum geht es: Baustadtrat Kr&#246;mer hat zur letzten BVV-Sitzung im Februar nachtr&#228;glich den Bebauungsplan 7-29 f&#252;r das Gel&#228;nde am Gasometer auf die Tagesordnung setzen lassen. Die <a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=3593&amp;options=4">Drucksache 1729/XVIII</a> enth&#228;lt nicht nur eine erneute Abstimmung &#252;ber den in jeder Hinsicht „gro&#223;z&#252;gigen“ Bebauungsplan, sondern will auch die Zustimmung f&#252;r einen Bauantrag auf dem Gel&#228;nde vor der Rechtsg&#252;ltigkeit des B-Plans erreichen. Der Antrag ist in den zust&#228;ndigen Ausschuss &#252;berwiesen worden. Jetzt also wird zun&#228;chst am 9. M&#228;rz 2011 (ab 17 Uhr) im &#246;ffentlichen Stadtplanungsausschuss dar&#252;ber beraten.</p>
<p><span id="more-2214"></span></p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg"><img class="size-full wp-image-2226 alignleft" title="Rathaus Sch&#246;neberg" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg" alt="Blick auf Rathaus Sch&#246;neberg vom Gasometer" width="479" height="359" /></a>Warum aber muss sich die BVV nochmals mit dem B-Plan 7-29 befassen? Der am 15.7.2009 von der BVV verabschiedete Plan wurde in mehreren Punkten vom Pr&#252;fer der Senatsverwaltung beanstandet und das Ergebnis dem Bezirk mit Schreiben vom 17.12.2009 mitgeteilt. Seit Dezember 2009 also hatte das Bezirksamt Zeit, die Fehler zu korrigieren, den Hinweisen nachzugehen und weitere notwendige Abstimmungen zu treffen. In den mehr als 12 Monaten seither h&#228;tte es wohl auch eine einwandfreie Begr&#252;ndung zum Bebauungsplan verfassen k&#246;nnen, immerhin geht es um ein relativ gro&#223;es Kerngebiet, das die Auslastung des Grundst&#252;cks erheblich steigert. Davon zeugt das vorgelegten Dokument allerdings nicht, es ist nach wie vor mit zahlreichen Unstimmigkeiten und auch Fehlern versehen.</p>
<p>Die Senatsverwaltung hat im &#220;brigen klar und deutlich formuliert, dass es zu der ersten Abstimmung eigentlich nicht h&#228;tte kommen d&#252;rfen, da die Voraussetzungen dazu seinerzeit nicht erf&#252;llt waren. Und rechtskr&#228;ftig kann der B-Plan im Moment auch nach einer erneuten Beschlussfassung nicht werden. Und zwar darum: Es gibt noch keine L&#246;sung f&#252;r die Bahndurchquerung im S&#252;den (Ringbahn) durch einen neue Planstra&#223;e, die das Kerngebiet erschlie&#223;t. Aber nicht nur das: Es gibt f&#252;r den Projektentwickler und Grundst&#252;ckseigent&#252;mer, der hinter dem neuen Plan steckt, immer noch keinerlei rechtsverbindliche Vereinbarung f&#252;r den Stra&#223;enbau. Seine Bauantr&#228;ge aber sollen offenbar durchgewunken werden.</p>
<p>Nach wie vor wird den BVV-Mitgliedern vorgemacht, dass mit den vorgelegten Planungen quasi keine Kosten f&#252;r den Bezirk verbunden sind. Das ist falsch! Schon 2009 hat das Bezirksamt in der Beschlussvorlage zum B-Plan die „haushaltsm&#228;&#223;igen Auswirkungen“ nicht richtig dargestellt, und das mit offenkundiger Absicht. Das Zustandekommen des Beschlusses von damals ist auch in dieser Hinsicht fragw&#252;rdig!</p>
<p>Wer wissen will, ob die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses aus ihrem Tiefschlaf erwacht sind, muss sich den 9. M&#228;rz als Termin vormerken! &#220;ber die letzten drei Jahre Planungsmisere am Gasometer h&#228;tten sie sich wunderbar auf der BI-Veranstaltung am 10. Februar informieren k&#246;nnen. Rund 45 Anwohner nutzen die Gelegenheit, aber nur zwei Mitglieder der BVV.</p>
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