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	<title>bi-gasometer.de &#187; Bezirksamt</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Gelindes Chaos beim Stadtumbau</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 10:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtumbau West]]></category>

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		<description><![CDATA[&#220;berf&#252;llung Teil I Mit etwa 250 interessierten Zuh&#246;rerinnen war die Informationsveranstaltung des Bezirksamts am 26.01.2012 sehr gut besucht. Die breit gestreute Einladung hatte Wirkung gezeigt. Chaotisch wirkte dagegen der Ablauf: Zun&#228;chst musste der zu kleine &#8220;Kennedy-Saal&#8221; im Rathaus Sch&#246;neberg wegen &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2012/01/28/gelindes-chaos-beim-stadtumbau/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="" class="wp-caption alignright" style="width: 288px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="&#220;berf&#252;llung Teil I" src="https://lh6.googleusercontent.com/-V4FskJR67g4/TyL8ZL8nYHI/AAAAAAAABvw/ZdMN2O5r1Ig/w348-h261-k/IMG_0007.JPG" alt="" width="278" height="209" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">&#220;berf&#252;llung Teil I</dd>
</dl>
</div>
<p>Mit etwa 250 interessierten Zuh&#246;rerinnen war die Informationsveranstaltung des Bezirksamts am 26.01.2012 sehr gut besucht. Die breit gestreute Einladung hatte Wirkung gezeigt. Chaotisch wirkte dagegen der Ablauf: Zun&#228;chst musste der zu kleine &#8220;Kennedy-Saal&#8221; im Rathaus Sch&#246;neberg wegen &#220;berf&#252;llung geschlossen werden. Die Versammlung wurde dann (mit St&#252;hletragen) in den benachbarten &#8220;Willy-Brandt&#8221; Saal verlegt, wo die Referenten ohne Verst&#228;rkung nur schwer zu verstehen waren.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="" class="wp-caption alignright" style="width: 296px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class=" " title="&#220;berf&#252;llung II" src="https://lh6.googleusercontent.com/-F2_-1i6RjkI/TyL8bhANyII/AAAAAAAABwI/GjNpa1XsVRQ/w357-h269-k/IMG_0019.JPG" alt="" width="286" height="214" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">&#220;berf&#252;llung II</dd>
</dl>
</div>
<p>Inhaltlich gab es <a title="Bericht bei roteinsel.blog" href="http://roteinsel.blogspot.com/2012/01/volle-hutte.html">wenig Neues</a>: An den Yorckbr&#252;cken werden zwei statt geplant einer Br&#252;cke restauriert. Die Fahrradverbindung am S&#252;dkreuz bleibt symbolisch und schwierig. Die Verbindung vom Leuthener Platz nach Tempelhof kommt vielleicht noch in diesem Jahr. Der Stadtraum unter den Yorckbr&#252;cken hat nur eine geringe Aufenthaltsqualit&#228;t. Immerhin wird es demn&#228;chst m&#246;glich sein, die Yorckstra&#223;e vom Gleisdreieck aus Richtung S&#252;den ohne Lebensgefahr und Ampel &#252;ber Eine Br&#252;cke zu &#252;berqueren. In diesem Jahr werden rund 2,6 Millionen EUR F&#246;rdermittel erwartet.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: center;">
<dl id="" class="wp-caption alignleft" style="width: 305px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Mittelfrage: Die F&#246;rdermitteil" src="https://lh3.googleusercontent.com/-JIFKLseAVEQ/TyL8c-7hcZI/AAAAAAAABwk/6ACu_hBAXvk/w369-h269-k/IMG_0022.JPG" alt="" width="295" height="214" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Mittelfrage: Die F&#246;rdermittel</dd>
</dl>
</div>
<p>Aufgrund der widrigen &#228;u&#223;eren Umst&#228;nde, aber auch durch v&#246;llig fehlende Struktur gelang es dem Bezirksamt nicht, die F&#252;lle der Informationen sinnvoll zu strukturieren. Was ist fertig, was noch zu erwarten &#8211; wie h&#228;ngt das zusammen und in welchen Bereichen werden die Anwohnerinnen &#252;berhaupt noch beteiligt? Wer Antworten auf diese Fragen suchte, war auf der falschen Veranstaltung. Offensichtlich war jedoch: Es gibt viel Geld aus F&#246;rdert&#246;pfen zu verbauen und das Bezirksamt braucht regelm&#228;&#223;ige Veranstaltungen, um den Bedingungen des F&#246;rdergebers zu gen&#252;gen.</p>
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		<title>Torgauer I: Geheime Geschenke</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[B-Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
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		<category><![CDATA[Park]]></category>
		<category><![CDATA[Torgauer Straße]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3119" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078.jpg"><img class="size-medium wp-image-3119" title="Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078-300x225.jpg" alt="Torgauer Stra&#223;e" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und befindet sich in der Torgauer Stra&#223;e. Alles andere als einladend, f&#252;hrt sie bergan und bietet neben holprigem Pflaster den vermutlich engsten B&#252;rgersteig Sch&#246;nebergs.</p>
<p>Ein gro&#223;es Immobilienschild am Sachsendamm verk&#252;ndet die Heilsbotschaft eines Immobilienprojekts, wenn man sich durch die Gasse hindurch wagt: Das „Europ&#228;ische Energieforum“ wirbt um Partner.</p>
<div id="attachment_3120" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072.jpg"><img class="size-medium wp-image-3120" title="Werbeschild am Sachsendamm" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072-300x225.jpg" alt="Werbeschild am Sachsendamm" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Werbeschild am Sachsendamm</p></div>
<p>Oben angekommen sieht man zun&#228;chst nichts von den <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/" target="_blank">Phantasien des Projektentwicklers</a> Reinhard M&#252;ller. Eine Einfahrt f&#252;hrt auf das Gel&#228;nde Torgauer Stra&#223;e 12-15, auf dem als erstes die schon lange ans&#228;ssige Firma Begatec zu sehen ist. Ein Backsteingeb&#228;ude an der Stra&#223;e in gotischem Stil verr&#228;t jedoch, wer hier einst residierte, n&#228;mlich die erste Gasanstalt s&#252;dlich von Berlin, die sich an der Berlin-Potsdamer-Eisenbahnstrecke 1871 niederlie&#223;. Das Reglerhaus diente der Einspeisung des Gases in das &#246;ffentliche Netz.<span id="more-3113"></span></p>
<div id="attachment_3121" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067.jpg"><img class="size-medium wp-image-3121 " title="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067-300x225.jpg" alt="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" width="350" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898</p></div>
<p>Die Torgauer verl&#228;uft weiter parallel zur Ringbahn zwischen dem S-Bahnhof Sch&#246;neberg und dem Bahnhof S&#252;dkreuz und ist damit die s&#252;dlichste Stra&#223;e auf der von Eisenbahntrassen umzingelten Sch&#246;neberger Insel. Deren Bebauung begann vor 140 Jahren – und die heutige Torgauer Stra&#223;e und die heutige Leberstra&#223;e waren die ersten Verkehrswege, die das neue Terrain s&#252;dlich der Kolonnenstra&#223;e erschlossen.</p>
<div id="attachment_3118" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061.jpg"><img class="size-medium wp-image-3118" title="Laterne an der Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061-225x300.jpg" alt="" width="246" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Laterne an der Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Heute bietet die westliche Torgauer Stra&#223;e den einmaligen Anblick verlassener Autowerkst&#228;tten, ges&#228;umt von einem Sammelsurium an unterschiedlichen Gaslaternen. Auch wenn man es kaum vermutet, hier soll an unterschiedlichen Modellen die vom Senat beschlossene und <a href="http://www.gaslicht-kultur.de/Gaslaternen.html" target="_blank">kritisierte</a> komplette Umr&#252;stung der Berliner Gaslaternen auf Energiesparlampen getestet werden. Das Ende einer &#196;ra, die mit der Errichtung der fr&#252;hesten &#8220;Englischen Gasanstalt&#8221; in Berlin 1826 begann und als erstes modernes st&#228;dtisches Versorgungsnetzwerk die St&#228;dtetechnik revolutionierte. Die heute noch bestehenden 44.000 Berliner Gaslaternen legen ein Zeugnis von dieser Erfolgsgeschichte ab, die nichts weniger als eine kulturelle Revolution einleitete.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Sch&#246;neberger Gasanstalt, die von je her von der schmalen Torgauer Stra&#223;e erschlossen wurde. Die hier geplante B&#252;rostadt braucht aufgrund ihrer Gr&#246;&#223;e von ca. 165.000 qm Geschossfl&#228;chen eine leistungsst&#228;rkere Anbindung an das Stra&#223;ennetz. Die kann wegen der Lage nur von S&#252;den erfolgen. Und das bedeutet, die Ringbahn muss unterquert werden. Diese Art der Erschlie&#223;ung ist im <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/" target="_blank">Bebauungsplan 7-29</a> festgeschrieben, sie ist damit Voraussetzung f&#252;r das mit diesem Bebauungsplan festgelegte Kerngebiet und seine wesentlich st&#228;rkere Ausnutzung des Grundst&#252;cks. Letztlich kann der B-Plan 7-29 ohne sie auch nicht rechtskr&#228;ftig werden, da planfestgestellte Bahnanlagen von dieser Zufahrtsstra&#223;e betroffen sind.</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088.jpg"><img class="size-medium wp-image-3123" title="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088-300x225.jpg" alt="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" width="251" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre</p></div>
<p>Die neue Planstra&#223;e soll die Torgauer Stra&#223;e ungef&#228;hr an der fr&#252;heren Ringbahnspitzkehre kreuzen. Letztere ist nur noch am alten Widerlager der Br&#252;ckenkonstruktion zu erkennen. Wie der Verlauf der neuen Stra&#223;e aufgrund der H&#246;henverh&#228;ltnisse aussehen wird, bleibt spannend. Jedenfalls soll die Torgauer Stra&#223;e dann an dieser Stelle gesperrt sein.</p>
<p>Nicht nur das verr&#228;t uns der Bebauungsplan 7-29, sondern auch, dass der Bezirk eine &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che westlich dieser neuen Stra&#223;e plant, und zwar auf der Nordseite des Bahndamms der Ringbahn, der kurz dahinter ja schon den Sachsendamm erreicht. Zwischen Sachsendamm und Planstra&#223;e soll also eine kaum nutzbare Gr&#252;nfl&#228;che entstehen – auf Kosten des Steuerzahlers. Das fand auch das Amt f&#252;r Natur des Bezirks absurd. In der erforderlichen Stellungnahme zum Bebauungsplan schrieb es:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topografie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rden in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt – in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p></blockquote>
<div id="attachment_3124" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081.jpg"><img class="size-medium wp-image-3124" title="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081-300x225.jpg" alt="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?</p></div>
<p>Das Urteil der Kollegen ficht bislang jedoch das Amt f&#252;r Planen unter <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Andreas Baldow</a> nicht an. Auch offenbar die Tatsache nicht, dass der Fl&#228;chen- nutzungsplan genau dort keine Gr&#252;nanlage vorsieht! Die in seiner Argumentation vorgeschobene Notwen-digkeit einer Fu&#223;- und Radweg-verbindung an dieser Stelle sollte angesichts der Sperrung der Torgauer Stra&#223;e kein Problem darstellen und keine zus&#228;tzlichen Fl&#228;chen n&#246;tig machen. Au&#223;erdem verteidigt das Amt f&#252;r Planen die Gr&#252;nfl&#228;che als „integralen Teil der Landschaftsplanung“ im Rahmen des Stadtumbaus S&#252;dkreuz. Erstaunlich ist da nur, dass die Fl&#228;che bei der ersten Aufstellung des Bebauungsplans nicht von Interesse war.</p>
<p>Erst bei der zweiten Beteiligung taucht das zweifelhafte St&#252;ck Gr&#252;n im April 2009 in seiner jetzigen Ausdehnung auf. Direkt gegen&#252;ber auf der anderen Seite der Torgauer liegt laut neuem B-Plan 7-29 im &#220;brigen in der Zukunft dann ein 55 m hohes Geb&#228;ude. Als Motivation f&#252;r die Gr&#252;nfl&#228;chenplanung kann man wohl getrost die einseitige Parteilichkeit des Amtes unter Stadtrat <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Bernd Kr&#246;mer</a> annehmen.</p>
<p>Der Nutznie&#223;er ist mit Sicherheit nicht die &#214;ffentlichkeit. Von ihr sind aber die vermutlich hohen Kosten f&#252;r den Bau der Gr&#252;nanlage zu tragen, die noch nicht beziffert werden k&#246;nnen. Denn ganz offensichtlich sind hier bauliche Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung des Bahndammes notwendig. W&#228;hrend der Ankauf wegen der kommerziell sonst nicht zu verwertenden Fl&#228;che gering sein wird, handelt sich der Bezirk nat&#252;rlich dauerhafte Unterhaltskosten ein. Die Kosten f&#252;r die Sanierung der Bodenaltlasten dieser westlich der Planstra&#223;e gelegenen Fl&#228;che beziffert der Bezirk au&#223;erdem mit 44.744 Euro. Hinzuzuziehen sind die Kosten der Erstellung der Gr&#252;nfl&#228;che, die aufgrund der ungeeigneten Lage sehr aufw&#228;ndig sein wird. Warum sollte der Steuerzahler die kosmetische Umfeldbegr&#252;nung eines Kerngebiets mit B&#252;ros finanzieren, noch dazu in der N&#228;he einer zuk&#252;nftig viel befahrenen Stra&#223;e?</p>
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		<title>Torgauer Stra&#223;e im Nebel</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/11/24/torgauer-strasse-im-nebel/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 08:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stadt und die Torgauer Stra&#223;e -momentan einzige Zufahrt zum geplanten Kerngebiet am Sch&#246;neberger Gasometer- lagen im Nebel, als die BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg gestern das neue Bezirksamt w&#228;hlte. Inhaltlich gab es nach den intensiven Abstimmungsgespr&#228;chen zwischen SPD und Gr&#252;nen eine recht &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/11/24/torgauer-strasse-im-nebel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-02.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3103" title="Torgauer-02" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-02-256x300.jpg" alt="" width="256" height="300" /></a>Die Stadt und die Torgauer Stra&#223;e -momentan einzige Zufahrt zum geplanten Kerngebiet am Sch&#246;neberger Gasometer- lagen im Nebel, als die BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg gestern das neue Bezirksamt w&#228;hlte. Inhaltlich gab es nach den intensiven Abstimmungsgespr&#228;chen zwischen SPD und Gr&#252;nen eine recht umfangreiche <a title="Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung Rot/Gr&#252;n (PDF)" href="http://www.gruene-ts.de/allgemein/zahlgemeinschaftsvereinbarung-zwischen-spd-und-bundnis-90die-grunen-in-der-bvv-tempelhof-schoneberg/" target="_blank">Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung</a>, auf deren Grundlage Angelika Sch&#246;ttler (SPD) mit deutlicher Mehrheit zur Bezirksb&#252;rgermeisterin gew&#228;hlt wurde. Die CDU hatte die personellen Vorschl&#228;ge der anderen Parteien unterst&#252;tzt, so dass auch f&#252;r die Personalvorschl&#228;ge der CDU mit zwei Stadtr&#228;ten (Schule und Hochbau) sowie die von den Gr&#252;nen gestellte &#8220;Superstadtr&#228;tin&#8221; Dr. Sibyll Klotz (Stadtplanung, Soziales, Gesundheit u.a.) deutliche Mehrheiten zustande kamen. Selbst der wegen seiner problematischen Kommunikation in der letzten Wahlperiode wenig beliebte Stadtrat Oliver Schworck (SPD) wurde mit ausreichender Mehrheit in seinem neuen Amt als Jugendstadtrat best&#228;tigt.<span id="more-3102"></span></p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-3104 alignleft" title="Torgauer-01" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/11/Torgauer-01-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Rund um den Sch&#246;neberger Gasometer best&#228;tigt die Z&#228;hlgemeinschaftsvereinbarung noch einmal die ohnehin klare Beschlusslage, dass das Rot/Gr&#252;n sich f&#252;r eine umgehende Schlie&#223;ung der Torgauer Stra&#223;e an ihrem &#246;stlichen Ende stark machen will. Dadurch soll der zur Zeit umfangreiche Baustellen- und Gewerbeverkehr von den anliegenden Wohngebieten fort gelenkt und verhindert werden, dass Gro&#223;ank&#252;ndiger Reinhard M&#252;ller den Verkehr f&#252;r seine ehrgeizigen Bauvorhaben im n&#246;rdlichen Bereich des Gel&#228;ndes nicht wie bisher &#252;ber eine fu&#223;g&#228;ngerbevorrechtigte Behelfsausfahrt Richtung Rote Insel, sondern wie vorgesehen entweder &#252;ber die vom Vorhabentr&#228;ger zu bauende Planstra&#223;e zum Sachsendamm (teuer) oder aber direkt in die &#252;berf&#252;llte Dominicusstra&#223;e unmittelbar unter der S-Bahnbr&#252;cke (fahrtechnisch anspruchsvoll) abwickelt.</p>
<p>Interessant (und nach Darstellung mehrerer Teilnehmer an den Abstimmungsgespr&#228;chen inhaltlich unstrittig) ist in der Vereinbarung auch, dass das Tempelhofer Forum mit seinem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Wolfgang Koch evaluiert werden soll. Dabei soll gepr&#252;ft werden, ob sich die dort stattfindenden Fortbildungsangebote nicht besser und kosteng&#252;nstiger sowie in weniger teuren R&#228;umlichkeiten durch andere Tr&#228;ger und ohne umfangreiche Finanzierung durch den Bezirk abwickeln lassen. Das Tempelhofer Forum wurde unter anderem <a title="Bericht Lokalpolitiker" href="http://bi-gasometer.de/lokalpolitiker" target="_blank">kritisiert</a>, weil sein Gesch&#228;ftsf&#252;hrer und &#8220;Hausherr&#8221; Wolfgang Koch sich in der Vergangenheit umfangreich damit besch&#228;ftigt hatte, Kontakte zwischen der EUREF AG, Reinhard M&#252;ller und anderen Sponsoren einerseits und der damaligen Jugendstadtr&#228;tin Angelika Sch&#246;ttler zu pflegen und wie bestellt wirkende Propaganda-Berichterstattung &#252;ber die Aktivit&#228;ten der EUREF am Gasometer &#252;ber den ebenfalls in den R&#228;umen des Tempelhofer Forums sitzenden Verein paperpress abzusetzen.</p>
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		<title>Nordspitze: Vorm Spielen wird gewarnt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 18:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Nordspitze, dem n&#246;rdlichsten Zipfel des ehemaligen Gaswerks Sch&#246;neberg, befinden sich (immer noch) giftige Substanzen im Boden. Es handelt sich um R&#252;ckst&#228;nde der Gasproduktion, und beseitigt sind sie bisher nur auf der n&#246;rdlichen Seite des Zauns im Bereich der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/15/nordspitze-vorm-spielen-wird-gewarnt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Schlamm.jpg"><img class="alignright" title="Schlamm im Baufeld 7" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Schlamm-300x225.jpg" alt="Schlamm im Baufeld 7" width="289" height="217" /></a>Auf der Nordspitze, dem n&#246;rdlichsten Zipfel des ehemaligen Gaswerks Sch&#246;neberg, befinden sich (immer noch) giftige Substanzen im Boden. Es handelt sich um R&#252;ckst&#228;nde der Gasproduktion, und beseitigt sind sie bisher nur auf der n&#246;rdlichen Seite des Zauns im Bereich der neuen Gr&#252;nanlage des erweiterten Cheruskerparks. Dort hat der Bezirk zusammen mit der GASAG eine gro&#223;e Summe f&#252;r die komplette Altlastensanierung ausgegeben.<sup><a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/15/nordspitze-vorm-spielen-wird-gewarnt/#footnote_0_2557" id="identifier_0_2557" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="siehe die umfangreiche Dokumentation der BI-Gasometer zur Nordspitze">1</a></sup> Doch jetzt wird unmittelbar nebenan in weniger als 10 Metern Entfernung das Erdreich bewegt. Eine Gefahr f&#252;r die Nutzer der Gr&#252;nfl&#228;che und des Spielplatzes ist derzeit nicht auszuschlie&#223;en!</p>
<p><span id="more-2557"></span>Zwar ist das &#8220;Baufeld 7&#8243;, auf dem demn&#228;chst ein Hochhaus gebaut wird, unmittelbar neben dem Park mit einem Bauzaun und einer Art Plastikplane abgeschirmt, ein wirksamer Schutz gegen m&#246;gliche Staubentwicklung ist das aber nicht. Dahinter befinden sich n&#228;mlich Altlasten und Gifte im &#220;berfluss, weil der Bezirk 2008/2009 unvern&#252;nftigerweise nicht darauf bestanden hat, dass die Bodensanierung auf der gesamten Nordspitze sofort durchzuf&#252;hren ist. Erst bei Bauma&#223;nahmen muss auf dem abgez&#228;unten Gel&#228;nde des alten Gaswerks (neues Kerngebiet) saniert werden.</p>
<p>Die N&#228;he zur Gr&#252;nanlage und zum Spielplatz l&#228;sst bei Anwohnern Sorge aufkommen. So ist nicht auszuschlie&#223;en, dass bei starkem Wind oder w&#228;hrend der jetzt anlaufenden Bauarbeiten giftige R&#252;ckst&#228;nde auf die Gr&#252;nfl&#228;che gelangen. Eine Sportanlage f&#252;r Kinder befindet sich in unmittelbarer N&#228;he zum Bauzaun.</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Abriss-1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2574" title="Abriss 1" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/08/Abriss-1-300x225.jpg" alt="Abgez&#228;unte zuk&#252;nftige Baustelle" width="418" height="313" /></a>Auf Anfrage hat das Umweltamt des Bezirks erkl&#228;rt, dieser Zustand werde noch maximal 14 Tage andauern, dann sei der Bodenaushub f&#252;r die Baugrube abgeschlossen. Eine zus&#228;tzliche Sicherung sei deshalb nicht n&#246;tig. Ein Entsorgungskonzept liege dem Amt vor, hie&#223; es au&#223;erdem.</p>
<p>Nur Dank der regnerischen Wetterlage k&#246;nnen wir wohl im Moment davon ausgehen, dass der Wind keinen verseuchten Boden auf die &#246;ffentliche Gr&#252;nanlage und den Kindersportplatz tr&#228;gt. Wir m&#246;chten f&#252;rsorglichen Eltern trotzdem abraten, ihre Kinder derzeit auf der Nordspitze spielen zu lassen.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2557" class="footnote">siehe die umfangreiche Dokumentation der BI-Gasometer zur <a title="Bericht Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/" target="_blank">Nordspitze</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Cheruskerpark Nord bleibt &#252;bersichtlich</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 16:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Oliver Schworck]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor etwa einem Jahr am 03.07.2010 er&#246;ffnete der f&#252;r B&#252;rgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt zust&#228;ndige Stadtrat Oliver Schworck (SPD) die neue Gr&#252;nfl&#228;che auf der Nordspitze und den mit erheblichen Mitteln von Gr&#252;n, B&#228;umen und B&#252;schen weitgehend befreiten Teil des n&#246;rdlichen &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/10/cheruskerpark-nord-bleibt-uebersichtlich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a.jpg"><img class="size-medium wp-image-2502 alignright" title="Schworck-Foto 016a" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a-300x290.jpg" alt="" width="260" /></a><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Vor etwa einem Jahr am </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="../../../../../2010/07/09/high-noon-und-plan-b/" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">03.07.2010</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> er&#246;ffnete der f&#252;r B&#252;rgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt zust&#228;ndige </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik/ba/lebenslauf_schworck.html" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Stadtrat Oliver Schworck (SPD)</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> die neue Gr&#252;nfl&#228;che auf der Nordspitze und den mit erheblichen Mitteln von Gr&#252;n, B&#228;umen und B&#252;schen weitgehend befreiten Teil des n&#246;rdlichen Cheruskerparks.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wie kurz darauf am </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://heinrich-lassen-park.de/doku.php?id=start" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Lassenpark</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> war es zuvor zu </span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="../../../../../2009/09/10/aufregung-am-noerdlichen-cheruskerpark/" target="_blank"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">heftigen Protesten der Anwohner</span></a></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> gekommen, weil der Stadtrat dort wie hier ohne Kommunikation mit den Anwohnern zahlreiche B&#228;ume und B&#252;sche gerodet, viel Tiefbau beauftragt und seine h&#246;chstpers&#246;nlichen Vorstellungen von einer &#252;bersichtlichen Parkanlage durchgesetzt hatte.<span id="more-2500"></span></span></span></p>
<div id="attachment_2507" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-03.jpg"><img class="size-medium wp-image-2507" title="Nordspitze-03" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-03-300x200.jpg" alt="Sch&#228;den" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sch&#228;den: Die zweckfreien Holzobjekte nach einem Jahr</p></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">W&#228;hrend die Anwohner sich gegen Rodungen und sterile Rampen und Betonmauern verwahrten, versuchte das Bezirksamt, mit maximalem Mitteleinsatz das Gegenteil von einem Park zu schaffen. Die Anlage auf der Nordspitze ist als &#252;bersichtliche Freifl&#228;che mit minimaler Vegetation gestaltet. Stadtrat Schwor</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">ck ist schlie&#223;lich erkl&#228;rter Anh&#228;nger der These, dass B&#252;sche und B&#228;ume Kriminalit&#228;t geradezu anziehen und Tempelhof-Sch&#246;neberg g&#228;nzlich unregierbar machen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Dann waren die Ma&#223;nahmen hoffentlich nicht teuer, fragt sich der Kopf sch&#252;ttelnde B&#252;rger. Weit gefehlt: </span></span></p>
<div id="attachment_2505" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-01.jpg"><img class="size-medium wp-image-2505" title="Nordspitze-01" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Nordspitze-01-300x200.jpg" alt="Edelstahl pur" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Edelstahl pur: endlose Gel&#228;nderfluchten</p></div>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">D</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">er </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Landesrechnungshof</strong></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> hat in seinem Jahresbericht 2011 die „Gasag-Nordspitze“ unter die Lupe genommen. Er kritisiert, dass die Wirtschaftlichkeit nicht &#252;berpr&#252;ft worden sei und zu aufwendige Ausstattungsdetails ausgew&#228;hlt wurden. Unter anderem aufw&#228;ndige Edelstahlgel&#228;nder, ein sauber betonierter Bolzplatz (von denen es zahllose weitere- in unmittelbarer N&#228;he gibt) und ein schier unendliche Mehrzahl von Rampen und Betonmauern – dies alles h&#228;tte wohl nicht unbedingt sein m&#252;ssen. </span></span></p>
<div id="attachment_2537" class="wp-caption alignright" style="width: 146px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-06-25_Nordspitze-012.jpg"><img class="size-medium wp-image-2537 " title="2011-06-25_Nordspitze-012" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/2011-06-25_Nordspitze-012-170x300.jpg" alt="Verwunderung" width="136" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Verwunderung &#252;ber viel Edelstahl</p></div>
<p>Die Mittel f&#252;r den Parkbau kamen aus dem F&#246;rderprogramm Stadtumbau West und betrugen 443.000 Euro (Fl&#228;che: 7.000 qm). Das Einsparpotential h&#228;tte laut Rechnungshof bei mehr als 100.000 Euro liegen k&#246;nnen.</p>
<p>Das ist jedoch nicht die einzige Verschwendung von Steuermitteln an diesem Ort. Der angrenzende Nordteil des Cheruskerparks wurde aufwendig umgestaltet (nicht instandgesetzt). Inzwischen ist klar: Diese „Ma&#223;nahme“ kostete sage und schreibe rund 206.000 Euro, die der Bezirk selber aufgebracht hat. Auch hier h&#228;tten die Kosten erheblich gesenkt werden k&#246;nnen.</p>
<div id="attachment_2532" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Parkeingang_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-2532 " title="Parkeingang_klein" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Parkeingang_klein-300x225.jpg" alt="Eingang S&#252;d Park" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Undurchdringlich: Der Eingang im S&#252;den des Parks</p></div>
<p>Und nach einem Jahr zeigt sich auch, worum es dem Bezirksamt vor allem geht:</p>
<p>M&#246;glichst viel Beton und Stahl, damit wenig Pflege anf&#228;llt. Am s&#252;dlichen Eingang des Parks ist ein beeindruckendes Gestr&#252;pp von Unkraut zu bewundern – hier fand offensichtlich seit Fertigstellung der Rampe keinerlei Pflege mehr statt. Nun mag Stadtrat Schworck &#252;berlegen, ob die fast mannshohen Unkr&#228;uter dort nicht weiteres Sicherheitsrisiko darstellen. Und f&#252;r die v&#246;llig abgenutzten Holzobjekete (moderner Schnickschnack zur Dekoration der leeren Wiese) kann das Bezirksamt schon jetzt erhebliche Folgekosten f&#252;r den Austausch einplanen. Die Holzteile sind von Witterung und Gebrauch abgesto&#223;en und stellen demn&#228;chst vermutlich ein weiteres Sicherheitsrisiko dar.</p>
<p>Sehen Sie unsere Bildergalerie zum Park und der Nordspitze auf <a title="Bilder vom Park am Gasometer" href="http://www.gasometer-schoeneberg.de/thumbnails.php?album=24" target="_blank">www.gasometer-schoeneberg.de!</a></p>
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		<title>Denkmalpflege durch Verh&#252;llung</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 08:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmal]]></category>
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		<description><![CDATA[Was Sie hier sehen, ist keine EUREF-Litfasss&#228;ule, sondern ein Denkmal. Das so genannte Schleusenhaus steht zusammen mit dem Sch&#246;neberger Gasometer auf der Denkmalliste und ist daher nach dem Denkmalschutzgesetz Berlin gesch&#252;tzt. Es darf nach § 11 des Gesetzes nicht ohne &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/04/01/denkmalpflege-durch-verhullung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2381" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/324_Schleusenhaus_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-2381 " title="Schleusenhaus mit Baum (verh&#252;llt)" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/324_Schleusenhaus_klein-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a><p class="wp-caption-text">Schleusenhaus mit Baum (verh&#252;llt)</p></div>
<p>Was Sie hier sehen, ist keine EUREF-Litfasss&#228;ule, sondern ein Denkmal. Das so genannte Schleusenhaus steht zusammen mit dem Sch&#246;neberger Gasometer auf der Denkmalliste und ist daher nach dem <a title="Denkmalschutzgesetz Berlin (PDF)" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/dschg_bln.pdf" target="_blank">Denkmalschutzgesetz Berlin</a> gesch&#252;tzt. Es darf nach § 11 des Gesetzes nicht ohne Genehmigung der zust&#228;ndigen Beh&#246;rde in seinem Erscheinungsbild ver&#228;ndert, werden.<sup><a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/04/01/denkmalpflege-durch-verhullung/#footnote_0_2378" id="identifier_0_2378" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&sect; 11 Abs. 1 Nr. 1 DenkmalschG Berlin">1</a></sup></p>
<p>Die Ver&#228;nderung an diesem Denkmal ist offensichtlich. Besser gesagt, das Denkmal ist verh&#252;llt, und zwar fast vollst&#228;ndig bis auf das Dach. Eine umfassendere Verschandelung eines Denkmals lie&#223;e sich wohl nur durch einen kompletten Abriss erreichen. In jedem Fall ist eine solche Ver&#228;nderung genehmigungspflichtig.</p>
<p><span id="more-2378"></span>Auf die Anfrage eines engagierten B&#252;rgers teilt das Bezirksamt hierzu mit, die werbende Verh&#252;llung sei bekannt, jedoch genehmigt. Fragt sich nur, auf welcher Rechtsgrundlage. Hierzu das Bezirksamt:</p>
<blockquote><p>Zun&#228;chst muss ich Ihre Ausf&#252;hrung, die Genehmigungsf&#228;higkeit von Werbeanlagen an Baudenkmalen erfordere zwingend das Vorliegen eines &#246;ffentlichen Interesse, richtig stellen.</p>
<p>Es trifft zwar zu, dass § 11 Abs. 3 der Berliner Denkmalschutzgesetzes (DSchG BIn) in der seit dem 23.7.2010 geltenden Fassung klarstellt, dass einer Genehmigung von Werbeanlagen entgegenstehende Gr&#252;nde nicht anzunehmen sind, wenn die Werbeanlage h&#246;chstens 6 Monate angebracht wird und der Werbeinhalt vorrangig im &#246;ffentlichen Inte­resse liegende Ziele verfolgt. Diese Vorschrift ist jedoch nicht dahingehend aufzufassen, dass nur in solchen Konstellationen eine entsprechende Genehmigung erteilt werden darf. Vielmehr bleibt es bei der vorrangigen Regelung des § 11 Abs. 1 Satz 2. Hier sind die Ge­nehmigungsvoraussetzung alternativ aufgef&#252;hrt (&#8216;, &#8230; ist zu erteilen, wenn Gr&#252;nde des Denkmalschutzes nicht entgegen stehen oder ein &#246;ffentliches Interesse die Ma&#223;nahme verlangt)&#8221;.</p>
<p>Die erste Alternative traf hier zu. In W&#252;rdigung der gesamten Situation, der Architektur und des Zustandes des Schleusenhauses sowie des Anbringungsortes, der Art der An­bringung und der Ausgestaltung der Werbeanlage wurde festgestellt, dass weder das Schleusenhaus selbst noch die denkmalgesch&#252;tzte Gesamtanlage insgesamt in ihrem Denkmalwert beeintr&#228;chtigt werden; die Genehmigung war somit zu erteilen.</p></blockquote>
<p>F&#252;r die weniger juristisch geschulten Leserinnen und Leser: Das Bezirksamt mit seinem willf&#228;hrigen Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) meint, es sei &#252;berhaupt kein Problem, ein Baudenkmal, das Bestandteil eines Ensembledenkmals &#8220;Gasometer Sch&#246;neberg&#8221; ist, hinter Werbeplanen zu verstecken selbst dann, wenn dies nicht im &#246;ffentlichen Interesse liegt (zum Beispiel, weil aus Werbeeinnahmen Denkmalsanierung finanziert wird, wie das bereits beim <a title="Leuchtwerbung" href="http://www.bi-gasometer.de/leuchtwerbung/">Leuchtwerbungsvertrag</a> nicht funktioniert hatte).</p>
<p>Mit dieser &#8220;Begr&#252;ndung&#8221; k&#246;nnte die Beh&#246;rde jede, aber auch wirklich jede Verschandelung, Verh&#252;llung oder sogar den Abriss eines Denkmals genehmigen &#8211; in meinen Augen ein schlimmer Fall von Rechtsbeugung im Amt.</p>
<p>Immerhin hat nicht die untere Denkmalbeh&#246;rde zu entscheiden, ob ein Denkmal wie das Schleusenhaus wichtig oder wesentlich f&#252;r das Erscheinungsbild des Ensembledenkmals insgesamt ist. Das hat n&#228;mlich bereits das Landesdenkmalamt getan, als es das Geb&#228;ude auf die Denkmalliste setzte.  Ich gehe davon aus, dass die Verantwortlichen im Bezirksamt &#252;berhaupt nicht wissen, welche Bedeutung dieser kleine runde Bau hat, der etwa 4 Meter unter die Erde geht und im Urzustand so aussieht:</p>
<div id="attachment_2389" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/04/Schleusenhaus_unverh&#252;llt.jpg"><img class="size-large wp-image-2389" title="Schleusenhaus_unverh&#252;llt" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/04/Schleusenhaus_unverh&#252;llt-1024x714.jpg" alt="Schleusenhaus von Osten, links die Reste der Anb&#246;schung" width="640" height="446" /></a><p class="wp-caption-text">Schleusenhaus von Osten, links die Reste der Anb&#246;schung</p></div>
<p>Im Schleusenhaus befinden sich die riesigen Ventile und Rohre, mit denen in der aktiven Zeit des Gaswerks das aus Koks erzeugte Stadtgas von unten in den Gasometer gepumpt wurde. Es ist sozusagen der Zugang (eben die Schleuse) zu dem dahinter stehenden gro&#223;en Gasbeh&#228;lter IV. Das gesch&#252;tzte Ensembledenkmal &#8220;Gaswerk Sch&#246;neberg&#8221; ist v&#246;llig sinnlos ohne das Schleusenhaus. Denn gesetzliches Ziel des Denkmalschutzes im Fall von Industriedenkmalen ist es, die historische Industrieanlage in ihrer Gesamtheit erlebbar zu machen. <sup><a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/04/01/denkmalpflege-durch-verhullung/#footnote_1_2378" id="identifier_1_2378" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="weiterf&amp;#252;hrend: Darstellung der Industriedenkmal-Stiftung">2</a></sup></p>
<p>Denkmal egal ist dagegen die Devise des Bezirksamts Tempelhof-Sch&#246;neberg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_2378" class="footnote">§ 11 Abs. 1 Nr. 1 DenkmalschG Berlin</li><li id="footnote_1_2378" class="footnote">weiterf&#252;hrend: <a title="Darstellung Industriedenkmal-Stiftung" href="http://www.industriedenkmal-stiftung.de/docs/174089073547_de.php" target="_blank">Darstellung</a> der Industriedenkmal-Stiftung</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Bezirk mauert &#8211; vorzeitige Planreife und Hochhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 06:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sieht so aus, als seien die Vertreter von CDU und SPD in der BVV von allen guten Geistern verlassen: In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 09.03.2010 stimmten die Vertreter dieser Fraktionen mit jeweils einer Enthaltung f&#252;r einen Antrag, der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/bezirk-mauert-vorzeitige-planreife-und-hochhaus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2317" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Cheruskerpark.jpg"><img class="size-medium wp-image-2317" title="Cheruskerpark" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/Cheruskerpark-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Cheruskerpark von Norden (Foto: Emma P.)</p></div>
<p>Es sieht so aus, als seien die Vertreter von CDU und SPD in der BVV von allen guten Geistern verlassen: In der Sitzung des Stadtplanungsausschusses vom 09.03.2010 stimmten die Vertreter dieser Fraktionen mit jeweils einer Enthaltung f&#252;r einen <a title="Kr&#246;mers zweiter Anlauf" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">Antrag</a>, der gleichzeitig die vorzeitige Planreife f&#252;r ein Kerngebiet auf dem Gasometergel&#228;nde feststellt und sich positiv zu einer Baugenehmigung f&#252;r ein Hochhaus n&#246;rdlich des Gasometers verh&#228;lt, das dann den gerade <a title="Cheruskerpark Nord: Bier, Ballons und Clowns" href="http://www.bi-gasometer.de/2010/07/01/cheruskerpark-nord-bier-ballons-und-clowns/">neu hergestellten Cheruskerpark</a> auf der Nordspitze gr&#252;ndlich verschattet. Damit liegen jedenfalls <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">mehr als 400.000 EUR des Bezirks</a> zuk&#252;nftig im Schatten, wenn dieses Bauprojekt verwirklicht wird.</p>
<p><span id="more-2314"></span>Noch im Vorfeld hatte die BI-Gasometer versucht, die Bezirksverordneten mit sachlichen Argumenten und einem Rundschreiben von der Unsinnigkeit dieses Vorhabens zu &#252;berzeugen. Die Verwirklichung eines so gro&#223;en Bauvorhabens mit rund 160.000 m² Fl&#228;che ohne ausreichende Planungsgrundlage und mit einer Baustellenlogistik und Versorgung nur &#252;ber die enge und steile Torgauer Stra&#223;e ist nach unserer Meinung Selbstbedienung f&#252;r einen bisher sehr unzuverl&#228;ssigen Projektentwickler und schadet der Entwicklung in diesem Bereich empfindlich. Zwar ist das von Bezirksstadtrat Kr&#246;mer (CDU) verantwortete Kerngebiet am Gasometer immer noch in weiter Ferne, weil die daf&#252;r notwendige Erschlie&#223;ung mit einer Stra&#223;e vom Sachendamm ohne Zustimmung der Deutschen Bahn nicht m&#246;glich ist. Und die steht bis zum heutigen Tag aus. Und wird m&#246;glicherweise auch niemals kommen. Trotzdem schafft das Bezirksamt zusammen mit der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg Fakten f&#252;r zun&#228;chst ein Hochhaus, dem nicht nur angemessene Erschlie&#223;ung, sondern auch das planerische Umfeld fehlen.</p>
<p>Die abschlie&#223;ende Abstimmung &#252;ber die Beschlussvorlage des Bezirksamts findet in der BVV-Sitzung am Mittwoch, dem 16.03.2011 ab 17.00 Uhr statt.</p>
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		<title>BI Gasometer fordert: Keine vorzeitige Planreife f&#252;r 7-29!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 06:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Scheinbar hat es der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg sehr eilig, wenn es darum geht, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller am Gasometer handfeste Vorteile zu verschaffen. Und weil die f&#252;r eine profitable Kerngebietsausweisung notwendige Zustimmung der Deutschen Bahn zu einer Kreuzung ihrer wichtigen Bahntrasse entlang &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/04/bi-gasometer-fordert-keine-vorzeitige-planreife-fur-7-29/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar hat es der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg sehr eilig, wenn es darum geht, Projektentwickler Reinhard M&#252;ller am Gasometer handfeste Vorteile zu verschaffen. Und weil die f&#252;r eine profitable Kerngebietsausweisung notwendige Zustimmung der Deutschen Bahn zu einer Kreuzung ihrer wichtigen Bahntrasse entlang der Torgauer Stra&#223;e immer noch nicht vorliegt, <a title="Kr&#246;mers zweiter Anlauf" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">versucht Baustadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) es jetzt zusammen mit der SPD anders herum</a>. Es soll gleichzeitig ein B&#252;rohochhaus mit rund 46.000 m² Geschossfl&#228;che genehmigt und die <a title="Bezirk mauert – vorzeitige Planreife und Hochhaus" href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/15/bezirk-mauert-vorzeitige-planreife-und-hochhaus/">vorzeitige Planreife f&#252;r ein Kerngebiet</a> beschlossen werden. Sie k&#246;nnen sich gegen dieses Anliegen mit unserer <a title="Petition" href="http://www.bi-gasometer.de/petition/">Online-Petition</a> wenden.</p>
<p>Die Sachargumente sprechen gegen diese Praktiken. Wir fordern die Bezirkspolitiker in unserem heute versandten Schreiben daher auf,</p>
<p><span id="more-2319"></span>sich nicht &#252;berfahren zu lassen:</p>
<blockquote><p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">seit drei Jahren verfolgt die B&#252;rgerinitiative Gasometer die Planungen des Bezirksamts f&#252;r den Bereich des alten Gaswerks Sch&#246;neberg. In dieser Zeit ist der Bezirk in planerische und finanzielle Vorleistung gegangen, ohne dass der nutznie&#223;ende Projektentwickler seine Zusagen auch nur in einem Fall eingehalten h&#228;tte:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Gasometer wurde nicht kurzfristig saniert, wie 2007 angek&#252;ndigt. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die zur Begr&#252;ndung f&#252;r ein Kerngebiet angef&#252;hrte Energie-Universit&#228;t, 	welche zugleich eine Initialz&#252;ndung f&#252;r die Standortentwicklung 	ausl&#246;sen sollte, ist bis heute nicht zu sehen. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Eine 	nicht denkmalgerechte Leuchtwerbung am Gasometer wurde bewilligt, 	ohne dass dies seinem Erhalt genutzt oder dem Bezirk irgendeinen 	Vorteil gebracht h&#228;tte. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Dem Bezirk sind auch fortlaufend zus&#228;tzliche Kosten entstanden:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">F&#252;r 	die Bodensanierung der Nordspitze hat das Bezirksamt dem 	Projektentwickler  400.000 EUR zu einem Zeitpunkt &#252;berwiesen, als 	noch nicht einmal das Grundst&#252;ck gesichert war – ein klarer 	Versto&#223; gegen die Landeshaushaltsordnung. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Eine 	Abrechnungspflicht f&#252;r diesen Zuschuss wurde nicht vereinbart. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der 	Bezirk l&#228;sst sich zwingen, Arrondierungsfl&#228;chen und 	Verkehrsfl&#228;chen (Nordspitze, Zugang zum Cheruskerpark, Bahntrasse S 	21, Bahndamm s&#252;dlich der Torgauer Stra&#223;e) aus eigenen Mitteln und 	Mitteln des Stadtumbau West zu erwerben, ohne dass hieraus dem 	Bezirk Vorteile entstehen. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Bezirk will jetzt sogar vorzeitige Planreife f&#252;r ein Hochhaus auf dem Baufeld 7 des Plangebiets bewilligen, obwohl die Erschlie&#223;ung weder f&#252;r die Baulogistik noch f&#252;r zus&#228;tzliche Nutzer eines derartigen Geb&#228;udes gesichert ist. Damit wird eine weitere Zusage des Projektentwicklers nicht eingehalten, n&#228;mlich dass es durch die geplanten Bauaktivit&#228;ten und Geb&#228;ude nicht zu einer zus&#228;tzlichen Belastung der Wohngebiete mit Autoverkehr kommen w&#252;rde. Das Gegenteil ist der Fall. Die ohnehin durch das KFZ-orientierte Kleingewerbe belastete Torgauer Stra&#223;e w&#252;rde zu einer Baustellen- und Grundst&#252;cksauffahrt f&#252;r ein fast 15.000 m² Bruttogeschossfl&#228;che umfassenden Hochhauses.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mit der jetzt vorliegenden Beschlussvorlage des Bezirks werden Sachzw&#228;nge geschaffen, die dem Bezirk langfristig Nachteile bringen. Insbesondere legt sich der Bezirk grundlos auf eine Kerngebietsausweisung fest, ohne dass eine derartige Nutzung verkehrlich gesichert w&#228;re.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Es ist derzeit nicht absehbar, dass die f&#252;r eine derart verdichtete Bebauung notwendige Planstra&#223;e vom Sachsendamm gebaut werden kann. Die Bahn weist darauf hin, dass weder die Kreuzungsvereinbarung, noch der Br&#252;ckenbau im laufenden Bahnbetrieb, noch das notwendige Planfeststellungsverfahren nach § 18 AEG bisher vorliegen (vgl. hierzu die Stellungnahmen Ziff. 1 und 2 der Anlage 1).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Erstellung der Planstra&#223;e f&#252;r einen zweistelligen Millionenbetrag ist bisher mit dem Projektentwickler in keinster Weise vertraglich gesichert. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wir bef&#252;rchten, dass hier eine Planungsruine entsteht.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Bezirk missbraucht Mittel aus dem Programm Stadtumbau West f&#252;r den Ankauf einer Bahnb&#246;schung s&#252;dlich der Torgauer Stra&#223;e, obwohl der Fachbereich Natur des Bezirksamts dies unmissverst&#228;ndlich als sinnlos und damit als Verschwendung von Steuermitteln bezeichnet hat (Anlage 1 Ziff. 4).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Damit die Planung gesichert ist und die &#246;ffentliche Hand nicht weiter belastet wird, fordern wir:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	&#252;berhastete Beschlussfassung auf der Grundlage falscher und 	widerspr&#252;chlicher Angaben in der Begr&#252;ndung zum B-Plan 7-29.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	Koppelung der Beschl&#252;sse &#252;ber den B-Plan und die vorzeitige 	Planreife f&#252;r das Baufeld 7</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	Festsetzung eines Kerngebiets ohne eine gesicherte, vertraglich 	geregelte Erschlie&#223;ung. Kreuzungsvereinbarung und 	Erschlie&#223;ungsvertrag sind notwendig, um die Verkehrsfrage 	verbindlich zu regeln. Das 2009/2010 erstellte Verkehrsgutachten 	muss ver&#246;ffentlicht und in der &#214;ffentlichkeit diskutiert werden.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der 	Bedarf f&#252;r ein Kerngebiet ist zu belegen. Wohnbebauung und 	B&#252;roh&#228;user brauchen kein Kerngebiet.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Es 	ist endlich Klarheit &#252;ber die Kosten zu schaffen. Der BVV wurden im 	Beschluss vom 15.07.2009 falsche Angaben zu den Auswirkungen auf den 	Bezirkshaushalt gemacht. Finanzielle Auswirkungen des B-Plans sind 	umfassend zu ermitteln und korrekt darstellen. Die ermittelten 	Kosten sind dem Vorhabentr&#228;ger vollst&#228;ndig aufzuerlegen.</span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der 	unsinnige Ankauf von 1900 m² Bahnb&#246;schung als „Gr&#252;nanlage“ 	muss unterbleiben. </span></li>
<li><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Keine 	Zustimmung zum Bebauungsplan ohne verbindliche Vertr&#228;ge f&#252;r die 	Altlastensanierung im Bereich S&#252;dspitze und der Planstra&#223;e. </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mit Versprechungen l&#228;sst sich kein Kerngebiet in einem zentralen Bereich Sch&#246;nebergs planen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wir fordern Sie auf: Zwingen Sie das Bezirksamt, diese entscheidenden Punkte zu kl&#228;ren und die Planungsgrundlagen zu sichern! Erst dann k&#246;nnen Sie &#252;berhaupt einen verantwortbaren Beschluss fassen.</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das vollst&#228;ndige Schreiben finden Sie hier.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
</span></p>
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		<title>Kr&#246;mers zweiter Anlauf</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 19:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/02/25/kromers-zweiter-anlauf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2257 alignright" title="2011-02-10_Plan&#252;bersicht" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/2011-02-10_Plan&#252;bersicht1-284x300.jpg" alt="" width="227" height="240" /></a>Beim zweiten Versuch kann man es besser machen, oder aber man versucht es mit derselben Masche noch einmal. Letzteres ist zwar kein intelligenter Plan, aber beim ersten Mal haben die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung in der &#252;berwiegenden Mehrheit ja auch nichts gemerkt.</p>
<p>Worum geht es: Baustadtrat Kr&#246;mer hat zur letzten BVV-Sitzung im Februar nachtr&#228;glich den Bebauungsplan 7-29 f&#252;r das Gel&#228;nde am Gasometer auf die Tagesordnung setzen lassen. Die <a href="http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=3593&amp;options=4">Drucksache 1729/XVIII</a> enth&#228;lt nicht nur eine erneute Abstimmung &#252;ber den in jeder Hinsicht „gro&#223;z&#252;gigen“ Bebauungsplan, sondern will auch die Zustimmung f&#252;r einen Bauantrag auf dem Gel&#228;nde vor der Rechtsg&#252;ltigkeit des B-Plans erreichen. Der Antrag ist in den zust&#228;ndigen Ausschuss &#252;berwiesen worden. Jetzt also wird zun&#228;chst am 9. M&#228;rz 2011 (ab 17 Uhr) im &#246;ffentlichen Stadtplanungsausschuss dar&#252;ber beraten.</p>
<p><span id="more-2214"></span></p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg"><img class="size-full wp-image-2226 alignleft" title="Rathaus Sch&#246;neberg" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/02/Foto-036.jpg" alt="Blick auf Rathaus Sch&#246;neberg vom Gasometer" width="479" height="359" /></a>Warum aber muss sich die BVV nochmals mit dem B-Plan 7-29 befassen? Der am 15.7.2009 von der BVV verabschiedete Plan wurde in mehreren Punkten vom Pr&#252;fer der Senatsverwaltung beanstandet und das Ergebnis dem Bezirk mit Schreiben vom 17.12.2009 mitgeteilt. Seit Dezember 2009 also hatte das Bezirksamt Zeit, die Fehler zu korrigieren, den Hinweisen nachzugehen und weitere notwendige Abstimmungen zu treffen. In den mehr als 12 Monaten seither h&#228;tte es wohl auch eine einwandfreie Begr&#252;ndung zum Bebauungsplan verfassen k&#246;nnen, immerhin geht es um ein relativ gro&#223;es Kerngebiet, das die Auslastung des Grundst&#252;cks erheblich steigert. Davon zeugt das vorgelegten Dokument allerdings nicht, es ist nach wie vor mit zahlreichen Unstimmigkeiten und auch Fehlern versehen.</p>
<p>Die Senatsverwaltung hat im &#220;brigen klar und deutlich formuliert, dass es zu der ersten Abstimmung eigentlich nicht h&#228;tte kommen d&#252;rfen, da die Voraussetzungen dazu seinerzeit nicht erf&#252;llt waren. Und rechtskr&#228;ftig kann der B-Plan im Moment auch nach einer erneuten Beschlussfassung nicht werden. Und zwar darum: Es gibt noch keine L&#246;sung f&#252;r die Bahndurchquerung im S&#252;den (Ringbahn) durch einen neue Planstra&#223;e, die das Kerngebiet erschlie&#223;t. Aber nicht nur das: Es gibt f&#252;r den Projektentwickler und Grundst&#252;ckseigent&#252;mer, der hinter dem neuen Plan steckt, immer noch keinerlei rechtsverbindliche Vereinbarung f&#252;r den Stra&#223;enbau. Seine Bauantr&#228;ge aber sollen offenbar durchgewunken werden.</p>
<p>Nach wie vor wird den BVV-Mitgliedern vorgemacht, dass mit den vorgelegten Planungen quasi keine Kosten f&#252;r den Bezirk verbunden sind. Das ist falsch! Schon 2009 hat das Bezirksamt in der Beschlussvorlage zum B-Plan die „haushaltsm&#228;&#223;igen Auswirkungen“ nicht richtig dargestellt, und das mit offenkundiger Absicht. Das Zustandekommen des Beschlusses von damals ist auch in dieser Hinsicht fragw&#252;rdig!</p>
<p>Wer wissen will, ob die Mitglieder des Stadtplanungsausschusses aus ihrem Tiefschlaf erwacht sind, muss sich den 9. M&#228;rz als Termin vormerken! &#220;ber die letzten drei Jahre Planungsmisere am Gasometer h&#228;tten sie sich wunderbar auf der BI-Veranstaltung am 10. Februar informieren k&#246;nnen. Rund 45 Anwohner nutzen die Gelegenheit, aber nur zwei Mitglieder der BVV.</p>
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		<title>Leuchtturm ohne Leuchtwurm</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/11/07/leuchtturm-leuchtwurm/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 20:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nightmare-Screen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dunkelheit am Leuchtturm-Projekt. Die Leuchtwerbung am Gasometer leuchtet derzeit nicht mehr. Sie war seit zwei Jahren das sichtbare Zeichen daf&#252;r, dass Kommerz an diesem weithin sichtbaren Industriedenkmal stattfindet. Gen&#252;tzt hat die Reklame dem Gasometer nicht. Seine Instandsetzung durch umfassende Entrostung &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/11/07/leuchtturm-leuchtwurm/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-admin/www.gasometer-schoeneberg.de"><img class="  " style="margin: 5px;" title="Gasometer im Gegenlicht" src="http://gasometer-schoeneberg.de/albums/userpics/10001/normal_Gasometer_im_Gegenlicht.JPG" alt="Gasometer im Gegenlicht" width="300" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Gasometer im Gegenlicht, Quelle: www.gasometer-schoeneberg.de</p></div>
<p>Dunkelheit am Leuchtturm-Projekt. Die Leuchtwerbung am Gasometer leuchtet derzeit nicht mehr. Sie war seit zwei Jahren das sichtbare Zeichen daf&#252;r, dass Kommerz an diesem weithin sichtbaren Industriedenkmal stattfindet.</p>
<p>Gen&#252;tzt hat die Reklame dem Gasometer nicht. Seine Instandsetzung durch umfassende Entrostung des F&#252;hrungsger&#252;sts l&#228;sst weiterhin auf sich warten.</p>
<p>Heute scheint die ca. drei Tonnen schwere Konstruktion einer LED-Wand aus Baustahlmatten wie im gleichnamigen Roman von Joseph Conrad das &#8220;<a title="Wikipedia: Herz der Finsternis von Joseph Conrad" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herz_der_Finsternis" target="_blank">Herz der Finsternis</a>&#8221; zu sein oder -um beim beim Bild zu bleiben- <em><strong>„Das Grauen! Das Grauen!“</strong></em></p>
<p><span id="more-1989"></span>In der Tat kann einen das Grauen befallen, wenn man verfolgt, wie der Bezirk Tempelhof-Sch&#246;neberg, in diesem Fall federf&#252;hrend der f&#252;r Denkmalschutz wie Bauangelegenheiten zust&#228;ndige Stadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU), sich mit dieser Leuchtwerbung &#252;ber den Tisch ziehen lie&#223;. Was als spektakul&#228;r-sinnlose Leuchtreklame begann, endet nunmehr nach nur gut zwei Jahren im wirtschaftlichen wie politischen Desaster f&#252;r Bezirk und Werbebetreiber.</p>
<p>Aus einer fachlich fundierten und juristisch klaren (und vorher abgestimmten) Genehmigung einer langj&#228;hrig in der Denkmalpflege t&#228;tigen Mitarbeiterin des Bezirksamts wird nach pers&#246;nlicher Intervention des Bezirksstadtrates und mit dessen h&#246;chstpers&#246;nlicher Unterschrift ein fadenscheiniger Vertrag, &#252;ber dessen Anwendung und Auslegung trefflich zu streiten ist. Als Verschlimmbesserung nach Gutsherrenart w&#252;rde ich dies bezeichnen.</p>
<p>In m&#252;hevoller Kleinarbeit haben wir die Geschichte und die Fakten  dieses  Leuchtwerbungs-Desasters namens &#8220;Nightmare-Screen&#8221; zusammen  getragen  und in einem <a title="Bericht: Leuchtwerbung" href="http://bi-gasometer.de/leuchtwerbung" target="_blank">Bericht Leuchtwerbung</a> online gestellt. Ein weiterer Bericht aus dem Sch&#246;neberger Sumpf aus Inkompetenz, Leuchtturm-Geschwafel und unterlassener Denkmalpflege. Das Herz der Finsternis eben.</p>
<div class="wpfilebase-attachment">
	<div class="wpfilebase-fileicon"><a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf" ><img align="middle" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-includes/images/crystal/document.png" /></a></div>
	<div class="wpfilebase-rightcol">
		<div class="wpfilebase-filetitle">
			<a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf" >BI Gasometer fordert Ende der Leuchtwerbung</a>
			2011-01-27 Leuchtwerbung Druckfassung.pdf
			<a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/10/05/skandal-lichtwerbung-zu-hell-zu-langsam-zu-sinnlos/#wpfb-file-32" class="wpfilebase-postlink">View post</a>
		</div>
		<div class="wpfilebase-filedetails" id="wpfilebase-filedetails1" style="display: none;">
		Erklärung der BI Gasometer zur Beendigung der Leuchtwerbung am Schöneberger Gasometer.
		<table border="0" width="220">
			
			<tr><th>Autor:</th><td>www.bi-gasometer.de</td></tr>
			
			
			<tr><th>Kategorie:</th><td>Flugblatt</td></tr>
			
			<tr><th>Datum:</th><td>27.01.11</td></tr>
			<tr><th>MD5 Hash:</th><td><small>54debb068f762f251e4c685994b91372</small></td></tr>
		</table>
		</div>
	</div>
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		<a href="#" onclick="return wpfilebase_filedetails(1);">Details...</a>
	</div>
	<div style="clear: both;"></div>
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