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	<title>bi-gasometer.de &#187; Filz</title>
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	<description>Bürgerinitiative Gasometer Schöneberg</description>
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		<title>Torgauer I: Geheime Geschenke</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 13:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/12/06/torgauer-i-geheime-geschenke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3119" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078.jpg"><img class="size-medium wp-image-3119" title="Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-078-300x225.jpg" alt="Torgauer Stra&#223;e" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Auf den ersten Blick gibt es kaum eine unattraktivere Stra&#223;e in Sch&#246;neberg. Wenn man zwischen den Eisen-bahnbr&#252;cken am S-Bahnhof Sch&#246;neberg in die alte mit Kopfstein gepflasterte enge Stra&#223;e abbiegt, die zwischen hohen Mauern eingezw&#228;ngt ist, verl&#228;sst man den Sachsendamm und befindet sich in der Torgauer Stra&#223;e. Alles andere als einladend, f&#252;hrt sie bergan und bietet neben holprigem Pflaster den vermutlich engsten B&#252;rgersteig Sch&#246;nebergs.</p>
<p>Ein gro&#223;es Immobilienschild am Sachsendamm verk&#252;ndet die Heilsbotschaft eines Immobilienprojekts, wenn man sich durch die Gasse hindurch wagt: Das „Europ&#228;ische Energieforum“ wirbt um Partner.</p>
<div id="attachment_3120" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072.jpg"><img class="size-medium wp-image-3120" title="Werbeschild am Sachsendamm" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-072-300x225.jpg" alt="Werbeschild am Sachsendamm" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Werbeschild am Sachsendamm</p></div>
<p>Oben angekommen sieht man zun&#228;chst nichts von den <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/24/riesen-kommen/" target="_blank">Phantasien des Projektentwicklers</a> Reinhard M&#252;ller. Eine Einfahrt f&#252;hrt auf das Gel&#228;nde Torgauer Stra&#223;e 12-15, auf dem als erstes die schon lange ans&#228;ssige Firma Begatec zu sehen ist. Ein Backsteingeb&#228;ude an der Stra&#223;e in gotischem Stil verr&#228;t jedoch, wer hier einst residierte, n&#228;mlich die erste Gasanstalt s&#252;dlich von Berlin, die sich an der Berlin-Potsdamer-Eisenbahnstrecke 1871 niederlie&#223;. Das Reglerhaus diente der Einspeisung des Gases in das &#246;ffentliche Netz.<span id="more-3113"></span></p>
<div id="attachment_3121" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067.jpg"><img class="size-medium wp-image-3121 " title="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-067-300x225.jpg" alt="Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898" width="350" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Reglerhaus von Schulz &amp; Schlichting, erbaut 1898</p></div>
<p>Die Torgauer verl&#228;uft weiter parallel zur Ringbahn zwischen dem S-Bahnhof Sch&#246;neberg und dem Bahnhof S&#252;dkreuz und ist damit die s&#252;dlichste Stra&#223;e auf der von Eisenbahntrassen umzingelten Sch&#246;neberger Insel. Deren Bebauung begann vor 140 Jahren – und die heutige Torgauer Stra&#223;e und die heutige Leberstra&#223;e waren die ersten Verkehrswege, die das neue Terrain s&#252;dlich der Kolonnenstra&#223;e erschlossen.</p>
<div id="attachment_3118" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061.jpg"><img class="size-medium wp-image-3118" title="Laterne an der Torgauer Stra&#223;e" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-061-225x300.jpg" alt="" width="246" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Laterne an der Torgauer Stra&#223;e</p></div>
<p>Heute bietet die westliche Torgauer Stra&#223;e den einmaligen Anblick verlassener Autowerkst&#228;tten, ges&#228;umt von einem Sammelsurium an unterschiedlichen Gaslaternen. Auch wenn man es kaum vermutet, hier soll an unterschiedlichen Modellen die vom Senat beschlossene und <a href="http://www.gaslicht-kultur.de/Gaslaternen.html" target="_blank">kritisierte</a> komplette Umr&#252;stung der Berliner Gaslaternen auf Energiesparlampen getestet werden. Das Ende einer &#196;ra, die mit der Errichtung der fr&#252;hesten &#8220;Englischen Gasanstalt&#8221; in Berlin 1826 begann und als erstes modernes st&#228;dtisches Versorgungsnetzwerk die St&#228;dtetechnik revolutionierte. Die heute noch bestehenden 44.000 Berliner Gaslaternen legen ein Zeugnis von dieser Erfolgsgeschichte ab, die nichts weniger als eine kulturelle Revolution einleitete.</p>
<p>Doch zur&#252;ck zur Sch&#246;neberger Gasanstalt, die von je her von der schmalen Torgauer Stra&#223;e erschlossen wurde. Die hier geplante B&#252;rostadt braucht aufgrund ihrer Gr&#246;&#223;e von ca. 165.000 qm Geschossfl&#228;chen eine leistungsst&#228;rkere Anbindung an das Stra&#223;ennetz. Die kann wegen der Lage nur von S&#252;den erfolgen. Und das bedeutet, die Ringbahn muss unterquert werden. Diese Art der Erschlie&#223;ung ist im <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/07/16/planungsstand-eins-zwei-drei/" target="_blank">Bebauungsplan 7-29</a> festgeschrieben, sie ist damit Voraussetzung f&#252;r das mit diesem Bebauungsplan festgelegte Kerngebiet und seine wesentlich st&#228;rkere Ausnutzung des Grundst&#252;cks. Letztlich kann der B-Plan 7-29 ohne sie auch nicht rechtskr&#228;ftig werden, da planfestgestellte Bahnanlagen von dieser Zufahrtsstra&#223;e betroffen sind.</p>
<div id="attachment_3123" class="wp-caption alignleft" style="width: 261px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088.jpg"><img class="size-medium wp-image-3123" title="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-088-300x225.jpg" alt="Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre" width="251" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Altes Br&#252;ckenwiderlager der westlichen Ringbahnspitzkehre</p></div>
<p>Die neue Planstra&#223;e soll die Torgauer Stra&#223;e ungef&#228;hr an der fr&#252;heren Ringbahnspitzkehre kreuzen. Letztere ist nur noch am alten Widerlager der Br&#252;ckenkonstruktion zu erkennen. Wie der Verlauf der neuen Stra&#223;e aufgrund der H&#246;henverh&#228;ltnisse aussehen wird, bleibt spannend. Jedenfalls soll die Torgauer Stra&#223;e dann an dieser Stelle gesperrt sein.</p>
<p>Nicht nur das verr&#228;t uns der Bebauungsplan 7-29, sondern auch, dass der Bezirk eine &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che westlich dieser neuen Stra&#223;e plant, und zwar auf der Nordseite des Bahndamms der Ringbahn, der kurz dahinter ja schon den Sachsendamm erreicht. Zwischen Sachsendamm und Planstra&#223;e soll also eine kaum nutzbare Gr&#252;nfl&#228;che entstehen – auf Kosten des Steuerzahlers. Das fand auch das Amt f&#252;r Natur des Bezirks absurd. In der erforderlichen Stellungnahme zum Bebauungsplan schrieb es:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topografie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rden in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt – in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p></blockquote>
<div id="attachment_3124" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081.jpg"><img class="size-medium wp-image-3124" title="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/12/Foto-081-300x225.jpg" alt="W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">W&#252;rden Sie hier eine Gr&#252;nfl&#228;che planen?</p></div>
<p>Das Urteil der Kollegen ficht bislang jedoch das Amt f&#252;r Planen unter <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Andreas Baldow</a> nicht an. Auch offenbar die Tatsache nicht, dass der Fl&#228;chen- nutzungsplan genau dort keine Gr&#252;nanlage vorsieht! Die in seiner Argumentation vorgeschobene Notwen-digkeit einer Fu&#223;- und Radweg-verbindung an dieser Stelle sollte angesichts der Sperrung der Torgauer Stra&#223;e kein Problem darstellen und keine zus&#228;tzlichen Fl&#228;chen n&#246;tig machen. Au&#223;erdem verteidigt das Amt f&#252;r Planen die Gr&#252;nfl&#228;che als „integralen Teil der Landschaftsplanung“ im Rahmen des Stadtumbaus S&#252;dkreuz. Erstaunlich ist da nur, dass die Fl&#228;che bei der ersten Aufstellung des Bebauungsplans nicht von Interesse war.</p>
<p>Erst bei der zweiten Beteiligung taucht das zweifelhafte St&#252;ck Gr&#252;n im April 2009 in seiner jetzigen Ausdehnung auf. Direkt gegen&#252;ber auf der anderen Seite der Torgauer liegt laut neuem B-Plan 7-29 im &#220;brigen in der Zukunft dann ein 55 m hohes Geb&#228;ude. Als Motivation f&#252;r die Gr&#252;nfl&#228;chenplanung kann man wohl getrost die einseitige Parteilichkeit des Amtes unter Stadtrat <a href="http://www.bi-gasometer.de/lokalpolitiker/" target="_blank">Bernd Kr&#246;mer</a> annehmen.</p>
<p>Der Nutznie&#223;er ist mit Sicherheit nicht die &#214;ffentlichkeit. Von ihr sind aber die vermutlich hohen Kosten f&#252;r den Bau der Gr&#252;nanlage zu tragen, die noch nicht beziffert werden k&#246;nnen. Denn ganz offensichtlich sind hier bauliche Ma&#223;nahmen zur St&#252;tzung des Bahndammes notwendig. W&#228;hrend der Ankauf wegen der kommerziell sonst nicht zu verwertenden Fl&#228;che gering sein wird, handelt sich der Bezirk nat&#252;rlich dauerhafte Unterhaltskosten ein. Die Kosten f&#252;r die Sanierung der Bodenaltlasten dieser westlich der Planstra&#223;e gelegenen Fl&#228;che beziffert der Bezirk au&#223;erdem mit 44.744 Euro. Hinzuzuziehen sind die Kosten der Erstellung der Gr&#252;nfl&#228;che, die aufgrund der ungeeigneten Lage sehr aufw&#228;ndig sein wird. Warum sollte der Steuerzahler die kosmetische Umfeldbegr&#252;nung eines Kerngebiets mit B&#252;ros finanzieren, noch dazu in der N&#228;he einer zuk&#252;nftig viel befahrenen Stra&#223;e?</p>
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		<title>Lesung: Korrupt!?</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/lesung-korrupt/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 18:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Personen]]></category>

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		<description><![CDATA[Korrupt? Lesung und Diskussion Donnerstag, 20.10.2011 um 20.00 Uhr Spenersaal Leberstra&#223;e 7, 10829 Berlin (Erdgeschoss) Der Eintritt ist frei. Der investigative Journalist und Autor Mathew D. Rose &#8211; bekannt durch mehrere Ver&#246;ffentlichungen &#252;ber den Berliner Filz &#8211; liest aus seinem &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/10/10/lesung-korrupt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrupt-Image_cut.jpg"><img class="size-medium wp-image-3024 alignleft" title="Korrupt-Image_cut" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/10/Korrupt-Image_cut-191x300.jpg" alt="Titel: Korrupt?" width="191" height="300" /></a><strong>Korrupt? </strong><br />
<strong>Lesung und Diskussion Donnerstag, 20.10.2011<br />
um 20.00 Uhr</strong><br />
Spenersaal Leberstra&#223;e 7, 10829 Berlin (Erdgeschoss)<br />
Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Der investigative Journalist und Autor Mathew D. Rose &#8211; bekannt durch mehrere Ver&#246;ffentlichungen &#252;ber den Berliner Filz &#8211; liest aus seinem j&#252;ngst erschienenen Buch unter anderem &#252;ber &#8220;Das erste Private-Energie-Universit&#228;ts-Partyzelt der Hauptstadt am Gasometer&#8221;</p>
<h2>&#220;ber den Autor</h2>
<p>Mathew D. Rose, geb. 1954 in New York, ist studierter Historiker und arbeitet seit vielen Jahren als investigativer Journalist in Deutschland. Mitte der 1990er Jahre hat er sich durch die Aufdeckung von Korruption und Vetternwirtschaft in Berlin, den „Berliner Filz“, einen Namen gemacht.<span id="more-3023"></span></p>
<p>Seine Ver&#246;ffentlichungen f&#252;hrten u.a. zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss Landesbank-Skandal. Rose tritt h&#228;ufig in Diskussionsveranstaltungen auf, er hat in Der Spiegel, Handelsblatt, ManagerMagazin und verschiedenen Tageszeitungen ver&#246;ffentlicht sowie mehrere B&#252;cher geschrieben.</p>
<h2>&#220;ber das Buch</h2>
<p>Vertreten Politiker wirklich den Willen des Volkes? Oder arbeiten sie auf eigene Rechnung? Mathew D. Rose folgt (unter anderem am Sch&#246;neberger Gasometer) der Spur des Geldes und wirft einen Blick hinter die Finanzkulissen von Parteien und Politikern. Er enth&#252;llt: Politik funktioniert nach den Gesetzen des Big Business. Geld und Macht bestimmen immer &#246;fter die politischen Entscheidungen. Die Demokratie droht auf der Strecke zu bleiben.</p>
<p>Ein ganzes Kapitel befasst sich mit der Einflussnahme und den Geldfl&#252;ssen rund um den Sch&#246;neberger Gasometer. Warum viele bekannte Politiker dort H&#246;flichkeitsbesuche machten und wie die Bezirkspolitiker und die &#214;ffentlichkeit beeinflusst wurden. Ein Krimi aus dem Berliner Polit-Alltag. Und ein leidenschaftliches Pl&#228;doyer f&#252;r weniger Parteienwirtschaft und mehr Demokratie.</p>
<p>Eine Veranstaltung der BI Gasometer. F&#252;r politische Kultur. Gegen Korruption und Amtsmissbrauch.</p>
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		<title>Keine M&#252;tze!</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/09/17/keine-mutze/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 16:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BVV]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten waren wir uns bei den Aktiven der B&#252;rgerinitiative Gasometer so einig: Wer es mit kommunaler Politik in Sch&#246;neberg ernst nimmt, darf morgen nicht SPD w&#228;hlen. Und auch nicht die M&#252;tze. Warum steht in dem Flugblatt, dass wir heute verteilt &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/09/17/keine-mutze/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-Wahlplakate_OberM%C3%BCtze.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2851" title="ObergM&#252;tze" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/2011-08-Wahlplakate_OberM%C3%BCtze.jpg" alt="" width="170" height="193" /></a>Selten waren wir uns bei den Aktiven der B&#252;rgerinitiative Gasometer so einig:</p>
<p><strong>Wer es mit kommunaler Politik in Sch&#246;neberg ernst nimmt, darf morgen nicht SPD w&#228;hlen. Und auch nicht die M&#252;tze.</strong></p>
<p>Warum steht in dem <a title="Flugblatt: SPD am Gasometer (PDF, ca. 300 kb)" href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2011-09-12%20Wowereit.pdf">Flugblatt, dass wir heute verteilt haben</a>.</p>
<p>Weil genau das hier unten nicht wirklich stimmt:</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/SPD-Anzeige.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2861" title="SPD-Anzeige" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/09/SPD-Anzeige.jpg" alt="" width="450" height="61" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Nordspitze reloaded</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 18:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
		<category><![CDATA[Nordspitze]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nordspitze hat uns vor allem 2009 besch&#228;ftigt, aber wir sind dran geblieben! Deshalb gibt es jetzt eine Zusammenfassung der weiteren Entwicklungen auf unserer Seite &#8220;Nordspitze&#8221;. Die Geldverschwendung des Stadtrats Schworck, die Gef&#228;lligkeiten des Stadtrats Kr&#246;mer und die Verleumdung der &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/08/23/nordspitze-reloaded/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2502" class="wp-caption alignleft" style="width: 274px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a.jpg"><img class="size-medium wp-image-2502 " title="Kr&#246;mer und Schworck" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/07/Schworck-Foto-016a-300x290.jpg" alt="" width="264" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Kr&#246;mer und Schworck, Parker&#246;ffnung Juli 2010</p></div>
<p>Die Nordspitze hat uns vor allem 2009 besch&#228;ftigt, aber wir sind dran geblieben! Deshalb gibt es jetzt eine Zusammenfassung der weiteren Entwicklungen auf unserer <a href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze">Seite &#8220;Nordspitze&#8221;</a>.</p>
<p>Die Geldverschwendung des Stadtrats Schworck, die Gef&#228;lligkeiten des Stadtrats Kr&#246;mer und die Verleumdung der ehemaligen Stadtr&#228;tin Ziemer geh&#246;ren zu den brisanten Details. Unser Bericht ist leider immer noch aktuell!</p>
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		<title>Bezirk verschleudert Geld f&#252;r Projektentwickler?</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2011/03/07/bezirk-verschleudert-geld-fur-projektentwickler/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 07:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Krömer]]></category>
		<category><![CDATA[Planungsfehler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bi-gasometer.de/?p=2261</guid>
		<description><![CDATA[Haushaltsauswirkungen: Keine. So steht es lapidar in dem von Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) verantworteten Beschlussentwurf f&#252;r die Feststellung der vorzeitigen Planreife und die Genehmigung eines Hochhauses mit 11 Geschossen und 38 Metern H&#246;he am s&#252;dlichen Rand des Gasometer-Gel&#228;ndes. Ganz zutreffend &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2011/03/07/bezirk-verschleudert-geld-fur-projektentwickler/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2289" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-07_Gruenflaeche.jpg"><img class="size-medium wp-image-2289 " title="2011-03-07_Gruenflaeche" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2011/03/2011-03-07_Gruenflaeche-300x117.jpg" alt="1900 m² Bahnb&#246;schung - die &quot;Gr&#252;nfl&#228;che&quot;" width="300" height="117" /></a><p class="wp-caption-text">1900 m² Bahnb&#246;schung - die &quot;Gr&#252;nfl&#228;che&quot;</p></div>
<p>Haushaltsauswirkungen: Keine. So steht es lapidar in dem von Bezirksstadtrat Bernd Kr&#246;mer (CDU) verantworteten Beschlussentwurf f&#252;r die Feststellung der vorzeitigen Planreife und die Genehmigung eines Hochhauses mit 11 Geschossen und 38 Metern H&#246;he am s&#252;dlichen Rand des Gasometer-Gel&#228;ndes. Ganz zutreffend ist das nicht. Der Bezirk kauft rund um das Plangebiet Fl&#228;chen an &#8211; und das ist nicht umsonst.</p>
<p><span id="more-2261"></span>Im Einzelnen wird zu den finanziellen Auswirkungen des Plans ausgef&#252;hrt:</p>
<blockquote><p>Die Herstellung der &#246;ffentlichen Parkanlage wurde aus Mitteln des Programms &#8216;Stadtumbau-West&#8217; finanziert. Mit dem Erwerb des Flurst&#252;cks 39 <strong>durch das Land Berlin</strong> wurden die Voraussetzungen f&#252;r die Erschlie&#223;ung des geplanten Bolzplatzes geschaffen.</p>
<p>Auch der Grunderwerb und die Herstellung der &#246;ffentlichen Parkanlage einschlie&#223;lich der Bodensanierungsma&#223;nahmen<br />
westlich der Planstra&#223;e A erfolgt ebenfalls aus Mitteln des Programms &#8216;Stadtumbau West&#8217;.</p></blockquote>
<p>Schaut man sich jedoch einmal die nach dem bisherigen Stand durch den Bezirk angekauften oder noch anzukaufenden Fl&#228;chen an, dann sieht es um das Plangebiet am Gasometer aus wie auf einem Flickenteppich. In vielen F&#228;llen hat der Bezirk bereits Fl&#228;chen erworben oder will dies noch tun, um die Planung umzusetzen.</p>
<p>Besonders markant ist die in der Grafik (ein Auszug aus dem offiziellen Plan) gr&#252;n markierte Stelle. Es handelt sich um ein 1900 m² gro&#223;es St&#252;ck Bahngel&#228;nde neben der Einm&#252;ndung der Planstra&#223;e in den Tunnel unter dem Bahngleis, die als Gr&#252;nfl&#228;che ausgewiesen ist. Im wirklichen Leben liegt diese Fl&#228;che auf einem steilen Bahndamm und ist damit f&#252;r Menschen, die keine bergsteigerische Ausbildung haben, eigentlich wertlos.</p>
<p>Hierzu vermerkt der Fachbereich Natur des Bezirksamts in seiner Stellungnahme zum Planentwurf von Stadtrat Kr&#246;mer:</p>
<blockquote><p>Aus der Sicht des Fachbereichs Natur begr&#252;nden Lage, Zuschnitt und Topgrafie der geplanten &#246;ffentlichen Gr&#252;nanlage (1.900 m²) westlich der geplanten Erschlie&#223;ungsstra&#223;e<br />
an der n&#246;rdlichen Bahnb&#246;schung der Ringbahn erhebliche Zweifel an einer sinnvollen Verwertung als &#246;ffentliche Parkanlage. Der bauliche Aufwand und die damit verbundene<br />
Vernichtung vorhandener waldartiger Vegetation w&#252;rde in keinem Verh&#228;ltnis zum erwartenden Nutzen stehen. Wenn der Zweck tats&#228;chlich – wie in der Begr&#252;ndung dargelegt<br />
– in der optischen Erweiterung des Stra&#223;enraums Torgauer Stra&#223;e liegt, dann m&#252;sste die Fl&#228;che konsequenterweise als Stra&#223;enland ausgewiesen werden. Das w&#252;rde aber nichts am<br />
schwierigen Umgang mit dem Grundst&#252;ck &#228;ndern, sowohl bei einem Umbau als auch bei der Unterhaltung im mehr oder weniger unver&#228;nderten Zustand. Es sei daher sinnvoller, die<br />
Fl&#228;che im Verm&#246;gen der Bahn zu belassen.</p>
<p>Der durch die Begr&#252;ndung des Bebauungsplans erweckte Eindruck, dass die Festsetzung als Gr&#252;nanlage notwendig sei, um eine m&#246;gliche 100%ige Versiegelung gem&#228;&#223; bestehendem Planungsrecht abzuwehren, ist aus der Sicht des Fachbereichs Natur rein spekulativ, da eine anderweitige Verwertung aufgrund der spezifischen Eigenarten des Grundst&#252;cks nicht zu erwarten ist.</p></blockquote>
<p>Deutlicher geht es kaum: Ankauf einer sinnlosen Bahnb&#246;schung durch Bezirk f&#252;r teures Geld, die nicht zu nutzen ist und zudem in der Unterhaltung besonders teuer (weil es sich um steiles Gel&#228;nde handelt). Und das alles nur, um einen alibihaften Ausgleich f&#252;r die vollst&#228;ndige Versiegelung der &#252;brigen Fl&#228;chen zu erhalten. Verstehe das, wer will. Und nur mit Vorteilsgew&#228;hrung zu beschreiben ist die Tatsache, dass der Bezirk solche Fl&#228;chen ankauft, anstatt solche Kosten im Verhandlungsweg auf den den Nutznie&#223;er der Planung am Gasometer abzuw&#228;lzen.</p>
<p>Demnach gibt der Bezirk wertvolle Mittel aus dem Programm &#8220;Stadtumbau West&#8221; f&#252;r den Ankauf einer Fl&#228;che aus, die in keiner Weise dem Bezirk oder seinen B&#252;rgern dient. Im Orient bezeichnet man so etwas als <a title="Wikipedia: Definition Morgengabe" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morgengabe" target="_blank">&#8220;Morgengabe&#8221;</a> &#8211; ein teures Geschenk f&#252;r die Braut. Und dies ist -wenn die bisher bekannten Fakten zutreffen- nicht die einzige Morgengabe.  Der Bezirk kauft anscheinend beliebig und zahlreich Fl&#228;chen und Grundst&#252;cke an, die allein dem Projektentwickler am Gasometer n&#252;tzen. In Zeiten knapper Haushaltsmittel ebenso unverantwortlich wie die Geldgeschenke des Bezirks bei dem Ankauf der <a title="Nordspitze" href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/" target="_blank">Nordspitze</a>.</p>
<p>Ohne Auswirkungen f&#252;r den Haushalt sieht anders aus.</p>
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		<item>
		<title>Das M&#228;rchen vom Denkmalschutz &#8211; oder: Die T&#252;r, die nicht passte</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/11/30/maerchen-denkmalschutz-tuer-passt-nicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 09:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmal]]></category>
		<category><![CDATA[Denkmalschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Gasometer]]></category>
		<category><![CDATA[Unwahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vandalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein selbsternannter Denkmalsch&#252;tzer, der immer gro&#223;en Wind um seine  Aktivit&#228;ten in diesem Bereich machte. Dazu geh&#246;rte die ber&#252;hmte Verh&#252;llung des Brandenburger Tors mit Telekom-Reklame ebenso wie die legend&#228;re Werbenutzung des Charlottenburger Tores. Nun wollte sich der K&#246;nig &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/11/30/maerchen-denkmalschutz-tuer-passt-nicht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein selbsternannter Denkmalsch&#252;tzer, der immer gro&#223;en Wind um seine  Aktivit&#228;ten in diesem Bereich machte. Dazu geh&#246;rte die ber&#252;hmte Verh&#252;llung des Brandenburger Tors mit Telekom-Reklame ebenso wie die legend&#228;re Werbenutzung des Charlottenburger Tores. Nun wollte sich der K&#246;nig der Denkmalsch&#252;tzer einmal an einem Industriedenkmal versuchen und kaufte den Sch&#246;neberger Gasometer. Da sollte Gro&#223;es entstehen &#8211; ein Energie-Forum, eine Energie-Universit&#228;t, ein ganz besonderes und sehr hohes Hotel und viele viele Quadratmeter B&#252;roraum.</p>
<p>Weil das alles nicht so lief, baute der kleine K&#246;nig der Denkmalsch&#252;tzer einen gebraucht gekauften Behelfsbau im Sch&#246;neberger Gasometer auf, den nannte er &#8220;WM-Kuppel&#8221;. Das war sch&#246;n im Sommer und kalt im Winter, weil die Fu&#223;bodenheizung unter dem Folienzelt nicht funktionierte. Also schnitt der Denkmalk&#246;nig L&#246;cher in die Stahlw&#228;nde des Gasometers f&#252;r L&#252;ftungsrohre, die sahen von innen so aus:</p>
<div id="attachment_2126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-rohr.jpg"><img class="size-medium wp-image-2126 " title="2010-11-29 rohr" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-rohr-225x300.jpg" alt="L&#252;fungsrohr durch die Wand des Wasserbeh&#228;lters; Foto: www.bi-gasometer.de" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">L&#252;fungsrohr durch die Wand des Wasserbeh&#228;lters; Foto: www.bi-gasometer.de</p></div>
<p>Das Bezirksamt erfuhr davon erst recht sp&#228;t, als die L&#246;cher schon geschnitten waren. Und weil das Bezirksamt dem kleinen Denkmalk&#246;nig nicht gram sein wollte, genehmigte es diese L&#246;cher nachtr&#228;glich.</p>
<p><span id="more-2109"></span>Und da man einen S&#252;ndenbock f&#252;r das Bu&#223;geld wegen nicht genehmigtem Herumschneiden am Denkmal suchte, wurde das allf&#228;llige Bu&#223;geldverfahren gegen jemand anderen eingeleitet. &#214;ffentlich hatte der Denkmalk&#246;nig ja schlie&#223;lich verk&#252;ndet, das geschnittene Loch sei vom b&#246;sen Betreiber seines Behelfsbaus gewesen und nicht von ihm selbst. Wie unaufmerksam der kleine Denkmalk&#246;nig doch sein kann, wenn es darauf ankommt.</p>
<p>Was der kleine Denkmalk&#246;nig aber sch&#246;n f&#252;r sich behielt war: Auch an der S&#252;dseite des Gasometers hatte er mit seinen Leuten etwas herumgeschnippselt. Weil er das alte Loch an dieser Stelle mit einer sch&#246;nen gro&#223;en roten T&#252;r verschlie&#223;en wollte, bestellte er sich eine solche. Und als die T&#252;r geliefert wurde &#8211; oh Gott! &#8211; da passte sie nicht.</p>
<p>Aber das macht nichts, sagte sich der kleine Denkmalk&#246;nig. Dann nehmen wir eben die gro&#223;e Blechschere und schneiden ein gr&#246;&#223;eres Loch in den gr&#252;nen Stahlmantel des Gasometers. Gr&#252;n ist eh nicht meine Lieblingsfarbe und was nicht passt, wird passend gemacht.</p>
<p>So vergr&#246;&#223;erte der kleine Denkmalk&#246;nig die vorhandene &#214;ffnung und baute seine feuerrote T&#252;r ein, damit keiner mehr unbefugt hinein kommt in seinen Gasometer.</p>
<div id="attachment_2110" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-10-S&#252;d&#246;ffnungen_gro&#223;.png"><img class="size-medium wp-image-2110  " title="2010-11-10 S&#252;d&#246;ffnungen_gro&#223;" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-10-S&#252;d&#246;ffnungen_gro&#223;-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Ansicht S&#252;d&#246;ffnung Gasometer (vorher/nachher); zum Vergr&#246;&#223;ern klicken</p></div>
<p>Psst! Davon wei&#223; das Bezirksamt vermutlich bis heute nichts. Auch nachtr&#228;glich hat sich der Denkmalk&#246;nig dieses Loch bisher nicht absegnen lassen. Warum sollte er das auch tun, denkt er sich, ich bin ja schlie&#223;lich der K&#246;nig.</p>
<p>Deshalb hat er auch weiter ges&#228;gt, um noch mehr rote T&#252;ren einbauen zu k&#246;nnen. Das war so auff&#228;llig, dass selbst das Bezirksamt sah, dass da was anders war als vorher.</p>
<p>Und da erkl&#228;rte der kleine Denkmalk&#246;nig, er habe nicht nur einen Durchgang zum sch&#246;nen neuen Toilettencontainer gebraucht, sondern auch noch eine Fluchtweg&#246;ffnung. Da habe er einfach ein neues Loch schneiden m&#252;ssen. Warum sollte er schlie&#223;lich die ganze Wahrheit sagen, wenn das Bezirksamt nicht von alleine drauf kommt. Psst! Er hat nicht nur eine neuen &#214;ffnung geschnitten, sondern auch eine alte erheblich erweitert:</p>
<div id="attachment_2124" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/&#214;ffnungen-Nordseite-1.png"><img class="size-medium wp-image-2124" title="&#214;ffnungen Nordseite" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/&#214;ffnungen-Nordseite-1-300x211.png" alt="&#214;ffnungen Nordseite" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">&#214;ffnungen Nordseite (zum Vergr&#246;&#223;ern klicken)</p></div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/&#214;ffnungen-Nordseite-1.pdf"></a><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/&#214;ffnungen-Nordseite-1.pdf"></a><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/&#214;ffnungen-Nordseite-11.pdf"></a></p>
<p>Jetzt gehen die b&#246;sen Buben her und sagen: &#8220;Aber, aber, da haben wir ja einen Schwarzbau! Das ist ja gar nicht genehmigt!&#8221;</p>
<p>Da wei&#223; der kleine Denkmalk&#246;nig aber einen Rat. Er hat einen guten Freund im Bezirksamt, von dem er wei&#223;, dass den der Gasometer nicht wirklich interessiert. Es wird also nicht schwer sein, Herrn K. davon zu &#252;berzeugen, dass ein Schwarzbau an einem gesch&#252;tzten Industriedenkmal nicht so schlimm ist. Schlie&#223;lich hat der ihm ja schon vieles nachtr&#228;glich genehmigt oder gebilligt: Rote T&#252;ren, h&#228;ssliche Container, Bretterverschl&#228;ge f&#252;r Heizungsanlagen,</p>
<div id="attachment_2131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-Rote-T&#252;r.jpg"><img class="size-medium wp-image-2131" title="2010-11-29 Rote T&#252;r" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-Rote-T&#252;r-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Rote T&#252;r, Tigergel&#228;nder, verschlossenes Loch</p></div>
<p>gro&#223;e dicke Heizungsrohre und eine n&#246;rdliche Flucht&#246;ffnung.</p>
<div id="attachment_2130" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-L&#252;ftung.jpg"><img class="size-medium wp-image-2130 " src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-29-L&#252;ftung-300x225.jpg" alt="L&#252;ftung Nordseite Gasometer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">L&#252;ftung Nordseite Gasometer</p></div>
<p>Auf der Verwendung gr&#252;ner Farbe besteht Herr K. bestimmt nicht, denn die mag der kleine Denkmalk&#246;nig nicht. Sonst w&#252;rde er auch den armen alten rostigen Gasometer mal neu streichen. Wie er das seit 2007 dem Herrn K. versprochen hat. Aber das ist eine <a title="Artikel &#252;ber den Gasometer" href="http://www.bi-gasometer.de/gasometer" target="_self">andere Geschichte</a>.</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht? Trau Denkmalk&#246;nigen nicht!</p>
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		<item>
		<title>Transparenz</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/05/21/transparenz/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emma P.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>
		<category><![CDATA[Nordspitze]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtumbau West]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwort des Bezirksamts zu den Kosten der Sanierung der Nordspitze des alten Gaswerks Sch&#246;neberg und des dort neu angelegten Parks schafft keine Transparenz. Im Duden wird das Fremdwort eindeutig definiert, es kann einerseits „Durchsichtigkeit“ und „Lichtdurchl&#228;ssigkeit“ bedeuten und andererseits &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/05/21/transparenz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-028.jpg"><img class="size-medium wp-image-1489 alignright" title="Park auf der Nordspitze" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/Foto-028-225x300.jpg" alt="Park auf der Nordspitze, Blick nach S&#252;den" width="207" height="275" /></a>Die Antwort des Bezirksamts zu den Kosten der Sanierung der Nordspitze des alten Gaswerks Sch&#246;neberg und des dort neu angelegten Parks schafft keine Transparenz.</p>
<p>Im Duden wird das Fremdwort eindeutig definiert, es kann einerseits „Durchsichtigkeit“ und „Lichtdurchl&#228;ssigkeit“ bedeuten und andererseits „Deutlichkeit“ und „Verstehbarkeit“. Was das Bezirksamt derzeit in einer Mitteilung zur Kenntnisnahme (<a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/05/2010-04-27-KA-Transparenz.pdf">2010-04-27 KA Transparenz</a>) an die BVV beabsichtigt, ist einerseits leicht zu durchschauen, weil durchsichtig, da es andererseits an Deutlichkeit eindeutig mangelt. Das war aber nicht der Sinn der &#220;bung:<br />
Der Antrag der Gr&#252;nen lautete, die „Finanzierung der GASAG-Nordspitze“ als &#246;ffentliche Gr&#252;nfl&#228;che transparent darstellen“.<br />
Statt entsprechend des Antrages mit den tats&#228;chlichen Ausgaben f&#252;r die Sanierung der besagten Fl&#228;che aufzuwarten, werden in der Antwort des Bezirksamts alte Kostenvoranschl&#228;ge zitiert, die vermutlich zu hoch beziffert waren. Durchsichtigkeit Fehlanzeige.</p>
<p>Bereits im letzten September hat die B&#252;rgerinitiative auf die hoch problematische Verschiebung eines Grundst&#252;cks an einen Projektentwickler hingewiesen und die fehlende Abrechnung eben dieses Unternehmers bei der <a href="http://www.bi-gasometer.de/nordspitze/">Sanierung der Nordspitze</a>.<span id="more-1480"></span><br />
Wir haben damals u.a. kritisiert:</p>
<ul>
<li> Der Bezirk hat durch einen nachl&#228;ssigen Sanierungsvertrag vers&#228;umt, die Firma DENKMALplus zu verpflichten, eine ordnungsgem&#228;&#223;e Gesamtabrechnung &#252;ber die Sanierungskosten abzulegen. Er kann daher keine Rechenschaft dar&#252;ber ablegen, ob die Sanierungsmittel von 400.000 € (Bezirk) + 750.000 € (GASAG) nur in die Altlastenbeseitigung der k&#252;nftigen Parkfl&#228;che geflossen sind.</li>
<li>Der Bezirk ist erhebliche finanzielle Risiken eingegangen, was die Folgekosten angeht. Durch den notwendigen Ankauf von Erschlie&#223;ungsfl&#228;chen (Cheruskerpark, Bahngel&#228;nde) ist der Bezirk gezwungen, weiteres Land anzukaufen und zwar zu Preisen, welche die andere Seite diktieren kann.</li>
<li>Die rechtzeitige Kl&#228;rung dieser entscheidenden Frage vor der Sanierung und vor dem eigentlichen Parkbau fand nicht statt.</li>
</ul>
<p>Nun ist also mehr als deutlich, dass der Bezirk keine Abrechnung eingefordert hat. Er kann daher den Verdacht einer Subventionierung der Sanierung eines privaten Grundst&#252;cks, das in Teilen zeitgleich saniert wurde wie das Parkgel&#228;nde, nicht ausr&#228;umen. Oder in aller Deutlichkeit: Wer hier auf Transparenz meint verzichten zu k&#246;nnen, n&#228;hrt den Verdacht des Filzes.</p>
<p>&#220;ber die Kosten des Ankaufs von Fl&#228;chen des Cheruskerparks zur Sicherung einer dauerhaften Erschlie&#223;ung des Parks auf der Nordspitze ist in der Mitteilung des Bezirksamtes gar nichts zu lesen. Wie kann &#252;berhaupt die dauerhafte Erschlie&#223;ung angesichts des Vorbehaltes der Bahn (Trasse S21) und mit welchen Kosten gew&#228;hrleistet werden?</p>
<p>Dass urspr&#252;ngliche Kostenvoranschl&#228;ge nichts mit den tats&#228;chlichen Ausgaben zu tun haben, beweist das Bezirksamt selbst: Waren die Kosten f&#252;r den Parkbau urspr&#252;nglich mit ca. 500.000 Euro beziffert gewesen, reichen nun 443.000 Euro aus, die der Stadtumbau finanziert. Und dort ist Transparenz ohnehin gegeben: Welche Mittel aus dem Stadtumbau flie&#223;en, kann jeder selber feststellen, indem er das j&#228;hrlich aktualisierte <a href="http://www.berlin.de/sen/strukturfonds/ab2007/efre/ergebnisse_foerderung_efre.html">Verzeichnis der Beg&#252;nstigten</a> einsieht.</p>
<p>Diese Auflistung ist – nebenbei bemerkt – auch deshalb interessant, weil sie derzeit noch einen alten Planungsstand enth&#228;lt: Man hatte eigentlich eine wesentliche g&#252;nstigere Anlage geplant. Bewilligt waren n&#228;mlich urspr&#252;nglich nur 345.000 Euro (Stand: 31.12.2008). Nachdem man aber kurze Zeit sp&#228;ter einen wesentlich teureren Entwurf ausgew&#228;hlt hatte und g&#252;nstigere Projekte links liegen lie&#223;, musste der Stadtumbau Mittel nachlegen. Ob sich das gelohnt hat, kann jeder selber entscheiden: Einfach hingehen und gucken. Die Parkgestaltung ist jetzt transparent genug.</p>
<p>In der Sitzung der BVV am 19.5.2010 wurde die Drucksache im &#220;brigen an den Ausschuss f&#252;r Stadtplanung &#252;berwiesen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gl&#252;ckliches Sch&#246;neberg</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/05/06/glueckliches-schoeneberg/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 08:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chrischu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauskandal]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es kriminell wird? Der Spiegel berichtet in Heft 15/2010 &#252;ber einen Bauskandal in Bonn, der die Stadt und viele Handwerksbetriebe ruinieren kann . Die Bonner Politiker und nun vor allem die B&#252;rger &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/05/06/glueckliches-schoeneberg/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es  kriminell wird?</h3>
<p><img class="alignleft" title="Blaumilchkanal" src="http://www.ephraimkishon.de/film_der_blaumilchkanal_poster.jpg" alt="Blaumilchkanal" width="210" height="333" />Der Spiegel berichtet in Heft 15/2010 &#252;ber einen <a title="Bericht Spiegel" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69946915.html" target="_self">Bauskandal in Bonn</a>, der die Stadt und viele Handwerksbetriebe ruinieren kann . Die Bonner Politiker und nun vor allem die B&#252;rger sind dort Opfer eines „M&#228;rchenmannes“ und ihres eigenen Gr&#246;&#223;enwahns geworden. </p>
<p>Ein Mann von au&#223;erhalb kam, verk&#252;ndete gro&#223;e Baupl&#228;ne zu einem World Conference Centrum Bonn (WCCB) , versprach, dass die Stadt keinen Pfennig daf&#252;r geben muss, nahm selbst viel Geld mit und verlie&#223; danach die Stadt. Er hinterl&#228;sst nun Schulden, ein halbfertiges Geb&#228;ude und einen politischen Skandal mitten im Wahlkampf. Bonn liegt schlie&#223;lich in NRW.</p>
<p>Aber auch die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt jetzt gegen Stadtpolitiker bis hin zur Ex-Oberb&#252;rgermeisterin. Der Spiegel fragt deshalb: <strong></strong></p>
<blockquote><p><strong>Wie dumm darf sich eine Stadtverwaltung anstellen, bevor es kriminell wird? </strong></p></blockquote>
<h3>Die Masche ist einfach</h3>
<p>Der Investor &#252;berzeugte die Bonner mit einem irgendwie bekannten Namen (Hyundai), hat aber nichts mit dem gleichlautenden Konzern zu tun. Die Bonner verzichteten aber wegen des Namens auf jegliche Bonit&#228;tspr&#252;fung.</p>
<p>Der Investor kam gemeinsam mit gut beleumundeten Architekten und Anw&#228;lten. Diese wechselten nach Abschluss der Vertr&#228;ge offiziell die Seiten und fingen bei Mr. Kim an.</p>
<p><span id="more-1443"></span>Er fand F&#252;rsprecher bei Politikern, die gegen das Votum der Fachverwaltung alle Hebel in Bewegung setzten, um das Projekt zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Er fand begeisterte Unterst&#252;tzung bei der lokalen Presse, die durch viele wohlwollende, aber faktenarme Artikel Werbung f&#252;r das Bauvorhaben machte.</p>
<h3>In Sch&#246;neberg ist so etwas zum Gl&#252;ck nicht m&#246;glich</h3>
<ul>
<li>Die Politiker in Sch&#246;neberg wissen, dass Investoren ihnen gern eitle Tr&#228;ume verkaufen.</li>
<li>Sie wissen, dass Investoren und Projektentwickler versuchen, mit Subventionen und Steuergeldern ihre Gewinne zu erh&#246;hen</li>
<li>Sie sind sich bewusst, dass <strong><a href="http://www.bi-gasometer.de/lobbying/">Lobbying</a> </strong>heute zum Handwerk geh&#246;rt und vertrauen daher nie ihrem <strong><a title="Artikel: Das Bauchgef&#252;hl von Andreas Baldow" href="http://www.bi-gasometer.de/2008/10/26/stadtrat-kroemer-laesst-koepfe-rollen/">Bauchgef&#252;hl</a> </strong> sondern nur harten Zahlen und Fakten.</li>
<li>Sie wissen, dass Anw&#228;lte auch wenn sie fr&#252;her mal als <a title="Artikel: Ups" href="http://www.bi-gasometer.de/2008/08/02/s-bahn-und-park-saager-versucht-es-wieder/" target="_self">Baustadtrat oder Bezirksb&#252;rgermeister gearbeitet haben</a>, ihre Mandanten frei w&#228;hlen und deren Interessen wohlfeil gegen die Gemeinde vertreten k&#246;nnen.</li>
<li>Sie achten streng darauf, dass kein Lokalpolitiker und kein Verwaltungsangestellter in Interessenskonflikte ger&#228;t, weil er <a href="http://www.bi-gasometer.de/2008/07/22/bezirksburgermeister-kauft-maulkorb-fur-630-eur-monatlich/" target="_self">enge pers&#246;nliche Kontakte zu Investoren</a> pflegt. Daher vertrauen sie auch ihrer Fachverwaltung und achten auf eine unabh&#228;ngige Pr&#252;fung von Bauvorhaben.</li>
<li>Sie sorgen daf&#252;r, dass die Gemeinde bei der Schaffung von gewinntr&#228;chtigem Baurecht an den Planungsgewinnen beteiligt wird.</li>
<li>Sie lernen aus den Fehlern anderer und wissen seit dem  Berliner Bankenskandal, dass die Finanzierung von Gro&#223;projekten &#252;ber Immobilienfonds ihre T&#252;cken hat.</li>
<li>Auch die Sch&#246;neberger Presse achtet streng auf ihre Unabh&#228;ngigkeit und wei&#223;, dass ihr h&#246;chstes Gut die Freiheit in der Berichterstattung ist. Sie nutzt diese Freiheit durch sorgf&#228;ltige Recherche und l&#228;sst sich nicht direkt vom Projektentwickler mit &#8220;offiziellen Verlautbarungen&#8221; f&#252;ttern, die dann in <a href="http://www.bi-gasometer.de/2008/12/09/ed-koch-traumte-von-baggern/">Sonderausgaben unter das Volk gebracht</a> werden.</li>
<li>Sch&#246;neberger Politiker sind auch – im Gegensatz zu Bonnern – nicht durch gro&#223;e Namen aus der Bundespolitik zu beeindrucken. Denn sie sind schlie&#223;lich die neuen Hauptst&#228;dter und wissen, dass Bundespolitiker auch gerne mal gegen Honorar kleine Vortr&#228;ge halten, aber niemals f&#252;r die Folgen eines Bauskandals bezahlen m&#252;ssen.</li>
</ul>
<p>Schlie&#223;lich bleibt nur eine Frage offen:</p>
<h3>Wann und wie lernen Politiker?</h3>
<p>Reicht es, wenn man schon als Kind Andersens „des Kaisers neue Kleider“ gelesen hat?</p>
<p>Gibt es Warnsignale, die Politiker dazu bringen, Begeisterung in Skepsis zu verwandeln?</p>
<p>Oder muss es immer erst Kosten in Millionenh&#246;he geben, die dann umgelegt werden auf „die Steuerzahler“, aber nicht auf die private B&#246;rse der Politiker ?</p>
<p>Der Gasometer in Sch&#246;neberg hat den Bezirk schon 500.000 € gekostet, um dem Investor bei der Sanierung der Altlasten auf einem privaten Grundst&#252;ck zu helfen. Ein Bauvorhaben, das 500 Mio.€ privates Investitionskapital verspricht und mit verdeckten Subventionen beginnt, sollte bei allen Politikern die Warnsignale zum Schrillen bringen.</p>
<h3><strong>Verhindern wir einen neuen Blaumilchkanal!</strong></h3>
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		<item>
		<title>Andreas Baldow wird gesucht</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/04/13/andreas-baldow-wird-gesucht/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 19:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bi-gasometer.de/?p=1368</guid>
		<description><![CDATA[Andreas Baldow ist ein recht h&#228;ufiger Suchbegriff auf dieser Internetpr&#228;senz. Mit sch&#246;ner Regelm&#228;&#223;igkeit, zuletzt am 13.4.2010 &#8211; 12:39 von einer IP-Adresse der Berliner Verwaltung sucht jemand bei Google nach diesem Namen und findet damit heraus, dass Herr Baldow vermutlich 1981 &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/04/13/andreas-baldow-wird-gesucht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/04/baldow.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1369" style="margin: 10px;" title="baldow" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/04/baldow.jpg" alt="" width="30" height="45" /></a><a href="http://www.andreas-baldow.de/">Andreas Baldow</a> ist ein recht h&#228;ufiger Suchbegriff auf dieser Internetpr&#228;senz. Mit sch&#246;ner Regelm&#228;&#223;igkeit, zuletzt am 13.4.2010 &#8211; 12:39 von einer IP-Adresse der Berliner Verwaltung sucht jemand bei Google nach diesem Namen und findet damit heraus, dass Herr Baldow vermutlich 1981 Abitur machte und an welcher Berliner Schule und auch, dass es nur einen relativ zur&#252;ckhaltenden Blogartikel aus dem Jahre 2008 gibt, wo dieser Name erw&#228;hnt wird.</p>
<p>Herr Baldow (und das ist jetzt die zweite Erw&#228;hnung wert) arbeitet bei der Berliner Verwaltung und t&#228;tigt eventuell (Interesse an der eigenen Person abseits des Rasierspiegels ist manchmal als Eitelkeit zu beschreiben) solche Abfragen von seinem Arbeitsplatz aus. Aber dies nur am Rande.</p>
<p><span id="more-1368"></span>Was gibt es &#252;ber Herrn Baldow noch zu berichten? Er war fr&#252;her Bezirksverordneter und &#8220;stadtentwicklungspolitischer Sprecher&#8221; (oder so &#228;hnlich) der SPD in der Bezirksverordnetenversammlung. F&#252;r Planungsprojekte wie den Bebauungsplan am Gasometer damals kein ganz unwichtiger Mann, weil n&#228;mlich Vorsitzender des Ausschusses f&#252;r Stadtplanung der BVV Tempelhof-Sch&#246;neberg.</p>
<p>Auch beruflich war Herr Baldow diesem Thema damals wie heute eng verbunden. Damals (zu seiner Zeit als Bezirksverordneter) arbeitete er in der Senatsverwaltung f&#252;r Stadtentwicklung und war dort in einer Abteilung t&#228;tig, die von Herrn Kuhlo geleitet wurde. Herr Kuhlo war sozusagen der Chef von Herrn Baldow und beide waren damit f&#252;r die Betreuung gr&#246;&#223;erer Bauprojekte in unserer Stadt zust&#228;ndig. Fragen Sie mich bitte nicht nach der genauen Stellenbezeichnung. Das k&#246;nnen Sie besser auf der <a href="http://www.andreas-baldow.de/">Homepage von Herrn Baldow</a> nachlesen.</p>
<p><a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/04/Sumpf1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1372" style="margin: 10px;" title="Sumpf1" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/04/Sumpf1-300x198.jpg" alt="" width="240" height="158" /></a>Dann ging Herr Kuhlo in den aktiven Vorruhestand und arbeitet jetzt f&#252;r Projektentwickler Reinhard M&#252;ller, dessen Gasometerprojekt er unter anderem f&#252;r die Firma Konzept Plus betreut. In dieser Eigenschaft kam Herr Kuhlo zu Sitzungen des Stadtplanungsausschusses, dessen Vorsitzender damals ja noch Herr Baldow war, und stellte dort das Projekt &#8220;Gasometer&#8221; vor. Praktisch, wenn man sich kennt, finden Sie nicht?</p>
<p>Auch Herr Baldow langweilte sich offenbar bei der Senatsverwaltung. Er nahm eine Stelle im Stadtplanungsamt Tempelhof-Sch&#246;neberg an, wo er nunmehr unmittelbar f&#252;r die Planung am Gasometer zust&#228;ndig ist. Fragen Sie mich nicht nach der Stellenbezeichnung, aber es ist so.</p>
<p>Das ist doch praktisch: Jetzt verhandelt Herr Kuhlo als Mitarbeiter von Herrn M&#252;ller alle die Gasometerplanung angehenden Fragen bei Bedarf mit Herrn Baldow, der ja sein ehemaliger Abteilungsmitarbeiter ist. Ist doch sch&#246;n, einen unmittelbaren Ansprechpartner, sozusagen den direkten Draht zu haben &#8211; finden Sie nicht?</p>
<p>Und Herr Baldow kann dann auch gleich alle notwendigen Abstimmungen mit seiner Partei, der SPD Tempelhof-Sch&#246;neberg, vornehmen, deren Kurs rund um den Gasometer der schlingernden Fahrt eines angetrunkenen Kapit&#228;ns mit verbundenen Augen gleicht. Kein Wunder, denn Herr Baldow machte (Vertreter der BI-Gasometer waren dabei) mehrfach seinen Einfluss innerhalb der Partei sehr energisch geltend. Unter anderem mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Ich habe bei diesem Projekt ein gutes Bauchgef&#252;hl.</p></blockquote>
<p>Wenn das nichts ist.</p>
<p>Wenigstens hat Herr Baldow sein Mandat in der BVV zur&#252;ckgegeben. Das hielt er zu Zeiten, als er noch in der Senatsvewaltung an planerischen Themen arbeitete, noch nicht f&#252;r notwendig. Womit der Erw&#228;hnung des Suchbegriffs genug getan w&#228;re.</p>
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		<title>BI Gasometer l&#228;dt ein zum Film am 14.01.2010</title>
		<link>http://www.bi-gasometer.de/2010/01/08/bi-gasometer-laedt-ein-zum-film-am-14-01-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 12:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azche24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.bi-gasometer.de/?p=1242</guid>
		<description><![CDATA[Die B&#252;rgerinitiative Gasometer m&#246;chte Sie / Euch ganz herzlich zu einer Filmvorf&#252;hrung mit anschlie&#223;ender Diskussion einladen. Am Donnerstag, dem 14.01.2009 ab 19.00 Uhr zeigen wir in der Jugendeinrichtung Haiways, Gustav-M&#252;ller-Platz 4 (Eingang Naumannstra&#223;e) den Film Henner´s Traum von Klaus Stern &#8230; <a href="http://www.bi-gasometer.de/2010/01/08/bi-gasometer-laedt-ein-zum-film-am-14-01-2010/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die B&#252;rgerinitiative Gasometer m&#246;chte Sie / Euch ganz herzlich zu einer Filmvorf&#252;hrung mit anschlie&#223;ender Diskussion einladen. Am</p>
<blockquote><p><strong>Donnerstag, dem 14.01.2009 ab 19.00 Uhr </strong>zeigen wir in der Jugendeinrichtung<strong><br />
Haiways, Gustav-M&#252;ller-Platz 4 (Eingang Naumannstra&#223;e)</strong></p>
<p>den Film <strong>Henner´s Traum von Klaus Stern</strong></p></blockquote>
<p>Im Anschluss an die Vorf&#252;hrung gibt es <strong>Gelegenheit zu Gespr&#228;ch und Diskussion</strong> bei einem kleinen Umtrunk zum neuen Jahr. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Nicht nur in Sch&#246;neberg am Gasometer vergeben Kommunalpolitiker ehrgeizig und weitreichend wertvolle Planungsrechte f&#252;r &#252;berdimensionierte Bauvorhaben. Auch im Hessischen kommt es vor, dass ein B&#252;rgermeister sich selbst und seiner Gemeinde ein Denkmal setzen will.<a href="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/01/henner-in-monaco.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1245" title="henner-in-monaco" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-content/uploads/2010/01/henner-in-monaco-300x247.jpg" alt="" width="300" height="247" /></a></p>
<p>Der viel gelobte Film &#8220;<a title="Infoseite von Klaus Stern" href="http://wwww.henners-traum.de" target="_blank">Henner´s Traum</a>&#8221; des hessischen Filmemachers Klaus Stern dokumentiert respektvoll und genau den Ablauf solcher Bem&#252;hungen und deren Ergebnis. Klaus Stern ist mit seinem Filmteam den Protagonisten eines gro&#223;en Freizeit und Erholungsparks &#8220;mindstens drei F&#252;nfsterne-Hotels und f&#252;nf Golfpl&#228;tze&#8221; &#252;ber mehr als ein Jahr sehr nahe gewesen und hat deren Tr&#228;ume, teilweise wirren Phantasien und Entt&#228;uschungen ebenso respektvoll eingefangen wie den &#228;u&#223;eren Ablauf des ehrgeizigen Vorhabens. Parallelen zu den Sch&#246;neberger Verh&#228;ltnissen d&#252;rfte dabei nicht nur den Anwohner auffallen.</p>
<p>Wir w&#252;rden uns freuen, auch Sie/Dich begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen und freuen uns auf einen spannenden Abend.</p>
<p>F&#252;r Einladungen im Bekanntenkreis kann unsere Druckvorlage in der Anlage verwendet werden:</p>
<div class="wpfilebase-attachment">
	<div class="wpfilebase-fileicon"><a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2010-01-06 Henners_Traum.pdf" ><img align="middle" src="http://www.bi-gasometer.de/wp-includes/images/crystal/document.png" /></a></div>
	<div class="wpfilebase-rightcol">
		<div class="wpfilebase-filetitle">
			<a href="http://www.bi-gasometer.de/download/flugblatt/2010-01-06 Henners_Traum.pdf" >Flyer &quot;Henner´s Traum&quot;</a>
			2010-01-06 Henners_Traum.pdf
			
		</div>
		<div class="wpfilebase-filedetails" id="wpfilebase-filedetails1" style="display: none;">
		Flyer für Filmabend der BI-Gasometer
		<table border="0" width="220">
			
			<tr><th>Autor:</th><td>BI Gasometer</td></tr>
			
			
			<tr><th>Kategorie:</th><td>Flugblatt</td></tr>
			
			<tr><th>Datum:</th><td>8.01.10</td></tr>
			<tr><th>MD5 Hash:</th><td><small>387ab5a0d1d972f070492866187e61d3</small></td></tr>
		</table>
		</div>
	</div>
	<div class="wpfilebase-fileinfo">
		159.7 KiB
		263 Downloads
		<a href="#" onclick="return wpfilebase_filedetails(1);">Details...</a>
	</div>
	<div style="clear: both;"></div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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