Transparenz

Park auf der Nordspitze, Blick nach SüdenDie Antwort des Bezirksamts zu den Kosten der Sanierung der Nordspitze des alten Gaswerks Schöneberg und des dort neu angelegten Parks schafft keine Transparenz.

Im Duden wird das Fremdwort eindeutig definiert, es kann einerseits „Durchsichtigkeit“ und „Lichtdurchlässigkeit“ bedeuten und andererseits „Deutlichkeit“ und „Verstehbarkeit“. Was das Bezirksamt derzeit in einer Mitteilung zur Kenntnisnahme (2010-04-27 KA Transparenz) an die BVV beabsichtigt, ist einerseits leicht zu durchschauen, weil durchsichtig, da es andererseits an Deutlichkeit eindeutig mangelt. Das war aber nicht der Sinn der Übung:
Der Antrag der Grünen lautete, die „Finanzierung der GASAG-Nordspitze“ als öffentliche Grünfläche transparent darstellen“.
Statt entsprechend des Antrages mit den tatsächlichen Ausgaben für die Sanierung der besagten Fläche aufzuwarten, werden in der Antwort des Bezirksamts alte Kostenvoranschläge zitiert, die vermutlich zu hoch beziffert waren. Durchsichtigkeit Fehlanzeige.

Bereits im letzten September hat die Bürgerinitiative auf die hoch problematische Verschiebung eines Grundstücks an einen Projektentwickler hingewiesen und die fehlende Abrechnung eben dieses Unternehmers bei der Sanierung der Nordspitze. Weiterlesen

Höhenansichten aus unserer Grafikabteilung

Unsere Grafiker aus der Cheruskerstraße haben für einen Flyer eine schöne Grafik entworfen, die hier sofort ausgestellt wird:

Höhenentwicklung Gasometer-Gelände

Die Planung des Projektentwicklers geht von enorm hohen Gebäuden aus, die sich erst aus einer Grafik so richtig erschließen. Und weil der Bebauungsplan 7-29 in der derzeitigen Fassung keinerlei Beschränkungen für Bauhöhen und -dichte enthält, wäre eine so monströse Bebauung auch durchführbar und müsste durch das Bezirksamt genehmigt werden.

Den Flyer Flugblatt-01 mit der Grafik werden wir auf dem Hauptstraßenfest am kommenden Wochenende verteilen. Vielen Dank für die schnelle und gelungene Arbeit, Thomas und Heike!