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	<title>bi-gasometer.de &#187; Krömer</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Leuchtturm 2012 im Dunkel</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 20:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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		<description><![CDATA[Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2012/01/21/leuchtturm-2012-im-dunkel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran.jpg"><img class="alignright  wp-image-3183" title="Gasometer_Kran" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2012/01/Gasometer_Kran-300x225.jpg" alt="Abendd&#228;mmerung mit Gasometer und Kran" width="435" height="324" /></a>Auffallend dunkel ist es derzeit um den Gasometer. Hell ist nur die Baustelle f&#252;r Haus 7 auf dem alten GASAG-Gel&#228;nde erleuchtet. Das Jahr beginnt also mit markanten Akzenten. W&#228;hrend die Neubebauung offenbar Priorit&#228;t genie&#223;t, ist von der Sanierung des rostenden Gasbeh&#228;lters nichts zu sehen.</p>
<p>Auch die Sanierung und Neueinrichtung des alten Maschinen- und Kesselhauses von Alfred Messel, in dem ja im Sommer laut offiziellen Ausk&#252;nften die TU Studieng&#228;nge abhalten will, scheint nur z&#246;gerlich zu erfolgen. Geheimnisvoll hatte es in <a title="Information TU Belrin" href="http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/2011/mai_2011/medieninformation_nr_1272011/">Pressemeldungen des vergangenen Sommers</a> ja gehei&#223;en:</p>
<blockquote><p>„Finanziert durch externe Investoren, werden die 1.700 Quadratmeter Nutzfl&#228;che des denkmalgesch&#252;tzten roten Backsteingeb&#228;udes in den n&#228;chsten Monaten f&#252;r den Wissenschaftsbetrieb umgebaut und denkmalgesch&#252;tzt saniert.“</p></blockquote>
<p>Apropos Dunkelheit, die „Nightscreen“-Werbefl&#228;che am Gasometer leuchtet schon seit Weihnachten nicht mehr. Sie wurde abgeschaltet, als immer mehr Leuchtdioden ausfielen. Dass die defizit&#228;re Anlage derzeit f&#252;r entbehrlich gehalten wird, ist wohl bezeichnend. Schlie&#223;lich wurden auch 2011 keine Gewinne erzielt. Hat das <a href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung/" target="_blank">sinnlose „gro&#223;e Flimmern“</a> an einem Baudenkmal ein endg&#252;ltiges Ende gefunden?<span id="more-3182"></span></p>
<p>Da k&#246;nnte sich die Nachfolgerin von Bernd Kr&#246;mer, die neue Stadtr&#228;tin f&#252;r Stadtplanung Sibylle Klotz, gl&#252;cklich sch&#228;tzen. Wir hatten 2010 prognostiziert: „Eine Sanierung des Gasometers wurde durch den `Sanierungsvertrag´ nicht erreicht. Stattdessen hat sich der Bezirk eine langfristige Leuchtwerbung eingehandelt, f&#252;r die es weder wirtschaftlich noch denkmalpflegerisch einen nachvollziehbaren Grund gibt. Der Bezirk hat sich &#252;ber den Tisch ziehen lassen oder sogar absichtlich den Eigent&#252;mer zu Lasten des Denkmalschutzes beg&#252;nstigt. Mit dieser Altlast d&#252;rfen sich dann die Amtsnachfolger von Baustadtrat Kr&#246;mer herumschlagen.“</p>
<p>Aber das ist nat&#252;rlich nicht die einzige „Altlast“ des ausgeschiedenen CDU-Stadtrats Kr&#246;mer. Der Bebauungsplan 7-29 beispielsweise liegt auch nach der erneuten <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/17/und-euref-macht-es-auch-nicht/" target="_blank">Abstimmung durch die Bezirksverordnetenversammlung</a> vor 10 Monaten am 16.2.2011 bislang nicht der zust&#228;ndigen Senatsverwaltung zur Pr&#252;fung vor. Dies ist aber ausdr&#252;cklich nach der ersten Pr&#252;fung als Auflage an den Bezirk gegeben worden. Ist auch beim zweiten Mal die Abstimmung unter Druck zu fr&#252;h erfolgt? Gibt es derzeit noch weiteren &#196;nderungsbedarf?</p>
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		<title>Torgauer I: Geheime Geschenke</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
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		<category><![CDATA[Torgauer Straße]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3119" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078.jpg"><img class="size-medium wp-image-3119" title="Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078-300x225.jpg" alt="Torgauer Stra&#223;e" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und befindet sich in der Torgauer Stra&#223;e. Alles andere als einladend, f&#252;hrt sie bergan und bietet neben holprigem Pflaster den vermutlich engsten B&#252;rgersteig Sch&#246;nebergs.</p>
<p>Ein gro&#223;es Immobilienschild am Sachsendamm verk&#252;ndet die Heilsbotschaft eines Immobilienprojekts, wenn man sich durch die Gasse hindurch wagt: Das „Europ&#228;ische Energieforum“ wirbt um Partner.</p>
<div id="attachment_3120" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072.jpg"><img class="size-medium wp-image-3120" title="Werbeschild am Sachsendamm" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072-300x225.jpg" alt="Werbeschild am Sachsendamm" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Werbeschild am Sachsendamm</p></div>
<p>Oben angekommen sieht man zun&#228;chst nichts von den <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/" target="_blank">Phantasien des Projektentwicklers</a> Reinhard M&#252;ller. Eine Einfahrt f&#252;hrt auf das Gel&#228;nde Torgauer Stra&#223;e 12-15, auf dem als erstes die schon lange ans&#228;ssige Firma Begatec zu sehen ist. Ein Backsteingeb&#228;ude an der Stra&#223;e in gotischem Stil verr&#228;t jedoch, wer hier einst residierte, n&#228;mlich die erste Gasanstalt s&#252;dlich von Berlin, die sich an der Berlin-Potsdamer-Eisenbahnstrecke 1871 niederlie&#223;. Das Reglerhaus diente der Einspeisung des Gases in das &#246;ffentliche Netz.<span id="more-3113"></span></p>
<div id="attachment_3121" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067.jpg"><img class="size-medium wp-image-3121 " title="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067-300x225.jpg" alt="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" width="350" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898</p></div>
<p>Die Torgauer verl&#228;uft weiter parallel zur Ringbahn zwischen dem S-Bahnhof Sch&#246;neberg und dem Bahnhof S&#252;dkreuz und ist damit die s&#252;dlichste Stra&#223;e auf der von Eisenbahntrassen umzingelten Sch&#246;neberger Insel. Deren Bebauung begann vor 140 Jahren – und die heutige Torgauer Stra&#223;e und die heutige Leberstra&#223;e waren die ersten Verkehrswege, die das neue Terrain s&#252;dlich der Kolonnenstra&#223;e erschlossen.</p>
<div id="attachment_3118" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061.jpg"><img class="size-medium wp-image-3118" title="Laterne an der Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061-225x300.jpg" alt="" width="246" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Laterne an der Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Heute bietet die westliche Torgauer Stra&#223;e den einmaligen Anblick verlassener Autowerkst&#228;tten, ges&#228;umt von einem Sammelsurium an unterschiedlichen Gaslaternen. Auch wenn man es kaum vermutet, hier soll an unterschiedlichen Modellen die vom Senat beschlossene und <a href="http://www.gaslicht-kultur.de/Gaslaternen.html" target="_blank">kritisierte</a> komplette Umr&#252;stung der Berliner Gaslaternen auf Energiesparlampen getestet werden. Das Ende einer &#196;ra, die mit der Errichtung der fr&#252;hesten &#8220;Englischen Gasanstalt&#8221; in Berlin 1826 begann und als erstes modernes st&#228;dtisches Versorgungsnetzwerk die St&#228;dtetechnik revolutionierte. Die heute noch bestehenden 44.000 Berliner Gaslaternen legen ein Zeugnis von dieser Erfolgsgeschichte ab, die nichts weniger als eine kulturelle Revolution einleitete.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Sch&#246;neberger Gasanstalt, die von je her von der schmalen Torgauer Stra&#223;e erschlossen wurde. Die hier geplante B&#252;rostadt braucht aufgrund ihrer Gr&#246;&#223;e von ca. 165.000 qm Geschossfl&#228;chen eine leistungsst&#228;rkere Anbindung an das Stra&#223;ennetz. Die kann wegen der Lage nur von S&#252;den erfolgen. Und das bedeutet, die Ringbahn muss unterquert werden. Diese Art der Erschlie&#223;ung ist im <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/" target="_blank">Bebauungsplan 7-29</a> festgeschrieben, sie ist damit Voraussetzung f&#252;r das mit diesem Bebauungsplan festgelegte Kerngebiet und seine wesentlich st&#228;rkere Ausnutzung des Grundst&#252;cks. Letztlich kann der B-Plan 7-29 ohne sie auch nicht rechtskr&#228;ftig werden, da planfestgestellte Bahnanlagen von dieser Zufahrtsstra&#223;e betroffen sind.</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088.jpg"><img class="size-medium wp-image-3123" title="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088-300x225.jpg" alt="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" width="251" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre</p></div>
<p>Die neue Planstra&#223;e soll die Torgauer Stra&#223;e ungef&#228;hr an der fr&#252;heren Ringbahnspitzkehre kreuzen. Letztere ist nur noch am alten Widerlager der Br&#252;ckenkonstruktion zu erkennen. Wie der Verlauf der neuen Stra&#223;e aufgrund der H&#246;henverh&#228;ltnisse aussehen wird, bleibt spannend. Jedenfalls soll die Torgauer Stra&#223;e dann an dieser Stelle gesperrt sein.</p>
<p>Nicht nur das verr&#228;t uns der Bebauungsplan 7-29, sondern auch, dass der Bezirk eine &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che westlich dieser neuen Stra&#223;e plant, und zwar auf der Nordseite des Bahndamms der Ringbahn, der kurz dahinter ja schon den Sachsendamm erreicht. Zwischen Sachsendamm und Planstra&#223;e soll also eine kaum nutzbare Gr&#252;nfl&#228;che entstehen – auf Kosten des Steuerzahlers. Das fand auch das Amt f&#252;r Natur des Bezirks absurd. In der erforderlichen Stellungnahme zum Bebauungsplan schrieb es:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topografie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rden in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt – in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p></blockquote>
<div id="attachment_3124" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081.jpg"><img class="size-medium wp-image-3124" title="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081-300x225.jpg" alt="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?</p></div>
<p>Das Urteil der Kollegen ficht bislang jedoch das Amt f&#252;r Planen unter <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Andreas Baldow</a> nicht an. Auch offenbar die Tatsache nicht, dass der Fl&#228;chen- nutzungsplan genau dort keine Gr&#252;nanlage vorsieht! Die in seiner Argumentation vorgeschobene Notwen-digkeit einer Fu&#223;- und Radweg-verbindung an dieser Stelle sollte angesichts der Sperrung der Torgauer Stra&#223;e kein Problem darstellen und keine zus&#228;tzlichen Fl&#228;chen n&#246;tig machen. Au&#223;erdem verteidigt das Amt f&#252;r Planen die Gr&#252;nfl&#228;che als „integralen Teil der Landschaftsplanung“ im Rahmen des Stadtumbaus S&#252;dkreuz. Erstaunlich ist da nur, dass die Fl&#228;che bei der ersten Aufstellung des Bebauungsplans nicht von Interesse war.</p>
<p>Erst bei der zweiten Beteiligung taucht das zweifelhafte St&#252;ck Gr&#252;n im April 2009 in seiner jetzigen Ausdehnung auf. Direkt gegen&#252;ber auf der anderen Seite der Torgauer liegt laut neuem B-Plan 7-29 im &#220;brigen in der Zukunft dann ein 55 m hohes Geb&#228;ude. Als Motivation f&#252;r die Gr&#252;nfl&#228;chenplanung kann man wohl getrost die einseitige Parteilichkeit des Amtes unter Stadtrat <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Bernd Kr&#246;mer</a> annehmen.</p>
<p>Der Nutznie&#223;er ist mit Sicherheit nicht die &#214;ffentlichkeit. Von ihr sind aber die vermutlich hohen Kosten f&#252;r den Bau der Gr&#252;nanlage zu tragen, die noch nicht beziffert werden k&#246;nnen. Denn ganz offensichtlich sind hier bauliche Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung des Bahndammes notwendig. W&#228;hrend der Ankauf wegen der kommerziell sonst nicht zu verwertenden Fl&#228;che gering sein wird, handelt sich der Bezirk nat&#252;rlich dauerhafte Unterhaltskosten ein. Die Kosten f&#252;r die Sanierung der Bodenaltlasten dieser westlich der Planstra&#223;e gelegenen Fl&#228;che beziffert der Bezirk au&#223;erdem mit 44.744 Euro. Hinzuzuziehen sind die Kosten der Erstellung der Gr&#252;nfl&#228;che, die aufgrund der ungeeigneten Lage sehr aufw&#228;ndig sein wird. Warum sollte der Steuerzahler die kosmetische Umfeldbegr&#252;nung eines Kerngebiets mit B&#252;ros finanzieren, noch dazu in der N&#228;he einer zuk&#252;nftig viel befahrenen Stra&#223;e?</p>
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		<title>Kr&#246;mer: Unwahrheit, keine L&#252;ge</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/kroemer-unwahrheit-keine-luege/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 18:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
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		<category><![CDATA[Unwahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Lokalpolitiker l&#252;gen nicht. Sie sagen versehentlich die Unwahrheit. So zum Beispiel Bernd Kr&#246;mer (CDU), damals Baustadtrat zu dem heiklen Thema, ob oder ob nicht der &#8220;Investor&#8221; (gemeint ist der Vorhabentr&#228;ger) am Gasometer &#252;berhaupt einen eigenen finanziellen Beitrag zur Altlastensanierung der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/kroemer-unwahrheit-keine-luege/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/kroemer-grinser.jpg"><img class="size-full wp-image-2972 alignleft" title="kroemer-grinser" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/kroemer-grinser.jpg" alt="" width="139" height="121" /></a>Lokalpolitiker l&#252;gen nicht. Sie sagen versehentlich die Unwahrheit. So zum Beispiel Bernd Kr&#246;mer (CDU), damals Baustadtrat zu dem heiklen Thema, ob oder ob nicht der &#8220;Investor&#8221; (gemeint ist der Vorhabentr&#228;ger) am Gasometer &#252;berhaupt einen eigenen finanziellen Beitrag zur Altlastensanierung der Nordspitze geleistet hat. Hat er m&#246;glicherweise nicht. Man wei&#223; es nicht, weil das Bezirksamt zwar schnell dabei war, eigene Gelder f&#252;r die Altlastensanierung an den Vorhabentr&#228;ger zu &#252;berweisen, jedoch keine Abrechnungspflicht vereinbarte. Wie wir im <a title="Bericht Nordspitze" href="http://bi-gasometer.de/nordspitze" target="_blank">&#8220;Nordspitzenreport&#8221;</a> ausf&#252;hrlich recherchiert und dargestellt haben.</p>
<p>Bernd Kr&#246;mer hatte in der BVV vom 16.03.2011 gesagt:</p>
<blockquote><p>„Die Gr&#252;nfl&#228;che (Nordspitze) wurde teilweise vom Investor bezahlt.“</p></blockquote>
<p>Das war so nicht richtig, versehentlich gelogen, daher geplaudert. Denn es wei&#223; keiner, weil keine Abrechnungspflicht vereinbart wurde. Auf eine entsprechende Frage in der folgenden BVV vom 13.04.2011 wurde Kr&#246;mer dazu befragt &#8211; und reagierte arrogant ausweichend. Und <span id="more-2966"></span>wiederholte die problematische Behauptung zur Sicherheit gleich noch mal. Im Wortlaut:</p>
<blockquote><p>Meine Frage betrifft eine &#196;u&#223;erung von Herrn Kr&#246;mer in der letzten BVV vom 16. M&#228;rz diesen Jahres zur Drucksache 1729/XVIII. Herr Kr&#246;mer hat, Sie haben gesagt: „Die Gr&#252;nfl&#228;che (Nordspitze) wurde teilweise vom Investor bezahlt.“ Entspricht diese Aussage der Wahrheit und, wenn ja, mit welchem Betrag hat sich der Investor an der Nordspitzensanierung und der Gr&#252;nfl&#228;chengestaltung beteiligt?</p></blockquote>
<p>Kr&#246;mer erkennt schon, dass er beim Dahinplaudern ertappt wurde. Angriff ist da die beste Verteidigung &#8211; er antwortet:</p>
<blockquote><p>Sch&#246;nen Dank zun&#228;chst daf&#252;r, dass Sie mir mit Ihrer Fragestellung unterstellen, das Bezirksamt w&#252;rde bewusst l&#252;gen. Aber auch diese Fragestellung &#252;ber die Beteiligung des Investors an den Kosten hatten wir ja auch l&#228;nger nicht, seit ca. einem Jahr nicht mehr, insofern werde ich das gern auch noch mal vortragen. <strong>Der Investor des Euref-Projekts auf dem ehemaligen Gasag-Standort Sch&#246;neberg hat sich entsprechend dem Sanierungsvertrag an der Altlastensanierung der Gasag-Nordspitze beteiligt.</strong><sup><a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/kroemer-unwahrheit-keine-luege/#footnote_0_2966" id="identifier_0_2966" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="hier wird die nicht beweisbare, letztlich m&amp;#246;glicherweise falsche Behauptung wiederholt">1</a></sup> Im Rahmen der Mitteilung zur Kenntnisnahme zur Drucksache 1106/XVIII der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg wurde in diesem Zusammenhang mitgeteilt – ich zitiere mit Einverst&#228;ndnis des Herrn Vorstehers aus meiner eigenen Mitteilung – : ‚Das vom Bezirksamt Tempelhof-Sch&#246;neberg im Jahr 2007 beauftragte Gutachterb&#252;ro hat f&#252;r die Gasag-Nordspitze Sanierungskosten in H&#246;he von ca. 2.050.000 Euro f&#252;r die gesamte Fl&#228;che ermittelt. Die anteiligen Kosten f&#252;r die Parkfl&#228;che belaufen sich laut Gutachten auf ca. 1,4 Mio Euro. Das Bezirksamt hat sich &#8211; laut Sanierungsvertrag zwischen der Gasag, dem Investor der Euref-Fl&#228;che und dem Land Berlin vom 6. November 2008 in H&#246;he von 400.000 Euro an den Sanierungskosten ausschlie&#223;lich f&#252;r den Bereich der Parkfl&#228;che beteiligt. Die Mittel hierzu entstammten dem Kapitel 4610, Titel 89339 und wurden im Dezember 2008 ausgezahlt. Die &#252;brigen Kosten sind laut Vertrag zu 750.000 Euro auf die Gasag und der restliche Betrag auf den Investor verteilt.’</p>
<p><strong>Die genaue H&#246;he des vom Investor aufgewendeten Betrags ist dem Bezirksamt nicht bekannt. Die Altlastensanierung wurde zwischenzeitlich durch den Investor durchgef&#252;hrt.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p>Der letzte Absatz sollte eigentlich hei&#223;en: &#8220;Ich wei&#223; es nicht. Leider habe ich irref&#252;hrende Vermutungen verbreitet. Tut mir leid, versehentlich die Unwahrheit gesagt zu haben. Ich werde nie wieder die Unwahrheit sagen oder Halbwahrheiten verbreiten wie nochmals im ersten Teil meiner Antwort.&#8221;</p>
<p>Aber so einen Satz werden wir von diesem Bezirkspolitiker vermutlich nie h&#246;ren.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2966" class="footnote">hier wird die nicht beweisbare, letztlich m&#246;glicherweise falsche Behauptung wiederholt</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Guten Abend!</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 11:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da musste man sich erst mal die Augen reiben: Kaum zu glauben, was man da sah in der Abendschau am 3. Oktober 2011. War das wirklich das Gasometer-Gel&#228;nde Sch&#246;neberg in seinem jetzigen Zustand? Der markante Gasbeh&#228;lter ist nat&#252;rlich fotogen, und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/09/guten-abend/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da musste man sich erst mal die Augen reiben: Kaum zu glauben, was man da sah in der Abendschau am 3. Oktober 2011. War das wirklich das Gasometer-Gel&#228;nde Sch&#246;neberg in seinem jetzigen Zustand?</p>
<div id="attachment_2637" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Containerdorf-e1314430981130.jpg"><img class="size-medium wp-image-2637" title="Containerdorf am Gasometer" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Containerdorf-300x225.jpg" alt="Containerdorf am Gasometer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Containerdorf am Gasometer</p></div>
<p>Der markante Gasbeh&#228;lter ist nat&#252;rlich fotogen, und die Kamera setzte ihn immer wieder in Szene – allerdings ohne die <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/27/denkmalschandung-und-druckgeblase/">zahlreichen L&#246;cher</a>, die roten T&#252;ren, die umgebenden Container und die immer weiter um sich greifenden technischen Ger&#228;te f&#252;r Klimatechnik und Gebl&#228;se, die offenbar notwendig f&#252;r das Betreiben eines funktionierenden Fernsehstudios sind.</p>
<p>Daf&#252;r gab es reichlich Schaubilder des Projektentwicklers aus der Vogelperspektive, die immer wieder mal kurz eingeblendet und mit der Kamera im Schwenk gezeigt wurden. Ordentlich kommentiert wurden sie nicht. Aber es ging ja ohnehin so schnell, dass der Abendschau-Zuschauer sich genauso wenig einen Eindruck verschaffen konnte wie vom tats&#228;chlichen Zustand des Gel&#228;ndes heute.</p>
<p><span id="more-3000"></span></p>
<div id="attachment_2998" class="wp-caption alignright" style="width: 391px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-005.jpg"><img class="size-medium wp-image-2998" title="Blick auf abgedeckten belasteten Boden und Baustelle am Park" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-005-300x225.jpg" alt="Blick auf abgedeckten belasteten Boden und Baustelle am Park" width="381" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf abgedeckten belasteten Boden und Baustelle am Park</p></div>
<p>Ein weiter Blick &#252;ber den Park an der Nordspitze lie&#223; das „Europ&#228;ische Energie Forum“ ganz weit weg erscheinen. Wen interessiert es, dass sich die immer wieder gezeigte Baustelle direkt am Park befindet und <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/">wie hoch dort gebaut wird</a>. H&#228;tte man nicht den Weitblick gew&#228;hlt, w&#228;re au&#223;erdem aufgefallen, dass da noch ein paar seltsame Haufen liegen, mit Planen bedeckt. Das <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/15/nordspitze-vorm-spielen-wird-gewarnt/">mit Altlasten verseuchte Erdreich</a> aus der Baugrube, das seit Mitte August (!) seiner Entsorgung harrt.</p>
<p>Weiteres Highlight: Der Protagonist des Films Projektentwickler Reinhard M&#252;ller. In den Nebenrollen: Andreas Knie (INNOZ), Klaus Wowereit und Bernd Kr&#246;mer. Die Botschaft des Films: Es gehe voran bei Euref. Regie f&#252;hrte die RBB-Reporterin Heike Boldt-Sch&#252;ler. Wann der Film entstand, hat man dem Zuschauer im &#220;brigen gleich vorenthalten. Anlass war n&#228;mlich ein &#252;berhaupt nicht mehr aktueller Zusammenhang: Eine Grundsteinlegung am 14 September 2011 auf dem Gel&#228;nde in Anwesenheit des Wahlk&#228;mpfers Klaus Wowereit.</p>
<p>So erstaunlich wie die Bilder des offensichtlich versp&#228;tet nachgeschobenen Beitrags waren die Kommentare der Reporterin. Darunter Folgender, nachdem sich Stadtrat Bernd Kr&#246;mer vor der Schmiede zu einem Statement aufgestellt hatte (und nicht vor den von ihm genehmigten Containern im Denkmalbereich gleich daneben):</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Der Bezirk h&#228;tte den kleinen Park [gemeint ist die Nordspitze] nicht finanzieren k&#246;nnen und auch nicht den gasgetr&#228;nkten Boden oder die Altbauten saniert. Das &#252;bernahm Euref-Vorstand M&#252;ller.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ein Schelm, wer Arges dabei denkt. Warum sollte es Bernd Kr&#246;mer nicht auch bei dieser Reporterin versuchen mit dem <a href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">M&#228;rchen von der Nordspitze</a>. Das geh&#246;rt zu seinem Standard-Repertoire wie die Anpreisung von „Euref“ als „Leuchtturmprojekt“. Wer ihr wohl erz&#228;hlt haben mag, dass der Boden, welchen sie auch immer meinte, „gasgetr&#228;nkt“ gewesen sei und dass der Bezirk und nicht der Eigent&#252;mer, die Altbauten zu sanieren h&#228;tte?</p>
<p>Auch die TU d&#252;rfte ihre besondere Freude gehabt haben. Reinhard M&#252;ller gab folgendes Statement ab, nachdem die Reporterin kommentiert hatte, eine private Energie-Universit&#228;t komme nicht, aber die TU biete in Zukunft Masterstudieng&#228;nge an:</p>
<blockquote><p>Ich glaube, wir haben viel, viel mehr bekommen, als wir je erhofft haben. Wir haben hier heute Promotionsrecht. Wir haben eine staatliche Anerkennung. Das alles ist bei einer privaten Energie-Universit&#228;t sehr schwierig und insofern sind wir mehr als zufrieden.</p></blockquote>
<div id="attachment_2999" class="wp-caption alignright" style="width: 426px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-012.jpg"><img class="size-medium wp-image-2999 " title="Andocken einer Druckluftschleuse am Gasometer Ende August" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Foto-012-300x225.jpg" alt="Andocken einer Druckluftschleuse am Gasometer Ende August" width="416" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Andocken einer Druckluftschleuse am Gasometer Ende August</p></div>
<p>Ach ja, und dann war da noch die Rede von der <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/05/07/lack-ab-rost-ab/">Sanierung des Gasometers</a>, die laut Bezirk schon 2009 vertragsgem&#228;&#223; begonnen hat. O-Ton Reinhard M&#252;ller:  &#8220;<em>Wir haben mit der Sanierung des Gasometers begonnen, das wird leider drei Jahre dauern, weil wir eine besondere Laser-technologie hier verwenden, die besonders energieschonend ist.&#8221;</em></p>
<p>Gute Nacht!</p>
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		<title>Nordspitze reloaded</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 18:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nordspitze]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nordspitze hat uns vor allem 2009 besch&#228;ftigt, aber wir sind dran geblieben! Deshalb gibt es jetzt eine Zusammenfassung der weiteren Entwicklungen auf unserer Seite &#8220;Nordspitze&#8221;. Die Geldverschwendung des Stadtrats Schworck, die Gef&#228;lligkeiten des Stadtrats Kr&#246;mer und die Verleumdung der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/23/nordspitze-reloaded/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2502" class="wp-caption alignleft" style="width: 274px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a.jpg"><img class="size-medium wp-image-2502 " title="Kr&#246;mer und Schworck" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a-300x290.jpg" alt="" width="264" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Kr&#246;mer und Schworck, Parker&#246;ffnung Juli 2010</p></div>
<p>Die Nordspitze hat uns vor allem 2009 besch&#228;ftigt, aber wir sind dran geblieben! Deshalb gibt es jetzt eine Zusammenfassung der weiteren Entwicklungen auf unserer <a href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze">Seite &#8220;Nordspitze&#8221;</a>.</p>
<p>Die Geldverschwendung des Stadtrats Schworck, die Gef&#228;lligkeiten des Stadtrats Kr&#246;mer und die Verleumdung der ehemaligen Stadtr&#228;tin Ziemer geh&#246;ren zu den brisanten Details. Unser Bericht ist leider immer noch aktuell!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lack ab, Rost ab?</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/05/07/lack-ab-rost-ab/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 May 2011 16:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Lack ist gr&#246;&#223;tenteils ab, darunter schaut schon lange der Rost hervor. So kennen wir den Gasometer schon seit ungef&#228;hr zwei Jahrzehnten. Soll er dauerhaft erhalten bleiben, muss er gr&#252;ndlich saniert werden. Das sieht jeder, und fast jeder im Bezirk &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/05/07/lack-ab-rost-ab/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lack ist gr&#246;&#223;tenteils ab, darunter schaut schon lange der Rost hervor. So kennen wir den <a href="http://www.bi-gasometer.de/gasometer">Gasometer</a> schon seit ungef&#228;hr zwei Jahrzehnten. Soll er dauerhaft erhalten bleiben, muss er gr&#252;ndlich saniert werden. Das sieht jeder, und fast jeder im Bezirk hofft darauf.</p>
<div id="attachment_2427" class="wp-caption alignleft" style="width: 345px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/05/Musterabschnitt-am-5.5.111.jpg"><img class="size-medium wp-image-2427" title="Musterabschnitt am 5.5.11" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/05/Musterabschnitt-am-5.5.111-300x267.jpg" alt="Musterabschnitt am 5.5.11" width="335" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Musterabschnitt am 5.5.11</p></div>
<p>Ist jetzt etwa aus der Hoffnung Gewissheit geworden? Am 5. Mai war gro&#223;er Presseauftrieb am Gasometer. Den Medienvertretern wurde verk&#252;ndet, jetzt gehe es los mit der Sanierung. Anschaulich war ein Musterst&#252;ck vorbereitet. Stadtrat Kr&#246;mer hantierte fotogen mit einem Laserger&#228;t, mit dem das Industriedenkmal entrostet werden soll. Die Abendschau des rbb filmte die Szene und meldete, die Sanierung koste 3,8 Millionen Euro und werde vier Jahre dauern.</p>
<p>&#220;ber die Vorgeschichte jedoch mochte keiner der Medienvertreter berichten, geschweige denn, dass die Sanierung schon l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig ist. Mal abgesehen von den vollmundigen Versprechungen des Jahres 2007, man wolle noch im selben Jahr die Instandsetzung beginnen:<span id="more-2428"></span> Es gibt einen <a href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung">&#246;ffentlich-rechtlichen Vertrag</a>, dem zufolge der Eigent&#252;mer <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/11/30/maerchen-denkmalschutz-tuer-passt-nicht/">Reinhard M&#252;ller</a> sp&#228;testens seit dem Fr&#252;hjahr 2009 kontinuierlich eine Sanierung des Gasometers h&#228;tte betreiben sollen. Offiziell wurde der BVV mitgeteilt, ja er habe begonnen, und zwar im Februar 2009 mit der Instandsetzung eines Handlaufs. Und Kr&#246;mer zeigte sich zuversichtlich, dass – obschon die Arbeiten danach nicht fortgef&#252;hrt wurden – die Sanierung vertragsgem&#228;&#223; innerhalb von f&#252;nf Jahren abgeschlossen werde. Wie s&#228;mtliche Verpflichtungen des Vertrages wird auch diese sicherlich nicht eingehalten werden. Und das ist leider die einzige Gewissheit, die wir jetzt mit der Ank&#252;ndigung einer auf vier Jahre angesetzten Sanierung haben.</p>
<div id="attachment_2426" class="wp-caption alignleft" style="width: 409px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/05/Musterabschnitt-am-19.1.11.jpg"><img class="size-medium wp-image-2426" title="Musterabschnitt am 19.1.11" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/05/Musterabschnitt-am-19.1.11-300x249.jpg" alt="Musterabschnitt am 19.1.11" width="399" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Musterabschnitt am 19.1.11</p></div>
<p>Und was f&#252;r die Kameras in Szene gesetzt wurde, ist f&#252;r die Anwohner nichts Neues. Der altbekannte „Musterabschnitt“ auf der Nordseite war der Tatort. Dieses mit einer Plane verh&#252;llte Ger&#252;st von ca. 15 m H&#246;he besteht schon seit circa einem Jahr und sollte wohl vor allem der BVV zeigen, hier tut sich etwas. Denn im letzten Jahr wurde die Devise ausgegeben, dass Sanierungstechniken erprobt werden m&#252;ssten. Publikumswirksam diente der Musterabschnitt schon am 5. Juni 2010 in der Langen Nacht der Wissenschaften und am Tag des offenen Denkmals am 11. und 12 September 2010 als Vorzeigeobjekt. Nur leider hat sich dahinter nie wirklich viel getan, wie jeder Nutzer des Cheruskerparks wei&#223;. Im letzten Januar war der Zustand des Abschnitts besonders eindrucksvoll, die Planen flatterten im Wind, als ob sie ihre Schuldigkeit getan h&#228;tten.</p>
<p>Die entscheidende Frage aber l&#228;sst sich momentan nicht beantworten: Wird es ab sofort eine kontinuierliche Sanierung des rostigen Gasometers geben oder war der Termin am 5. Mai wieder nur eine &#246;ffentlichkeitswirksame Ank&#252;ndigung? Arbeiten am Gasometer zumindest sind derzeit nicht wahrnehmbar.</p>
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		<title>Bezirk verschleudert Geld f&#252;r Projektentwickler?</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/03/07/bezirk-verschleudert-geld-fur-projektentwickler/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 07:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Planungsfehler]]></category>

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		<description><![CDATA[Haushaltsauswirkungen: Keine. So steht es lapidar in dem von Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) verantworteten Beschlussentwurf f&#252;r die Feststellung der vorzeitigen Planreife und die Genehmigung eines Hochhauses mit 11 Geschossen und 38 Metern H&#246;he am s&#252;dlichen Rand des Gasometer-Gel&#228;ndes. Ganz zutreffend &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/07/bezirk-verschleudert-geld-fur-projektentwickler/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-07_Gruenflaeche.jpg"><img class="size-medium wp-image-2289 " title="2011-03-07_Gruenflaeche" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-07_Gruenflaeche-300x117.jpg" alt="1900 m² Bahnb&#246;schung - die &quot;Gr&#252;nfl&#228;che&quot;" width="300" height="117" /></a><p class="wp-caption-text">1900 m² Bahnb&#246;schung - die &quot;Gr&#252;nfl&#228;che&quot;</p></div>
<p>Haushaltsauswirkungen: Keine. So steht es lapidar in dem von Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) verantworteten Beschlussentwurf f&#252;r die Feststellung der vorzeitigen Planreife und die Genehmigung eines Hochhauses mit 11 Geschossen und 38 Metern H&#246;he am s&#252;dlichen Rand des Gasometer-Gel&#228;ndes. Ganz zutreffend ist das nicht. Der Bezirk kauft rund um das Plangebiet Fl&#228;chen an &#8211; und das ist nicht umsonst.</p>
<p><span id="more-2261"></span>Im Einzelnen wird zu den finanziellen Auswirkungen des Plans ausgef&#252;hrt:</p>
<blockquote><p>Die Herstellung der &#246;ffentlichen Parkanlage wurde aus Mitteln des Programms &#8216;Stadtumbau-West&#8217; finanziert. Mit dem Erwerb des Flurst&#252;cks 39 <strong>durch das Land Berlin</strong> wurden die Voraussetzungen f&#252;r die Erschlie&#223;ung des geplanten Bolzplatzes geschaffen.</p>
<p>Auch der Grunderwerb und die Herstellung der &#246;ffentlichen Parkanlage einschlie&#223;lich der Bodensanierungsma&#223;nahmen<br />
westlich der Planstra&#223;e A erfolgt ebenfalls aus Mitteln des Programms &#8216;Stadtumbau West&#8217;.</p></blockquote>
<p>Schaut man sich jedoch einmal die nach dem bisherigen Stand durch den Bezirk angekauften oder noch anzukaufenden Fl&#228;chen an, dann sieht es um das Plangebiet am Gasometer aus wie auf einem Flickenteppich. In vielen F&#228;llen hat der Bezirk bereits Fl&#228;chen erworben oder will dies noch tun, um die Planung umzusetzen.</p>
<p>Besonders markant ist die in der Grafik (ein Auszug aus dem offiziellen Plan) gr&#252;n markierte Stelle. Es handelt sich um ein 1900 m² gro&#223;es St&#252;ck Bahngel&#228;nde neben der Einm&#252;ndung der Planstra&#223;e in den Tunnel unter dem Bahngleis, die als Gr&#252;nfl&#228;che ausgewiesen ist. Im wirklichen Leben liegt diese Fl&#228;che auf einem steilen Bahndamm und ist damit f&#252;r Menschen, die keine bergsteigerische Ausbildung haben, eigentlich wertlos.</p>
<p>Hierzu vermerkt der Fachbereich Natur des Bezirksamts in seiner Stellungnahme zum Planentwurf von Stadtrat Kr&#246;mer:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topgrafie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e<br />
an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene<br />
Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rde in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt<br />
– in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am<br />
schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die<br />
Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p>
<p>Der durch die Begr&#252;ndung des Bebauungsplans erweckte Eindruck, dass die Festsetzung als Gr&#252;nanlage notwendig sei, um eine m&#246;gliche 100%ige Versiegelung gem&#228;&#223; bestehendem Planungsrecht abzuwehren, ist aus der Sicht des Fachbereichs Natur rein spekulativ, da eine anderweitige Verwertung aufgrund der spezifischen Eigenarten des Grundst&#252;cks nicht zu erwarten ist.</p></blockquote>
<p>Deutlicher geht es kaum: Ankauf einer sinnlosen Bahnb&#246;schung durch Bezirk f&#252;r teures Geld, die nicht zu nutzen ist und zudem in der Unterhaltung besonders teuer (weil es sich um steiles Gel&#228;nde handelt). Und das alles nur, um einen alibihaften Ausgleich f&#252;r die vollst&#228;ndige Versiegelung der &#252;brigen Fl&#228;chen zu erhalten. Verstehe das, wer will. Und nur mit Vorteilsgew&#228;hrung zu beschreiben ist die Tatsache, dass der Bezirk solche Fl&#228;chen ankauft, anstatt solche Kosten im Verhandlungsweg auf den den Nutznie&#223;er der Planung am Gasometer abzuw&#228;lzen.</p>
<p>Demnach gibt der Bezirk wertvolle Mittel aus dem Programm &#8220;Stadtumbau West&#8221; f&#252;r den Ankauf einer Fl&#228;che aus, die in keiner Weise dem Bezirk oder seinen B&#252;rgern dient. Im Orient bezeichnet man so etwas als <a title="Wikipedia: Definition Morgengabe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morgengabe" target="_blank">&#8220;Morgengabe&#8221;</a> &#8211; ein teures Geschenk f&#252;r die Braut. Und dies ist -wenn die bisher bekannten Fakten zutreffen- nicht die einzige Morgengabe.  Der Bezirk kauft anscheinend beliebig und zahlreich Fl&#228;chen und Grundst&#252;cke an, die allein dem Projektentwickler am Gasometer n&#252;tzen. In Zeiten knapper Haushaltsmittel ebenso unverantwortlich wie die Geldgeschenke des Bezirks bei dem Ankauf der <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/" target="_blank">Nordspitze</a>.</p>
<p>Ohne Auswirkungen f&#252;r den Haushalt sieht anders aus.</p>
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		<title>Kr&#246;mers zweiter Anlauf</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 19:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2257 alignright" title="2011-02-10_Plan&#252;bersicht" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1-284x300.jpg" alt="" width="227" height="240" /></a>Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts gemerkt.</p>
<p>Worum geht es: Baustadtrat Kr&#246;mer hat zur letzten BVV-Sitzung im Februar nachtr&#228;glich den Bebauungsplan 7-29 f&#252;r das Gel&#228;nde am Gasometer auf die Tagesordnung setzen lassen. Die <a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=3593&amp;options=4">Drucksache 1729/XVIII</a> enth&#228;lt nicht nur eine erneute Abstimmung &#252;ber den in jeder Hinsicht „gro&#223;z&#252;gigen“ Bebauungsplan, sondern will auch die Zustimmung f&#252;r einen Bauantrag auf dem Gel&#228;nde vor der Rechtsg&#252;ltigkeit des B-Plans erreichen. Der Antrag ist in den zust&#228;ndigen Ausschuss &#252;berwiesen worden. Jetzt also wird zun&#228;chst am 9. M&#228;rz 2011 (ab 17 Uhr) im &#246;ffentlichen Stadtplanungsausschuss dar&#252;ber beraten.</p>
<p><span id="more-2214"></span></p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg"><img class="size-full wp-image-2226 alignleft" title="Rathaus Sch&#246;neberg" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg" alt="Blick auf Rathaus Sch&#246;neberg vom Gasometer" width="479" height="359" /></a>Warum aber muss sich die BVV nochmals mit dem B-Plan 7-29 befassen? Der am 15.7.2009 von der BVV verabschiedete Plan wurde in mehreren Punkten vom Pr&#252;fer der Senatsverwaltung beanstandet und das Ergebnis dem Bezirk mit Schreiben vom 17.12.2009 mitgeteilt. Seit Dezember 2009 also hatte das Bezirksamt Zeit, die Fehler zu korrigieren, den Hinweisen nachzugehen und weitere notwendige Abstimmungen zu treffen. In den mehr als 12 Monaten seither h&#228;tte es wohl auch eine einwandfreie Begr&#252;ndung zum Bebauungsplan verfassen k&#246;nnen, immerhin geht es um ein relativ gro&#223;es Kerngebiet, das die Auslastung des Grundst&#252;cks erheblich steigert. Davon zeugt das vorgelegten Dokument allerdings nicht, es ist nach wie vor mit zahlreichen Unstimmigkeiten und auch Fehlern versehen.</p>
<p>Die Senatsverwaltung hat im &#220;brigen klar und deutlich formuliert, dass es zu der ersten Abstimmung eigentlich nicht h&#228;tte kommen d&#252;rfen, da die Voraussetzungen dazu seinerzeit nicht erf&#252;llt waren. Und rechtskr&#228;ftig kann der B-Plan im Moment auch nach einer erneuten Beschlussfassung nicht werden. Und zwar darum: Es gibt noch keine L&#246;sung f&#252;r die Bahndurchquerung im S&#252;den (Ringbahn) durch einen neue Planstra&#223;e, die das Kerngebiet erschlie&#223;t. Aber nicht nur das: Es gibt f&#252;r den Projektentwickler und Grundst&#252;ckseigent&#252;mer, der hinter dem neuen Plan steckt, immer noch keinerlei rechtsverbindliche Vereinbarung f&#252;r den Stra&#223;enbau. Seine Bauantr&#228;ge aber sollen offenbar durchgewunken werden.</p>
<p>Nach wie vor wird den BVV-Mitgliedern vorgemacht, dass mit den vorgelegten Planungen quasi keine Kosten f&#252;r den Bezirk verbunden sind. Das ist falsch! Schon 2009 hat das Bezirksamt in der Beschlussvorlage zum B-Plan die „haushaltsm&#228;&#223;igen Auswirkungen“ nicht richtig dargestellt, und das mit offenkundiger Absicht. Das Zustandekommen des Beschlusses von damals ist auch in dieser Hinsicht fragw&#252;rdig!</p>
<p>Wer wissen will, ob die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses aus ihrem Tiefschlaf erwacht sind, muss sich den 9. M&#228;rz als Termin vormerken! &#220;ber die letzten drei Jahre Planungsmisere am Gasometer h&#228;tten sie sich wunderbar auf der BI-Veranstaltung am 10. Februar informieren k&#246;nnen. Rund 45 Anwohner nutzen die Gelegenheit, aber nur zwei Mitglieder der BVV.</p>
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		<title>Anwohnerversammlung &#8211; Negative Bilanz</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 10:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
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		<description><![CDATA[Drei Jahre EUREF-Projekt am Gasometer: Keine Energie-Uni, keine Sanierung und Rost am Gasometer, Schwarzbau-Aktivit&#228;ten im Zusammenhang mit der Errichtung der &#8220;WM-Kuppel&#8221;, zweckfreie Leuchtwerbung am Gasometer f&#252;r unabsehbare Zeit und Geldverschwendung des Bezirks. Die Vorteile bei diesem Projekt liegen bisher ganz &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/14/anwohnerversammlung-negative-bilanz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_02_10_Veranstaltung.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2243" title="2011_02_10_Veranstaltung" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011_02_10_Veranstaltung-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a>Drei Jahre EUREF-Projekt am Gasometer: Keine Energie-Uni, keine Sanierung und Rost am Gasometer, Schwarzbau-Aktivit&#228;ten im Zusammenhang mit der Errichtung der &#8220;WM-Kuppel&#8221;, zweckfreie Leuchtwerbung am Gasometer f&#252;r unabsehbare Zeit und Geldverschwendung des Bezirks. Die Vorteile bei diesem Projekt liegen bisher ganz eindeutig und einseitig beim Eigent&#252;mer des Grundst&#252;cks und seinen Firmen. Dies war die ern&#252;chternde Bilanz auf unserer Veranstaltung vom 10.02.2011, die von etwa 50 Teilnehmern besucht war. In kurzen Referaten stellten wir dar, was alles schief l&#228;uft mit dem Leuchtturmprojekt am Sch&#246;neberger Gasometer und warum es Zeit wird, die Planung zu &#228;ndern. W&#228;hrend die Spitzenkandidatin Renate K&#252;nast der Berliner Gr&#252;nen sich zeitgleich in der &#8220;WM-Kuppel&#8221; <a title="Bericht &quot;paperpress&quot; &#252;ber Veranstaltung" href="http://paperpress.org/modules.php?op=modload&amp;name=News&amp;file=article&amp;sid=1392&amp;mode=thread&amp;order=0&amp;thold=0" target="_blank">vor den G&#228;sten eines Immobilienforums produzierte</a>, ging es bei uns um wenig erfreuliche Fakten:</p>
<p><span id="more-2241"></span>Der <strong>Privat-Uni Schwindel der EUREF</strong> beherrschte das erste Referat: Wie die Anwohner und &#214;ffentlichkeit (nicht aber die auf einer wenig beachteten Versammlung informierten Bezirksvertreter) bewusst dar&#252;ber <a title="EUREF-Uni gescheitert – Luftnummer des Projektentwicklers offiziell beendet" href="http://www.bi-gasometer.de/2009/10/27/euref-gescheitert-diese-luftnummer-des-projektentwicklers-offiziell-beendet/" target="_blank">get&#228;uscht wurden</a>, dass die zu Beginn des Projekts versprochene stiftungsfinanzierte Privatuniversit&#228;t so schnell nicht kommen wird. Noch bei der Beschlussfassung &#252;ber den umstrittenen Bebauungsplan 7-29 am 15.07.2009 glaubten manche Bezirkspolitiker und Anwohner sowie die &#214;ffentlichkeit fest daran, dass es demn&#228;chst am Gasometer eine &#8220;richtige&#8221; Hochschule mit Promotionsrecht, Professoren und regelm&#228;&#223;igem Lehrbetrieb geben w&#252;rde. Dabei hatten Experten bereits im M&#228;rz 2009 darauf hingewiesen, dass mit den vorhandenen Mitteln und der bescheidenen personellen Ausstattung der EUREF eine derartige &#8220;echte&#8221; Universit&#228;t nicht zu realisieren sei.</p>
<p>An das Licht der breiten &#214;ffentlichkeit kam dies jedoch erst, als sich im Herbst 2009 (nach Beschlussfassung der BVV am 15.07.2009 &#252;ber den Bebauungsplan f&#252;r das &#8220;Leuchtturmprojekt&#8221;) der von der EUREF konsultierte Prof. Andreas Knie vor der Kamera der Berliner Abendschau <a title="Bericht &#252;ber RBB-Reportage" href="http://www.bi-gasometer.de/2009/10/27/rbb-berichtet-kritisch-ueber-filz-am-gasometer/">verplapperte</a> und sinngem&#228;&#223; sagte:</p>
<blockquote><p>F&#252;r eine derartige stiftungsfinanzierte Privatuniversit&#228;t braucht man etwa 200 Millionen Euro Kapital. Das ist am Gasometer derzeit einfach nicht vorhanden. &#8230;.</p></blockquote>
<p>Und es folgte die Aussage:</p>
<blockquote><p>Universt&#228;ten sind heute ein  sehr schwieriger Markt … da muss man <em>bottom-up </em>herangehen.</p></blockquote>
<p>&#8220;Bottom-up&#8221; hei&#223;t w&#246;rtlich &#252;bersetzt &#8220;mit dem Allerwertesten nach oben&#8221;. Und so kommt es auch seither an: Wie eine Gummiente verkehrt herum treibt das nun noch als &#8220;Euref-Institut&#8221; bezeichnete &#220;berbleibsel der gro&#223;spurigen Ank&#252;ndigungen vor sich hin. Mit kleinen Veranstaltungen, Dinnerparties und substanzlos erscheinenden Ank&#252;ndigungen wie einem &#8220;TU-Campus&#8221; wird nur kaschiert, dass die gro&#223;spurige Ank&#252;ndigung vom November 2008, als man eine stiftungsfinanzierte Privat-Universit&#228;t schaffen wollte, eine Luftnummer ist.</p>
<p>Zur <strong>Leuchtwerbung</strong> stellten wir ausf&#252;hrlich  anhand von Zitaten der Bezirkspolitik dar, warum die Leuchtwerbung nur  Anwohnern schadet, das Denkmal Gasometer verhunzt und im &#252;brigen auch  keinerlei finanziellen Beitrag zur Sanierung des Gasometers leistet.  Ausf&#252;hrlich hatten wir dazu schon <a title="Leuchtwerbung" href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung/" target="_blank">hier</a> berichtet. Sp&#228;testens nach diesem Beitrag  verfestigte sich auch bei vielen Zuh&#246;rern der Eindruck:</p>
<blockquote><p>So dumm kann ein Bezirksstadtrat doch eigentlich gar nicht sein. Solche schlimmen Fehler zum Nachteil des Bezirks und seiner Bewohner riechen schon nach Korruption.</p></blockquote>
<p>So sagte es mir nach der Veranstaltung ein Zuh&#246;rer, der sich vorher noch nicht mit der Materie befasst hatte.</p>
<p><strong><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/SAM_0027.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2250" title="Gone with the Wind" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/SAM_0027-181x300.jpg" alt="Gone with the Wind" width="181" height="300" /></a>Rost und Schwarzbau</strong> am Gasometer waren die Themen des zweiten Vortrags. Warum die dringend notwendige Sanierung des F&#252;hrungsger&#252;sts mit seinem massiven Rostfra&#223; weiterhin nicht stattfindet. Und statt dessen nur alibihafte Erprobungen von Anstricharbeiten am (weniger instandsetzungsbed&#252;rftigen-) Wasserbeh&#228;lter, wie auf dem nebenstehenden Foto vom Januar 2011 zu sehen.</p>
<p>In allen Details legte die Referentin dar, dass am Wasserbeh&#228;lter des denkmalgesch&#252;tzten Gasometers <a title="Das M&#228;rchen vom Denkmalschutz – oder: Die T&#252;r, die nicht passte" href="http://www.bi-gasometer.de/2010/11/30/maerchen-denkmalschutz-tuer-passt-nicht/" target="_blank">mehrere ungenehmigte bauliche Ver&#228;nderungen vorgenommen</a> wurden, von denen einige nachtr&#228;glich durch den willf&#228;hrigen Bezirksstadtrat abgesegnet wurden. Andere bauliche Ver&#228;nderungen (solche ohne notwendige Genehmigung bezeichnet man landl&#228;ufig als Schwarzbau) wurden durch das Bezirksamt trotz mehrfacher Hinweise bis heute nicht bemerkt.</p>
<p>Die leidige <strong>Nordspitze</strong> besch&#228;ftigt uns schon seit 2009. Hier hat der Bezirk (wiederum ohne erkennbar eigene Vorteile zu haben) <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/" target="_blank">viel Geld verschenkt</a> und sogar unter Versto&#223; gegen die Landeshaushaltsordnung viel Geld f&#252;r Sanierungsarbeiten f&#252;r ein Grundst&#252;ck &#252;berwiesen, das dem Bezirk damals noch nicht geh&#246;rte und &#252;ber das durch den Empf&#228;nger niemals abgerechnet wurde. Zum Dank daf&#252;r erh&#228;lt der Bezirk einen um rund 3500 qm geschrumpften Teil der Fl&#228;che, die f&#252;r den Eigent&#252;mer des Gasometer-Gel&#228;ndes wegen Ihrer Nordlage und der notwendigen Abstandsfl&#228;chen praktisch wertlos ist.</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2253" title="2011-02-10_Plan&#252;bersicht" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht-284x300.jpg" alt="" width="284" height="300" /></a>Und der dort eingerichtete Park wird -so die neueste Entwicklung- m&#246;glicherweise in K&#252;rze dadurch beeintr&#228;chtigt, dass auf dem s&#252;dlich angrenzenden Baufeld 7 direkt an der Grenze zum Park ein <a title="Kr&#246;mers zweiter Anlauf" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/" target="_blank">Hochhaus mit 11 Geschossen und 38 Meter H&#246;he errichtet</a> wird. Womit der teuer hergestellte Park an der Nordspitze zum schattigen Hinterhof der Hochh&#228;user am Gasometer w&#252;rde.</p>
<p>Wer auf die nebenstehende Grafik schaut, erkennt schnell das Problem: Auch hier hat sich der Bezirk entweder aus Dummheit oder aus anderen Gr&#252;nden daf&#252;r entschieden, alle Vorteile nicht f&#252;r Bezirk und B&#252;rger, sondern f&#252;r den Eigent&#252;mer des Gasometer-Gel&#228;ndes eintreten zu lassen.</p>
<p>Ein gelungener Abend, der trotz der vielen Arbeit auch in die Zukunft wies: Wer jetzt noch trotz der verheerenden Bilanz das Kerngebiet am Gasometer bef&#252;rwortet, will es nicht besser wissen oder dem Bezirk und seinen Bewohnern schaden. Dummheit oder Unprofessionalit&#228;t ist das dann nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wutb&#252;rger und Leuchtwurm – das Jahr 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 19:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wutb&#252;rger ist das Wort des Jahres 2010. Wohl nichts hat das Jahr 2010 politisch so gepr&#228;gt wie die Proteste steuerzahlender Wahlb&#252;rger gegen gr&#246;&#223;enwahnsinnige Planungen politischer Zirkel in Stuttgart. Doch „Stuttgart 21“ spielte sich auch am Gasometer ab, wo sinnfreie Bauplanung, &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/12/26/wutbuerger-und-leuchtwurm-das-jahr-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/12/Kahlschlag.jpg"><img class="size-medium wp-image-2160   alignleft" title="Kahlschlag" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/12/Kahlschlag-225x300.jpg" alt="Protest bei der Er&#246;ffnung der Nordspitze im Juli" width="119" height="158" /></a>Wutb&#252;rger ist das <a title="Tagesschau: Wort des Jahres 2010" href="http://www.tagesschau.de/inland/wortdesjahres106.html" target="_blank">Wort des Jahres 2010</a>. Wohl nichts hat das Jahr 2010 politisch so gepr&#228;gt wie die Proteste steuerzahlender Wahlb&#252;rger gegen gr&#246;&#223;enwahnsinnige Planungen politischer Zirkel in Stuttgart. Doch „Stuttgart 21“ spielte sich auch am Gasometer ab, wo sinnfreie Bauplanung, Gefasel vom „Leuchtturmprojekt“ und m&#252;hsam kaschierte Denkmalverschandelung gen&#252;gend Stoff f&#252;r unsere B&#252;rgerinitiative und viele interessante Aktionen und Artikel boten.</p>
<h2>Kr&#246;mers Traum</h2>
<p>Es begann ganz harmlos und nett mit unserem <a href="../../../../../2010/01/08/bi-gasometer-laedt-ein-zum-film-am-14-01-2010/">Filmabend am 14.01.2010</a>. Wir zeigten <a href="http://www.henners-traum.de/">„Henners Traum“</a> einen ebenso leisen wie entlarvenden Dokumentarfilm des hessischen Filmemachers Klaus Stern &#252;ber die vollst&#228;ndig sinnlosen Aktivit&#228;ten eines hessischen Gemeindeb&#252;rgermeisters, um das gr&#246;&#223;te Tourismusprojekt Europas in eine landschaftlich reizvolles aber leider sehr regenreiches Naturschutzgebiet zu holen.</p>
<blockquote><p>„.. das wird ein Leuchtturmprojekt! 5 Luxushotels, 5 Sterne, 5 Golfpl&#228;tze“</p></blockquote>
<p>&#196;hnliche Spr&#252;che sollte man in diesem Jahr auch am Gasometer noch h&#228;ufiger h&#246;ren.</p>
<h2><span id="more-2155"></span>Fachliche Fehler und Stagnation</h2>
<p>Im Februar kam heraus, was bereits zuvor gemunkelt wurde: Der &#252;berhastet verabschiedete Bebauungsplan 7-29 hatte die Fachpr&#252;fung bei der Senatsverwaltung f&#252;r Stadtentwicklung nicht &#252;berstanden und wurde an den Bezirk <a href="../../../../../2010/02/11/bebauungsplan-7-29-gasometer-fehlerhaft/">zur&#252;ckverwiesen</a>. Baustadtrat Kr&#246;mer zog sich darauf zur&#252;ck, die 4-5 Beanstandungen seien ja bei einem so „anspruchsvollen Projekt“ eher ein Resultat der besonders sorgf&#228;ltigen Arbeit seiner Verwaltung. Jedoch konnte die Behebung der M&#228;ngel nicht mehr im Jahr 2010 abgeschlossen werden. Zudem gab es immer wieder Ger&#252;chte &#252;ber schwelende Konflikte im Amt f&#252;r Planen des Bezirks, dessen Mitarbeiter wohl nicht wie ihr Chef bedingungslos Planungsrecht und Denkmalrecht wegen eines Projekts von zweifelhafter G&#252;te aush&#246;hlen lassen wollten.</p>
<p>Doch das Jahr 2010 machte wie das Jahr 2009 anschaulich, dass die „Entwicklung“ des alten Gaswerksgel&#228;ndes nicht vorankommt. Investoren gibt es nicht. Von einer Universit&#228;t ist weit und breit nichts in Sicht. Nicht nur sind die hochfliegenden Pl&#228;ne des Projektentwicklers &#252;berhaupt nicht ins Rollen gekommen, auch die vielen Versprechungen stellten sich als falsch heraus. Mit durchsichtigen Man&#246;vern musste daher &#252;ber die offensichtliche Stagnation hinwegget&#228;uscht werden, z.B. was die Sanierung des Gasometers angeht.</p>
<h2>Fr&#252;hjahr bringt Schlammschlacht</h2>
<p>Wenn der Schnee taut und nichts passiert, ist die Schlammschlacht nicht weit. Nach einem erbitterten Ringen innerhalb des Bezirksamtes (von dem man als Au&#223;enstehender nicht mehr mitbekam als Andeutungen, Raunen und verdrehte Augen) wechselte <a href="../../../../../2010/04/13/andreas-baldow-wird-gesucht/">Andreas Baldow</a> (damals noch SPD) in das Amt f&#252;r Planen beim Bezirksamt Tempelhof-Sch&#246;neberg und legte gleichzeitig sein Amt als Bezirksverordneter der SPD nieder. Baldow war zuvor Sprecher seiner Fraktion f&#252;r Stadtplanung und Vorsitzender des Ausschusses f&#252;r Stadtplanung. Baldow plant seither als Mitarbeiter des Bezirksamts das, was er vorher stets -emotional und faktenfrei- verteidigt hatte, unter anderem mit den Worten:</p>
<blockquote><p>„Bei dieser Planung habe ich einfach ein gutes Bauchgef&#252;hl.“</p></blockquote>
<p>Auch die Presse &#228;u&#223;erte sich nun kritisch zum Stillstand am Gasometer. Wir nahmen einen Artikel in der TAZ mit dem Titel <a href="../../../../../2010/04/02/taz-investor-kratzt-am-denkmal/">„Investor kratzt am Denkmal“</a> zum Anlass, &#252;ber das Zerw&#252;rfnis zwischen Bezirksamt (damals noch ohne Andreas Baldow) und Projektentwickler Reinhard M&#252;ller zu berichten.</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-01-06-BA_und_Gasometer_fotomontage.jpg"><img class="size-medium wp-image-1535   alignleft" title="Fotomontage: Riss am Gasometer" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-01-06-BA_und_Gasometer_fotomontage-225x300.jpg" alt="Fotomontage: Riss am Gasometer" width="126" height="168" /></a></p>
<p>Offensichtlich l&#228;stig, denn prompt verklagte M&#252;ller den Autoren des Berichts. Nicht wegen der Fakten – die waren ja zutreffend. Vielmehr wurde behauptet, die in unserem Artikel verwendete Fotomontage w&#252;rde die von M&#252;llers Mannen in den Wasserbeh&#228;lter des Gasometers ges&#228;gten L&#246;cher zeigen. K&#246;nnen Sie das auf dem nebenstehenden Bild (welches eine Zeitlang unseren Bericht verunzieren musste) etwa nicht erkennen?</p>
<p>Diesen Zensurversuch konnten wir unterbinden. Eine f&#252;r Presserecht zust&#228;ndige Kammer des LG Hamburg wies mit Urteil vom Dezember 2010 die Klage M&#252;llers ab.Die von M&#252;ller bem&#252;hte Zweideutigkeit der Fotomontage stelle nicht weniger als einen Zensurversuch dar, meinte die sonst als eher pressefeindlich und streng bekannte Kammer und verschaffte uns damit den f&#252;r eine &#246;ffentliche Diskussion und Auseinandersetzung notwendigen Schutz der Meinungsfreiheit.</p>
<h2>Werkstattgespr&#228;che und b&#246;se Autos</h2>
<p>Wer Mittel aus dem EU-Programm „Stadtumbau West“ in Anspruch nimmt wie der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg, muss dem Subventionsgeber B&#252;rgerbeteiligung nachweisen. Grund f&#252;r das Bezirksamt sich nun darin zu versuchen, diese B&#252;rgerbeteiligung mit so genannten <a href="../../../../../2010/05/21/transparenz/">&#8220;Werkstattgespr&#228;chen&#8221;</a> zu organisieren, bei denen vor allem die eingeladenen B&#252;rgerinnen und B&#252;rge dazu dienten, dem Bezirksamt die Kulisse f&#252;r den Subventionsgeber zu liefern.</p>
<p>Christiane entdeckte im subventionsorientierten Getrommel der Presseleute von EUREF die kleine aber feine Geschichte von den <a href="../../../../../2010/05/13/gute-autos-boese-autos/">„Guten Autos und b&#246;sen Autos“</a> &#8211; eine weitere Luftnummer am Gasometer.</p>
<h2>Denkmalschutz und Leuchtwerbung</h2>
<p>Inzwischen war der Gasometer selbst an vielen Stellen anges&#228;gt und auf h&#228;ssliche Art und Weise ver&#228;ndert worden, wie wir ausf&#252;hrlich <a href="../../../../../2010/06/05/veraenderungen/">dokumentierten</a>. Die von uns auf vielen verschiedenen Wegen (BVV, Landesdenkmalamt) vorgebrachten Hinweise, dass hier planm&#228;&#223;ig gegen das Landesdenkmalschutzgesetz versto&#223;en werde, f&#252;hrten allerdings nur dazu, dass das Bezirksamt die Verst&#246;&#223;e (und L&#246;cher) teilweise mit einer r&#252;ckwirkenden Genehmigung sanktionierte. Andere Ver&#228;nderungen bemerkte das Bezirksamt gar nicht erst. Wir mussten erst mit der kleinen <a href="../../../../../2010/11/30/maerchen-denkmalschutz-tuer-passt-nicht/">Fabel vom Denkmalk&#246;nig</a> darauf aufmerksam machen, dass mehrere h&#228;ssliche (und bis heute nicht genehmigte -) Umbauten am Gasometer diesen immer mehr verschandeln.</p>
<p>Das Jubil&#228;um des vor 100 Jahren fertig gestellten Gasometers hat uns zu F&#252;hrungen „Rund um das Gaswerksgel&#228;nde“ zum Tag des offenen Denkmals im September angeregt und zu einem ausf&#252;hrlichen <a title="Bericht: 100 Jahre Gasometer" href="http://www.bi-gasometer.de/gasometer/" target="_blank">Bericht</a> &#252;ber die Geschichte des Gasometers. Die rege Teilnahme und die vielen Nachfragen zum Denkmalschutz haben uns gezeigt, dass der Gasometer als stadtbildpr&#228;gendes Denkmal auf gro&#223;es Interesse st&#246;&#223;t und f&#252;r das Umfeld auf der Roten Insel tats&#228;chlich ein Bauwerk darstellt, mit dem sich die Anwohner identifizieren.</p>
<p>Zum Jahresende haben wir uns intensiver mit der Leuchtwerbung am Gasometer besch&#228;ftigt. Die Schl&#252;sse, die wir aus dem denkmalschutzwidrigen Vertrag, den wir &#246;ffentlich gemacht haben, ziehen mussten, waren klar und eindeutig: So funktioniert Denkmalschutz niemals!</p>
<p>Grund genug f&#252;r den <a href="../../../../../leuchtwerbung/">Report Leuchtwerbung</a>, die schier unglaubliche und schmutzige Geschichte von Inkompetenz und Vorteilsgew&#228;hrung bei der Genehmigung und Abwicklung der Leuchtwerbung. Die Leuchtwerbung ist in 2010 grandios gescheitert und wirbt nur noch f&#252;r sich selbst. Wir werden sehen, was das n&#228;chste Jahr am Gasometer bringt.</p>
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